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Kritik an 5E

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Arldwulf:

--- Zitat von: 6 am 25.10.2015 | 23:02 ---Die freundliche Partnerfirma, die ähnlich viel Geld für eine Lizenz hinlegt, wie die Computerfirma, kann gerne Bücher schreiben. :)
Würde man weniger verlangen, würde dadurch der Wert der Lizenz abgewertet werden.

--- Ende Zitat ---

Warum sollte dies der Fall sein? Schließlich sind dies zwei verschiedene Lizenzen, natürlich können diese unterschiedlich viel kosten. Das Gegenteil ist doch der Fall, wenn so ein MMO richtig erfolgreich läuft werden ab und an davon auch Bücher verkauft.

Natürlich weil diese dann als Supplements zu den Spielen verstanden werden.

Und klar sind dies Peanuts, aber wenn man mit den Büchern 100.000€ Gewinn macht, und mit den Spielen 10.000.000€, so hat man eben dennoch 100.000€ mehr.

Oder anders gesagt: Wenn es das Computerspiel nicht gäbe, so wäre der Aufwand für die PnP Bücher immer noch gleich hoch und der Gewinn ebenso (ob nun aus Lizenzen oder Direktverkauf). Man kann dies völlig ausgelagert betrachten, und einzig auf die Frage reduzieren ob man mit den Büchern Gewinn macht. Und offenbar ist man nicht dieser Meinung - zumindest was Folgebücher angeht. Mit Computerspielen dürfte das eher wenig zu tun haben, mal vom Werbeeffekt abgesehen.

Feuersänger:

--- Zitat von: Bilwiss am 25.10.2015 | 23:56 ---Die Werbung von SCL hat sich aber schon sehr and D&D Spieler gerichtet. (Stichwort: Dungeon master modus). Dass das Spiel jetzt durchfällt weil es die Erwartungen die es geweckt hat nicht erfüllt ist wenig verwunderlich.

--- Ende Zitat ---

Just das meine ich auch.
Die können und sollen gerne ihren popligen Quickslothämmerer vermarkten, an wen auch immer sie wollen -- aber erst den PnPlern den Mund wässrig machen (und sie möglichst zu Vorbestellungen verleiten) und dann das Versprochene nicht liefern, das ist nicht nur enttäuschend, das ist Etikettenschwindel.

6:

--- Zitat von: Arldwulf am 26.10.2015 | 00:26 ---Warum sollte dies der Fall sein?

--- Ende Zitat ---
Weil das aktuelle Praxis ist. Frag einfach mal bei Porsche an, wie teuer eine Lizenz wäre, um "Porsche" auf Dein Rollenspielsystem kleben zu dürfen. Und danach frage sie warum das so teuer ist. Schliesslich haben Deine Bücher überhaupt nichts mit dem Umsatz ihrer Autos zu tun.

Rhylthar:

--- Zitat ---Bei WotC arbeiten iirc sechs Leuten im Bereich D&D. Das reicht im Leben nicht, um irgendwas zu schreiben.
--- Ende Zitat ---
Sie haben gerade SCAG selbst geschrieben, das erste selbstgeschriebene Buch seit dem DMG.

Also reichen würde es schon, denn fast alles andere geben sie an Dritte ab.

Arldwulf:

--- Zitat von: 6 am 26.10.2015 | 05:58 ---Weil das aktuelle Praxis ist. Frag einfach mal bei Porsche an, wie teuer eine Lizenz wäre, um "Porsche" auf Dein Rollenspielsystem kleben zu dürfen. Und danach frage sie warum das so teuer ist. Schliesslich haben Deine Bücher überhaupt nichts mit dem Umsatz ihrer Autos zu tun.

--- Ende Zitat ---

Ist doch ein schönes Beispiel, denn Porsche vergibt ja tatsächlich solche Lizenzen, und natürlich sind diese teuer. Aber eben unterschiedlich teuer. Die Lizenzkosten für die Schlüsselanhänger haben nichts mit den Lizenzkosten für die Motoren zu tun, und wenn ich einen Porsche Kalender herausgeben mag geht das auch.

Es ist eben nicht gängige Praxis, das jede Lizenz gleich viel kostet. Warum sollte es auch?  Aber Lizenzen sind ja ohnehin nur ein Weg. Wenn WotC der Meinung wäre sie könnten mit mehr Büchern den Gewinn erhöhen, ob nun selbst geschrieben oder lizenziert, so würden sie das tun, egal wie viel Geld sie mit anderen Sachen machen.

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