Pen & Paper - Spielsysteme > Savage Worlds

Necessary Evil Kampagne - Fehlschlag

<< < (4/9) > >>

Kardohan:
Wie ich schon sagte...


--- Zitat von: Kardohan am 15.04.2013 | 20:14 ---Die Kampagne ist eigentlich nur ein Skelett, auf das die Spieler mit ihren Superschurken und Ränkespielen Fleisch aufbringen müssen. IHR schreibt die Story! Und wenn eben keiner mit einer anderen Taktik und Herangehensweise rüberkommt, als den Gegnern schablonenhaft einen auf die Fresse zu hauen, dann tut es mir leid.
--- Ende Zitat ---

Ohne den Input der Spieler wird es eben nix. Das Zusammenspiel von Protagonisten und Antagonisten ist gerade im Superheldengenre äußerst wichtig. Die Grundplots sind eigentlich immer verdammt ähnlich, nur das Drumherum unterscheidet sich.

Ich habe zwar die NE-Kampagne nicht sehr weit gespielt, das Setting aber für einige One-Shots und Con-Abenteuer genutzt. So habe ich alleine eine von mir aufgestockte Version des One-Sheets Boys of Brasil aus den Savage Nibbles #2 auf Cons rund ein Dutzend Mal geleitet. Dabei kamen sowohl die Pregens von mir, wie auch eigenkreiirte Superschurken zum Einsatz. Ich kann nur sagen, daß trotz des gleichen Plots die Geschichten gerade wegen der Interaktionen zwischen den Charakteren und NSC KOMPLETT unterschiedlich waren, stärker noch als in jedem anderen Genre. Die Spieler müssen aber mitmachen, ansonsten wird es eben öde...

Grospolian:
Hattest du für den Zweck nicht eine Killerschnecke entworfen? ^^

Kardohan:
Yupp. Mr Snail!  Der war bisher in jeder Gruppe dabei... ;D

Die NE Werte und sogar den alten Charakterbogen von ihm (!) findet man auf SavageNights.



Hach! Lang ist's her!!!

LushWoods:
Geiler Typ  :D

Ich find halt, wenn ich schon Geld ausgebe für eine Kampagne dann will ich halt nicht auch alles selber einbringen müssen. Ich mein dafür kauf ich mir ja sowas, damit mir jemand die Arbeit abnimmt. Einen Kampf nach dem anderen kann ich mir auch in 5min selber aus den Fingern saugen.
Dieses Argument "das is halt nur ein Gerüst, das man selber ausfüllen muß", kommt mir manchmal wie eine dürftige Entschuldigung für "Scheiß-Kampagne" vor (oder "bei Superhelden is das halt so").
Ich weiß da kann man sich jetzt ewig drüber streiten, vor allem bei den SW Produkten, ABER ich kenne halt viele andere SW Sachen die im Vergleich dazu bedeutend besser sind (auch alte, wie 50 Fathoms z.B.). Genau darum waren wir eben so enttäuscht. Eben das verliert sich hier in dem Thread gerade ein bisschen.
Wie auch immer, ich bin, ohne größeren psychischen Schaden zu nehmen, darüber hinweg und wende mich jetzt anderen Dingen zu.  :)
Aber interessant ist es, das eigentlich jeder so ziemlich die gleiche Meinung bzgl. der Kampagne hat. Ich frag mich jetzt nur woher ich die ganzen guten Rezis hatte, oder ob die nur so gut ausgefallen sind weil der Baukasten echt schön ist ...

Kardohan:
Die guten Rezis kamen vornehmlich aus Amerika, wo man eher einen (kulturellen) Draht zu Superheldenstories hat. Außerdem kam NE ursprünglich zu einer Zeit raus, wo gute Superhelden-RPGs nicht so weit verbreitet waren.

Wie gesagt: Man muss einen Draht zu Superheldenkampagnen haben, denn strukturell unterscheiden sie sich deutlich von allen anderen RPG-Genres.

Heutzutage würde Clint die Kampagne sicherlich komplett anders aufziehen, denn die Superheldencomics der letzte Dekade unterscheiden sich deutlich von denen der 80er und 90er Jahre. Außerdem feilte  Pinnacle damals immer noch an der Struktur von PPKs.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln