Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Kritik an 5E
Rhylthar:
Das mit den HP/Damage ist kein Fail, sondern ein Feature. Man sollte bedenken, dass diese Gegner auch für die Basic Rules/Spielen ohne optionale Regeln wie Feats/Multiclassing konzipiert sind. Ob das einem gefällt, steht auf einem anderen Blatt.
Was Du mit "andere Aspekte" meinst, erschliesst sich mir gerade nicht.
Arldwulf:
--- Zitat von: Rhylthar am 10.10.2015 | 10:24 ---Was Du mit "andere Aspekte" meinst, erschliesst sich mir gerade nicht.
--- Ende Zitat ---
Mir auch nicht, von Aspekten hab ich doch gar nix gesagt. ^^
Meinst du vielleicht Effekte?
Und ja, natürlich ist es absichtlich so designed. Wirklich durchdacht ist es aber eben nicht. Am Ende erschwert diese Herangehensweise die Verwendung von Gegnern mit hohen Stufenunterschieden.
Rhylthar:
Neues Smartphone....
Effekte natürlich. Und wieso? Man kann doch Hobgoblins ohne Probleme auf höherstufige Charaktere jagen...wird immer noch sehr unerfreulich bei entsprechender Anzahl.
Kaskantor:
Da würde mich glatt mal interessieren welche Spiele für euch soviel besser konzipiert sind. Vielleicht ist ja die allgemeine Spielweise von DnD nichts für euch.
Arldwulf:
--- Zitat von: Rhylthar am 10.10.2015 | 10:39 ---Neues Smartphone....
Effekte natürlich. Und wieso? Man kann doch Hobgoblins ohne Probleme auf höherstufige Charaktere jagen...wird immer noch sehr unerfreulich bei entsprechender Anzahl.
--- Ende Zitat ---
Klar kann man dies. Wie gesagt, bei allen die nur Schaden machen funktioniert das ganze durchaus.
Mach das Beispiel aber mal nicht mit Hobgoblins, sondern mit einer Feengruppe, oder sonstigen Monstern die nicht vom Schaden oder den Trefferpunkten leben. Gleiches CR, aber völlig andere Ergebnisse. In dem anderem Thread wird der Intellect Devourer angesprochen. Zu recht, das ist ein furchtbar designtes Monster. Aber er ist es auch vor allem deshalb weil niedrigstufige Monster in der 5e lieber keine Effekte haben sollten die über Schaden hinausgehen, sein Effekt ist dabei nur der Extremfall.
Neben einen hochstufigen Bossgegner noch einen niedrigstufigen Magier stellen? Das ist keine so gute Idee, zumindest nicht wenn dieser dann nicht mit Feuerbällen wirft, sondern z.B. die Gruppe hypnotisiert.
Und natürlich gilt dies umgedreht genauso. Das Konzept ist halt auf ein Schadens/Trefferpunkte Balancing ausgelegt.
Aber um nochmal zu meinem Ausgangspunkt zurück zu kommen: Es ist für mich ein schönes Beispiel für etwas was zwar im Design ziemlich grob vermurkst wurde und dadurch auch Probleme aufwirft. Aber nichts womit man sich nicht arrangieren könnte, was man nicht berücksichtigen und ausgleichen könnte. Ich glaube man kann die 5e für ihr teils inkonsistent oder undurchdacht angelegtes Design kritisieren, muss aber dabei immer bedenken wie wenig Leute daran wohl schraubten, und das man trotzdem viel Spaß damit haben kann.
Und das D&D so zumindest weiter geht.
--- Zitat von: Kaskantor am 10.10.2015 | 10:42 ---Da würde mich glatt mal interessieren welche Spiele für euch soviel besser konzipiert sind. Vielleicht ist ja die allgemeine Spielweise von DnD nichts für euch.
--- Ende Zitat ---
Der Vorgänger in jedem Fall, aber das ist ja auch eines der Grundprobleme. Dort wurde genau dieses von Grund auf konsistente Design, das Balancing und die Dinge welche jetzt etwas fragwürdiger und nur in verkümmerter Form (Heilschübe, Todesrettungswürfe, Kurze Rast, Ritualsystem und Ressourcenmanagement z.B.) übernommen worden ja eher schlecht rezipiert.
Der Tenor ging halt eher dazu man wolle ein Spiel mit mehr "Seele" und auch durchaus weniger Komplexität.
Der Ruf nach guten Konzepten war dagegen eher leise, man hatte ja gerade erst erlebt, das diese auch kein Allheilmittel sind.
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