Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Reiche des Guten bzw Bösen
Scimi:
--- Zitat von: Falke359 am 8.07.2013 | 20:39 ---Zweitens: Die Gesinnung eines Staates müsste sich vor allem an den Gesetzen messen lassen. Zudem bräuchte es eine neutrale bzw. objektive Instanz, die von außen betrachtet entscheiden kann, ob ein Gesetz "gut" oder "böse" ist. Also braucht es ein universales ethisches System, das z.B. durch das Götterpantheon durchgesetzt wird.
--- Ende Zitat ---
An Gesetze hält sich aber doch nur, wer "lawful" ist. Gibt es dann keine Staaten, die chaotic good sind?
Pyromancer:
--- Zitat von: Scimi am 8.07.2013 | 20:42 ---An Gesetze hält sich aber doch nur, wer "lawful" ist. Gibt es dann keine Staaten, die chaotic good sind?
--- Ende Zitat ---
Chaotic good wäre wohl eine Gesellschaft von Anarchisten, die sich im Großen und Ganzen an "was du nicht willst..." halten. "Staat" ist dafür das falsche Wort.
Scimi:
Keine Ahnung, Eladrin waren doch z.B. chaotic good und die haben immerhin Adelshierarchien, Höfe, Titel etc. Es geht ja nicht darum, unvorhersehbar und unkoordiniert zu handeln, sondern sich nicht von Richtlinien und Regeln leiten zu lassen und keinen Befehlen von anderen zu folgen.
Holothuroid:
Wobei die Eladrin-Titel wie Ghaele oder Bralani nicht nach Abstammung, sondern meritokratisch vergeben werden. Ist also eher ein Doktor als ein Baron. Und selbst in stark selbst organisierenden Gruppen wie etwa Hackern gibts ja Leute, die eliter sind als andere.
Scimi:
Schon klar, möglicherweise ist das auch nicht das beste Beispiel.
Worum es mir ging: Wenn eine Gemeinschaft von chaotisch guten Individuen gut handeln kann, sind "gute" Gesetze zwingend weder Voraussetzung noch Folge eines guten Staates.
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