Um Sprachen zu lernen, ist es immer eine gute Idee, Dinge in der Sprache zu tun, auf die man Lust hat. Ein Prinzip, das die Lehrpläne unserer Schulen leider bis heute noch nicht vorsehen...
Mein Bruder hat eine ganz ähnliche Biografie wie von unicum beschrieben. Legastheniker und passionierter Nicht-Leser, mit 13 Fünferkandidat in Englisch und Deutsch. Dann kam bei mir das Hobby "Rollenspiel" auf, was er spannend fand. Und irgendwann fingen dann meine Bücher an, bei mir zu verschwinden und bei meinem Bruder wieder aufzutauchen. Erst die deutschen und später auch die englischen. Mit dem Ergebnis, dass er am Ende sogar Englisch auf Lehramt studieren wollte...
Ich selbst habe Rollenspiel auch ganz bewusst genutzt, um Sprachen zu lernen. Aber natürlich muss man dazu schon ein bisschen was können: so ganz mit Null einsteigen kann man da natürlich nicht.