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Kritik an 5E
Ein Dämon auf Abwegen:
--- Zitat von: Ainor am 2.06.2021 | 13:30 ---Naja, der Vorteil der Nahkämpfer ist dass sie keinen Disadvantage haben wenn Gegner ranlaufen.
--- Ende Zitat ---
Die hat man mit Crossbow Expert auch nicht mehr.
--- Zitat von: Ainor am 2.06.2021 | 13:30 ---Plattenpanzer & Schild, Uncanny Dodge, Defense Style, Evasion, Resistance gegen alles ausser Psychic,
Retaliation/Riposte, 10 TP/Stufe....
--- Ende Zitat ---
Rüstungen und Schilde kriegst für ein Level Multiclass, und zum Teil (Kleriker, Hexblade, Volor Bard kriegn sie es sogar über die (Sub)Klasse).
Witziger weise haben die Caster (im Gegensatz zu Möchen und Barbaren) nichts was sie davon abhält schwere Rüstungen zu tragen (und mittlere reichen eigendlich auch, da ja sie ehr Schilde für sie weniger Nachteile haben als für die Martials).
tartex:
--- Zitat von: Feuersänger am 2.06.2021 | 13:51 ---- und ich persönlich bin außerdem kein Fan der Bounded Acc; für mich braucht RPG kein Glücksspiel zu sein. Für meinen Gusto sollen die Entscheidungen und Ideen der Spieler mehr Gewicht haben als ein buckeliges Plastikklötzchen. Ich mag es also mehr wie Schach und weniger wie Snakes & Ladders.
--- Ende Zitat ---
Ich stimme da zu, allerdings ist nicht die Bounded Acc das Problem. Die könnte ja auch bei d20+10 oder gar d20+15 starten und dann nur langsam mit dem Level steigen.
(Oder statt d20 könnten 2d10 oder 3d6 für eine andere Verteilung sorgen.)
Ainor:
--- Zitat von: Feuersänger am 2.06.2021 | 13:51 ---Und das ist dann wieder die Crux - wenn niemand Nahkämpfer ist, ist jeder ein Nahkämpfer. >;D
--- Ende Zitat ---
Genau. Irgendwer muss den Job machen. Und dann ist es immer besser wenn das jemand macht der das kann. Es ist durchaus möglich Caster defensiv auszulegen (besonders Kleriker). Die sind dann vermutlich stabiler als offensive Nahkämpfer. Aber das gibt es im allgemeinen nicht umsonst.
--
--- Zitat von: Feuersänger am 2.06.2021 | 13:51 ---- zu wenige taktische Möglichkeiten, und diese haben oft wenig Impact. Sowas wie "Einen einzelnen Angriff von einem einzelnen Gegner abfangen, wenn man gut genug würfelt", und bei allen anderen Angriffen und allen anderen Gegnern kann man dann nur zuschauen.
--- Ende Zitat ---
Komplexität ist im Endeffekt eine Designentscheidung. Aber weil D&D eben so bekannt ist und für viele das Einsteigersystem ist finde ich es mit seiner mittleren Komplexität (wirklich rules-light ist 5E ja nicht). Höhere Komplexität ist was Expertensysteme (vielleicht schafft Pathfinder 3 das ja...)
--- Zitat von: Feuersänger am 2.06.2021 | 13:51 ---- eine funktional zusammengestellte Gruppe hat meist genau eine dominante Strategie; jeder macht in jedem Kampf dasselbe.
--- Ende Zitat ---
Nur wenn die Kämpfe alle dieselben sind.
--- Zitat von: Feuersänger am 2.06.2021 | 13:51 ---- nachgereichte Sage Advice widerspricht dem Regeltext im Buch oft diametral --> Tonne (da nicht als Errata sondern als "Erklärung" gekennzeichnet)
--- Ende Zitat ---
Da mag es einige Fehlschläge geben, aber sind das so viel ? (Wobei ich auch das Gefühl habe das alles was später kam nicht mehr ganz die Qualität des PHB hat.)
--- Zitat von: Feuersänger am 2.06.2021 | 13:51 ---- und ich persönlich bin außerdem kein Fan der Bounded Acc; für mich braucht RPG kein Glücksspiel zu sein. Für meinen Gusto sollen die Entscheidungen und Ideen der Spieler mehr Gewicht haben als ein buckeliges Plastikklötzchen. Ich mag es also mehr wie Schach und weniger wie Snakes & Ladders. ;)
--- Ende Zitat ---
Sorry aber bounded Accuray hat nichts mit Glücksspiel zu tun.
Raven Nash:
--- Zitat ---. Die Analogie wäre, wenn es beim Fußball mehrere Bälle gleichzeitig gäbe die alle gleichzeitig geschossen werden können, und der Torwart sich nur um einen davon kümmern kann.
--- Ende Zitat ---
Genau so ist es aber. Der Torwart kann sich nur um einen Ball zur Zeit kümmern. Genauso wie im Kampf gegen mehrere Gegner man sich immer nur um einen zur Zeit kümmern kann - weshalb taktische Bewegung so wichtig ist (und umstellt zu sein einfach nur den Tod bedeutet).
So langsam beschleicht mich das Gefühl, dass hier oft "taktische Kämpfe" gefordert werden, ohne wirklich Ahnung von "Taktik" zu haben.
In Film und Buch sind Kämpfe dramaturgisches Mittel, und haben mit "Taktik" meist wenig am Hut. Das eine mit dem anderen mischen zu wollen macht also wenig Sinn.
nobody@home:
Das Beispiel mit dem Torwart hakt schon daran, daß ein Gegner, der an einem Verteidiger vorbeiwill, eben kein Ball ist. Wenn zehn Bälle gleichzeitig auf ein Tor zufliegen, dann ist das eine Sache -- wenn zehn Spieler in derselben Zeit alle direkt an ein und demselben Torwart vorbeirennen wollten, dann kämen die sich dagegen auch völlig ohne Gegenwehr von dessen Seite schon allein deswegen ins Gehege, weil da einfach nicht genügend Platz wäre, um zumindest ohne professionell eingeübte Choreographie alle zehn innerhalb von nur ein paar Augenblicken passieren zu lassen.
Falls nun 5E tatsächlich irgendwo ein Limit dafür haben sollte, wieviele Kreaturen sich innerhalb einer Sechs-Sekunden-oder-so-Kampfrunde durch ein und dasselbe wie auch immer definierte "Feld" bewegen können dürfen, dann ist zumindest mir das allerdings noch nicht aufgefallen... ;)
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