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Skillpunkte PF (in Anlehnung an 3.5)

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Luxferre:

--- Zitat von: Narubia am 10.12.2013 | 16:02 ---Wesenszüge sind da eher kontraproduktiv, wenn man zu wenig Skillpunkte hat:
Sie erzeugen weitere Klassenfertigkeiten, die man steigern möchte, aber die Punkte dafür hat man eben nicht.

--- Ende Zitat ---

Finde ich nicht.
Ich erschaffe einen Charakter immer mit Primärfertigkeiten und Sekundärfertigkeiten, von der Priorisierung her gewichtet.
Primäre werden jede Stufe gesteigert und Sekundäre jede Zweite. So hat man immerhin eine größere Auswahl an Möglichkeiten und nicht ganz so eindimensionale Nixkönner.
Und ich dachte, das wäre gängige Praxis swo.

Narubia:
Ich mache das zumeist genau anders:
Meiner Erfahrung nach bringen nicht ausgemaxte Fähigkeiten nicht allzu viel. Viele Dinge skalieren automatisch mit der Stufe mit.
Die Wissenswürfe, Zauberkundewürfe, Einschüchtern, Wahrnehmung, Heimlichkeit, Akrobatik, die Schwierigkeit all dieser Fertigkeiten wird automatisch mit steigendem Level mitklettern. Wissenswürfe und Einschüchtern hängen am TW der Gegner, Wahrnehmung klettert mit dem Heimlichkeitswert der Gegner und Heimlichkeit mit dem Wahrnehmungswert. Zauberkunde ist Grad- bzw. Zauberstufenabhängig, Akrobatik steigt mit der KMV der Gegner, usw..
Ich nutze zusätzlich bei Diplomatie noch Rich Burlews Regeln, auch da skaliert die Schweirigkeit ebenfalls mit.
Bei all diesen Fähigkeiten wirst du Probleme bekommen, wenn du auf den Stufen 10+ nur die Hälfte hineingelegt hast und dir die entsprechenden Boni nicht woanders holst. Auf niedrigen Stufen fällt das natürlich nicht ins Gewicht. Aber da brauchen wir auch nicht über den großen Fertigkeitspunktemangel sprechen.
Hingegen sparen kannst du dir weitere Punkte in Fähigkeiten, deren SG überhaupt nicht mehr skaliert, z. B. Schätzen, Heilkunde, Klettern und Springen sind solche Kandidaten. Interessanterweise gehts (das fällt mir aber gerade erst auf) bei genau denen halt öfters mal um Leben oder Tod  :engelteufel:

Master Li:
Mir kommt das so vor, als ob der Wunsch nach mehr Skillpoints einen starken Drang zum Min/Max widerspiegelt. Eigentlich sind Skills nur dann ein Problem, wenn man INT als Dumpstat haben will. Ansonsten ist eine 14 in Int eigentlich immer möglich. Und dann hat man schon 4+ Skillpoints.
Wer also den Bedarf nach mehr Skills hat, muss halt intelligenter werden... und auf etwas anders verzichten. Und es gibt auch keine lebenswichtigen Skills. Perception, Acrobatics etc. ist nur nice to have, aber nicht essentiell. Wenn die Gruppe regelmäßig überrascht wird (in dem Fall wäre Perception hilfreich), muss sie halt am Scouting arbeiten. Unser Kämpfer lebt bisher immer noch, obwohl er kein Acrobatics hat.

Außerdem muss man auch nicht alle Skills maxen. Auch ein mittelmässiger Wert ermöglicht viele Optionen gegen mittelmässige Gegner (Diplomacy mittelmässig gegen Stadtbevölkerung). Ist man gegen extreme gegner zu Gange, müssen halt auch die Spezialisten einspringen.

Die einzige Klasse, die etwas overpowered in Skills ist, ist der Wizard... aber der ist eh immer overpowered. Und auch ein Wizard ist bei den lustigen Charisma und Weisheits Skills nur gut, wenn er die Werte hoch hat. Als Class Skill hat er sie schon mal nicht ;)

kalgani:
mit PB15 (wofür generell die PF Abenteuer geschrieben sind) hat man mit sicherheit nicht einfach mal 5 Punkte für INT 14 übrig... wenn man mit PB25 spielt ist diese natürlich einiges einfacher.

Narubia:

--- Zitat von: Master Li am 10.12.2013 | 17:19 ---Mir kommt das so vor, als ob der Wunsch nach mehr Skillpoints einen starken Drang zum Min/Max widerspiegelt. Eigentlich sind Skills nur dann ein Problem, wenn man INT als Dumpstat haben will. Ansonsten ist eine 14 in Int eigentlich immer möglich. Und dann hat man schon 4+ Skillpoints.
Wer also den Bedarf nach mehr Skills hat, muss halt intelligenter werden... und auf etwas anders verzichten.
--- Ende Zitat ---
Vollkommen richtig soweit.


--- Zitat von: Master Li am 10.12.2013 | 17:19 ---Und es gibt auch keine lebenswichtigen Skills. Perception, Acrobatics etc. ist nur nice to have, aber nicht essentiell. Wenn die Gruppe regelmäßig überrascht wird (in dem Fall wäre Perception hilfreich), muss sie halt am Scouting arbeiten.
--- Ende Zitat ---
Das hängt stark davon ab, welche Herausforderungen der Gruppe geboten werden. Würde ich daher absolut nicht unterschreiben.


--- Zitat von: Master Li am 10.12.2013 | 17:19 ---Unser Kämpfer lebt bisher immer noch, obwohl er kein Acrobatics hat.
--- Ende Zitat ---
Der hat auch 1W10 Leben und schwere Rüstung. Habt ihr einen Schurken ohne Akrobatik?


--- Zitat von: Master Li am 10.12.2013 | 17:19 ---Außerdem muss man auch nicht alle Skills maxen. Auch ein mittelmässiger Wert ermöglicht viele Optionen gegen mittelmässige Gegner (Diplomacy mittelmässig gegen Stadtbevölkerung). Ist man gegen extreme gegner zu Gange, müssen halt auch die Spezialisten einspringen.
--- Ende Zitat ---
Stimmt. Ich spiele Pathfinder und D&D eigentlich nur, um auf den Stufen 10+ regelmäßig mit den lokalen Bauern um 2 Säcke Mehl zu feilschen.
Jetz mal Butter bei die Fische: Stufe 12 Charaktere wollen Stufe 12 Herausforderungen. Kein Schwein hat Spaß, mit Stufe 12 SG15-Türen zu öffnen um bei einem Adligen 1 einzubrechen, dann einen SG15-Heimlichkeitswurf zu machen und ihm dann ein Säckchen Gold im Wert von 120 Gold zu klauen. Als sie das Haus verlassen werden sie dann von einer Patrouille (4 Krieger 1) überrascht, die sie mit einem Feuerball wegpusten. Puh, das ging ja gerade noch einmal gut!
Wenn man die Fertigkeitspunktediskussion anfängt, ist das quasseln über niedrige Stufen sinnlos, weil da die Attributsmodifikatoren und das +3 durch Klassenfertigkeiten noch viel größere Einflüsse haben als der eigentliche Rang.
Und auf hohen Stufen willst du Herausforderungen, die für dich auch Herausforderungen sind.


--- Zitat von: Master Li am 10.12.2013 | 17:19 ---Und auch ein Wizard ist bei den lustigen Charisma und Weisheits Skills nur gut, wenn er die Werte hoch hat. Als Class Skill hat er sie schon mal nicht ;)
--- Ende Zitat ---
Ab den Stufen 5+ ist das schlicht infernaler Unsinn.


--- Zitat von: kalgani am 11.12.2013 | 09:09 ---mit PB15 (wofür generell die PF Abenteuer geschrieben sind) hat man mit sicherheit nicht einfach mal 5 Punkte für INT 14 übrig... wenn man mit PB25 spielt ist diese natürlich einiges einfacher.

--- Ende Zitat ---
1. Die meisten Gruppen spielen wohl nicht PB15, auch wenn das Regelwerk dies als Standard vorgibt. Aber angenommen sie tun es, dann...
2. Hängt das natürlich stark davon ab, welche Klasse man spielt: Nehmen wir den Kämpfer. Ich weiß, ich reize jetzt mal alles aus, aber ein Menschlicher Kämpfer kann mit PB15 auf den Attributen 18, 10, 13, 16, 7, 7 stehen. Zu wenig Konsti sagst du? Okay, dann eben nur 18, 10, 15, 14, 7, 7. Achso, dir waren die Saves und die RK zu schlecht? Nagut. 18, 12, 12, 14, 10, 7. Und ich habe überall Stärke 18. Das ist in PB-15-Kampagnen sicher nicht Must-Have. Ich könnte übrigens noch die Variante aus dem ARG nehmen, mit dem ich ein zusätzliches Attribut um +2 erhöhe. Der Kämpfer mit 18 Intelligenz rückt bedenklich nahe, merkst du es?
14 IN ist immer drin, du musst nur einen anderen Stat auf 7 dumpen. Das kann ich dir problemlos mit jeder Klasse beweisen, die nicht besonders MAD ist (Mönch, Paladin). Dass die mehr Skillpunkte brauchen, ist unumstritten, denke ich.

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