Medien & Phantastik > Lesen

Welche Conan Romane bzw. Kurzgeschichten und Comics sollte man haben?

<< < (4/7) > >>

Mithras:
Also die Kurzgeschichten aus dem "Das Blut Belsazars" gefallen mir deutlich besser als "Almuric" oder "Volk der Finsternis", kann ich jedem R. E. Howard Fan empfehlen. Actionreich, kurzweilig, natürlich etwas übertrieben wie es für das Genre wohl üblich ist. Trotzdem eine deutliche Steigerung zu Almuric; im Anschluss ist "Tiger der See" an der Reihe.

Inquisitor_Majoris:
Threadnekromantie.

Im November erscheint eine neue Ausgabe zu den Conanbüchern - quasi eine Gesamtausgabe mit 200 Illustrationen.
Ich glaube vom gleichen Verlag ist auch eine Elric Gesamtausgabe erschienen.
Was meint ihr, als jemand der noch keine Conanbücher im Regal stehen hat, sollte ich mich dieser neuen Ausgabe widmen?

Conan - Robert E. Howard | S. Fischer Verlage https://share.google/Wn6EshovKAqot4XnC

Lovecraft:
Man muss sich halt darüber im Klaren sein, dass dieser Conan recht wenig mit Arnie-Conan zu tun hat. Conan ist kein Held. Der ist mitunter ein brutaler Verbrecher.

Und man muss sich bewusst machen, dass Howards Schreibe wirklich sehr sehr altbacken ist. Damit muss man zurechtkommen.

nobody@home:

--- Zitat von: Edgar Allan Poe am 16.06.2026 | 10:36 ---Man muss sich halt darüber im Klaren sein, dass dieser Conan recht wenig mit Arnie-Conan zu tun hat. Conan ist kein Held. Der ist mitunter ein brutaler Verbrecher.

Und man muss sich bewusst machen, dass Howards Schreibe wirklich sehr sehr altbacken ist. Damit muss man zurechtkommen.

--- Ende Zitat ---

Na ja, wie die Schreibe in der "neuen Übersetzung" aussehen wird, muß man auch erst noch mal abwarten. Kommt da beispielsweise der englische Original-Howard in etwa so durch, wie damals geschrieben, oder wird da bewußt oder anderweitig merkbar "verneudeutscht"?

Was Conans "Heldenstatus" angeht, würde ich ihn im ursprünglichen Sinne des Begriffs schon als Helden bezeichnen -- er leistet mit schöner Regelmäßigkeit Außergewöhnliches und Erzählungswürdiges. Trägt er dabei einen weißen Hut oder hat er sich ein S im Wappen auf die Brust tätowiert? Sicher nicht...aber wie die Formulierung schon andeuten mag, scheint mir der Gedanke, daß "Helden" immer die möglichst makellos Guten sein müssen, ein gutes Stück weit speziell der US-amerikanischen Medienselbstzensur ca. Mitte des 20. Jahrhunderts (Hays-Code für Filme, Comics Code Authority, und was es sonst noch gegeben haben mag) geschuldet und wird ansonsten normalerweise gar nicht groß verlangt -- Hauptsache, der "Held" taugt halbwegs zum Bewundern. Und daß das auch mal ein Dieb, Pirat, oder Banden- und Söldnerführer leisten kann, zeigt uns ja schon allein die Realität. ;)

Lovecraft:
Wobei zwischen "Dieb" und "Ich ersäufe meinen Gegenüber in einem Trog aus Fäkalien" irgendwie schon ein Unterschied darstellt :D

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln