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Reiche des Guten bzw Bösen

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Arldwulf:

--- Zitat von: Feuersänger am  8.07.2013 | 11:25 ---Wobei: wie ist es, wenn bei einem Vertrag zwischen Angehörigen zweiter Stände der Höhergestellte seine Pflichten verletzt. Hat dann vor Gericht der Vertrag vorrang (nehmen wir an, die Vertragsverletzung sei eindeutig), oder die implizierte Protektion des Mächtigeren?

--- Ende Zitat ---

In einer Rechtschaffen Bösen Umbegung würde offiziell der Vertrag gültig sein - dieser jedoch so gebogen werden dass sich der tatsächliche Inhalt der Entscheidung der Machtsituation anpasst.

Wenn beispielsweise zwei Fürsten sich um einen Steinbruch streiten, der rechtmäßig dem schwächerem gehört so könnte es sein dass der Steinbruch zwar jenem schwächerem zugesprochen wird - aber aufgrund anderer notfalls gebogener - Gesetze zum einem dem stärkerem das Recht eingeräumt wird Steine abzubauen. Für so etwas gibt es dann eben schwammig formulierte Gesetze oder übergeordnete Handlungsspielräume. Und da beide dann abbauen dürfen gilt natürlich das Gesetz zur Priorität des Gemeinwohls. Der Stärkere hat mehr Land und damit Priorität - er darf allein abbauen, solange er "es braucht".

Kurz darauf wird das Kloster der Unzucht angeklagt, und weil angeklagte ihren Besitz an einen Sachverwalter abgeben müssen bis zur Prüfung dieser ja hoffentlich unbegründeten Vorwürfe...

Der Trick ist das die einzelnen Gesetze durchaus gut klingen - und auch sinnvoll wären, würden sie nicht von jemand bösem selektiv eingesetzt um Ziele zu erreichen die den eigentlichen Gesetzen widersprechen.

Dark_Tigger:

--- Zitat von: kalgani am  7.07.2013 | 18:36 ---Mord in einem guten reich = lange haftstrafe + ggf. zwangsarbeit (Todesurteile sind quasi ausgeschlossen)

--- Ende Zitat ---
Sicher? Ich meine wir reden über eine Welt mit lebenden Göttern und sicherem Wissen über das Jenseits. Ich meine wenn ich WEIß das der Mörder ins Jenseits kommt und da ne ruhige Kugel schieben kann, kann ich das ganze doch auch als einfache Methode betrachten, ihn "unschädlich" zu machen. Ohne ihm dabei dauerhaft zu schaden.

kalgani:
dann wäre die todesstrafe ja keine strafe mehr, oder?

ich bleibe bei den standpunkt das eine gute gesellschaft grundsätzlich erstmal alles leben als schützenswert erachtet.
auch das von verbrechern (keine selbstjustiz usw zulassen)

Arldwulf:

--- Zitat von: Dark_Tigger am  8.07.2013 | 12:33 ---Sicher? Ich meine wir reden über eine Welt mit lebenden Göttern und sicherem Wissen über das Jenseits. Ich meine wenn ich WEIß das der Mörder ins Jenseits kommt und da ne ruhige Kugel schieben kann, kann ich das ganze doch auch als einfache Methode betrachten, ihn "unschädlich" zu machen. Ohne ihm dabei dauerhaft zu schaden.

--- Ende Zitat ---

Wobei die Frage ist wie viel ruhige Kugel schieben noch bleibt wenn man diesen Weg bewußt geht.

Hey jungs, ich hab gehört hier ist das Paradies! Hab mich umgebracht und meine lieben Kinder und meine Frau auf dem Hof zurückgelassen, wo steht mein Bier? Umgedreht wird bei einem Mörder wohl auch nicht unbedingt das Paradies warten.

Talim:
 So sicher ist dieses Wissen nicht. Und wenn sie es wuessten, wuessten sie das die Seelen ihre Erinnerung und Teil ihrer Persoenlichkeit verlieren, also die urspruengliche Person gar nicht mehr existiert.

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