Autor Thema: Genesys - Announcing a New Roleplaying Game Featuring the Narrative Dice System  (Gelesen 28691 mal)

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Offline klatschi

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@boeseMuh: Danke! (geiler Name, btw.)

Bleibt die Frage, wer sich hier mit den "Realms of Terrinoth" Setting auskennt und mir mal kurz einen Pitch zuwerfen kann.

Und:
Wer hat ausser mir noch den Gedanken gehabt, dass man sich Genesys, Beanstalk und Terrinoth zulegen und damit prima Shadowrun spielen können sollte?
Und macht das jemand?

Ich habe für Shadowrun einfach immer die Star Wars Regeln verwendet. Für die Matrix habe ich einfach 1:1 Äquivalente der Waffentabelle genommen und den Programmen andere Namen gegeben. So wurde aus nem Sniper halt das Programm „Data Whip“ und aus ner Granate die „Virus Bomb“.

Ich hab es aber auch so geändert dass Matrix im Gegensatz zu Shadowrun nicht ein abgekoppeltess Minispiel für sich ist sondern gleichzeitig läuft. So konnte der Hacker im Kampf zb die com-Links der Gegner angreifen etc pp

War für ein paar OneShots, hat gut geklappt und war schön dynamisch

Offline Raven Nash

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Bleibt die Frage, wer sich hier mit den "Realms of Terrinoth" Setting auskennt und mir mal kurz einen Pitch zuwerfen kann.
Besonders: Gar nix.
RoT ist ein bunt überpinselter Warhammer-Abklatsch, was halt aus der Tabletop-Genetik herrührt. Statt dem Chaos hat man die Untoten, aber ansonsten ist nur der Anstrich anders.
Dazu kommt, dass die Community wohl sehr D&D-lastig war/ist und im Prinzip D&D mit Genesys-Regeln spielen wollte (zumindest wenn man die Threads im alten FFG-Forum so ansah). Mische also FR mit WH und du hast RoT.

Mein Problem mit RoT waren die unbrauchbaren Magieregeln von Genesys. Wenn man nämlich außerhalb der D&D-Sprüche denkt, ist das System schnell broken. Es ist z.B. ohne Probleme möglich, mittels Beschwörung sich mal eben einen Drachen herzuzaubern, der das Kämpfen erledigt.
Eigentlich müsste man sich die PHB-Zauber in Genesys zusammenbauen und nur diese dann auch freigeben - ansonsten wird's schnell blödsinnig.

So sehr ich das System an sich mag: RoT bespielt man - so man das will - besser mit D&D.
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Offline Weltengeist

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Terrinoth wirkt auf mich sehr generisch.

Ich habe es einmal durchgeblättert und konnte beim allerbesten Willen nicht erkennen, warum ich ein dermaßen langweiliges 08/15-Fantasysetting brauche. Ich bin ja nun wirklich leicht durch coole Settings zu triggern, aber daran fand ich nun wirklich überhaupt nichts cool. Ich habe es dann nur aufgehoben für den Fall, dass ich mal Genesys-Magieregeln brauche, aber soooo doll sind die jetzt eigentlich auch nicht.
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Online boeseMuh

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Am Anfang fand ich die Magieregeln sehr interessant.
Nachdem ich jetzt ca. ein Jahr ne Kampagne leite, bin ich enttäuscht. Es werden immer die gleichen Zauber geworfen und Kreativität wird nicht, wie erhofft, gefördert. Da sind Spruchlisten für mich doch besser.

(Beschwörungszauber hab ich ganz rausgenommen, die Begrenzung über Größe des Beschworenen ist schlicht dämlich)

@Boba: Settings, die ich bespielt habe: Sundered Skies, TheRemaining (postapokalyptischer Eigenbau), Khorinis (aus den Gothic-Spielen)

Alle Settings haben einiges an Eigenleistung erfordert, um das System an das Setting anzupassen. Vor allem im Bereich der Talente und Spezies)

Edit: Wenn ich nochmal eine Genesys-Kampagne starte, werde ich sowohl die Talentpyramide als auch das Magiesystem raushauen und an die Fähigkeitsbäume und Machtfähigkeiten aus Starwars anlehnen.
« Letzte Änderung: 13.09.2021 | 11:49 von boeseMuh »

Offline Raven Nash

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Edit: Wenn ich nochmal eine Genesys-Kampagne starte, werde ich sowohl die Talentpyramide als auch das Magiesystem raushauen und an die Fähigkeitsbäume und Machtfähigkeiten aus Starwars anlehnen.
War auch meine Idee, als ich eine Idee für ein Setting hatte - aber dann kam mir irgendwie 5e unter die Finger, und ich hab die Arbeit an Genesys eingestellt. Aber ich bin auch der Meinung, dass die Pyramide zu unübersichtlich und auch irgendwie hölzern ist - Fertigkeitsbäume bringen da deutlich mehr Übersicht und auch Schwung rein, finde ich (man sieht halt gleich, was als nächstes zu haben wäre).

Das Magiesystem an sich finde ich noch OK - aber man merkt eben, dass die Entwickler nur D&D-like Zauber im Kopf hatten. Die funktionieren damit auch gut und flexibel - aber alles darüber hinaus leider nicht. Für ein Low-Magic Setting, wie es mir damals vorschwebte, hätte ich einfach fixe Zauber geschrieben, die man dann anhand der Tabellen manipulieren könnte. Bei High-Magic ist das dann aber viel Arbeit.
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Offline Boba Fett

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...aber dann kam mir irgendwie 5e unter die Finger, und ich hab die Arbeit an Genesys eingestellt.

Naja, bei mir sind die D&D5e Charaktere alle inzwischen Level 11+ und so langsam merkt man, wie viel Aufwand in Vorbereitung und Verwaltung (im Konflikt) es bedeutet, für Charaktere diesen Level Oppositionen zu stellen. Mich nervt die endlose Spiraltreppe der Kompetenz ja ohnehin endlos.
Deswegen gucke ich mich gerade neugierig um.
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Offline Weltengeist

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Am Anfang fand ich die Magieregeln sehr interessant.
Nachdem ich jetzt ca. ein Jahr ne Kampagne leite, bin ich enttäuscht. Es werden immer die gleichen Zauber geworfen und Kreativität wird nicht, wie erhofft, gefördert.

Nun habe ich Genesys tatsächlich (bis auf einen traumatischen Abend Warhammer 3) nie gespielt, nur durchgelesen. Aber mein Eindruck war, dass man das im Grunde über das ganze System sagen kann. Da hat man diese "narrative dice", und irgendwie habe ich mir vorgestellt, dass man zu dem Ergebnis eigene Ideen bastelt, was das nun bedeuten könnte. Aber gerade bei taktischen Situationen scheint dann ja doch wieder vieles fest anhand der Würfelergebnisse verregelt zu sein...
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Offline JS

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Das hängt von den Spielern ab. Möchtest du alles vorgekocht und kriegst deine Phantasie nicht mal auf Trab, dann guckst du nur nach den festen Optionen. Bist du etwas flotter unterwegs, kannst du wirklich viel aus den Würfeln und Interpretationen machen.
Wer gern sagt, was er denkt, sollte vorher etwas gedacht haben.
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Offline Boba Fett

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Aber gerade bei taktischen Situationen scheint dann ja doch wieder vieles fest anhand der Würfelergebnisse verregelt zu sein...

Kann ich aus dem Star Wars System so nicht bestätigen. Vor allem, weil es auch Würfelergebnisse gibt, die eben schwer zu interpretieren sind.
"Ich hab null Erfolge gewürfelt aber 7 Vorteile. Was mach ich jetzt mit denen?"
Das System lebt ja von Synergien der Spieler miteinander, die sich gegenseitig Dinge hin- und herschieben.
Das ist kein Alleinstellungsmerkmal, aber eine tolle Einrichtung, die das Spiel wirklich bereichert.
Und wenn man sich mal von "ich muss das alles beschreiben und in Szene setzen und ich muss jeden erwürfelten Vorteil unterbringen" frei gemacht hat, ist das sehr lustig.

Aber nach wie vor: Realms of Terrinoth - Setting elevator pitch anyone?
« Letzte Änderung: 13.09.2021 | 13:15 von Boba Fett »
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Online boeseMuh

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Die Kämpfe bei Genesys finde ich nach wie vor sehr gelungen. Sie bleiben ziemlich spannend, ohne direkt zu tödlich zu werden. Und haben für mich eine gute Mischung aus Taktik, Cineasmus und Geschwindigkeit.

Außerhalb des Kampfes häufen sich für meinen Geschmack irgendwann die Triumphe zu sehr, wenn hochstufige Helden immer mit 4-5 gelben Würfeln schmeißen. Das entwertet den Triumph dann etwas.
Außerdem fordert das System eigentlich durch die lange Fertigkeitsliste zum Vielwürfeln auf, aber die Häufung von Erfolg mit Vorteil oder Fehlschlag mit Nachteil etc. lässt dieses Feature dann schnell überfordernd wirken.

Insgesamt taugt das System für mich eher für ergebnisoffene Kampagnen als für fertige Abenteuerpfade.

Offline Raven Nash

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Naja, bei mir sind die D&D5e Charaktere alle inzwischen Level 11+ und so langsam merkt man, wie viel Aufwand in Vorbereitung und Verwaltung (im Konflikt) es bedeutet, für Charaktere diesen Level Oppositionen zu stellen. Mich nervt die endlose Spiraltreppe der Kompetenz ja ohnehin endlos.
Deswegen gucke ich mich gerade neugierig um.
Ist bei Genesys aber nicht viel anders. Wenn du mal 800+ XP Chars hast, bist du genau dort, wo du jetzt mit 11+ bist. Plus Spielern, die jede Übersicht über ihre Talente verloren haben.  >;D
Zitat
Aber nach wie vor: Realms of Terrinoth - Setting elevator pitch anyone?
Hab zwar keine Ahnung, was ein "elevator pitch" sein soll - aber was genau willst du denn wissen?
Und nein, das Setting hat einfach keinen USP. ;D
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Offline Toa

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Wer hat ausser mir noch den Gedanken gehabt, dass man sich Genesys, Beanstalk und Terrinoth zulegen und damit prima Shadowrun spielen können sollte?
Es gibt bereits eine extrem umfangreiche Fan-Conversion von Shadowrun auf Genesys. ;)

Offline Boba Fett

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Ist bei Genesys aber nicht viel anders. Wenn du mal 800+ XP Chars hast, bist du genau dort, wo du jetzt mit 11+ bist. Plus Spielern, die jede Übersicht über ihre Talente verloren haben.

Das wäre so bei 40 Sitzungen (20 EP pro Sitzung), also bei uns nach 1 1/2 Jahren. Also da wo wir bei D&D jetzt auch sind.
Das hilft mir dann also auch nicht viel weiter.

Zitat
  >;DHab zwar keine Ahnung, was ein "elevator pitch" sein soll - aber was genau willst du denn wissen?

Ein Elevator Pitch ist, wenn Du aus 14m Distanz einen Baseball in einen Fahrstuhl wirfst während die Türen zugehen...
Nein, das ist eine kurze Zusammenfassung die vorgetragen ungefähr solange dauern soll, wie man mit einem Fahrstuhl fährt (~2 Minuten).
Bei Schaffern von Kreativem Inhalt wird das genutzt um jemandem, der einem die Sache finanzieren soll zu informieren und zu überzeugen.
steile These: Wenn Du es nicht im EP schaffst, jemanden von einer Sache zu überzeugen und ausreichend zu informieren, ist es die Sache nicht wert.

Was ich genau wissen will: Worum geht es da?
Aber Du schreibst ja schon: kein "unique selling point" - ergo "generische tolkieneske EDO Fantasy". Für manche auch ein USP...

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Ich hab mich jetzt noch nicht ausführlich in Realms of Terrinoth eingelesen, aber ja, es erweckt den Eindruck einer Kitchensink-Fantasy – so ziemlich jedes Klischee wird irgendwo bedient und als Spielleiter hat man große Freiheit, die Abenteuer nach eigenem Gusto thematisch auszugestalten.

Offline Boba Fett

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Ich hab mich jetzt noch nicht ausführlich in Realms of Terrinoth eingelesen, aber ja, es erweckt den Eindruck einer Kitchensink-Fantasy – so ziemlich jedes Klischee wird irgendwo bedient und als Spielleiter hat man große Freiheit, die Abenteuer nach eigenem Gusto thematisch auszugestalten.

Ja, dadurch kann man natürlich auch jedes andere persönlich geschätzte Setting bespielen - andererseits muss man damit dann aber auch ganz vieles selber machen.
Das hat Vor- und Nachteile. Im Moment fehlt es mir sehr viel an Zeit, deswegen ist "selber machen" gerade gar nicht so meines. Und es fehlt gerade an Kreativität.
Deswegen koch ich lieber gerade nach Rezept (Kaufabenteuer in einem prädefinierten Setting), anstatt selbst zu experimentieren.
Die RoT werden also nicht mein Freund - zumindestens nicht aktuell.
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Offline Raven Nash

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Ja, dadurch kann man natürlich auch jedes andere persönlich geschätzte Setting bespielen - andererseits muss man damit dann aber auch ganz vieles selber machen.
Das hat Vor- und Nachteile. Im Moment fehlt es mir sehr viel an Zeit, deswegen ist "selber machen" gerade gar nicht so meines. Und es fehlt gerade an Kreativität.
Deswegen koch ich lieber gerade nach Rezept (Kaufabenteuer in einem prädefinierten Setting), anstatt selbst zu experimentieren.
Die RoT werden also nicht mein Freund - zumindestens nicht aktuell.
Ich hab letztens beim Drivethru-Genesys Channel (also das, wo man auch Geld mit eigenem Zeug machen darf) reingeguckt, und inzwischen gibt es eine Menge an Fanmade Material (u.a. Abenteuer) um kleines Geld. Was FFG, respektive Edge Studios nicht schaffen...

Aber grundsätzlich hab ich in RoT neben schreienden Logiklöchern nichts gefunden, was ich nicht schon zigfach kennen würde, oder selber besser machen könnte. Die oft gelobte Runenmagie finde ich z.B. ziemlich Banane, weil sie eigentlich vom Goodwill des SL abhängt, was der einen der für Runensteine finden lässt.
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Offline Boba Fett

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Danke für die Infos!
schreiende Logiklöcher hört man wenigstens von weitem und kann sie umfahren... ;)

Die oft gelobte Runenmagie finde ich z.B. ziemlich Banane, weil sie eigentlich vom Goodwill des SL abhängt, was der einen der für Runensteine finden lässt.

Naja, bei D&D5 hängen die Zauber, die ein Magier lernen kann auch irgendwo beim Spielleiter. Oder Schätze, oder irgendwas anderes.
Wem das wichtig ist, der nutzt Zufallstabellen und wenn man eh alles selber machen muss, ist so was auch schnell gemacht.
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Offline Raven Nash

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Naja, bei D&D5 hängen die Zauber, die ein Magier lernen kann auch irgendwo beim Spielleiter. Oder Schätze, oder irgendwas anderes.
Wem das wichtig ist, der nutzt Zufallstabellen und wenn man eh alles selber machen muss, ist so was auch schnell gemacht.
Nur beim Wizard - und den will bei uns genau deshalb keiner spielen.  ;D
Nö, im Ernst, der Wizard kriegt ja zumindest beim Stufenaufstieg Zauber - da Genesys aber sowas nicht hat, und die Runenmagie halt allein über die (ohnehin seltenen) Runensteine läuft, wird das Ganze halt extrem willkürlich. Es gibt ja nichtmal die Auswahl für den Spieler, was er nun gerne hätte - weil gehandelt werden die Dinger eigentlich auch nicht...

Ein weiteres Manko bei RoT ist, dass es das StarWars Problem hat: Die laut Lore ultramächtigen NSCs sind wertemäßige Krüppel, die von einer 300 XP Truppe locker platt zu machen sind. So wie Vader laut Dawn of Rebellion. Ich hatte schon beim FFG-SW immer das Gefühl, dass die nur bis 500+ XP spielen und dann die Kampagne beenden...
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Nö, im Ernst, der Wizard kriegt ja zumindest beim Stufenaufstieg Zauber - da Genesys aber sowas nicht hat, und die Runenmagie halt allein über die (ohnehin seltenen) Runensteine läuft, wird das Ganze halt extrem willkürlich. Es gibt ja nichtmal die Auswahl für den Spieler, was er nun gerne hätte - weil gehandelt werden die Dinger eigentlich auch nicht...

Klingt ein Stück weit nach dem ollen Schwertmeister-DSA...

Offline Ninkasi

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Der Gedanke kam mir, allerdings würde ich aktuell gleich zu Beanstalk statt Shadowrun greifen.
Wie hier schon erwähnt lohnt der Blick ins Fanwerk dazu.

Terrinoth empfinde ich persönlich auch aks belanglos, da würde ich eher Lorakis mit Genesys bespielen.

Offline Karnage

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Wie steht es um den Twilight Imperium Band der für das Genesys-System erscheinen soll?

Offline ComStar

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Wie steht es um den Twilight Imperium Band der für das Genesys-System erscheinen soll?

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Offline bolverk

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Ich habe das meiner unbedarften Gruppe ohne SR-Vorkenntnisse gepitcht und es lief ziemlich gut. RoT haben wir nicht benutzt, aber Beanstalk. Wir haben uns etwa ein Jahr lang durch einen Stapel 1st-Edition SR-Abenteuer gewühlt, nämlich Queen Euphoria, Mercurial, Botteled Demon, Silver Angel, Elven Fire, Ivy & Chrome, Dragon Hunt und Harlequin, dessen Kapitel ich schön zwischen die anderen Abenteuer gestreut habe.
Die paar Metatypen waren schnell gebaut, den Rest haben wir praktisch aus dem Buch verwendet, bzw. habe im Prinzip die Waffenliste von EotE verwendet und hier und dort leicht angepasst. Meine Spieler waren so zufrieden damit, dass wir auch mittelfristig wieder in die 6. Welt zurückkehren werden.
"Anyone can be a winner if their definition of victory is flexible enough."
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