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5E Hausregelthread - Diskussionen

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Swafnir:

--- Zitat von: Tegres am 22.01.2019 | 10:55 ---Als Sportkletterer kann ich dir sagen: Eine gewisse Mindestkraft ist notwendig, aber Geschicklichkeit im Sinne von Balance und Koerpergefuehl ist wesentlich wichtiger. Zu viel Muskeln koennen sogar hinderlich sein, da die viel wiegen und man beim Klettern natuerlich moeglichst wenig Balast mitschleppen moechte.
Bei Klettern wuerde ich demnach in der Regel auf Athletik + GE, bei langen Klettertouren auch Athletik + KO, bei sehr viel Ballast ggf. auch Athletik + ST wuerfeln lassen.
--- Ende Zitat ---

Das ist auch eine gute Regelung :d.

Aber zum Thema Stärke: Ich bin stärker, größer und schwerer als mein Bruder. Nach den D&D Regeln könnte ich besser klettern. Allerdings klettert und bouldert mein Bruder auf einem Niveau an das ich nie rankommen würde. Entweder Geschick oder Stärke oder Akrobatik (a la Parcours) klingt wie ein guter Kompromiss. 

gilborn:
@Rhylthar & Winterknight:
Hab heute durch Zufall gesehen, dass ich aus dem letzten Jahr noch eine Antwort schuldig geblieben bin.
Ich bitte die Verspätung zu entschuldigen, hier die nachgereichte Antwort:


--- Zitat von: Rhylthar am 28.09.2018 | 20:44 ---@ gilborn:
Was wird denn alles verdoppelt und verdreifacht? Pauschal alles? Was ist bei Crits?

Und was ist bei so "Abuse"-Möglichkeiten wie TWF-Rogue?  8]

--- Ende Zitat ---
Alles wird alles verdoppelt und verdreifacht. Auch Crits. D.h. konkret, aus 3 Mehrfachangriffen mit 1W8+5 wird ein 3W8+15. Wird ein Crit gewürfelt, sind es 6W8+15.

TWF-Rogue sagt mir nicht, die Suchmaschine spuckt Two Weapon Fighter aus - nehme an um den geht es? So einen Build hat bei uns keiner.
Wie könnte man da Schindluder mit treiben?
Oder ist Off-hand damit gemeint? In dem Fall, die Berechnung von Winterknight im Zitat unten ist auf jeden Fall richtig.

Auf jeden Fall gibt es ein paar Sachen wo es etwas im Gebälk geknirscht hat, aber bis jetzt gab es immer einfache Lösungen:

* Es gibt durch einen Zauber Vorteil auf den nächsten Angriff. Dies würde den Zauber um einiges mächtiger machen. Deshalb gilt:
Wird der Angriff ein 3x Angriff, gilt der Vorteil nur wenn der Zauber 3x so viel Kostet. Also beispielsweise 1 Slot 3.Grades oder 3 Slots ersten Grades wenn der Zauber normalerweise 1. Slot 1. Grades kostet. Um es einfach zu halten, habe ich die Kosten aber Rückwirkend bezahlen lassen, so dass die Zaubernden sich nicht absprechen müssen mit den Angreifenden.
* Smite beim Paladin: Landet der Paladin einen 3x Angriff so wird ein eventueller Smite nicht verdreifacht. Er hat aber die Option 1 bis 3 Smites auf einmal reinzupacken, die er dann aber eben auch alle einzeln bezahlen muss.

--- Zitat von: winterknight am 30.09.2018 | 14:43 ---Ich finde es klingt interessant.
So wie ich mir das vorstelle, sagst du vor dem würfeln an ob du einmal einmal würfen willst oder 3x
und
- wenn du 3 Attacken hast, dann machst du 3W8 +3x Stärke
- wenn du 2 Attacken ahst + Off hand machst du 3W8 +2x Stärke
(mit 1W8 +str als basis Angriff)
Einziger Punkt der dagegen spricht, macht halt so einmal Bonuse auf Treffen sehr gut. (true Strike und ähnliches)
@ gilborn:
Habt ihr das schon getestet oder erst eingeführt?

--- Ende Zitat ---

Du liegst mit der Berechnung absolut richtig!
Genau, die Bonuse können Probleme machen, bis jetzt ergab sich aber alles recht einfach, wenn man am Grundsatz festhält, die Kosten und möglichen Ergebnisse müssen die Gleichen bleiben.

Mittlerweile haben wir das ausgiebig getestet, quasi seit deiner Frage wöchentlich + etliche Sessions davor - und ich finds super!
Bei meinen Monstern mache ich eigentlich nichts anderes mehr, zumindest bei den MM Viechern sehe ich in Mehrfachattacken keinen Sinn (Siehe Kritik DnD5). Die Spieler hatten zunächst Berührungsänste und waren skeptisch, ob sie dadurch etwas verlieren, aber mittlerweile spielen sie sehr gerne mit dem "Press-your-Luck" Schieberegler.  :d

Kleine Anektdote dazu:
Ein Spieler mit einen Level 20 Krieger hat seine "zusätzliche Aktion Fähigkeit" (keine Ahnung wie die korrekt heißt) rausgehauen, wodurch in seinem Zug 8 Attacken anstanden. Außerdem Crit auf 18, 19, 20. Seine Waffe, ein Zweihänder der Schärfe (Schaden wird also nicht gewürfelt sondern automatisch gemaxt). Und Vorteil.
Dreimal dürft ihr raten welche Attacke er machen wollte :-) Das wären über 216 Schadenspunkte gewesen.  :headbang:
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Aber er hat vorbei geschlagen , nichtmal ein normaler Treffer ~;D

Derjayger:

--- Zitat von: Antariuk am 22.01.2019 | 12:26 ---Also mehrfach Inspiration? Interessant. Gibt es da ein Limit?

--- Ende Zitat ---

Kein Limit, ich hab auch keine Ahnung wie viel ein Char auf Halde hat.

Ainor:

--- Zitat von: Swafnir am 22.01.2019 | 12:42 ---Aber zum Thema Stärke: Ich bin stärker, größer und schwerer als mein Bruder. Nach den D&D Regeln könnte ich besser klettern. Allerdings klettert und bouldert mein Bruder auf einem Niveau an das ich nie rankommen würde. Entweder Geschick oder Stärke oder Akrobatik (a la Parcours) klingt wie ein guter Kompromiss.

--- Ende Zitat ---

Man darf Geschicklichkeit nicht mit Können verwechseln. Dein Bruder hat vermutlich viel mehr Übung als du, was in den meisten Sportarten viel wichtiger ist als körperliche Attribute. Abgesehen davon braucht es durchaus Kraft um sich z.b. an einem Arm hochzuziehen. Geschicklichkeit bedutet in erster Linie Zielgenauigkeit und Reaktionsvermögen, was beides beim Klettern eher irrelevan ist. Balance ist eigentlich der einzige Aspekt der Geschicklichkeit der beim Klettern eine Rolle spielt.

Andererseits finde ich auch dass Diebe und (einige) Waldläufer, die in 5E ja eher keine Stärke haben, gut klettern können sollten (hat in D&D ja auch lange Tradition). Insofern wäre eine Ausnahmeregelung wie etwa Klettern mit Dex für unbelastete Charaktere ganz nett. Fairerweise müssten dann die anderen Spieler aber auch eine Ausnahmeregelung für ihre Skills vorschlagen dürfen.

Con-Würfe für längere Klettertouren sind davon völlig unabhängig.

Tegres:
Wir werde etwas OT, aber:

Definition aus Wikipedia:

--- Zitat ---Geschicklichkeit ist die Fähigkeit, bei der Aufgaben durch Konzentration, Geduld, Schnelligkeit und Bewegung oft durch Feinmotorik gelöst werden.

--- Ende Zitat ---
Bis auf Feinmotorik und Schnelligkeit spielt das beim Klettern alles eine enorme Rolle. Beim Bouldern spielt sogar auch Schnelligkeit eine Rolle (nicht im Sinne von möglichst schnell hochkommen, aber im Sinne dynamischer Züge).

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