Weil es eben noch andere Handwerks- aka Craftingfertigkeiten gibt.
Schön -- und warum gibt es dann wiederum
die? 
Dabei geht's mir hier nicht einfach um den Widerspruch um seiner selbst willen, sondern schon die konkrete Frage, welchen Nutzen und damit auch welche Wichtigkeit zum einen Handwerksfertigkeiten allgemein und dann die konkrete vorliegende Aufteilung eigentlich für das und im Spiel haben sollen. Es gibt ja durchaus Spiele, in denen Sachen wie Rüstung ausbessern, Schwert und Axt nachschleifen, i-wie neue Pfeile organisieren und dergleichen mehr einfach
gar nicht groß behandelt werden -- und auch "Ich bastle mir meine Armbrust kurzerhand selbst, weil ich dann niemand anderen dafür bezahlen muß!" ist eher ein Pfennigfuchserargument als sonst irgendetwas. (Das
Material muß ja immer noch irgendwo herkommen und dann sachkundig bearbeitet werden, die Grundkenntnisse braucht also auch der "Waffen- und Rüstungsexperte" immer noch.)
Oder mit anderen Worten: in vielen Kampagnen ist schon "Handwerk" an sich als ausdrückliche eigene Fertigkeit insbesondere für Spielercharaktere eher ein Stiefkind. Kann ich mir einen SC vorstellen, der
in erster Linie Meisterschmied und alles andere erst danach ist? Sicher. Aber auch der wird, wenn er davon wirklich profitieren soll, ein Stück weit Abenteuer und Herausforderungen brauchen, die auf dieses sein Talent bewußt eingehen -- sonst wäre er womöglich besser bedient, wenn er einfach
nur Muckis, Ausdauer, und statt eigener Schmiedekunst ein Schwert und eine Rüstung von der Stange hätte. (Und natürlich wird der auch bei Bedarf mal ein paar Hufeisen raushauen oder eine zerbrochene Pflugschar wieder richten können; einfach nur hilflos gucken zu müssen, weil so was halt nicht ausdrücklich unter Waffen- und/oder Rüstungsarbeit fällt, wäre bei jemandem mit seiner Expertise schließlich so was von Humbug...)