Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
Kritik an 5E
Feuersänger:
--- Zitat von: Rentin am 17.10.2015 | 13:58 ---Nein, von einer Lüge fühle ich mich nicht angesprochen.
--- Ende Zitat ---
"Lüge"? Jetzt trägst du aber schon ziemlich dick auf. oÔ
--- Zitat ---In jedem Fall sollten wir vor Beginn ein gemeinsames Ziel haben und dies festlegen, damit wir nicht alle in verschiedene Richtungen steuern.
--- Ende Zitat ---
Wie soll das gehen? Die Kritikpunkte soll lieber jeder Tisch für sich auskaspern. Wenn jemand eine gute Idee hat und sie hier bei den Hausregeln postet, setzt sie sich eventuell allgemein durch. Aber hier ein "Projekt" aufziehen zu wollen kann eigentlich zu keinem sinnvollen Ergebnis führen. Merkt man ja schon daran, dass der eine die Probleme offenbar anders bewertet als der andere. Siehe z.B. deine Liste: was ist mit dem Waffenschaden? Wieso sollte man per Deckelung garantieren, dass ein TWFer niemals mehr Schaden macht als ein THFer? Wenn doch das tatsächliche Problem vom Start weg ist, dass TWF gegenüber THF sowieso schon unattraktiv ist.
Rentin:
--- Zitat von: Feuersänger am 17.10.2015 | 16:10 ---"Lüge"? Jetzt trägst du aber schon ziemlich dick auf. oÔ
--- Ende Zitat ---
Ich habe noch nicht mal angefangen. Undzur Erklärung: Ich habe keine Behauptung aufgestellt, Du allerdings schon.
--- Zitat von: Feuersänger am 17.10.2015 | 16:10 ---Wie soll das gehen? Die Kritikpunkte soll lieber jeder Tisch für sich auskaspern. Wenn jemand eine gute Idee hat und sie hier bei den Hausregeln postet, setzt sie sich eventuell allgemein durch. Aber hier ein "Projekt" aufziehen zu wollen kann eigentlich zu keinem sinnvollen Ergebnis führen. Merkt man ja schon daran, dass der eine die Probleme offenbar anders bewertet als der andere. Siehe z.B. deine Liste: was ist mit dem Waffenschaden? Wieso sollte man per Deckelung garantieren, dass ein TWFer niemals mehr Schaden macht als ein THFer? Wenn doch das tatsächliche Problem vom Start weg ist, dass TWF gegenüber THF sowieso schon unattraktiv ist.
--- Ende Zitat ---
Im Falle von unterschiedlichen Meinungen kann man versuchen einen Kompromiss zu finden, der die jeweiligen Parteien zumindest zufrieden stellt. Und wenn einzelne Personen von der Sache nicht überzeugt sind, wird denjenigen sicher niemand böse sein wenn diese Personen das Projekt verlassen oder besser: Gar nicht erst mitmachen.
Es ist mE essentiell für ein solches Projekt, das die Personen auch andere Meinungen zulassen können.
Arldwulf:
--- Zitat von: Rentin am 17.10.2015 | 14:16 ---Wie wäre es, wenn man all die Kritikpunkte nimmt und anfängt diese Stück für Stück aufzudröseln und mathematisch fair zu gestalten?
--- Ende Zitat ---
Das Problem der fünften ist weniger die Mathematik sondern liegt eher in den grundsätzlichen Designfragen. Insofern würde das wohl ohne neue Konzepte wenig bringen.
ElfenLied:
--- Zitat von: Rentin am 17.10.2015 | 14:16 ---Wie wäre es, wenn man all die Kritikpunkte nimmt und anfängt diese Stück für Stück aufzudröseln und mathematisch fair zu gestalten?
--- Ende Zitat ---
Ich denke, das scheitert v.a. daran, dass jeder eine andere Vorstellung von "fair" hat. Konkret auf deine Punkte bezogen:
--- Zitat von: Rentin am 17.10.2015 | 14:16 ---Bei den Rassen wäre das eindeutig der Mensch. Die Elfen sollten mE geschickter sein, die Zwerge robuster, usw.
--- Ende Zitat ---
Weder den Standardmenschen noch den Variant Human möchte ich als Balancegrundlage für die Rassen nehmen, da beide am Ziel vorbeischießen (in unterschiedliche Richtungen). Ich würde den Halbelfen als Grundlage nehmen, da dieser ausgewogene Werte hat, mit denen sich jede Klasse gut spielen lässt. Sowas war ja in der vorhergehenden Editionen (also 3.X und 4e) immer der Mensch.
--- Zitat von: Rentin am 17.10.2015 | 14:16 ---Bei den Klassen könnte man aufgrund dem mathematisch zu berechnenden Schadensoutput den Kämpfer als Referenz nehmen.
Das magische Geschoss ist ja der Klassiker, also wer stimmt dafür?
--- Ende Zitat ---
Der Kämpfer sollte aus meiner Sicht die Nummer 1 eins beim Schadensoutput sein, eben weil er letztlich "nur" ein Kämpfer ist. Wenn andere Klassen genausoviel Schaden machen und nebenbei noch andere Dinge beherrschen, dann wird der Kämpfer überflüssig.
--- Zitat von: Rentin am 17.10.2015 | 14:16 ---Die Fertigkeiten sind derart verschieden, hier wäre eine Umfrage zur Referenzbestimmung nötig. Um möglichst viele Nutzer zu erreichen, sollte diese Umfrage wenigstens 4 Wochen dauern.
--- Ende Zitat ---
Bei den Fertigkeiten ist das so, dass viele unterschiedlich wertvoll sind, aber alle dasselbe kosten. Perception z.B. ist relativ wertvoll, Animal Handling dagegen sehr Kampagnenabhängig. Ich würde letzteren z.B. bei Survival mit reinpacken, einfach weil es thematisch passt und weil damit ein extrem Nischenabhängiger Skill eliminiert wird.
--- Zitat von: Rentin am 17.10.2015 | 14:16 ---Danach kann man die Backgrounds anpassen.
--- Ende Zitat ---
Die finde ich wiederum sehr gut gelungen. Wo siehst du da konkret Anpassungsbedarf?
--- Zitat von: Rentin am 17.10.2015 | 14:16 ---Magische Gegenstände und Talente würde ich mal hinten anstellen, aber in jedem Fall proaktive Vorschläge gesondert sammeln.
Waffen wären noch wichtig. Wie wäre es, wenn man den maximalen Schaden irgendwo deckelt. Wenn der Zweihänder 2W6 Schaden macht, so kann man im Nahkampf (auch mit TWF) diesen Schaden nicht überschreiten. Ideen?
--- Ende Zitat ---
Wenn überhaupt würde ich den maximalen Schaden bei TWF ansetzen. Das ist der Kampfstil, der am Ausrüstungsabhängigsten ist, gerade dann wenn man magische Gegenstände zufällig erwürfelt.
Archoangel:
Wer bitte braucht ausbalancierte Klassen? Ich kann mich sehr gut an endlose Debatten erinnern, die da behaupteten der Magier wäre in 1/2E DIE klasse überhaupt, viel zu gut, viel zu mächtig und irgendwann quasi gottgleich. Im selben Atemzug wurde dann fast immer auf die Stiefkinder des Spiels verwiesen, also die Kämpfer und die Diebe.
Saß ich dann am Spieltisch hatte ich drei Kämpfer, einen Dieb, einen Kämpfer-Dieb und einen Kleriker dasitzen ...
Ich persönlich glaube nicht daran, dass völlig ausgewogene Klassen irgend jemandem nutzen. Es ist ja nicht so, dass der typische Spieler sich hinsetzt und sich fragt:"What gives the most plusses?" - um sich dann diesen Charakter zu bauen.
Wer unbedingt nahezu zu jeder Zeit gleich starke Charaktere spielen möchte ... dem kann geholfen werden! Nennt sich "D&D 4E".
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln