Autor Thema: ... Systemhopping und Systementscheidungen  (Gelesen 5228 mal)

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Offline Greifenklause

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Re: ... Systemhopping und Systementscheidungen
« Antwort #25 am: 12.10.2016 | 12:30 »
Zu DSA3-Zeiten hätte ich Midgard bewundert, da sie frühzeitig schon ein "EP gegen Fertigkeitswert"-System hatten.
DSA4 war dann moderner.

Bzgl eines Vergleichs DSA5-Splittermond-Midgard fehlen mir aber aktuelle Daten hinsichtlich Midgard.
Sollte es noch ein Stufensystem haben, lehne ich es ab.
Splittermond kennt zwar auch Heldengerade... ja, verdammt, das sind auch irgendwie Stufen.... wäre Midgard so, würde ich es noch mögen.

Ich hatte gli damals die 3.ED geleitet.
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Offline Issi

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Re: ... Systemhopping und Systementscheidungen
« Antwort #26 am: 12.10.2016 | 12:38 »
@
Greifenklause

Es gibt in Midgard  EP. Damit kannst Du quasi "einkaufen gehen". Je nachdem wie viele Du davon ausgibst, zum steigern, für neue Zauber, Fertigkeiten usw. erreichst Du ab einer gewissen Anzahl(ausgegebener EP) einen höheren Grad. Du kannst aber auch EP sparen, und warten bis Du viele davon zusammen hast, um z. B. einen mächtigeren Zauber oder eine besonders teure Fertigkeit zu lernen.
« Letzte Änderung: 12.10.2016 | 12:40 von Issi »

Offline Boba Fett

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Re: ... Systemhopping und Systementscheidungen
« Antwort #27 am: 12.10.2016 | 12:45 »
Was hab ich schon alles gespielt?
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Die Liste ist bestimmt nicht vollständig!

In Midgard gibt es EP abhängige Grade, die aber begleitend sind und nicht das "was kannst Du" definieren.
Sie bestimmen unter anderem den Abwehrwert und wieviele Ausdauerpunkte Du hast (Lebenspunkte sind statisch).
Was Du kannst und wie gut bestimmen die ausgegebenen EPs. Und jeder kann prinzipiell alles lernen - zaubern mal ausgenommen.
Die Kosten sind abhängig von den Professionen...
« Letzte Änderung: 12.10.2016 | 13:04 von Boba Fett »
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Offline Issi

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Re: ... Systemhopping und Systementscheidungen
« Antwort #28 am: 12.10.2016 | 12:55 »
Zitat
Die Liste ist bestimmt nicht vollständig!
Ach Du meine Güte! ;D
Bei mir
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Offline Boba Fett

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Re: ... Systemhopping und Systementscheidungen
« Antwort #29 am: 12.10.2016 | 12:58 »
Ach Du meine Güte!
Vielleicht verstehst Du jetzt, warum bei mir in der SpL-muss/darf/darf nicht schummeln Debatte hin und wieder die "mir scheint Du kennst nicht viele Systeme" Attitüde ausbrach...
Kopfgeldjäger? Diesen Abschaum brauchen wir hier nicht!

Offline Issi

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Re: ... Systemhopping und Systementscheidungen
« Antwort #30 am: 12.10.2016 | 13:06 »
Zitat
Vielleicht verstehst Du jetzt, warum bei mir in der SpL-muss/darf/darf nicht schummeln Debatte hin und wieder die "mir scheint Du kennst nicht viele Systeme" Attitüde ausbrach...
Du hast auf jeden Fall mehr gespielt.(Als jemand sonst auf diesem Planeten? ;D)   
« Letzte Änderung: 12.10.2016 | 13:11 von Issi »

Offline Boba Fett

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Re: ... Systemhopping und Systementscheidungen
« Antwort #31 am: 12.10.2016 | 13:08 »
Zum Schummeln

Das Thema ist hier falsch und wir haben diesbezüglich auch genug Threads, die das behandeln.
Lass uns das hier lieber herauslassen...

Du hast auf jeden Fall mehr gespielt.(Als jemand sonst auf diesem Planeten?
bestimmt nicht... (letzteres)
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Offline Weltengeist

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Re: ... Systemhopping und Systementscheidungen
« Antwort #32 am: 12.10.2016 | 13:16 »
Eine Zeit lang habe ich ziemlich unter System-ADHS gelitten. Dabei bin ich eigentlich gar kein so guter Kandidat dafür, weil ich es so sehr hasse, neue Regeln zu lernen. Uneigentlich bin ich aber auch Perfektionist und als solcher mit fast allen Regelwerken unzufrieden, und es hat lange gedauert, bis ich die Hoffnung, dass das Gras auf der anderen Seite noch grüner sein könnte, endlich aufgegeben hatte.

Inzwischen bin ich gefühlt friedlicher geworden. Meine Stammrunden rollen mit Splittermond so vor sich hin (auch wenn ich natürlich auch daran was auszusetzen habe), und daneben habe ich noch ein paar Universalsysteme für One-Shots im Portfolio (Ubiquity, Savage Worlds, Basic Roleplaying, Fate). Damit bin ich jetzt auch schon seit über drei Jahren relativ stabil - eine Ewigkeit für meine Verhältnisse.

Ach ja, im Keller liegen noch die DSA1-Box und "Das Land Og" für die gelegentliche Trash-Sitzung.

Was ich aber immer noch habe, ist Setting-ADHS. Es gibt so viele coole Settings, da könnte ich immer wieder schwach werden. "Zum Glück" müsste ich die aber erst auf meine Universalsysteme anpassen, was nach Arbeit riecht und so oft das Schlimmste verhindert... ;D
"Wenn ich in Unterleuten eins gelernt habe, dann dass jeder Mensch ein eigenes Universum bewohnt, in dem er von morgens bis abends recht hat." (Juli Zeh, Unterleuten)

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Offline Issi

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Re: ... Systemhopping und Systementscheidungen
« Antwort #33 am: 12.10.2016 | 13:19 »
Zitat
Damit bin ich jetzt auch schon seit über drei Jahren relativ stabil
  ;D :d

Offline Wandler

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Re: ... Systemhopping und Systementscheidungen
« Antwort #34 am: 12.10.2016 | 13:20 »
Zitat
Damit bin ich jetzt auch schon seit über drei Jahren relativ stabil
"Hallo Weltengeist. Danke dass du dich in unsere Runde eingebracht hast. Möchte sonst noch jemand von seinen Problemen erzählen?"

Offline Greifenklause

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Re: ... Systemhopping und Systementscheidungen
« Antwort #35 am: 12.10.2016 | 13:22 »
...

In Midgard gibt es EP abhängige Grade, die aber begleitend sind und nicht das "was kannst Du" definieren.
Sie bestimmen unter anderem den Abwehrwert und wieviele Ausdauerpunkte Du hast (Lebenspunkte sind statisch).
Was Du kannst und wie gut bestimmen die ausgegebenen EPs. Und jeder kann prinzipiell alles lernen - zaubern mal ausgenommen.
Die Kosten sind abhängig von den Professionen...
So in etwa hatte ich es in Erinnerung.
Ich fand die Kostenbemessung etwas zu kompliziert und die Stufen zu stark präsent.
- DSA4.1 war bei aller Kompliziertheit wiederum bei den Fertigkeiten-Kosten viel zu einfach, was die Einsortierung nach Wichtigkeit betraf -

Was mich aber besonders gestört hat/hätte, ist eine Kostenbemessung in Abhängigkeit zu den Professionen.
Sorry, ich habe eine starke Abneigung gegen Klassensysteme und "entscheide dich jetzt am Anfang und lebe bis zum bitteren Ende damit".

Lernt ein Mathestudent schneller das Rechnen? Eher nicht. Er hat sich nur in seiner Ausbildung darauf konzentriert und "mehr Rechnen gelernt" statt "mehr Elektroinstallationen gelernt".
Die Startquantität des Wissens ist sicher höher, nicht aber zwingend die Schnelligkeit späterer Wissensaufnahme...

Ist aber sicher Geschmacksache und solche Diskussionen haben schon unzählige Threads zum Bersten gebracht.
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Offline Chaosmeister

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Re: ... Systemhopping und Systementscheidungen
« Antwort #36 am: 12.10.2016 | 13:30 »
Ich habe massives System aber kein Setting ADHS. Settings interessieren mich kaum, mache lieber mein eigenes Ding. Aber bei Systemen ist es grausam. Es ist mittlerweile so schlimm das ich ein neues System habe. 30-40 Stunden lang was Kampagnemässiges vorbereite, wird die Charaktere erschaffen.. und dann höchstens ein mal noch zum Spielen kommen. Dann ist das nächste Shiny da.

 Ich versuche es einzudämmen, aber es fällt mir echt schwer. Für mich ist eine Ursache das wir höchstens ein mal im Monat Spielen, eher weniger, ich also zwischendrin viel zu viel Zeit habe mich mit anderen Systemen zu beschäftigen. Und außerdem habe ich ein sehr großes allgemeines Interesse an Systemen und Mechaniken. Kann nicht sagen wie viele ich habe oder gespielt habe. Ich habe 50+ in Print und von PDF will ich gar nicht erst reden, weit über 100. Zugegeben davon nur einen verschwindend kleinen Teil gespielt, aber alles mindestens ein mal gelesen.

Offline Greifenklause

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Re: ... Systemhopping und Systementscheidungen
« Antwort #37 am: 12.10.2016 | 13:35 »
@ Chaosmeister
Faszinierend.... bei mir ist das eher umgekehrt.
Ein System muss funktionieren. Wenn ich das Gefühl habe, dass es das tut.... oder die Alternativen noch armseliger sind...... oder die Alternativen ihren Zweck nicht erfüllen, weil sie das Wunsch-Setting nicht tragen.... würde ich nie wechseln, warum denn auch?
Allerdings mische ich gerne Settings.
Bauerngaming im wortwörtlichen Sinne wechselt sich bei mir oft mit Dungeoncrawl, Weltenwechsel undundund ab.
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Offline Issi

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Re: ... Systemhopping und Systementscheidungen
« Antwort #38 am: 12.10.2016 | 13:37 »
Zitat
Was mich aber besonders gestört hat/hätte, ist eine Kostenbemessung in Abhängigkeit zu den Professionen.
Da geht es mMn. vor Allem um Ausgewogenheit zwischen den unterschiedlichen Charakterklassen (Kämpfer, Zauberer usw,) Aber das müssen, wir hier nicht weiter ausbreiten. :)

Offline Greifenklause

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Re: ... Systemhopping und Systementscheidungen
« Antwort #39 am: 12.10.2016 | 13:49 »
Da geht es mMn. vor Allem um Ausgewogenheit zwischen den unterschiedlichen Charakterklassen (Kämpfer, Zauberer usw,) Aber das müssen, wir hier nicht weiter ausbreiten. :)
Jupp, deshalb nur kurz:
Ich favorisiere Systeme, bei denen man sich die "Klasse" selbst zusammen bauen KANN (nicht MUSS), was im Endeffekt dann gerade keine Klassensysteme sind und auch der Grund ist, warum ich DSA4.1 irgendwann den Rücken gekehrt habe, weil es durch Rabatte und dergleichen auch nur ein "Klassensystem durch die Hintertür ist".

Ich favorisiere Systeme, die neben Archetypen ("Schau so sieht ein typischer Ritter aus und so stellen wir uns sein Powerlevel vor. ZACK FERTIG LOSSPIELEN") Bausteine anbieten ("Ein Wikinger hat oft diese Fertigkeiten, ein Unterzwerg hingegen jene" + "ein typischer Ritter hat folgende Kampffertigkeiten, ein Barde hingegen jene", "Kombiniere, wie du es für stimig erachtest und ergänze um ggfs freie Punkte") und auch den Freibau erlauben ("wenn du aber anderer Meinung bist oder andere Schwerpunkte setzen willst, wandle diese Pakete ab" + "oder baue gleich frei"), was nur bei einem hinreichend gebalanceden System mit hinreichender Kostenechtheit funktioniert.
Da mag es viele dieser Art geben, ich habe nur Übung mit DSA5 und Splittermond.
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Offline Chaosmeister

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Re: ... Systemhopping und Systementscheidungen
« Antwort #40 am: 12.10.2016 | 13:50 »
@ Chaosmeister
Faszinierend.... bei mir ist das eher umgekehrt.
Ein System muss funktionieren. Wenn ich das Gefühl habe, dass es das tut.... oder die Alternativen noch armseliger sind...... oder die Alternativen ihren Zweck nicht erfüllen, weil sie das Wunsch-Setting nicht tragen.... würde ich nie wechseln, warum denn auch?

Da hast Du vollkommen Recht. Es ist für mich so das unterschiedliche Mechaniken eben auch ganz unterschiedliche Welten abbilden, oder den Focus auf andere Aspekte legen. Ich kann Fallout mit GURPS, SaWo, BRP oder hundert anderen Systemen spielen. Es könnte alles Fallout sein, aber das Spielgefühl wäre immer anders. Und diese mechanischen unterschiede am Tisch zu erleben reizt mich total.

Offizielle Settings nutze ich ehrlich gesagt nicht weil ich schlecht fremde Settings verinnerliche. Nachlesen und mir zu viel Gedöns merken ist nicht mein Ding. in meinen eigenen Settings kenne ich mich einfach besser aus. Die haben dann keine 1000 Jährige Hintergrundgeschichte, die interessiert meine Spieler aber auch nicht.

Offline Boba Fett

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Re: ... Systemhopping und Systementscheidungen
« Antwort #41 am: 12.10.2016 | 13:50 »
Greifenklause: Lass und die Midgard-spezifischen Dinge im Midgard Channel diskutieren, okay?

Bei Bedarf:
http://www.tanelorn.net/index.php/topic,100131.0.html
« Letzte Änderung: 12.10.2016 | 14:41 von Boba Fett »
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Offline Grimtooth's Little Sister

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Re: ... Systemhopping und Systementscheidungen
« Antwort #42 am: 12.10.2016 | 14:08 »
Ich bleibe meistens bei d20, spezifisch eine Mischung aus 3.5 und PF. Spiele und leite aber auch SpliMo und meinen Eigenbau. Ansonsten hatte ich nur mit SaWo/Deadlands ein wenig länger zu tun. Midgard mal kurz gespielt aber der SL ging Psycho.

Settings wechsle ich gerne, allerdings wollen meine Spieler meistens länger bei einem Setting bleiben als ich, also bleiben wir länger.
Fliegen bei einem Scientologen im Schampusglas - wenn Insekten in Sekten in Sekt enden.

"Fallschirmspringen ist in SR 4 von Konstitution abhängig. Könnte dazu jemand der sich mit Fallschirmspringen auskennt was sagen insbesondere welches Attribute er dafür für das Passende halten würde ? So im Realen Rahmen ."-Supersöldner
"Ich wäre ja bei CHA. Fallschirm springen nutzt ja nix, wenn man nicht gut dabei aussieht..." -Flamebeard

Offline Greifenklause

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Re: ... Systemhopping und Systementscheidungen
« Antwort #43 am: 12.10.2016 | 14:42 »
Greifenklause: Lass und die Midgard-spezifischen Dinge im Midgard Channel diskutieren, okay?
Hat sich für mich schon fast erledigt.
An sich wollte ich nur kurz erklären, warum ich ein System, das sonst sicher supi ist, ablehne,
wenn/weil es zu klasseneng ist.

Aber danke!
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Offline Bad Horse

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Re: ... Systemhopping und Systementscheidungen
« Antwort #44 am: 12.10.2016 | 19:12 »
Ich habe das eigentlich selten. Es hat eine Weile gebraucht, bis ich ein taugliches Universalsystem gefunden hatte, mit dem ich alle möglichen Settings verwursten kann (das ist jetzt Fate Core geworden), und wir sind beim 7th-Sea-Setting spontan und ohne Bedauern zu PDQ# gewechselt.

Aber Ars Magica spiele ich seit 23 Jahren nach wie vor gern.  :D
Zitat von: William Butler Yeats, The Second Coming
The best lack all conviction, while the worst are full of passionate intensity.

Korrekter Imperativ bei starken Verben: Lies! Nimm! Gib! Tritt! Stirb!

Ein Pao ist eine nachbarschaftsgroße Arztdose, die explodiert, wenn man darauf tanzt. Und: Hast du einen Kraftsnack rückwärts geraucht?

Offline YY

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Re: ... Systemhopping und Systementscheidungen
« Antwort #45 am: 12.10.2016 | 19:24 »
Ich würde meine große Testphase nicht unbedingt als System-ADHS bezeichnen. Meine damaligen Spieler vielleicht schon eher ;D

Nach dieser Zeit war mein Repertoire mal auf wenige Systeme verengt und ich war damit recht glücklich.
Heute schaue ich mir sehr entspannt neue Systeme an und einige schaffen es sogar permanent in meinen Fundus, aber so wirklich auf der Suche bin ich nicht mehr. Ebenso wenig habe ich den unbedingten Drang, das eine System zu finden oder auch nur die Handvoll, mit denen ich alles mache kann, was ich so vor habe.


In Sachen Systementscheidung hatte ich mir in der Hochphase meiner Kaufwut eine informelle Checkliste zurechtgelegt, anhand der ich in in kürzester Zeit und höchst willkürlich Systeme als untauglich abhaken konnte  ~;D
Mittlerweile hat sich das deutlich entspannt, aber ich habe dennoch eine relativ genaue Vorstellung davon, was ein System leisten soll.
Wie es das erreicht, ist mir grundsätzlich egal, aber die Wege dort hin sind ehrlich betrachtet ziemlich begrenzt und ich habe da seit zig Jahren keine echte Überraschung erlebt.

Mir kommt da zugute, dass meine Präferenzen zwar nicht sehr exotisch sind, aber speziell genug, dass die Anzahl interessanter neuer Systeme sich in einem sehr überschaubaren Rahmen hält.
Da kann ich ohne übermäßigen Aufwand auf dem Laufenden bleiben.


Die Liste meiner Kernsysteme ist relativ kurz; daneben gibt es noch einige "Satellitensysteme", die im Gesamtbild zwar deutliche Macken haben oder auch "nur" genau das gleiche etwas schlechter machen als die Kernsysteme, die ich aber aus verschiedenen Gründen trotzdem mag und deswegen hin und wieder gerne spiele.


Der Kern wäre

GURPS 4
Corporation
Deadlands Classic / HoE
Savage Worlds (mit Tendenz zum Satellit)

und an Satelliten hätte ich u.A.

Splittermond
FFGs 40K-Reihe
Space Gothic 3rd
Warhammer 2nd


Die Settings, zu denen ich immer wieder gerne zurückkehre, sind Shadowrun, Warhammers Alte Welt und 40K (das ist eh ein Universalsetting  ;D).
Eigenbauten sind meistens stark auf den jeweiligen Spielfokus begrenzt und dementsprechend schlank und austauschbar.
"Kannst du dann bitte mal kurz beschreiben, wie man deiner Meinung bzw. der offiziellen Auslegung nach laut GE korrekt verdurstet?"
- Pyromancer

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Re: ... Systemhopping und Systementscheidungen
« Antwort #46 am: 24.01.2019 | 23:08 »
Wenn auch schon alt aber interessantes Thema.

Ich hatte fast kein System-ADHS, denn hauptsächlich wurden nur gespielt: DSA 1-3, D&D 1 - 3.5 und AD&D 1&2.

Abstecher gab es in VtM, Shadowrun 4, Toons, Star Wars D6 und noch ein paar weitere, aber das waren in der Regel nur Einzelsessionen an Cons oder zum Testen.
« Letzte Änderung: 24.01.2019 | 23:40 von Gunthar »

Offline DeadOperator

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Re: ... Systemhopping und Systementscheidungen
« Antwort #47 am: 24.01.2019 | 23:13 »
Ich finde nach wie vor, dass bestimmte Systeme zu bestimmten Geschichten und Settings oder Spielzielen passen. Da darf man gerne mehrere Systeme spielen. Das wäre bei mir:

UniSystem
FATE
PbtA

vielleicht bald DANGER ZONE  ;)
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Offline felixs

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Re: ... Systemhopping und Systementscheidungen
« Antwort #48 am: 24.01.2019 | 23:25 »
Insgesamt bin ich ein potentieller Kandidat für eine schwere System-ADHS, halte mir diese aber mit eiserner Disziplin vom Leibe.

Ich finde sehr vieles erstmal toll und bin sehr begeisterungsfähig. Außerdem gehöre ich auch zu denen, die lieber was ganz neues anfangen, wenn sich das derzeitig gespielte System als untauglich erweist.

Dem versuche ich entgegenzuwirken. Grundsätzlich beschäftige ich mich intensiv nur mit Sachen, für die ich auch potentielle Mitspieler habe und bei denen ich entsprechend hoffen kann, sie bald auch wirklich zu spielen. Zumindest versuche ich das und meist klappt das auch.
Ich weiß auch, dass es mich nervt, wenn ich massig ungespieltes und ungenutztes Zeug im Regal stehen habe (nicht grundsätzlich, aber ich bin eben bisher durch den Beruf gezwungenermaßen gemäßigter Nomade). Entsprechend bin ich mit der Anschaffung von Print-Sachen eher zurückhaltend. Bei digitalen Sachen sieht es anders aus, da finde ich es unschädlich.

Ich lese diverses Zeug, spiele aber dann nicht viel davon. Das ist eigentlich Unsinn, weil man das meiste mal in Aktion gesehen haben muss, um es ästhetisch wirklich einschätzen zu können. Außer natürlich, es versagt schon bei der ersten Konsistenzprüfung beim Lesen. Aber bezüglich von Geschmacksfragen funktioniert das nicht recht.
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Offline KhornedBeef

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Re: ... Systemhopping und Systementscheidungen
« Antwort #49 am: 25.01.2019 | 00:10 »
Der Reihe nach spielen wenn's geht. Oder parallel. Lesen zählt nicht.
"For a man with a hammer, all problems start to look like nails. For a man with a sword, there are no problems, only challenges to be met with steel and faith."
Firepower, B&C Forum

Ich vergeige, also bin ich.

"Und Rollenspiel ist wie Pizza: auch schlecht noch recht beliebt." FirstOrkos Rap

Wer Fehler findet...soll sie verdammt nochmal nicht behalten, sondern mir Bescheid sagen, damit ich lernen und es besser machen kann.