Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[3.X] Vollcaster-Rebalancing (Reprise)
Vigilluminatus:
Ja, da müsste man im Endeffekt aber ziemlich viele Sprüche nerfen. Ganz im Ernst: Wenn man bei 3.5 eine große Bibliothek an Regelbüchern hat, würd ich drüber nachdenken, ob es sich lohnt... aber wenn es um die paar Pathfinder-Bücher geht, dann würd ich mir die Frage stellen, ob es ein von Haus aus grob unausbalanciertes System wirklich wert ist, sich so viel Arbeit mit dem Nerfen der Caster und Zauber und dem Verbessern der Nicht-Caster zu machen. Du hast ja bei den Ultimate Classes gesehen, dass der Kerl VIELE Stunden in dieses System gesteckt hat... und die Nicht-Caster spielen sich tatsächlich besser, aber im Spiel hab ich trotzdem erlebt, dass ich einige einzelne Fähigkeiten nachbessern musste.
Feuersänger:
Noch ein Gedanke zu dem Konzept:
Statt für die 7 Zaubergrade eine neue Progression zu schreiben, könnte man auch einfach die alte Progression bis einschließlich Level 14 weiterverwenden, und dann einfach "abschneiden" bzw nur noch für die Grade 1-7 (evtl leicht verstärkt) weiterlaufen lassen. Sodass z.B. ein Druid 20 jeweils 5 Slots der Grade 1-7 hätte.
Vorteile:
- man muss vorgefertigte Caster-NSC, z.B. aus Modulen, nicht umschreiben,
- die Kostenberechnung für magische Gegenstände ändert sich nicht,
- der Zugang zu PrCs wird nicht verzögert, bleibt also in den meisten Fällen "ab Stufe 6",
- es erübrigt sich, den Grad einzelner Zauber zu justieren,
- Vollcaster werden dazu animiert, ein wenig zu multiclassen, bzw sie können es ohne Verrenkungen tun.
Als einziger Nachteil fiele mir ein, dass die Stufen 15-20 mit single-classed Castern etwas langweilig werden könnten, aber das sehe ich gelassen. Dafür haben sie jetzt wie gesagt die Möglichkeit, ohne große Verluste ein wenig zu multiclassen. Das favorisiert sicherlich Gish-types, aber da es auch jetzt schon Gishes mit 16-20 BAB und Grad 9 Zaubern gibt, sehe ich das nicht als Problem an.
Feuersänger:
Joar, das wäre sicher ein brauchbarer Ansatz, und ich würde das auch gleich ausarbeiten -- wenn man mir das als bezahlten Teilzeitjob anbieten würde. ;) Aber wie gesagt, um das mal nebenher zu machen, wäre es mir zu viel Äkt.
--
Ich bin aber noch so am hin und her überlegen, wie ich meine Quick&Dirty-Lösung am besten implementieren soll. Also jetzt wieder der Aspekt mit dem Spontancasting / Spells Known.
Wenn man da besonders anfängerfreundlich sein will, könnte man da die Retrieval-Methode des Spirit Shamans verwenden. Das ist allerdings die absolut mächtigste und (im Optimierersinne) beste Zaubermethode überhaupt, da sie die Vorteile von Prepared- und Spontancastern verbindet. Man kann seine Zauberauswahl täglich wechseln _und_ jeden Zauber dieser Auswahl beliebig oft rausrotzen (bis die Slots verbraucht sind halt). Danach würde sich jeder Magier die Finger lecken.
Das ist halt umgekehrt so n bissl das Problem, das ich beim normalen Spontancasting sehe: wenn da einer nicht so firm ist und die "falschen" Zauber aussucht, kommt er aus der Nummer erstmal nicht mehr raus, bzw effektiv eigentlich nur mit umfassendem Retraining. Wenn man als Prepared Caster einmal die falschen Zauber vorbereitet, stinkt man einen Tag ab. Hat man als Spontancaster die falschen Zauber gelernt, stinkt man den Rest seiner Karriere ab.
Wie könnte man das Dilemma am besten lösen? Vielleicht komplett neue Zauberauswahl zu jedem Vollmond oder so?
Arldwulf:
Ein Problem von diesem Ansatz ist dass er Schulen bevorteilt welche bereits jetzt schon sehr flexibel sind. Transmutation z.B.
Feuersänger:
--- Zitat von: Arldwulf am 29.08.2013 | 21:18 ---Ein Problem von diesem Ansatz ist dass er Schulen bevorteilt welche bereits jetzt schon sehr flexibel sind. Transmutation z.B.
--- Ende Zitat ---
Ich nehme an du beziehst dich auf Narubias Beitrag: ja, da hast du völlig recht, deswegen müssten die Schulen auch nochmal einzeln entsprechend durchforstet und ausgemistet werden, was einen nicht unbeträchtlichen Teil des von mir kritisierten Arbeitsaufwands ausmacht.
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