Autor Thema: [Daggerheart] Welche Spiele sind Daggerheart am ähnlichsten?  (Gelesen 1043 mal)

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Offline nobody@home

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Ob in erster Linie die SL den Spielern eine Reihe von vorgefertigten (nicht unbedingt zwingend Kauf-) Abenteuern zum Abfeiern vorsetzt oder es umgekehrt hauptsächlich die Spieler sind, die mit ihren Zielen und denen ihrer Charaktere die Marschrichtung vorgeben und sich die SL mit ihren Angeboten danach richtet (oder ob sich nicht doch in der Praxis die eine oder andere Art von Kompromiß dazwischen ergibt), ist mMn mehr eine schlichte Frage der Gruppendynamik und des Selbstverständnisses der einzelnen Beteiligten als des genauen verwendeten Regelsystems. Ich bin mir zumindest ziemlich sicher, daß es "charaktergetriebenes" Spiel in diesem Sinn auch schon spätestens in den achtziger Jahren mit den damals populären Spielen gegeben hat -- AD&D1 und 2 eingeschlossen.

Offline Kaskantor

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Oki, mal ein anderer Ansatz (aber ich bin ok mit den hier geschrieben Ideen, da hat ja jeder so seine Art zu spielen).

Sind, sagen wir mal Kampagne 1-3 von CR für euch characktergetriebenes Spiel oder klassisches Spiel?

Ich glaube nemle so wie CR DnD spielt sind die Grenzen da schon lange nicht mehr scharf, sondern eher ordentlich vermischt :)
« Letzte Änderung: 2.01.2026 | 16:00 von Kaskantor »
"Da muss man realistisch sein..."

Offline gunware

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Sind, sagen wir mal Kampagne 1-3 von CR für euch characktergetriebenes Spiel oder klassisches Spiel?
Da kann ich nicht gut mitsprechen, weil ich Vox Machina und Mighty Nein nur als Zeichentrickfilm bei Netflix kenne. Und da würde ich sagen, dass es charaktergetriebenes klassischer Rollenspiel ist. Halt wie man so spielt. Aus den Zeichentrickfilmen kann ich leider jetzt nicht erkennen, welche Seite überwiegt.
Was verbirgt sich genau unter der Bezeichnung "klassisches Spiel"? Probleme überwinden ist das wichtigste?
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Offline Kaskantor

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Ich hab das ja jetzt hier aufgegriffen, aber ich denke mal, dass ein SL sich eine Kampagne ausdenkt und die Spieler sie dann erleben, wäre die klassische Variante.

Während, es wird erstmal losgespielt und durch die Antriebe der SC entwickelt sich das Abenteuer/ die Kampagne, es sich um chracktergetriebenes Spiel handelt.

Dieses Ganze personenbezogene Zeug, kommt doch auch von Mercer.
Fjord spielt einen Warlock und Mercer lässt ihn halt Dinge mit seinem Patron erleben. Die Idee kommt da aber denke ich weniger von Travis Willingham, oder liege ich da falsch?
Schaue das jetzt auch nicht Tag und Nacht. Aber mir kams schon so vor, dass die Spieler oft von Mercer überrascht wurden, wenn es um persönliche Plots ihrer SCs ging.

Also deute ich es eher so, dass sie klassisch spielen, aber auch hier und da Details von den SC hinzugefügt wurden…wie gesagt, man darf mich da gerne korrigieren.

Und wenn man DH so liest und spielt, und dann die Serie bzw. Sich das Rollenspiel von CR anschaut, weiß man recht gut, was für DH da Pate gestanden hat.
« Letzte Änderung: 2.01.2026 | 16:26 von Kaskantor »
"Da muss man realistisch sein..."

Offline Radulf St. Germain

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Hier sind ein paar Eindrücke aus der letzten Zeit:

- Es gibt ein paar "Character Build" Videos auf YouTube, die würden in den härtesten 3.5 Min-Maax-Ecken ein anerkennendes Nicken hervorrufen
- Auf dem Darrington Press Discord Server wird hart diskutiert, was genau ein Angriff ist und was nicht, weil es wohl eine Fähigkeit gibt, die durch einen Angriff getriggert wird. Da wird formal argumentiert, "when a weapon or spell is used with Duality Dice" oder so.

Zumindest dieser Teil klingt für mich wie ein DnD für Leute, die halt weniger Zeit haben aber trotzdem Charakter-Tuning machen wollen. Also als 10 statt 100 Optionen wählen wollen. (Ich könnte einer dieser Menschen sein...)

Ob ich es einem pbtA-Fan empfehlen würde... weiß nicht. Vielleicht ist die Zielgruppe eher die gleiche wie bei Numenera. Wollen Dungeon Crawls aber mit weniger Regeln, aber auch nichf so OSR-tödlich sondern mit flashy Characters. (So habe ich den Actual Play mit Monte Cook interpretiert.)

Offline nobody@home

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Ob ich es einem pbtA-Fan empfehlen würde... weiß nicht. Vielleicht ist die Zielgruppe eher die gleiche wie bei Numenera. Wollen Dungeon Crawls aber mit weniger Regeln, aber auch nichf so OSR-tödlich sondern mit flashy Characters. (So habe ich den Actual Play mit Monte Cook interpretiert.)

Na ja...daß Monte Cook einen an Numenera erinnert, ist vermutlich seinerseits kein ganz kompletter Zufall. ~;D

Ich würde allerdings auch sagen, daß Daggerheart vom Komplexitätsgrad her noch mal ein Stück oberhalb zumindest der pbtA-Spiele liegt, die ich selber kenne. Die haben einfach nicht so viele Zahlen und kleine Tricks für alles und jeden, während bei DH selbst das kleinste NSC-Gegnerkroppzeuch für Anfänger nur in Ausnahmefällen mit weniger als acht Werten und zwei Features daherkommt.

Offline Radulf St. Germain

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Ich finde es wird schon sehr taktisch aber halt mit weniger Kram als bei DnD 5.

Ich finde der Ausgangspunkt ist wie bei Shadowdark ("Dnd5 ist uns zu kompliziert") geht dann aber in eine andere Richtung. Aber mir fällt sehr schwer zu verorten wohin die Reise ging. Ich finde es hat teilweise Züge von DnD4 (was ja auch die Designer schreiben), vom Falvor her finde ich vielleicht doch 13th Age.... schwierig.

Offline Kaskantor

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Vielleicht ist es einfach so schwer es in eine Richtung zu packen, weil es eben aus so vielen anderen bekannten Stücken zusammengeschustert wurde :)
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