Ich wüßte nicht, was an einem "Abenteurer" falsch sein soll, der auch einen anständigen Beruf gelernt hat und vielleicht sogar in Übung bleibt. Immerhin sind Abenteuer ja für
vernünftige Leute normalerweise nichts, auf das sie von Kindesbeinen an verbissen einseitig hintrainiert haben, sondern etwas, was sie einigermaßen kalt erwischt und durch das sie eben durch müssen -- und auch, wenn sie zu den seltenen Exemplaren gehören sollten, die nach erfolgreichem Überstehen hinterher merken, daß ihnen der ganze Adrenalinrausch jetzt irgendwie fehlt, vergessen sie ja dadurch nicht automatisch alles, was sie vorher ihr ganzes Leben lang schon gelernt haben.
Insofern ist der abenteuernde Zuckerbäcker, wenn überhaupt,
plausibler als so'n glattgebügelter Teflonbilly mit ausschließlich nur abenteurerkarriererelevanten Tricks und Fähigkeiten.

Schön, persönlich würde ich wohl weder D&D
noch DSA als System verwenden wollen, um ihn irgendwo zu spielen, aber das Prinzip bleibt.
