Autor Thema: [Ars Magica] Querquetulanus  (Gelesen 2754 mal)

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[Ars Magica] Querquetulanus
« am: 7.11.2013 | 23:43 »
#0

Gespielt wurde ein Prolog, in dem mein junger Magier Libertillus seinen ersten selbstständigen Ausflug in die Welt der Sterblichen unternahm.

Das erste Abenteuer von Libertillus

Mein Meister Gnillumagnus schickte mich aus, zwei Dinge zu erledigen: Ich sollte herausfinden, wo eine nackte, braunhaarige Frau zu Hause war, die er vor Jahren in einem zwei Tagesreisen entfernten Wald gesehen hatte. Und ich sollte unterwegs einen Gegenstand suchen, der mein Siegel werden sollte.

Als Begleiter hatte er mir Hans und Peter zur Seite gestellt, und so ritten wir los, erst Richtung Koblenz, dann über den Rhein und noch ein Stückchen weiter.

Wir brauchten etwas länger als geplant, weil ich meine neu gewonnene Selbstständigkeit dazu benutzte, morgens etwas länger zu schlafen, und in der letzten Nacht machte ich dann auch noch Bekanntschaft mit einem magischen Wolf, dessen Spuren ich am nächsten Tag gemeinsam mit Peter verfolgte. Wir fanden ein ganzes Rudel, aber die Wölfe waren sehr feindselig, und so gingen wir wieder.

Im letzten Dorf vor dem Wald angekommen hieß ich meine beiden Begleiter ein paar Tage zu warten, während ich den Wald alleine erkunden wollte. Ich fand auch eine magische Quelle, und die gesuchte Frau, die des nächtens daraus trank. Ich beobachtete sie heimlich, weil ich sie nicht erschrecken wollte.

Am nächsten Tag legte ich ihr einen schönen Blumenstrauß an die Quelle, aber als sie ihn sah rannte sie weg. Ich verfolgte sie, aber sie verwandelte sich in einen Baum. Ich dachte mir schon, dass sie sich irgend wann ja wieder zurückverwandeln müsste, und lehnte mich an den Baumstamm und machte ein Nickerchen. Irgend wann fiel ich zu Boden, und bis ich mich aufgerappelt hatte, war sie weg.

Zurück im Dorf erzählten die Dorfbewohner wohl, dass es im Wald unheimlich und etwas schlimmes darin passiert sei und sie gingen nicht hinein. Der Dorfpfarrer wollte mir auch nicht helfen herauszufinden, was in dem Wald geschah.

So ging ich in den Wald zurück und richtete mich an der Quelle ein. Ich schaffte es über die nächsten Wochen, mich etwas mit der Baumfrau anzufreunden. Ich gewöhnte sie auch daran, statt des Quellwassers Regenwasser zu trinken, aber das bekam ihr nicht, sie wurde immer baumiger. Dann kam sie bis zum nächsten Vollmond gar nicht mehr, und als sie wiederkam verschmähte sie mein Regenwasser.

Außer einigen seltsam verkohlten Baumstümpfen fand ich im Wald nichts weiter interessantes.

Ich beschloss schließlich, dass wohl die Lichtung, auf der sie sich immer in einen Baum verwandelte, ihr zu Hause sei, nahm noch einen schönen Stein aus dem Quellgrund und drei Fässer des Quellwassers mit und kehrte zu Gnillumagnus zurück.

Meister Gnillumagnus akzeptiere meine Antwort, aber ich hatte den Verdacht, dass es eher damit zu tun hatte, dass ich drei Fässer Vis mitgebracht hatte. Er machte auch Andeutungen, ich solle nach dem nächsten Konzil meinen eigenen Bund aufmachen – ob er mich loswerden will?

Hach war das schön! Eine geheimnisvolle, märchenhafte Grundstimmung, mysteriös-magische Vorgänge, mein kleiner Zauberer mittendrin, ohne viel Plan aber mit viel Spaß. Man hätte die Aufgabe wohl auch viel, viel schneller lösen können (deutete die SL an), aber ich hatte ja Zeit. ;) Nächstes Mal kommen dann die anderen Spieler dazu (die kriegen ihren eigenen Prolog), und wir müssen wohl wirklich unseren eigenen Bund gründen...
« Letzte Änderung: 28.05.2014 | 21:18 von Pyromancer »
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Re: [Ars Magica] Noch ohne Namen
« Antwort #1 am: 20.11.2013 | 20:15 »
#1
Es wird zwar wohl irgend wann noch einen "richtigen" Mitschrieb geben, vorerst werde ich hier aber strikt die Sicht meines Charakters schildern.

Spätsommer 1200
Der Sommer neigte sich dem Ende zu, und ich sollte auf dem Tribunal in Durenmar im Schwarzwald in den Orden des Hermes initiiert werden. Mein Meister Gnillumagnus und ich machten uns rechtzeitig auf den Weg, und so waren wir nach einer ereignislosen Reise fast eine Woche vor Tribunalsbeginn in Durenmar. Ich war etwas enttäuscht, als sich herausstellte, dass Durenmar, genau wie Plutonia, der Bund meines Meisters, zum Großteil unterirdisch und in den Fels gehauen ist. Ich hatte für diesen geschichtsschwangeren Bund etwas anderes erwartet, etwas... spektakuläreres.

Es waren schon andere Magi mit ihren zu initiierenden Lehrlingen da, mit denen ich schnell Kontakt knüpfte: Birthe, ein hamborger Deern aus dem Hause Jerbiton, die uns andere etwas hochnäsig betrachtete und Michael, ein angesengter Flambeau, den sein Meister wohl als Köder bei der Drachenjagd verwendet hatte. Der große Schock war aber der Dritte: Marcus, ein etwa zehnjähriger Junge, klein, schmächtig, blond, grüne Augen... er sah so aus wie ich, nur jünger!. Sollte ich tatsächlich nach all den Jahren ein Familienmitglied gefunden haben! Der Verditius aus Nürnberg stritt ab, von Geschwistern zu wissen, und behauptete gar, er wäre schon über 20 Jahre alt! Nachbohren über sein Äußeres blockte er ab, war aber an sonsten sehr nett und bot an, nach unserer Initiierung mit mir nach Nürnberg zu seinem (unserem?!?) Vater zu reisen, um unsere Verwandtschaftsverhältnisse aufzuklären. Die Zeit verging wie im Flug.

Ich hab ja mit viel gerechnet, aber nicht damit. Ich hab keine Ahnung, was sich die SL oder der andere Spieler dabei gedacht haben, aber ich finde es klasse, dass die mysteriöse Vergangenheit meines Charakters so schnell ins Spiel kommt.

Am nächsten Tag unterbreitete uns Lehrlingen Samuel, ein hiesiger Bonisagus, ein Angebot, das wir nicht ablehnen konnten: Wir sollten nach unserer Initiierung einen eigenen Bund gründen, in einem magiereichen Gebiet südlich des Bodensees, mit Anschub-Finanzierung von Durenmar, unter der einzigen Bedingung, dass wir ihn bei Gelegenheit als Dauergast beherbergen würden. Das hatte natürlich mein Meister für uns eingefädelt, auch wenn er das mit keiner Silbe zugab. Die restlichen Tage vergingen mit Planungen für die Neugründung, und am Tribunal wurden wir dann endlich als vollwertige Mitglieder in den Orden des Hermes aufgenommen. Schockierend war nur eine Nebenbemerkung, nach der Michael wohl den Ruf hat, Leute umzubringen - immerhin keine anderen Magi, sonst hätte man ihn wohl kaum initiiert.

Insgesamt eine eher gemächliche Sitzung, Kennenlernen-Ausspielen, logistische Planungen, Verhandlungen, nichts spektakuläres. Der Knaller war natürlich die Begegnung mit meinem "Bruder" - ich bin ja nach wie vor skeptisch, aber bisher verspricht das Konzept mit SC- und Spieler-Geheimnissen aufzugehen.
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Re: [Ars Magica] Noch ohne Namen
« Antwort #2 am: 4.12.2013 | 10:20 »
#2

Ein Bauplatz wird erkundet

Nach einigem Hin und Her einigten wir uns auf eine Charta für unseren Bund und machten uns gemeinsam mit Samuel auf den Weg zu der Stelle, an der wir uns Niederlassen sollten.

Die SL hatte uns als Hausaufgabe eine vierseitige Beispiel-Charta mitgegeben, mit Ämtern, Mehrheits-Verhältnissen, Ausnahmen, Hierarchien und Kompetenz-Befugnissen. Die wurde dann aber doch eingedampft auf Folgendes:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Die SL (übermittelt durch einige NSCs) ist zwar skeptisch, ob wir mit so wenig Bürokratie-Schnickschnack zurechtkommen werden, aber die Jung-Magier sind zuversichtlich. Wie ist das denn bei anderen Ars-Magica-Runden? Gebt ihr euch den Satzungs-Overkill mit Geschäftsordnungsanträgen auf dem Konzil etc.?


Die Reise an den Bodensee war kurz und ereignislos, nach wenigen Tagen erreichten wir das Örtchen Uhldingen, wo wir uns im Gasthaus einquartierten. Da es erst Mittag war führte uns Samuel noch zu der Stelle, die er ins Auge gefasst hatte: Etwa eine halbe Stunde von Uhldingen entfernt, in der Nähe des Seeufers, befanden sich die Grundmauern eines gewaltigen Anwesens. Es schien, als wäre es vor langer Zeit abgebrannt, und die Steine verrieten mir, dass sie wohl vor 350 Jahren geschlagen worden waren. Der Keller war noch gut erhalten, und Marcus und ich wagten uns in die Tiefe. Dort fanden wir etliche noch gut erhaltene Räume, unzählige Spinnen, und zu guter Letzt einen Geist, Maximilian. Wir unterhielten uns ein bisschen mit ihm, er schien zwar nett, aber nicht sehr mitteilsam. Einzig, dass er ein Jäger des weißen Hirschen, im Feuer umgekommen und ohne direkte Nachkommen gewesen sei konnten wir ihm entlocken. Während ich noch versuchte, ihm einige Geheimnisse des Jenseits zu entlocken, eilte Marcus nach oben, um unsere beiden Sodales von unserem potentiellen Untermieter zu unterrichten. Sie kamen auch gleich, konnten aber den Geist nicht sehen und störten durch ihren lautstark geäußerten Unmut meine interessante Unterhaltung.

Es ist einfach unglaublich. Marcus sieht nicht nur aus wie Libertillus, er hat offensichtlich auch eine ähnliche Auswahl an Vorteilen getroffen. Die Verwandtschafts-These erhärtet sich, und ich als Spieler bin immer noch im Unklaren, ob das einfach Zufall ist, oder ob hier SL und Mitspieler ein krasses Ding abziehen. Ich fänd beides cool!

Als wir alle wieder im Tageslicht waren begannen schon die Beratungen, wie wir das Gebäude wieder aufbauen wollten. In der Nähe verlief noch ein Bach, und Birthe malte sich schon Mühlen und Karpfenteiche aus. Wir beschlossen, am nächsten Tag dem Bachlauf zu folgen und weiter die Gegend zu erkunden.

Wir verbrachten den Abend im Gasthaus, und während Birthe mit einem Dorfjüngling anbändelte teilten wir Jungs uns Geschichten aus unserer Jugend. Endlich brach auch Marcus sein Schweigen bezüglich seines kindhaften Aussehens und erzählte, wie er als Kind einmal in einem einstürzenden Keller gefangen war und von dort von einer Fee gerettet wurde, die ihn durch die Feenreiche in die Freiheit führte - seither ist er körperlich nicht mehr gealtert! Meine Geschichten über Werbäume und Zauberwölfe fanden auch Anklang. Nur Michael behauptete, ihm wären noch keine interessanten Dinge passiert, was ob der Verletzungen, mit denen er beim Tribunal auftauchte, etwas unglaubwürdig war. Zusammen mit der Bemerkung Murions auf dem Tribunal, dass er schon Leute getötet habe, ist klar, dass er etwas vor uns verbirgt...

Am nächsten Morgen brachen wir viel zu früh auf, den Bachlauf zu erkunden, und erreichten schon nach kurzer Zeit ein weiteres kleines Dorf: Mühlhofen. Wir folgten dem Bachlauf weiter und erreichten schließlich die Stelle, an der der Bach aus dem Boden kam. Für den Rückweg wollten wir einen weiten Bogen durch den Wald schlagen, und entdeckten dort einen Kreis aus zwölf uralten Eichen! Michael zog sofort die Verbindung mit meinem Werbaum, und Marcus spürte, dass in diesem Ort große Magie wirkte, so dass wir beschlossen, die Nacht dort zu verbringen.

In der Nacht wurden wir dann tatsächlich von einem magischen Riesen-Eber angegriffen, den wir trotz aller meiner Versuche, die Sache friedlich zu lösen, töten mussten. Immerhin konnten wir aus seinem Kadaver etwas Vis extrahieren. Marcus lies sich noch von einer Kreuzotter beißen, sonst verging die Nacht aber ereignislos.

Am nächsten Morgen kehrten wir durchnässt - es hatte in der Nacht zu regnen begonnen - nach Uhldingen ins Gasthaus zurück, wo sich Michael und Birthe mit einem heißen Bad aufwärmen wollten. Ich setzte mich in den Gastraum und schloss Bekanntschaft mit Hermann, einem reisenden Händler für ungewöhnliche Dinge, der einen Laden in Konstanz hatte: Ein wichtiger Geschäftskontakt für die Zukunft, und ein interessanter Zuhörer für meine Geschichten.

Josef, ein Verwalter, den wir aus Durenmar ausgeborgt hatten, hatte am Tag zuvor die Besitzverhältnisse des abgebrannten Gutshofes geklärt: Das Land gehörte dem Kloster, dass sich aber zögerlich zeigte, was einen Verkauf anging, und auch den potentiellen Besitzer kennenlernen wollte. Wir planten, uns bei der Dorfbevölkerung und vor allem beim ansässigen Pfarrer einzuschleimen, so dass sie Fürsprache für uns einlegten.

Da ist ganz schön viel passiert. Ein Geist als Untermieter und ein geheimnisvoller Eichenhain in der Nachbarschaft, ein weißer Hirsch im Wald und Landjugend auf Freiersfüßen - das verspricht Spaß!
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Re: [Ars Magica] Noch ohne Namen
« Antwort #3 am: 19.12.2013 | 09:19 »
#3
Im Wald, da sind die Räuber

Es war der Mittwoch, 13. September 1200. Wir hatten uns nach dem Frühstück zur Beratung in unser Zimmer zurückgezogen und Michael hatte sich gerade um die Wunde gekümmert, die ich beim Kampf mit dem Eber in der Nacht davongetragen hatte, als ein Grog hereinstürmte und uns berichtete, dass Hermann, der Händler, der zusammen mit Ulrich, dem Sohn von Johannes (ein reicher Bauer im Ort), zu dessen Feld unterwegs gewesen war, von Räubern überfallen worden war. Das war unsere Chance, uns bei den Anwohnern und dem Kloster beliebt zu machen, und so zogen wir aus, die Räuber zu fangen. An der Stelle des Überfalls lag der schwerverletzte Hermann und ein toter Begleiter, Ulrich und der Karren mit den Waren war weg. Die Spur war allerdings leicht zu verfolgen, und eine Stunde später standen wir am Rande einer Lichtung, in deren Mitte eine alte Hütte stand, mit zwei Räuber-Wachen davor. Unser elaborierter Plan, die Räuber gefangen zu setzen, ging fehl, und im Getümmel wurde Marcus von einem der Banditen schwer verletzt. Durch den massiven Einsatz von Schlafzaubern konnten wir immerhin Ulrich retten, den der Räuberhauptmann Gernot als Geisel benutzen wollte.

Nach dem Kampf, Birthe hatte einem der Banditen, der unseren Magie-Einsatz gesehen und überlebt hatte, noch das Gedächtnis neu gestaltet, befragten wir den Räuberhauptmann nach Hintermännern und Auftraggebern. Es gab wohl einen Adeligen(?), Heinrich, der so eine Art Mittelsmann/Hehler/Oberboss sei, die Bande hatte Hermann aber nicht gezielt überfallen.

Zwei der Räuber, arme, missverstandene Kreaturen die der Hunger und die Perspektivlosigkeit in die Gesetzlosigkeit getrieben hatte, pressten wir unter Androhung, sie an die Gerichtsbarkeit auszuliefern, in unseren Dienst und schickten sie mit ihren Vorräten und einem Grog als Aufpasser zu unserem Baugrund, den Rest führten wir zurück ins Dorf, und dann gemeinsam mit dem Dorfpriester Timotheus zum Kloster, wo wir sie der Gerichtsbarkeit überstellten.

Interessante Beobachtungen: Birthe kennt sich offensichtlich gut mit dem Geist der Menschen aus, von ihr lässt sich sicher noch viel lernen. Mein Bruder(?) Marcus kann ebenso wie ich Magie ganz gut ohne Worte und Gesten wirken, das scheint wohl in der Familie zu liegen.

Endlich wurden mal die großen magischen Geschütze aufgefahren. Im Kampf gegen die Räuber wurde gezaubert wie nix gutes, und Marcus hat uns die Härte des Kampfsystems demonstriert. Er wird wohl die nächsten Wochen und Monate ausfallen.
« Letzte Änderung: 19.12.2013 | 09:21 von Pyromancer »
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Re: [Ars Magica] Noch ohne Namen
« Antwort #4 am: 16.01.2014 | 09:08 »
#4
Sieben gegen den Hexenmeister

Bericht aus der Sicht von Lothar von Horgenzell, Ritter, Ex-Kreuzzügler und momentan in einer Sinnkrise:
Das kontemplative Leben als Laienbruder im Kloster Salem fand eine willkommene Unterbrechung, als der Abt mich und meinen Gefährten Ilai bat, eine Gruppe seltsamer Gestalten zu begleiten, die sich angeboten hatten, ein Räubernest auszuheben. Auch wenn die Gruppe einige offensichtliche Kämpfer dabei hatte, so wirkte der Rest nicht sonderlich kampferprobt, verweichlicht gar. Außerdem reisten sie in Begleitung einer Dame. Um ein Räubernest auszuheben!

Während der zweitägigen Reise versuchte ich, herauszufinden, was es mit diesen Leuten auf sich hatte: Der Sprecher der Gruppe, Joseph, behauptete, sie wären eine Art weltlicher Kämpfer-Gelehrten-Orden. Diese Geschichte war aber mehr als dünn, da kein einziger von ihnen, selbst die offensichtlichen Nicht-Kämpfer, griechisch sprach. Immerhin schien zumindest die Dame, Birthe, die Klassiker gelesen zu haben - wenn auch nur in der lateinischen Übersetzung.

Wir passierten Sigmaringen, beschlossen aber, uns vor Bingen (nicht das Bingen am Rhein, sondern das Bingen bei Sigmaringen.), wohinter sich das Räubernest befinden sollte, in den Wald zu schlagen und so aufsehen im Dorf zu vermeiden.

Es war gegen Abend, als wir den Pfad fanden, der zum Räubernest führen sollte, und ich schickte Ilai zum erkunden - "Wie damals vor Akkon". Er fand ein Haus mit angebautem Stall und Hühnerhof, und eine Frau, die eben den Weg zurück Richtung Bingen einschlug. Ich fragte sie aus, doch sie schien ehrlich, wenn auch etwas blöde, wie man es von der Landbevölkerung eben kennt. Sie versorgte die Hühner in Abwesenheit von Gernot (dem Räuberhauptmann), und wir ließen sie gehen, unter der Auflage, dass sie nicht erzählte, dass sie uns gesehen habe.

Im Haus fanden wir Beute, allerdings nicht die wertvollen Dinge, und ich beschloss als Kriegslist, ein Feuer anzumachen, so dass der ominöse Heinrich, den die "Gelehrten" als Drahtzieher vermuteten, denken sollte, Gernot wäre zurück, so dass er käme, um seinen Teil der Beute abzuholen.

Er kam tatsächlich: Am frühen Morgen hörte unsere Wache Hufgetrappel, und ich war gerade dabei, mein Kettenhemd anzulegen, als sich ein Schlüssel in der großen Vordertür drehte (wir waren durch die Hintertür eingestiegen). Ein Mann von adeligem Auftreten stand in der Tür und verlangte verständlicherweise zu wissen, was wir hier täten. Auf meine Einladung, ihm alles zu erklären, wurde er unhöflich, nannte mich einen Lügner, und ließ sich auch nicht auf ein Duell ein. Statt dessen verhexte er mich, so dass mir zuerst mein Schwert aus der Hand fiel und mich dann, als Ilai mir sein Schwert reichte, so dass ich weiterkämpfen konnte, eine große Lethargie befiel, so dass ich den ganzen Kampf über, der sich jetzt entspann, teilnahmslos herumstand.

Der Kampf lief nicht gut, die Bösen waren in der Überzahl, doch dann rief Michael die himmlischen Feuer des Erzengels Gabriel herunter, und einige der Räuber verbrannten. Das war die Wende, und unsere Kämpfer siegten! In letzter Sekunde verschwand jedoch Heinrich - ohne Schwefelwolke!?

Im Nachgang gestand Joseph, dass einige in der Gruppe über eine "Gabe" verfügten, die sie einsetzten, um das Böse zu bekämpfen.

Ich bot mich sofort an, mich ihnen anzuschließen!

Bei der Befragung eines der gefangenen Räuber stellte sich heraus, dass "Heinrich" jeden von ihnen durch Handauflegen von der Lepra geheilt hatte. Ich erklärte ihm, dass er offensichtlich seine Kräfte von Satan erhalten hat, und ich hatte das Gefühl, dass ich ihn zumindest teilweise davon überzeugen konnte.
« Letzte Änderung: 19.01.2014 | 11:36 von Pyromancer »
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Re: [Ars Magica] Noch ohne Namen
« Antwort #5 am: 4.02.2014 | 22:04 »
#5
Wie gewonnen, so zerronnen

Fortsetzung des Berichtes von Lother von Horgenzell:

Wir verbrachten den Tag damit, unsere Wunden zu lecken und uns über die Rückreise Gedanken zu machen. Die Toten mussten auch noch beerdigt werden, was wir auf dem Friedhof von Bingen tun wollten. Bevor wir aber zum Priester schicken konnten kam er schon alleine, der finstere Manfred hatte ihn geschickt, zusammen mit einem Brief an "den Mann mit dem Feuer", womit er wohl Michael meinte. Ich nahm den Brief an mich und wies den Priester an, den Verwundeten die Beichte abzunehmen und die letzte Ölung zu verabreichen. Auch ich nutzte die Gelegenheit, meine Sünde des Jähzorns zu beichten.
Wir schickten den Priester zusammen mit einigen der Männer und den Leichen auf einem der Karren zurück nach Bingen und beschlossen, mit den Gefangenen am frühen morgen zurück nach Salem aufzubrechen - wir würden es bis zur Sonntagabendmesse dorthin schaffen. Den Brief des Hexenmeisters hatte ich da schon an Michael übergeben, der aber ob seiner Wunden geschwächt ihn erst später öffnen und lesen wollte.

Der nächste Tag, der erste Tag der Rückreise, verlief ereignislos. Gegen Abend requirierte ich uns einen Bauernhof zum Übernachten. Birthe quartierte ich in der Kammer der Bauersleute ein, der Rest sollte in der Scheune nächtigen.

Leider wurde unser Schlummer unterbrochen, als die Wache bemerkte, dass Rauch aus Michaels Tasche stieg. Der Brief stand ungeöffnet in Flammen! Wir konnten ein Ausbreiten der Flammen verhindern.

Doch der wahre Angriff erfolgte erst später. Der Hexer verhexte uns und floh mit den Gefangenen und den Karren in die Nacht.

Immerhin ließ er uns am Leben, ein Fehler, den er später bitter bereuen sollte!
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[Ars Magica] Der Report der Magd
« Antwort #6 am: 28.05.2014 | 21:23 »
Der Report der Magd

Das letzte Abenteuer habe ich in der Rolle von Bertha verbracht, der geschwätzigen Zofe von Birthe. Hier ist ihr Bericht (höchst subjektiv, und so richtig kapiert hat sie auch nicht alles):


...

Ich hab dir doch erzählt, dass ich jetzt bei diesen seltsamen Herrschaften auf der anderen Seeseite arbeite – das sind vielleicht Gestalten. Und das Haus ist auch noch gar nicht fertig, alles eine große Baustelle. Aber sie bezahlen gut, und ich musste einfach mal wo anders hin. Ich kann ja nicht immer im gleichen Haus wie meine Mutter arbeiten, ich bin ja schließlich schon 16!

...

Die Herrschaften? Ja, die sind merkwürdig. Der Herr, der Herr Michael, ist ein mächtiger Krieger, er hat auch schon gegen einen Drachen gekämpft, aber verloren. Und die Herrin, die Herrin Birthe, redet ganz komisch, manchmal verstehe ich fast gar nicht, was sie sagt, und sie kommt aus dem Norden und ist Händlerin, obwohl ihr Mann gar kein Händler ist, sondern Krieger. Obwohl die Frau eines Kriegers ja auch keine Kriegerin ist, sondern seine Frau. Auf jeden Fall bin ich jetzt ihre Zofe. Das ist ganz erträglich, aber ich muss immer in ihrer Nähe sein, und sie schimpft sehr viel, und oft weiß ich gar nicht, warum sie schimpft, und manchmal verstehe ich sie gar nicht. Aber sie schlägt mich nicht, und meistens ignoriert sie mich, und wenn sie mich irgend wo hin schickt dann mach ich immer ganz langsam, damit ich nicht so viel in ihrer Nähe sein muss.



Ja, Kinder haben sie auch, einen Sohn. Der ist der Merkwürdigste von allen, redet wie ein Erwachsener, und die Herrschaften kümmern sich gar nicht um ihn und er ist immer alleine und schnitzt an Stöckchen herum.



Ja, da hast du recht. Aber es sind ja noch viele andere Leute da. Die Maria, das ist die Köchin, das ist die, die hier in Konstanz bei den Meiers gearbeitet hat, von der hab ich ja erst gehört, dass die Herrschaften in Uhldingen Bedienstete suchen. Und die Gabriele und die Frederike und die Bettina, die kommen aus Uhldingen, und der Thomas, das ist der Bruder von der Bettina, und der Hans, den kennst du auch, … ja genau, der Hans, und die Silvia, die kennst du ja auch. Und dann gibt es noch den Ralf und den Max, das sind keine Knechte, sondern das waren mal Räuber, aber bekehrte, die haben der Herr Michael und der Herr Lothar und der Herr Ilai vor dem Galgen gerettet und die sind jetzt gar keine Räuber mehr sondern gute Christenmenschen, aber viel arbeiten tun sie nicht, aber räubern tun sie auch nicht. Und dann gibt es noch die Bauarbeiter.



Ach so, der Herr Lothar! Der Herr Lothar ist ein Ritter! Der war mit unserem Kaiser Friedrich – Gott hab ihn selig – im Heiligen Land und hat gegen die Muselmanen gekämpft. Und als er dann zurückgekommen ist, da hat sein bester Freund und seine Frau... aber das ist eine längere Geschichte, die erzähl ich dir ein ander mal, ich will dir ja eigentlich erzählen, was ich in den letzten Wochen so erlebt habe, und da war der Herr Lothar gar nicht dabei, der hat sich nämlich bei der Wildschweinjagt schwer verletzt und deswegen wohnt er jetzt auch bei uns, und ich glaube, die Herrin hat ein Auge auf ihn geworfen, zumindest haben sie zusammen gesungen und er hat eine wunderschöne Stimme, und ich verstehe gar nicht, warum er ins Kloster ist, ins Kloster Salem nämlich, und deswegen war meine Herrin nämlich auch da. Dem Abt dort, der Herr Eberhard von Rohrdorf, hat nämlich bei den heidnischen Ungarn ein satanisches Buch bestellt, und der Buchhändler, der Händler Georg aus Lindau, der ist samt Buch entführt worden, nur ein paar Tagesreisen entfernt, wegen dem Schnee wahrscheinlich.



Ja, genau. Das hab ich mich auch gefragt: Was will denn der Abt mit einem satanischen Buch? Meine Herrin hat mir dann geschumpfen und gesagt, das ist überhaupt kein satanisches Buch und ich habe das falsch verstanden, aber warum sagt der Abt dann, dass das ein satanisches Buch ist und dann ist sie wütend geworden und ich hab meine Klappe gehalten. Auf jeden Fall war der berühmte Klaus der Kopfgeldjäger auch da und meine Herrin hat mich geschickt, den Boten auszuhorchen, der bei dem Überfall auf den Händler dabei war, der wusste aber auch nichts, und dann sind wir aufgebrochen, den verschwundenen Händler zu suchen, obwohl meine Herrin ja keine Kriegerin ist, aber vielleicht hat ihr Mann ihr ja beigebracht, wie man kämpft und verschwundene Händler findet, der Herr war auf jeden Fall nicht dabei, der war ja noch in Uhldingen.
Wir sind also nach Buchhorn gereist, die Herrin, der Klaus der Kopfgeldjäger, der Max und ich, und der Balthasar war auch dabei, den hat der Abt als Spitzel mitgeschickt.
Und es lag ja noch überall Schnee, und wir sind trotzdem nach Buchhorn gereist, und es war sehr, sehr anstrengend. In Buchhorn haben wir dann in dem Gasthaus übernachtet, wo auch der Händler Georg mit dem satanischen Buch übernachtet hat und entführt wurde, und ich hab mich auch gleich nützlich gemacht und in der Küche die Mägde gefragt, was denn passiert ist, die wussten aber auch nichts, nur, dass der Händler Georg in Lindau einen Konkurrenten hat, den Händler Simon, und da hab ich mir gleich gedacht, dass da bestimmt der Simon hinter der Entführung steckt, und so falsch war das auch nicht. Der Händler Simon und der Händler Georg, die hassen sich nämlich, weil sie sich vor 20 Jahren um eine Frau gestritten haben, die wunderschöne Lotte, die hätte fast den Georg geheiratet, und hat dann doch den Simon geheiratet, und später ist sie dann gestorben, und wahrscheinlich hat der Georg sie aus Rache vergiftet, aber beweisen konnte man nichts, aber der Simon hatte schon einen Grund, den Georg zu hassen, und wegen diesem Hass hat der Simon in Lindau auch keine Freunde, bis auf Thomas den Goldschmied, der ist auch der Bürgermeister.
Das haben mir zumindest so die Mädge in der Küche erzählt.
Und dann hat mir der Karl, das ist der Küchenjunge, erzählt, dass er die Leute gesehen hat, die den Georg entführt haben, und sie hatten Augen, die haben rot geleuchtet, und sie haben geredet und gesagt, dass sie zu Simons Haus gehen wollen, und da war ich mir sicher, dass der Simon hinter der ganzen Entführung steckt.
Aber dann wurde es noch komplizierter: Es ist nämlich nicht nur der Händler Georg entführt worden, sondern auch ein Adeliger, der Manfred von Hohenfels, und das ist der Hexenmeister, der die Räuberbande angeführt hat, die der Herr Lother und der Herr Michael besiegt hatten, und dabei wurde der Herr Lothar ja verhext. Und der ist also auch entführt worden, und dann wusste ich gar nicht mehr, was der Händler Simon aus Lindau mit einem entführten Hexenmeister zu tun hat.



Nein, ich denk mir das nicht aus, das ist wirklich so passiert!



Doch, wirklich! Und dann sind wir weitergereist nach Lindau, und da wollte die Herrin Birthe in einer Hafenkneipe absteigen, im "Roten Hahn", und das haben wir dann auch gemacht und meine Herrin hat mir den Auftrag gegeben, mich auch da umzuhören, und dann hab ich erst gemerkt, dass da ganz unanständige Frauen arbeiten, aber sie waren ganz nett zu mir, und ich hab herausgefunden, dass der Händler Simon eine fiese, dicke Haushälterin hat, die heißt Martha, und ein Lagerhaus hat er auch, und als der Max sich im Lagerhaus umsehen wollte, da wurde er überfallen und geschlagen, von bösen Satanisten, und sie wollten ihn in eine Kapelle bringen, aber vorher konnte er sich befreien und ist geflohen, und dann sind wir zu der Kapelle gereist.



Na, die Kapelle eben, diese entweihte Kapelle bei Ittenhausen, hinter Buchhorn, da sind wir alle hingereist, und ich bin dann rein in die Kapelle und habe alle drei Satansjünger überrascht, und zum Glück waren dann auch ganz schnell Max und Klaus da und haben sie überwältigt, und ich hab mir dann ein Schwert genommen und hab an der Tür Wache gestanden, und die anderen sind in die Krypta unter der Kapelle, nur der Max ist oben bei mir geblieben, und dann kam noch ein Satansjünger und hat die Tür aufgemacht, und ich hab versucht, mit dem Schwert auf ihn zu schlagen, und dann hat Max ihn mit einem Streich erledigt, da war er tot. Die anderen haben in der Krypta das satanische Buch gefunden, aber auch den Hexenmeister Manfred von Hohenstein, oder Fiorex, wie er sich auch nennt, der war da mit einem magischen Halsband an die Wand gefesselt, und durch das magische Halsband konnte er nicht zaubern, und dann haben meine Herrin und der Hexenmeister sich ganz lang unterhalten und er hat sie so beschwatzt, dass wir zur Wasserburg sind, wo seine Spießgesellen waren, und auf einmal waren ein Dutzend von Fiorex' Männern und nur zwei von uns, und auch mein Schwert hätte mir nichts genutzt, wenn sie uns angegriffen hätten. Wenigstens hatten wir das satantische Buch mit dem Balthasar zurück nach Salem geschickt. Wir sind dann mit nach Lindau, weil einer der Satanisten verraten hatte, dass sie im Lagerhaus von Simon ein Ritual abhalten wollten und da den Georg opfern, und diesmal sind wir im "Goldenen Ring" abgestiegen, das ist das beste Haus in Lindau, aber dann mussten wir nochmal umziehen, weil nämlich auf einmal der Abt von Salem auch da war, der war aber nur auf der Durchreise, weil er wegen dem Kaiser nach Rom musste, aber er hat uns einen Priester geholt und der Fiorex hat bei ihm gebeichtet, ich hab aber nicht hören können, was genau er da gebeichtet hat, obwohl ich an der Türe gelauscht habe. Und dann haben wir Simon geholt, zuerst war aber nur die Martha, seine fiese Haushälterin da, und dann sind wir alle zusammen zum Lagerhaus, und da war zwar nicht der Georg, aber ein Dämon, der saß auf dem Dach und hat sich in eine Krähe verwandelt, aber der Max hat ihn mit einem Messer geworfen und dann hat er sich in einen Menschen verwandelt, das war der Sören, der oberste Satanist, und dann haben wir ihn gefangen, und dann wurde er auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Den Georg haben wir dann auch noch gefunden, auf einem Boot, und da habe ich dann wirklich mit dem Schwert gegen einen Satansjünger gekämpft, und jetzt hab ich das Schwert von dem auch noch. Wir haben uns dann überlegt, dass nur die Martha den Schlüssel für das Lagerhaus dem Sören gegeben haben kann, aber die Martha war geflohen, sie ist dann aber ein paar Tage später wieder aufgetaucht, aber passiert ist ihr nichts und sie arbeitet immer noch bei Simon. Da frage ich mich schon, ob da der Simon nicht doch hinter der ganzen Sache gesteckt hat und mit der Martha gemeinsame Sache macht, aber passiert ist nichts.
Und als wir dann zurückgereist sind nach Uhldingen, da haben uns noch dämonische Wölfe verfolgt, mit rotglühenden Augen, aber der Klaus konnte sie vertreiben, bevor sie aus dem Gebüsch herausgekommen sind. Und das ist die ganze Geschichte, wie wir den Händler Georg gerettet haben und dem Abt sein Buch wiedergebracht haben obwohl das Buch jetzt in Salem ist und der Abt in Rom, da nützt ihm das Buch auch nichts.
Und der Fiorex tut jetzt im Kloster Buße, und das Halsband trägt er immer noch, das geht nämlich nicht ab, und seine Schergen wohnen bei uns auf der Baustelle, und deswegen bin ich auch froh, dass ich ein paar Tage da weg bin, weil die sind schon noch unheimlich, und ich weiß gar nicht, was meine Herrin mit denen so will, und das ist die ganze Geschichte.



Nein, das ist wirklich so passiert! Ich kann dir meine Schwerter-Sammlung zeigen, wenn du mich einmal in Uhldingen besuchst, das ist dann der Beweis! Aber jetzt erzähl du mal, ich hab gehört, die Käthe hätte...
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Re: [Ars Magica] Querquetulanus
« Antwort #7 am: 29.05.2014 | 15:56 »
Das hast du toll geschrieben!  ^-^
Zitat von: William Butler Yeats, The Second Coming
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Re: [Ars Magica] Querquetulanus
« Antwort #8 am: 30.05.2014 | 09:56 »
:d Das ist klasse! :d

Bertha ist eine Companion-SC, vermute ich mal? :)
Zitat von: Dark_Tigger
Simultan Dolmetschen ist echt kein Job auf den ich Bock hätte. Ich glaube ich würde in der Kabine nen Herzkasper vom Stress bekommen.
Zitat von: ErikErikson
Meine Rede.
Zitat von: Shield Warden
Wenn das deine Rede war, entschuldige dich gefälligst, dass Timberwere sie nicht vorher bekommen hat und dadurch so ein Stress entstanden ist!

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Re: [Ars Magica] Querquetulanus
« Antwort #9 am: 1.06.2014 | 15:25 »
:d Das ist klasse! :d

Bertha ist eine Companion-SC, vermute ich mal? :)

Bertha ist ein Grog-SC. Mein Magier hat das Jahr damit verbracht, im Nachbarbund Bücher abzuschreiben, mein Companion liegt nach einer Wildschweinjagd schwer verletzt darnieder, und da musste ich mir schnell noch einen Grog bauen, der mit der Magierin auf "Abenteuer" zieht, und da bot sich die Zofe halt an. Es hat auch großen Spaß gemacht, die anderen Charaktere durch ihre Geschwätzigkeit in den Wahnsinn zu treiben, und der Bund bekommt schon besorgte Briefe wegen der massiven Dämonologen-Umtrieben im Bodensee-Raum, von denen mittlerweile ganz Deutschland schon gehört hat. ;)
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Re: [Ars Magica] Querquetulanus
« Antwort #10 am: 19.10.2015 | 18:29 »
Kleines Update:
Die Auswirkungen des letzten hier geschilderten Abenteuers haben dazu geführt, dass unser Bund gegen unseren erbitterten Widerstand in einen Ordens-Grabenkrieg hineingezogen wird. Außerdem haben wir wahrscheinlich Diedne-Rebellen im Wald, ein Verfahren wegen Einbruch und Diebstahl (alles ein großes Missverständnis!) an der Backe, das wir vor dem nächsten Tribunal noch irgendwie außergerichtlich beilegen müssen und sind daran beteiligt, die Machtverhältnisse in Uhldingen umzustürzen. Von den privaten Umtrieben der Bund-Mitglieder wie Beherbergung von Piraten, Anzetteln einer Großwildjagd, Umsturz sämtlicher magischer Theorien (nicht ganz), ... muss man da gar nicht anfangen. Ich werde versuchen, hier in Zukunft wieder mehr zu berichten.
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Re: [Ars Magica] Querquetulanus
« Antwort #11 am: 13.09.2016 | 23:20 »
Ok, die Lage eskaliert, auf dem nächsten Tribunal wird ein mit uns befreundeter Magier Anklage gegen die Chefin der Tremere im Rheintribunal erheben. Unser Bund hängt in der Geschichte mit drin, und wir hatten prinzipiell zwei Optionen:

1) Harmlos und unschuldig tun, die Aussagen des Anklägers prinzipiell bestätigen, aber Ärger von uns fern halten, "wir sind da so mit reingeraten und haben mit der Sache nichts zu tun, wir sind ja nur ein kleiner Bund von Jungmagiern und wollen niemandem etwas Böses..."

2) Wir hauen auf den Putz, treten in den Kreis, zeigen mit dem Finger auf die Frau und rufen: "Du hast uns unprovoziert angegriffen, du Schlampe, du hast einen von uns entführt und gefoltert, und deswegen musst du aus dem Orden ausgestoßen werden!", erheben selbst Anklage und etablieren uns als der kantige, aufstrebende Jungmagier-Bund, der das Rheintribunal rockt.

Ich hab ja mit dem einen oder anderen Mitspieler hin und wieder so meine kleinen Problemchen, aber heute lief's. Einstimmige Entscheidung: Option 2, wir rocken!

(Wenn das schief geht, dann müssen wir den Kontinent wechseln, aber hey, was soll's.)
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Re: [Ars Magica] Querquetulanus
« Antwort #12 am: 14.09.2016 | 11:33 »
*lach* So gehoert sich das! :d
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Re: [Ars Magica] Querquetulanus
« Antwort #13 am: 29.01.2017 | 23:29 »
Heute war Tribunal, Kampfabstimmung, wir haben die Anklage mit grob 40 gegen 30 Stimmen durchgekriegt!
(Und wir hatten zwischendurch sogar spontan einen Plan B entwickelt, so dass wir im Falle eines Scheiterns nicht den Kontinent hätten wechseln müssen.)
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Re: [Ars Magica] Querquetulanus
« Antwort #14 am: 29.01.2017 | 23:30 »
Glückwunsch!  ;D
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Re: [Ars Magica] Querquetulanus
« Antwort #15 am: 29.01.2017 | 23:36 »
Glückwunsch!  ;D

Äh ja. Während der Verhandlung wurden wir so halb überzeugt, dass die gute Frau unschuldig ist. Mein Charakter hat die Theorie aufgestellt, dass im Hintergrund ein fast allmächtiger "Puppenspieler" die Fäden zieht und sie angeschwärzt hat, um entweder das Rheintribunal oder das Haus Tremere zu schwächen, und das wir ihm zu 100% in die Karten spielen. Aber einen Rückzieher konnten wir dann auch nicht mehr machen...
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Re: [Ars Magica] Querquetulanus
« Antwort #16 am: 17.02.2017 | 22:28 »
Die geheime Chronik des Haus‌es Querquetulanus

In dieser Chronik soll festgehalten werden, was seit der Gründung des Haus‌es Querquetulanus dort passiert ist. Dies soll zukünftigen Generationen als Lehre und Mahnung dienen, und soll Wissen vermitteln, das nicht der Öffentlichkeit zugänglich ist oder verloren ginge.

Erstes Kapitel
das die Zeit vom Jahre des Herren 1200 bis 1207 umfaßt und in dem von der Gründung des Haus­es Querquetulanus und den Kämpfen, Schwierigkeiten und Feinden der Anfangszeit berichtet wird, aber auch von großen Triumphen.

Frühjahr 1200
Auf dem Rheintribunal in Durenmar werden wir, Libertillus filius Gnillumagnus ex Criamon, Birte filia Algeth ex Jerbiton, Marcus filius Valerius ex Veriditius und Michael filius Quandrax ex Flambeau, in den Orden des Hermes aufgenommen. Wir beschließen, ein Angebot von Durenmar anzunehmen, am Bodensee einen neuen Bund zu gründen. Als Gegenleistung für finanzielle und ideelle Unterstützung willigen wir ein, dem Magus Samuel filius Rubinia ex Bonisagus des Haus­es Durenmar bei uns Wohn- und Arbeitsräume zur Verfügung zu stellen.

Herbst 1200
Wir reisen zum ersten Mal zur Stelle unseres zukünftigen Wirkens an den Bodensee, in die Nähe von Uhldingen. Dort treffen wir Maximilian, den Jäger, einen Geist, der auf dem Gelände haust und wohl der ehemalige Haus­herr ist, der vor 200 Jahren umkam, als sein Herrenhaus abbrannte.

Da das Grundstück dem Kloster Salem gehört, wollen wir uns mit dem örtlichen Geistlichen gutstellen. Die Gelegenheit ergibt sich, als wir von einem Räuberüberfall erfahren. Wir bringen die Übeltäter zur Strecke und erfahren von einem Räuberhauptmann und einem geheimen Hauptquartier.

Gemeinsam mit dem Ritter Lothar von Horgenzell reisen wir nach Bingen bei Sigmaringen, und heben das Räubernest aus. Ihr Anführer ist Fiorex, ein Magus des Ordens, der uns angreift, aber entkommt, bevor wir ihn besiegen können.

Das Kloster verkauft uns das Grundstück, und wir beginnen mit den Bauarbeiten.

Frühjahr 1201
Der Abt von Salem, Eberhard von Rohrdorf, bittet uns um Unterstützung, weil ein Händler, der ihm ein wertvolles Buch verkaufen sollte, verschwunden ist. Birte macht sich auf die Suche, und deckt auf, daß der Händler und Fiorex von Diabolisten aus Lindau entführt wurden. Sie befreit die Gefangenen und stellt das Buch des Abtes sicher. Der Ober-Diabolist wird in Lindau hingerichtet.

Fiorex wurde von den Diabolisten ein Halsband angelegt, daß ihn seiner magischen Kräfte beraubt. Es läßt sich nicht abnehmen.

Herbst 1201
Abgesandte der Blauen Dame im See besuchen uns. Nach dem Fest bleibt eine unsere Mägde verschwunden, und taucht erst einen Monat später ohne Erinnerungen an die vergangene Zeit wieder auf.

Wir finden heraus, daß wir magisch aktive Nachbarn haben, die nicht Mitglieder des Ordens des Hermes sind. Wir treffen mit ihnen, vertreten durch Aquitanius, die Abmachung, uns gegenseitig in Ruhe zu lassen, und uns alle sieben Jahre zu treffen, um über eine Verlängerung zu verhandeln. Wir nennen das Wäldchen, in dem sie wohnen, von nun an das "verbotene Wäldchen".

Winter 1201
Wir fangen einen Untoten im Wald um Salem.

Frühjahr 1202
Wir schicken eine Delegation mit dem gefangenen Untoten nach Rom, um ihn dort exorzieren zu lassen. Auf dem Weg dorthin bringen sie noch einen Anhänger des in Lindau hingerichteten Diabolisten zur Strecke, der "seinen" Untoten zurückerobern wollte, bevor er exorziert wird.

Sommer und Herbst 1202
Libertillus und Marcus begeben sich auf die Suche nach ihrer Mutter. Sie finden sie im Reich eines Feenwesens, genannt "Mutter der Tiefe" – ihr Reich kann man über ein altes Bergwerk in Holzapfel betreten.

Im Zuge einer kleinen Gefälligkeit, die sie für die Mutter der Tiefe erledigen, dringen sie aus Versehen in den Keller des Bundes Plutonia ein und nehmen von dort Vis mit, was zu diplomatischen Verwicklungen mit den Magi dort führt.

Sie reisen mit zwei weiteren Geschwistern bzw. Halbgeschwistern von Libertillus und Marcus, Anastasia und Sebastian, zurück, aber da die benutzte Abkürzung innerhalb der Festungsanlage des Hohentwiel endet, kommt es auch dort zu diplomatischen Verwicklungen, die Birthe aber auflösen kann.

Winter 1202
Nachdem Anastasia in den „verbotenen Wald“ stolpert, greift uns Aquitanius an und will sie entführen. Wir wehren mit Hilfe von Maximilian, dem Geist, den Angriff ab.

Frühjahr 1203
Wir bringen Anastasia und Sebastian nach Durenmar, und geben sie dort, da sie die Gabe haben, bei Alexander und Manalugus in Lehre.

Pierre, ein Söldner, und einige seiner Soldaten, ziehen in die Nachbarschaft. Wir nehmen freundlichen Kontakt auf.

Frühjahr 1204
Bei der Untersuchung möglicher diabolistischer Umtriebe im Umland des Klosters Salem wird Marcus in einen Hinterhalt gelockt und von einer gewissen Isabella gefangen genommen, die sich später als Magierin Patrizia ex Tremere aus dem Bund Lacula aus Brandenburg herausstellt. Nach monatelanger Suche und Verfolgung erfahren wir, daß sie das diabolistische Halsband, das Fiorex verpaßt wurde, als Lösegeld will. Wir holen das Halsband aus Nürnberg und führen den Tausch durch.

Sommer 1204
Adelheit von Rohrdorf, die Ehefrau des Herren von der Meersburg, nimmt Kontakt zu uns auf. Bei einem Picknick mit ihr im Wald entdecken Birthe und Marcus Falke, den Geist einer jungen Frau, in einer Hütte. Sie war vor langer Zeit Magierlehrling, aber ihr Bund bzw. ihr ganzes Haus wurde vernichtet.

Eine unserer Mägde versucht, Bruno, den Sohn des Bürgermeisters von Uhldingen, umzubringen – wie sich später herausstellt aus Rache an einer Gewalttat, die er an ihr beging. Bruno wird verbannt, die Magd bestraft.

Herbst 1204
Wir pflanzen aus 12 Vis-Eicheln einen Hain eine kurze Entfernung neben unserem Haupthaus.

Winter 1204
Ein Eisdrache wird in der Gegend gesichtet und von Michael und Marcus erlegt.

Frühjahr 1205
Birthe klärt den Mord am berühmten Ulrich Schneider aus Konstanz auf. Wir erhalten das Haus eines der Hintermänner als Entschädigung. Weitere Hintermänner im örtlichen Klerus bleiben unbelangt, oder setzen sich ab.

Die Familie des ermordeten Schneiders arbeitet mit Heinzelmännchen zusammen.

Sommer 1205
Fiorex sucht bei uns im Bund Zuflucht, weil er angegriffen wurde. Wenig später wird auch unser Bund von Isabella und einem Dämon angegriffen, aber Michael kann den Angriff abwehren.

Ein zweiter Überfall auf dem Rückweg vom Kloster Salem wird von Libertillus und Birthe zurückgeschlagen. Dabei wird der Dämon vernichtet und wir erbeuten ein Teil eines Mantels, an dem sich Haare befinden – von Isabella bzw. Patrizia.

Winter 1205
Fiorex bittet uns, bei der Suche nach dem verschwundenen Herzog von Sachsen zu helfen. Libertillus, Birthe und Marcus folgen dem Aufruf und finden den Herzog schließlich beim Herrn des Waldes, von wo sie ihn zurück bringen.

Frühjahr 1206
Libertillus reist mit seiner Mutter zur Mutter der Tiefe, und tauschen dort Vis.

Sommer 1206
Wir beschließen, beim nächsten Tribunal Anklage gegen Patrizia ex Tremere zu erheben, wegen der Entführung von Marcus und dem Angriff auf unseren Bund.

Herbst 1206
Alexander und Anastasia besuchen den Bund. Sie berichten, daß Sebastian, der Bruder von Libertillus und Marcus, aus Durenmar verschwunden ist. Die beiden reisen dorthin, um bei der Suche zu helfen. Sie erleben spannende Abenteuer, können sogar magisch-mys­tisch Kontakt mit Sebastian aufnehmen, er will bzw. kann aber nicht zurück kommen. Im Laufe der Abenteuer treffen sie den Geist von Diedne, und töten einen Diabolisten, der beim vorangegangenen Tribunal aus dem Orden des Hermes ausgestoßen wurde.

Frühjahr 1207
Wir nehmen am Tribunal in Durenmar Teil. Dort klagen wir Patrizia an, die nach einer knappen Kampfabstimmung für schuldig befunden und aus dem Orden ausgestoßen wird.

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Wir spielen jetzt erst mal eine Weile etwas anderes, aber die Rückkehr zu dieser Kampagne ist fest eingeplant.
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