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Gedanken zum Klassenbalancing

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Arldwulf:

--- Zitat von: YY am  6.11.2015 | 09:25 ---Wenn sich das dagegen jeweils nur auf Gruppen von Klassen für bestimmte Rollen bezieht, soll es mir recht sein.
Dann frage ich mich nur noch, warum man Klassen und Rollen nicht direkt gleichsetzt und die rollenspielerische Unterscheidung über verschiedene Äste im Skilltree u.Ä. läuft.

--- Ende Zitat ---
Hauptsächlich wohl weil die Einteilung der Klassen in bestimmte Rollen zumeist eher grob ist, und weil oft eine Klasse mehrere Rollen abdeckt.

YY:
Mischformen könnte man ja auch über die reine Rollenmechanik zulassen - aber ich bin da zugegebenermaßen Minimalist  :)

Jeordam:

--- Zitat von: Rhylthar am  6.11.2015 | 09:57 ---Bei WoW kommt noch das Solo-Spiel und das PvP dazu.

Niemand, der nicht masochistisch veranlagt war, hat solo als Tank oder Healer gelevelt.

--- Ende Zitat ---
Ich schon, war auch nicht masochstisch. Aber Tankpaladin in Burning Crusade mit den Ressourcen eines 70ers im Hintergrund war da schon eine Ausnahme, und zu demonstrieren, das es gut möglich ist, war mindestens 90% meiner Motivation 8)

Der Witz an dem Vergleich zu WoW ist ja nicht die Rollenverteilung Tank/Heiler/DD, sondern meiner Ansicht nach die Aktivitäten, also Solo/5er-Instanz/10er-Instanz/25er-Instanz und in Classic auch noch die 40er-Instanz, PVP mal ganz aussen vor.
Auf die musste man im Gruppenspiel ja 20%/15%/10% und im Extremfall 2,5% Tanks bzw. 20%/25%/40%/45% Heiler und 60%/60%/50%/52% DDs verteilen, und genau an diesen Missverhältnissen hat es ja immer gehakt. Man konnte seine Gilde nur für eine Kategorie optimieren, womit bei der Hälfte aller Aktiväten ein ordentlicher Schwung Spieler vollkommen aussen vor war und es deswegen Knatsch gab.

Um zurück zu D&D zu kommen, hier gibt es ja die Aktivtäten Kampf und mehrere Arten von Utility (Social, Scouting, Hindernisüberwindung usw.) und meiner Erfahrung nach knallt es hier auch am meisten, sobald Spieler an einer dieser Aktivitäten nicht sinnvoll (= auf dem Niveau der restlichen Gruppe) teilnehmen können. Ob das jetzt der Rogue im Kampf oder der Fighter bei Utility ist, ist dabei auch egal.
Der Punkt ist meiner Ansicht nach das Hauptproblem beim Balancing.

Rhylthar:

--- Zitat ---Ich schon, war auch nicht masochstisch. Aber Tankpaladin in Burning Crusade mit den Ressourcen eines 70ers im Hintergrund war da schon eine Ausnahme, und zu demonstrieren, das es gut möglich ist, war mindestens 90% meiner Motivation 8)

--- Ende Zitat ---
Och bitte. Reicher Twink als Tankadin, alles pullen, Weihe und Siegel...Faceroll.  ~;D


--- Zitat ---Um zurück zu D&D zu kommen, hier gibt es ja die Aktivtäten Kampf und mehrere Arten von Utility (Social, Scouting, Hindernisüberwindung usw.) und meiner Erfahrung nach knallt es hier auch am meisten, sobald Spieler an einer dieser Aktivitäten nicht sinnvoll (= auf dem Niveau der restlichen Gruppe) teilnehmen können. Ob das jetzt der Rogue im Kampf oder der Fighter bei Utility ist, ist dabei auch egal.
Der Punkt ist meiner Ansicht nach das Hauptproblem beim Balancing.
--- Ende Zitat ---
Genau das meine ich.

Natürlich wird es immer Nörgler geben, die in allen Bereichen ganz vorne mitspielen wollen. Aber normalerweise, wenn der SL mitspielte, wurde "Balance" in den Gruppen, in denen ich gespielt habe, über "Spotlights" erreicht. Bei Shadowrun war dies noch viel extremer.

Arldwulf:
Spotlightverteilung geht natürlich immer, aber es hat auch seinen Preis. Zum einem muss man die Story so gestalten, dass diese Verteilung möglich ist, und ist daher etwas eingeschränkter was mögliche Abenteuer angeht. Und nicht nur dies: Je verschiedener das Powerlevel ist, umso schwieriger wird es Nischen zu finden in denen ein Charakter nicht von einem anderen übertrumpft wird, und umso schwieriger wird es dann diese Einzelszenen zu einer sinnvollen Geschichte zusammen zu fügen.

Vor allem aber widerspricht Spotlightverteilung dem Gedanken möglichst alle zur Lösung eines Problems beitragen zu lassen. Niemanden rumsitzen zu lassen, außerhalb des Scheinwerferlichts.

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