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Warum ich Pathfinder gut, aber nicht halb so sexy finde wie D&D 3.5/ D20

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Der Rote Baron:

--- Zitat von: Samael am 23.10.2013 | 21:12 ---Pathfinder hat keine Manga-Illustrationen. Das ist eher typischer US-Comic Stil mit hier und da dezenten japanischen Anleihen.

--- Ende Zitat ---

Das meinte ich, die "japanischen Anleihen". Habe ich wohl eher aus Unwissendheit "Mangastil" genannt.
Wie auch immer: Ich finde die nicht schlecht im Sinne von handwerklich schlecht ausgeführt. Sie sprechen mich bloß nicht so recht an.

Allerdings bin auch nicht der große Larry Elmore- oderJeff Easley- oder Clyde Caldwell-Fan - das letzte Cover der Limited Edition von Dungeoncrawl Classics RPF von Easley fand ich z.B. nicht dolle. Da hängen dann doch viele Erinnerungen dran und das Ganze fühlt sich dann an wie gewollt, gezwungen oder wieder aufgewärmt.

Aber jedem das Seine. Davon wird kein Spiel schlecht. Und wie im ersten Post erwähnt: Pathfinder ist NICHT SCHLECHT und ich glaube auch nicht, dass von D&D Next (schon der Name ist bescheuert!) große Gefahr droht. Nachdem man die Fans mit der 4E in großen Teilen durch ein doch ziemlich neuartiges, viele (mich auch) nicht mehr richtig an D&D erinnerndes System verscheucht hat, kommt nun wohl das "Seid umschlungen, Millionen!"-Ein-Spiel-für-alle-Maneuver.

Man darf gespannt sein, ich werd's mir anschauen, aber ich glaube nicht, dass Frühstück, Mittagessen, Kaffee-Kchen, Abendessen und Dessert in einen Kübel gegossen wirklich schmeckt.

Im Leckerschmecker-Grill "Zum pfaden Finder" kann man glaube ich ganz beruhigt die Würstchen wenden ...

Rhylthar:
Zu den Illustrationen:





Geschmack hin oder her, ich will damit nur zeigen, dass D&D 3.5/d20 extrem unterschiedliche Zeichenstile hat(te). Und Dennis Cramer/Crabapple McClain ist mein absolutes Hassobjekt, was das angeht.

Archoangel:
Und das ist schlimmer als das hier?   :gutschein:




Slayn:
Das ist doch eine reine Geschmacksfrage. Mir persönlich gefallen die Sachen von Reynolds nicht, ich rechne es den Leuten von Paizo aber hoch an, das sie einen "Stil" definiert haben und für sich durchziehen. Mich turned es weitaus mehr ab, wenn es für ein Buch oder eine Reihe keinen klar definierten Stil gibt und man einfach an Artwork verwurstelt, was man halt so bekommt.

Thandbar:
Ich persönlich mag seine Humanoiden oft nicht (erinnern mich an die Wildstorm-Comics aus den 90ern), aber seine Trolle und Drachen und Dämonen finde ich insgesamt immer ziemlich cool. Seine Bilder haben immer eine gewisse Dynamik drin, und ich mag die interessanten, fein gearbeiteten ornamentalen Elemente darin: Wie er Fetzen von Kleidung, Hörner und die Auswüchse von Stichwaffen so gestaltet, dass sie spannende Bewegungsmuster innerhalb der eher statischen Darstellungen zu bilden scheinen.
Schuppen, Ziselierungen und Gravuren wirken bei ihm immer besonders gut herausgearbeitet.

Nach meiner Erfahrung sind Illustrationen vor allem am Anfang wichtig, wenn man sich eine Spielwelt durch die Lektüre erschließt. Wenn man dann zu spielen anfängt, überschreibt die gemeinsame Fiktion allmählich die Bilder, die in den Regelwerken zu finden sind, und nur noch die Monsterhandbücher sind einigermaßen wichtig, einen gewissen Stil zu übermitteln. Je mehr man aber sich an verschiedenen Quellen vergreift, um Figuren und Kreaturen zu repräsentieren, desto weniger relevant werden die Primärbezüge, die man in den Regelwerken findet.

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