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Kritik an 5E

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Rentin:
@Elfenlied:
Das sind nur Vorschläge, daher die vielen "kann" und "wäre". Ich wollte damit meine Vorstellung eines solchen Projekt umreissen.

Oberkampf:

--- Zitat von: Archoangel am 18.10.2015 | 10:31 ---Wer bitte braucht ausbalancierte Klassen?

--- Ende Zitat ---

Ich brauch die  :D

Ich habe oft genug erlebt, dass Spieler sich ärgern, wenn sie merken, dass bestimmte Konzepte, die an Klassen angebunden sind, im praktischen Spiel einfach deutlich weniger zum Gruppenerfolg beitragen können als die Spieler anderer Klassen. Natürlich gibt es eine Menge Leute, denen es egal ist, wenn ihr Charakter zweit- oder drittklassig 'rüberkommt, und andere Leute, denen es egal ist, was für eine Klasse sie spielen, solange sie am meisten WUMMS! macht, aber ich bevorzuge es, wenn man ein Charakterkonzept seiner eigenen Wahl (entsprechend der Klassen) spielen kann, ohne vom Regelwerk her auf eine Praktikantenrolle festgeschrieben zu werden.

Vielleicht ist es unmöglich, Klassen zu 100% auszubalancieren, aber aber ein gutes Regelwerk kann den Abstand durchaus klein halten.

Arldwulf:

--- Zitat von: Archoangel am 18.10.2015 | 10:31 ---Wer bitte braucht ausbalancierte Klassen? Ich kann mich sehr gut an endlose Debatten erinnern, die da behaupteten der Magier wäre in 1/2E DIE klasse überhaupt, viel zu gut, viel zu mächtig und irgendwann quasi gottgleich. Im selben Atemzug wurde dann fast immer auf die Stiefkinder des Spiels verwiesen, also die Kämpfer und die Diebe.

Saß ich dann am Spieltisch hatte ich drei Kämpfer, einen Dieb, einen Kämpfer-Dieb und einen Kleriker dasitzen ...

Ich persönlich glaube nicht daran, dass völlig ausgewogene Klassen irgend jemandem nutzen. Es ist ja nicht so, dass der typische Spieler sich hinsetzt und sich fragt:"What gives the most plusses?" - um sich dann diesen Charakter zu bauen.

Wer unbedingt nahezu zu jeder Zeit gleich starke Charaktere spielen möchte ... dem kann geholfen werden! Nennt sich "D&D 4E".

--- Ende Zitat ---

Man sollte es zumindest nicht zum Allheilmittel erklären, das ist es nicht. Balancing ist am Ende nur eine Hilfe. Aber eben eine welche gezielt Charakterkonzepte spielbarer machen soll. Spielern die Steine aus dem Weg räumen soll um diese Konzepte umzusetzen. Und häufiger zu sagen: "Spiel was du willst, das passt schon" anstatt "Klasse X zusammen mit Klasse Y? Weiß nicht ob das gut geht."

Meistens geht es gut, und wenn nicht gut dann doch zumindest so das man damit leben kann. Aber um auf die Steine die da weggeräumt werden einzugehen: Auch um die kann man drum herum fahren und es wird nicht jeder daran knallen. Völlig unnötig sind sie aber eben trotzdem, der einzige Grund auf gutes Balancing zu verzichten ist die Frage nach dem Aufwand für die Spieledesigner. Denn diese sind letztlich die einzigen die von fehlendem Balancing profitieren weil ihr Aufwand geringer ist.

Was am Ende natürlich auch umgedreht der Grund für die oben angesprochenen Probleme ist, die machen das ja nicht um uns zu ärgern, sondern weil weniger Aufwand hinein gesteckt wurde und wird. Viele der Dinge die dort auffallen sind eigentlich recht klar als "oh, das haben wir nicht bedacht" zu erkennen, als Stellen an denen die Konsequenzen der Konzepte und Regeln nicht genug vorab durchdacht und später geprüft wurden. Teilweise gibt es dann Alibilösungen oder Flicken im System weil man einige Grundlegende Sachen nicht mehr ändern konnte. Und manchmal auch nichts.

Runenstahl:
Ich denke es bestehen einfach gundlegende Unterschiede in der Wahrnehmung wie dicht Klassen/Rassen/Feats beeinander liegen müssen damit wir noch von einem ausreichend guten Balancing sprechen können.

Ich selbst habe bislang noch keine mich störenden Balancing Probleme bei 5e finden können.

Wenn es einen aber schon stört das der Zwergendieb einen Attributspunkt Dex weniger hat als der Mensch, dann hat man natürlich sofort "Balancing Probleme". Die sehe ich halt nicht, weil ich einen Punkt Unterschied (auf dem W20) halt für ziemlich irrelevant halte.

Rhylthar:

--- Zitat ---Ich denke es bestehen einfach gundlegende Unterschiede in der Wahrnehmung wie dicht Klassen/Rassen/Feats beeinander liegen müssen damit wir noch von einem ausreichend guten Balancing sprechen können.
--- Ende Zitat ---
Sicher gibt es da eine Spannbreite.

Aber auch ohne Zahlen (von Spielern) dafür zu haben, muss es doch einen Grund haben, warum z. B. sehr viele Spieler mit dem Ranger (Beast Master) unzufrieden sind und er kaum gespielt wird.
Oder warum manche Feats wahrscheinlich noch nie auf einem Charakterblatt erschienen sind ("Weapon Master"). Warum INT der beliebteste Dump-Stat ist. Und, und, und...

Stört dies das Spiel am Tisch? In der Regel nicht, trotzdem ist es etwas, was man kritisch hinterfragen und auf Besserung hoffen sollte.

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