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Das Problem mit der Was-macht-dein-Spiel-anders? Frage
Eulenspiegel:
--- Zitat von: Mentor am 15.05.2016 | 18:52 ---Lass mich meine Fragestellung umformulieren. Würde überhaupt jemand derer, die gerne diese Frage aufbringen, um eine Vorstellung besser zu verstehen, überhaupt ein Homebrew eines anderen spielen? Oder ist die Frage irrelevant, weil aus Zeit/Lust/wasauchimmer Not man sich sowieso nicht mit dem Garagenprojekt beschäftigt, ehe da ein hübsch illustrierter Kickstarter oder einer der etablierten Verlage sich dem annimmt?
--- Ende Zitat ---
Ja, wenn mich ein Produkt reizt, dann spiele ich es auch als Garagenprodukt.
Gerade die Grenze zwischen Garagenprodukt und Kickstarter ist ja fließend.
Mentor:
--- Zitat von: Eulenspiegel am 15.05.2016 | 21:22 ---Gerade die Grenze zwischen Garagenprodukt und Kickstarter ist ja fließend.
--- Ende Zitat ---
Im englischen Bereich vielleicht, aber deutschsprachige, nicht von etablierten Rollenspielverlagen gemachtes Crowdfunding ist in der Rollenspielszene noch eher die Ausnahme. Da wird zumindest derzeit noch eher unterstützt, was man schon kennt und nicht etwas Unbekanntes, das die Frage nach dem Was-ist-anders so schön beantwortet hat :)
alexandro:
--- Zitat von: Blechpirat am 15.05.2016 | 17:05 ---Wenn man sich Splittermond ansieht - da war ja anfang auch nicht so ganz klar, was die erreichen wollten - kein Alleinstellungsmerkmal, eher "noch ein fantasy spiel" - aber mit etwas durchhalten sind sie jetzt doch groß gewordne, ohne sich je auf solche Vergleiche einzulassen.
--- Ende Zitat ---
UNd trotzdem konnten sie auf Anhieb, hat man sie auf Cons darauf angesprochen, Dinge über ihr Setting erzählen, welche durchaus als Alleinstellungsmerkmale gelten dürften.
D. M_Athair:
--- Zitat von: Mentor am 15.05.2016 | 18:52 ---Lass mich meine Fragestellung umformulieren. Würde überhaupt jemand derer, die gerne diese Frage aufbringen, um eine Vorstellung besser zu verstehen, überhaupt ein Homebrew eines anderen spielen? Oder ist die Frage irrelevant, weil aus Zeit/Lust/wasauchimmer Not man sich sowieso nicht mit dem Garagenprojekt beschäftigt, ehe da ein hübsch illustrierter Kickstarter oder einer der etablierten Verlage sich dem annimmt?
--- Ende Zitat ---
Hmmm ... Was ist denn ein deutschsprachiges Garagenprojekt?
Sind das Sachen, die im Selbstverlag rauskommen wie Trauma2, Lite oder Portal? Oder PDF-Kram wie Daidalos oder 1w6 | Ein Würfel System?
Für den englischsprachigen Raum ist für mich die Antwort: Das, was es nur PoD (und als PDF) gibt. Deutschsprachige RSP auf LuLu oder auf OBS mit Print-Option, da wüsste ich jetzt auf Anhieb nichts.
sangeet:
Ich sammele Coop Dungeon Crawl Brettspiele, stellenweise frage ich mich schon - was ist da jetzt der Innovative Teil an dem Spiel, bevor ich zuschlage. Bisher finde ich oft noch neue Spiele die mit unterschiedlichen Ideen Punkten. Arcadia Quest z.b. hat PVP in einen Dungenon Crawler mit reingebracht. Das jeder Spieler 3 Helden Spielt verleiht dem Spiel eine schöne Chaos Atmosphäre - mit den Teleportern muss man wirklich aufpassen, ob einem ein Anderer Spieler nicht dazwischen funkt - dazu spielt es sich wirklich angenehm schnell. Mann kann es an einem sehr Langen Samstag spielen, oder in kleine Häppchen Aufteilen.
Bei RPG´s kaufe ich mir auch oft ein Spiel weil ich die Mechanik interessant finde - entweder weil es besonders zugänglich ist, oder weil ich auf das Thema Stehe, oder weil es mir gut verkauft wird, durch die Aufmachung. Manches stellt sich im Spiel auch anders dar als erhofft. Man merkt manchmal erst nach einer Zeit X , wenn man die Mechanik oft angewandt hat, ob sie dem Spass zuträglich ist. Ich finde das wird bei RPG´s oft vernachlässigt leider - steht manchmal bei Brettspielen auch nicht an der ersten Stelle. Die Frage ist - ob die Mechanik Spannung rein bringt.
Viele Finden z.b. Würfeln cool - es ist bedeutsam was dabei herauskommt. Viele finden es aber nervig Modifkatoren auszurechnen, besonders wenn es viele sind. Oder sie das jedesmal machen müssen. (Pathfinder)
Das Unerwartete Moment ist es was eigentlich den Spass bringt, wenn jemand eine Karte Spielt, und es passiert etwas cooles - womit keiner gerechnet hätte. Ich finde darauf hin müssten die Mechaniken optimiert werden - es müsste sich immer gefragt werden - liefert die Mechanik Spannung, erst wenn sie das Liefert - würde sie sinn machen zu integrieren.
Generell wäre eine Idee z.b. ein Bonus Würfel, den ein Zweiter Spieler würfeln kann, der aber auch ein gewisses Risiko birgt. Sagen wir z.b. ein SC macht einen Angriff mit seiner Axt - und Spieler B wirkt einen Zauber mit dem der Axt Angriff verbessert werden würde. Wenn Spieler B dazu einen Würfel würfelt, der z.b. eine Negative konsequenz eingebaut hätte. (1 gewürfelt, es passiert was schlimmes - die Götter werden zornig, oder die Axt schmilzt (naja, ist ein Beispiel.) Dann würden alle am Tisch mitfiebern, im vergleich zu einem Passiven - ich zaubere jetzt "Brennende Axt" und du bekommst +2 auf deinen Schaden. (Was natürlich in der Vorstellungswelt ok ist - aber nicht das Dramatische Element besitzt, das auch etwas negatives passieren könnte. ) Hängt natürlicha auch von der Wahrscheinlichkeit ab, wenn es nur die 1 auf dem W20 ist, würde man sich nicht bei jedem Wurf fragen - ohje hoffentlich geht hier nichts schief - bei einer 1 auf einem W6 sähe das schon anders aus.
Mir persönlich gefallen die explodierenden Würfel bei Earthdawn ziemlich gut, weil das oft passiert, und sehr unerwartete Ergebnisse liefern kann.
Das könnte man sich auch mit "Bonus Punkten" vorstellen, nur das man Spieler B Spieler A Boni verleiht - allerdings lebt Spieler B ein Ticken gefährlicher , wenn seine Bonus Punkte leer sind. (Risk vs Reward)
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