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Gedanken zum Klassenbalancing

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nobody@home:

--- Zitat von: Runenstahl am  7.11.2015 | 18:28 ---Du meinst also auch andere Klassen sollten Feuerbälle werfen können (hust Eldritch Knight hust 4 Elements Monk) oder Heilungssprüche besitzen (hust Paladin hust Barde) ?
Ja, wäre echt gerechter wenn es sowas geben würde.

--- Ende Zitat ---

*4e-Fighter nimmt sich zehn Minuten für ein Cure Disease-Ritual*

Hier, der Husten hört sich ja wirklich schlimm an. ;)

Der Oger (Im Exil):

--- Zitat von: nobody@home am  7.11.2015 | 18:59 ---*4e-Fighter nimmt sich zehn Minuten für ein Cure Disease-Ritual*

Hier, der Husten hört sich ja wirklich schlimm an. ;)

--- Ende Zitat ---

Mich wundert, das heuer noch keiner über den 5E Cleric (Light) gestolpert ist ...

Wormys_Queue:
hab ich beim ersten Lesen überflogen


--- Zitat von: Arldwulf am  7.11.2015 | 11:32 ---was ich eigentlich nur sagen wollte ist das Balancing Komplexität unterstützt, weil es viel einfacher ist etwas hinzuzufügen wenn die Basis stabil und das Konzept von vornherein eine gute Bewertungsgrundlage für Mechaniken bietet.
--- Ende Zitat ---

Das seh ich halt fundamental anders. Ich halte es für viel leichter, etwas hinzuzufügen, wenn ich dabei keine peinliche Rücksicht darauf nehmen muss, ob ich damit balancetechnischen Schaden an der stabilen Basis anrichte. Oder weil wir vorhin bei den Kompromissen waren: Wenn ich das wollte, könnte ich im Prinzip das Prinzip von Paragon Paths und Epic Destinies nehmen und einfach nach 3.X übertragen. Quasi als weiteres Subsystem zusätzlich zu den Pathfinder-Archetypes, den 3.X-Prestigeklassen, den AD&D-Kits und was es sonst noch alles an Varianten gibt. Und im Prinzip sind dann Gruppen denkbar, in denen Spieler A mit der 4E-Variante spielt, Spieler B mit nem Archetyp, Spieler C mit der PrC, Spieler D mit nem Kit usw. (jeweils natürlich an das Grundsystem adaptiert, ich schlage jetzt nicht vor, 4E-, 3E- und AD&D-Charaktere in einer Gruppe unterzubringen).

Das gaht aber natürlich nur, sofern Balance nicht im Kern des Spiels steht, denn mit Balance im Regelbereich hat so etwas erst mal nicht viel zu tun. Ich sehe jetzt ehrlich gesagt nicht, dass man das umgekehrt genauso machen könnte, ohne wesentliche Modifikationen an den Subsystemen vorzunehmen, um sie an die Balance der 4E anzupassen (Und dabei gehts nicht darum, dass man welche mit den Systemen verbundene Idee auch immer nicht irgendwie mit Mitteln der 4E umsetzen könnte; es geht nur darum ,dass Spieler X aus irgendeinem Grund total Spass an Subsystem Y hat, dieses aber aus Balancegründen nicht in die 4E reinpasst).

Und ich bin jetzt der Spieler X. Ich muss also auch in dem balancierten System einen Kompromiss schliessen, weil ich meine Idee nicht genauso umsetzen kann, wie ich das eigentlich will, sondern mit Mitteln umsetzen muss, die mir evtl. überhaupt nicht gefallen (*hust* Powers *hust*). Ob das wirklich ein kleinerer Kompromiss ist, hängt sehr von der Sicht der Dinge ab. Für mich wäre es die größere Kröte.

Maarzan:

--- Zitat von: Wormys_Queue am  8.11.2015 | 01:01 ---hab ich beim ersten Lesen überflogen

Das seh ich halt fundamental anders. Ich halte es für viel leichter, etwas hinzuzufügen, wenn ich dabei keine peinliche Rücksicht darauf nehmen muss, ob ich damit balancetechnischen Schaden an der stabilen Basis anrichte. Oder weil wir vorhin bei den Kompromissen waren: Wenn ich das wollte, könnte ich im Prinzip das Prinzip von Paragon Paths und Epic Destinies nehmen und einfach nach 3.X übertragen. Quasi als weiteres Subsystem zusätzlich zu den Pathfinder-Archetypes, den 3.X-Prestigeklassen, den AD&D-Kits und was es sonst noch alles an Varianten gibt. Und im Prinzip sind dann Gruppen denkbar, in denen Spieler A mit der 4E-Variante spielt, Spieler B mit nem Archetyp, Spieler C mit der PrC, Spieler D mit nem Kit usw. (jeweils natürlich an das Grundsystem adaptiert, ich schlage jetzt nicht vor, 4E-, 3E- und AD&D-Charaktere in einer Gruppe unterzubringen).

Das gaht aber natürlich nur, sofern Balance nicht im Kern des Spiels steht, denn mit Balance im Regelbereich hat so etwas erst mal nicht viel zu tun. Ich sehe jetzt ehrlich gesagt nicht, dass man das umgekehrt genauso machen könnte, ohne wesentliche Modifikationen an den Subsystemen vorzunehmen, um sie an die Balance der 4E anzupassen (Und dabei gehts nicht darum, dass man welche mit den Systemen verbundene Idee auch immer nicht irgendwie mit Mitteln der 4E umsetzen könnte; es geht nur darum ,dass Spieler X aus irgendeinem Grund total Spass an Subsystem Y hat, dieses aber aus Balancegründen nicht in die 4E reinpasst).

Und ich bin jetzt der Spieler X. Ich muss also auch in dem balancierten System einen Kompromiss schliessen, weil ich meine Idee nicht genauso umsetzen kann, wie ich das eigentlich will, sondern mit Mitteln umsetzen muss, die mir evtl. überhaupt nicht gefallen (*hust* Powers *hust*). Ob das wirklich ein kleinerer Kompromiss ist, hängt sehr von der Sicht der Dinge ab. Für mich wäre es die größere Kröte.

--- Ende Zitat ---

Kompromisse wirst du bei einem Spiel, wo die Mitspieler auch ein Mitspracherecht haben eh schließen müssen.
Aus meiner Sicht erscheint mir einer der giftigen Reize des regelarmen Spiels die Vorstellung wenn die Regeln mich nicht dazu zwingen, muss ich eben keine Rücksicht mehr nehmen und kann im Konfliktfall darauf hoffen eben am lautesten zu schreien oder gar direkt davon auszugehen, dass "gesunder Menschenverstand" sich eh generell mit der eigenen Meinung deckt.

Rhylthar:

--- Zitat von: Der Oger am  7.11.2015 | 19:32 ---Mich wundert, das heuer noch keiner über den 5E Cleric (Light) gestolpert ist ...

--- Ende Zitat ---
Was soll mit dem sein?

Er "ersetzt" ja keinen Wizard. Er hat lediglich ein paar Wizardspells, davon einen AoE, den sonst ein Cleric wohl nicht so hätte.

Aber z. B. bei den Illusions oder Enchantments ist er kein gleichwertiger Ersatz.

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