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Kritik an 5E

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Ein Dämon auf Abwegen:

--- Zitat von: Boba Fett am  1.06.2021 | 07:48 ---Bei uns sind die Damage-Dealer die Schurkin, die Paladina und der Barbar.
--- Ende Zitat ---
OK das liegt aber daran das Paladin und Barbar durch ihre Class Features in den Nahkampf gezwungen werden.

Klassen die die Wahl haben (Fighter, Ranger, Schurke, und ich glaub sogar Kensai Mönch) können in der Regel im Fernkampf etwa den selben Schaden raushauen wie im Nahkampf. Und mit Cross Bow Expert kann man auch ohne Probleme Fernkampfwaffen im Nahkampf einsetzen.

Boba Fett:

--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am  1.06.2021 | 08:20 ---OK das liegt aber daran das Paladin und Barbar durch ihre Class Features in den Nahkampf gezwungen werden.

Klassen die die Wahl haben (Fighter, Ranger, Schurke, und ich glaub sogar Kensai Mönch) können in der Regel im Fernkampf etwa den selben Schaden raushauen wie im Nahkampf. Und mit Cross Bow Expert kann man auch ohne Probleme Fernkampfwaffen im Nahkampf einsetzen.
--- Ende Zitat ---

Den Gedankengang verstehe ich nicht. Dein Argument "rein von der Balance her sollten Nahkämpfer mehr Schaden raushauen können als Fernkämpfer" haut doch mit diesen Thesen nicht mehr hin.
Grundsätzlich ist es doch erst einmal egal, welche Ursache jemandem zum Nahkampf bringt, sei es Intention oder Rules.
Und wenn sie den gleichen Schaden raushauen können, sind deswegen die Fernkämpfer nicht besser sondern gleichwertig.

Dann kommt "Crossbow Expert", das eine Einhändige Armbrust im Nahkampf als Bonusaktion abschiessen lässt. Inwiefern spricht das jetzt für den Fernkampf?
Vor allem kann man statt diesem Feat auch andere nehmen (Zwei-Waffen-Kämpfer oder Stangenwaffenmeister) , die Dich genau so gut (oder besser) pimpen, Dir aber in der Bonusaktion einen besseren Nahkampfangriff geben (nämlich mit einer Waffe, die mehr zB Schaden macht, als die Einhandarmbrust).

Nicht mißverstehen: Ich finde es gut, dass Fernkampf nicht völlig obsolet ist, aber Nahkampf ist deswegen doch nicht mehr irrelevant.

tartex:

--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am  1.06.2021 | 07:07 ---Achja was ich noch vergessen hatte, rein von der Balance her sollten Nahkämpfer mehr Schaden raushauen können als Fernkämpfer, bei 5e ist es aber ehr anders herum.

--- Ende Zitat ---

Also wenn man der grundlegenden Einteilung in Tanks, Damage Dealer und Healer (bzw. Controller, Defender, Leader und Striker) folgt, macht das schon Sinn. Die Nahkämpfer sind dann ja weniger für den Angriff als für die Verteidigung der Gruppe zuständig.

Arldwulf:
Mhh, würdest du denn automatisch Nahkämpfer als Defender betrachten? Gibt doch auch recht klassische, eher offensiv ausgerichtete Nahkämpferarchetypen.

nobody@home:
Ich denke, da überschneiden sich gerade zwei Ansätze:

-- Einerseits sollte rein vom Spielgleichgewicht her der Nahkämpfer mehr austeilen und einstecken können als der Fernkämpfer; immerhin hat der letztere seinen Reichweitenvorteil gegenüber dem ersteren und kann ihn schon beharken, während der noch versucht, überhaupt nah genug für seinen ersten Angriff heranzukommen.

-- Andererseits werden sich rein pragmatisch die meisten Kämpfer, die die Wahl zwischen Ran-an-den-Feind-und-selber-einstecken einer- und einen mehr oder weniger wehrlosen Gegner aus sicherer Distanz fertigmachen andererseits überhaupt haben, natürlich für Letzteres entscheiden -- aus genau denselben Gründen, aus denen ein Mensch, der sich mit einem Tiger konfrontiert sieht, lieber mit Steinen schmeißen als sich auf einen Ringkampf einlassen wird.

Beides nachvollziehbare Perspektiven, aber die eine legt halt nahe, daß Fernkampf im Zweifelsfall gegenüber dem Nahkampf auch schon mal durchaus "künstlich" benachteiligt werden sollte, während die andere bei dem Gedanken eher zusammenzuckt und "Sag mal, spinnst du?" ruft...

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