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Geht das - Fantasy Festung im moderneren Stil

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Pyromancer:
Letztendlich hängt bei dieser Frage sehr viel von Randbedingungen ab, die mattenwilly bisher verschweigt. Da kann man jetzt lange schreiben, dass dieses oder jenes sinnvoll oder total schwachsinnig ist - es kommt halt drauf an.

Jeordam:
Ketten, Seile und dergleichen muss man erstmal über den Fluss spannen. Was bei so Kalibern wie dem Rhein oder der Donau leichter gesagt als getan ist, insbesondere wenn der Fluss noch nicht, wie es moderne Flüsse sind, begradigt wurde.

Hundert Bogenschützen am Ufer sind auch nett, um die 30-40 Mann auf der Galeere kaum zu interessieren. Köpfe einziehen und weiterfahren, ist doch schön wenn man eine dreifache Übermacht durch pure Existenz bindet.

Lichtschwerttänzer:

--- Zitat von: Arldwulf am  4.07.2016 | 21:37 ---Wer sagt, dass die Schiffe beweglich seien? Dagegen helfen letztlich Ketten, Seile oder dergleichen.
--- Ende Zitat ---
Wie?

Nein, sollten sie eigentlich nicht, sie sollen ihn beim überqueren behindern und verhindern, das er den Fluss als Nachschubroute benutzt oder nennenswert Nachschub über den Fluss schafft.

Die römischen Fluss"galeeren" die ich im Museum gesehen habe hatten einen sehr geringen Tiefgang, das waren keine Quinqeremen oder auch nur Trieren.

Brandpfeile dürften ziemlich nutzlos sein  und gegen normale Pfeile helfen Schutzwände aus Leder
https://www.youtube.com/watch?v=zTd_0FRAwOQ

Arldwulf:

--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am  4.07.2016 | 22:23 ---Wie?

--- Ende Zitat ---

Indem man sie quer über den Fluß spannt. Gern auch in Verbindung mit Brandern und dergleichem. Die Kette spannt man in Fließrichtung des Flusses und sperrt diesen somit kurzzeitig, anschließend wartet man an einer Stelle weiter Flußaufwärts bis die Patrollie vorbeifährt und setzt hinter ihnen ein paar Flöße mit Brandern ins Wasser. Wie gesagt idealerweise bei vergleichsweise "normalen" Flüssen, bei hunderten und tausenden Metern Breite braucht man andere Mittel.

Im Mittelalter und der Neuzeit wurden solche Ketten auch in Verbindung mit Baumstämmen gebraucht welche durch die Ketten verbunden waren oder anderen schwimmenden Dingen die die Kette oben hielten.

Aber im Prinzip sind wir uns ja einig, gerade diesen Satz


--- Zitat von: Lichtschwerttänzer am  4.07.2016 | 22:23 ---Nein, sollten sie eigentlich nicht, sie sollen ihn beim überqueren behindern und verhindern, das er den Fluss als Nachschubroute benutzt oder nennenswert Nachschub über den Fluss schafft.

--- Ende Zitat ---

Würde ich genau so unterschreiben. Das Ziel der Patrollien ist es schlichtweg nicht ein ganzes Heer aufzuhalten - sie behindern und warnen das Hinterland und schneiden anschließend hoffentlich Nachschubwege ab. (wobei ich da vorsichtig wäre, dafür müssten sie wohl auch zivile Boote recht scharf kontrollieren, und die Querung eines Flusses mit einem Boot geht am ende so schnell, dass es zwischen zwei Patrollienfahrten sicher drin ist)

In einem Kampf mit einer Armee wären sie natürlich nicht sonderlich tauglich, das sind sie nur um wegzukommen, jemanden zu warnen und anschließend wenn die Armee weg wäre die Versorgungswege abzuschneiden.

Lichtschwerttänzer:

--- Zitat von: Arldwulf am  5.07.2016 | 07:21 ---Indem man sie quer über den Fluß spannt.
--- Ende Zitat ---
mit anderen Worten du musst den Fluss überquert haben, mehrfach um das durchzuziehen und dann erwartest du da auf einen Streich 20 - 50 Schiffschen einzukassieren und selbst dann wären deine Brander eher ineffektiv.

A) wenn eine Flusspatrouille keine zivile Boote kontrolliert oder gleich versenkt wäre sie ziemlich sinnlos
B) ein Boot heute , ein Boot morgen sind nicht genug für ein Heer das diese Boote woher hat?
Wenn ich den Fluss sperren würde, würde ich alle sonstigen Boote (welche in deinem leeren Territorium) einkassieren oder zerstören.

C ich würde einfach massiv Baumstämme, Feuerflösse etc in die überquerende Armee treiben lassen, bevorzugt gegen den Tross.

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