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VtM und VtR Einsatz von Disziplinen

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GIGiovanni:

--- Zitat von: Shieldkröte am 28.11.2012 | 18:24 ---
In der Spielrealität unserer Runden wird gerade deshalb seltener die Disziplin eingesetzt, weil wir uns (SL und Spieler) schon reichlich Gedanken dazu gemacht haben, was die Natur der Vampire bedingt (so brauche ich keine extra Regel um den Verfall der Persönlichkeit und damit den personal horror nochmal zu verschärfen, wenn ich mir ohnehin bewusst bin, wohin es führt und es entsprechend im eigenen Spiel umsetzen kann), wie der Einsatz von Disziplinen wirkt etc. - man muss sich die Regelwerke nur genau durchlesen und sieht, dass der andauernde Einsatz von Beherrschung die bereits beschriebenen Konsequenzen hat, oder sogar noch deutlichere. Wenn man jedoch spieltechnisch keinen Wert darauf legt und es im Spiel nie zu tragen kommt, dass der entsprechende Charakter vereinsamt, sich selbst isoliert und zwangsläufig paranoid / wahnsinnig wird, dass das Vertrauen in seinem engeren Umfeld kontinuierlich abnimmt und er auch als Persönlichkeit verlernt, sozial zu interagieren, kommen einem die "kewl powerz" natürlich vor wie der Discount im Freizeitpark, wo einem nie schlecht wird, egal wie oft man mit der kostenlosen Achterbahn fährt - da würde man ja auch mit Unverständnis reagieren, wenn einer meint, man sollte doch lieber freiwillig bezahlen und obendrein mit der alten Achterbahn fahren, bei der die Gefahr besteht, dass sie auseinander fällt, während man auf ihr fährt.

--- Ende Zitat ---

Beherrschung immer wieder auf die gleiche Person hat sicherlich diese Folgen, meist wird aber "nur" dafür ein gesetzt einmal seinen Willen zubekommen.  




--- Zitat von: Shieldkröte am 28.11.2012 | 18:24 ---Ich muss mir als Spieler durchaus immer die Frage stellen, ob es sinnvoll, gefährlich (Maskerade, soziale Reaktion etc.) oder sogar hinderlich ist, wenn ich eine der Schlagbohrerfähigkeiten anwende, die dem Vampir zur Verfügung stehen. Diese Notwendigkeit besteht natürlich auch nur, wenn man sich dafür interessiert und der Spielleiter, im Konsens mit den Spielern entschieden, die Welt entsprechend kohärent reagieren lässt.

--- Ende Zitat ---

Also SL sollte es nicht schwerfallen, wenn die Spieler einem zu sehr mit Disziplinen um sich werfen, "einzugreifen". Bei den meisten Spieler reichen schon kleine Denkanstöße.

Shield Warden:

--- Zitat von: GIGiovanni am 28.11.2012 | 22:31 ---Beherrschung immer wieder auf die gleiche Person hat sicherlich diese Folgen, meist wird aber "nur" dafür ein gesetzt einmal seinen Willen zubekommen.  

--- Ende Zitat ---

Ich rede von der Langzeitwirkung eines Charakters, der Beherrschung oft einsetzt. Oder Präsenz, oder Irrsinn, oder Verdunkelung.. oder.. oder. Die Disziplinen haben einfach schon aus der Logik ihrer Natur geboren gewisse Konsequenzen, die in der Theorie und auch in der Spielpraxis verhindern, dass sie irgendwie geartet (wie ja allzumal postuliert) dem Spiel und seiner Prämisse des personal horrors oder anderer Prämissen im Wege stünde. Erst, wenn man die Konsequenzen ignoriert, kann man von wirklichen shortcuts sprechen, die durch ihre bloßen Mangel an Nachteilen das Spielgefüge verzerren.



--- Zitat ---Also SL sollte es nicht schwerfallen, wenn die Spiler einem zu sehr mit Disziplinen um sich werfen, "einzugreifen".Bei den meisten Spieler reichen schon kleine Denkanstöße.

--- Ende Zitat ---

Darum ging es mir nicht. Ich meinte, dass der Spielleiter in der Verantwortung ist, die Spielwelt in dem Sinne wie von der ganzen Gruppe gewünscht widerzugeben, dass die angesprochenen Konsequenzen auch zum Zug kommen. Wenn der Spielleiter oder die Gruppe keinen Wert darauf legt, die Schattenseiten der Disziplinen und ihres Einsatzes ins Spiel einfließen zu lassen, wirken sie vielleicht auf den ein oder anderen wie Freikarten im Erlebnispark (die sie meiner Meinung nach nicht sind).

Zurück zu deiner Eingangsfrage: ging es dir jetzt nur darum, festzuhalten, wie hoch der Einsatz von Disziplinseinsätzen in anderen Runden ist oder wolltest du daraus auch Schlüsse ziehen (was ja hier teilweise schon gemacht wurde)?

GIGiovanni:

--- Zitat von: Shieldkröte am 28.11.2012 | 23:27 ---
Zurück zu deiner Eingangsfrage: ging es dir jetzt nur darum, festzuhalten, wie hoch der Einsatz von Disziplinseinsätzen in anderen Runden ist oder wolltest du daraus auch Schlüsse ziehen (was ja hier teilweise schon gemacht wurde)?

--- Ende Zitat ---

eigentlich nur um das Erste, aber die Konsequenzen kann richtig gleich mitbearbeiten

Holothuroid:

--- Zitat ---Tut mir leid, wenn ich das ein wenig hart ausdrücke - aber für mich hört sich das schwer nach tischfremdem Theoriegebrabbel an.
--- Ende Zitat ---

In der Tat. Positiv ausgedrückt ist das durchdachtes Spieldesign bzw. dessen Abwesenheit.

Um es so zu sagen: Powergamer sind toll. Powergamer tun immer das, was das Spiel sagt. Powergamer kann man quasi am Nasenring durch die Manege führen; sie sind für Autoren ein echter Segen. Man muss nur die Regeln passend konstruieren. Die Autoren von Vampire haben das versäumt.

GIGiovanni:

--- Zitat von: 1of3 am 29.11.2012 | 00:03 ---In der Tat. Positiv ausgedrückt ist das durchdachtes Spieldesign bzw. dessen Abwesenheit.

Um es so zu sagen: Powergamer sind toll. Powergamer tun immer das, was das Spiel sagt. Powergamer kann man quasi am Nasenring durch die Manege führen; sie sind für Autoren ein echter Segen. Man muss nur die Regeln passend konstruieren. Die Autoren von Vampire haben das versäumt.

--- Ende Zitat ---

 :Ironie: ??????

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