Autor Thema: [L5R] Kaminari no Hebi  (Gelesen 7343 mal)

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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #50 am: 19.06.2019 | 19:11 »
Spielabend 52 (18.06.2018):

Nach dem Essen ziehen sich die Samurai zur Nachtruhe zurück. Akira entscheidet sich allerdings die Nachtruhe aufzuschieben und noch einmal den Friedhof aufzusuchen. Sie will wissen an welchem Grab der Ronin gestanden hat. Tatsächlich findet sie das Grab, auf dem frische Lotosblüten liegen. Der Name der dort steht ist Kakita Nagisa….den Namen und das gezeichnete Bild, welches dort am Grab steht kennt sie…es ist ihre Mutter. Eine kurze Zeit bleibt die junge Frau dort stehen und erwies dem Grab und ihrer Mutter noch den Respekt. Sie hatte ihre Mutter das letzte Mal vor zehn Jahren gesehen. Im Anschluss geht sie noch einmal durch das Dorf. Sie schaut sich den Ort erneut an und findet schließlich den Ronin, welcher gerade dabei ist das Dorf zu verlassen. Sie folgt ihm bis zum Waldrand. Dort spricht sie ihn mit Kakita Kamui an. Dies scheint tatsächlich sein vollständiger Name zu sein. Im Laufe des Gesprächs enthüllt Ranko ihre Identität, was ihren Vater dazu bringt sie weinend zu umarmen. Die Zusammenführung der Familie wird nur ein wenig davon überschattet das Kamui ihr erzählt wie es damals zum Tod ihrer Mutter kam.

Offenbar gab es bereits damals ein Problem mit einem Maho Tsukai in dieser Gegend, der sich als Moshi Shugenja ausgab. Dieser tötete Nagisa und Kamui tötete den Moshi. Allerdings wurden ihm dann beide Morde angehängt und so verlor er seinen Status und ihre Familie den Halt des Clans.

Nach dieser weiteren Enthüllung erzählt Ranko ihrem Vater noch das sie nach etwas suchen, aber nicht wissen nach was genau. Kamui bietet allerdings seine Hilfe an. Nur das ihre Beziehung vorerst geheim bleiben muss, sehen beide ein. Schließlich umarmen sie sich noch einmal und versprechen gegenseitig auf sich aufzupassen, bevor Akira zurück zum Haus geht, um die Nacht lang wach zu liegen.

Früh am nächsten Morgen sieht Takato wie Kakita Toshimoko zur Jagd aufbricht. Die jungen Samurai beratschlagen beim Frühstück darüber was sie nun genau tun und entscheiden sich zuerst die alten Menschen des Dorfes nach Geschichten und Legenden zu fragen. Einige spielende Kinder weisen ihnen den Weg zur alten Nan, die am Rande des Dorfes wohnt. Bei der heruntergekommenen Hütte treffen sie zuerst auf eine junge Frau, die sie schließlich bittet hinein zu kommen. Die alte Dame sei nicht mehr sonderlich gut zu Fuß.

Und hier der Soundtrack zu den einzelnen Szenen:

Spielabend 52 (18.06.20.19):

Treffen von Akira mit ihrem Vater - Moonlit Sky

Anfängliche Ermittlung im Dorf - Ancient Village
Sie denken das sie Löwen wären doch was ihr nicht wisst ist das diese Szene schon seit langer Zeit ein Zirkus ist.
Und deswegen bringen sie Hyänen zum lachen, denn Löwen machen sich im Zirkus vor dem Menschen zum Affen!

Timatic

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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #51 am: 12.07.2019 | 19:28 »
Spielabend 53 (02.07.2019):

Die jungen Samurai treffen die alte Nan, die Blind in ihrer Hütte sitzt und die Magistraten erwartet. Sie erzählt ihnen was vor zehn Jahren im Dorf geschah und das dieses Dorf schon immer von unheimlichen Phänomenen heimgesucht wurde. Die Dorfbewohner halten diese Vorfälle möglichst unter Verschluss. Das verwundert die Samurai sehr. Sie erzählt auch das der ehrenwerte Kakita Kamui und seine Frau vor zehn Jahren über das Dorf gewacht haben aber von einem Moshi Shugenja, der wohl ein Maho Tsukai war, hinters Licht geführt wurden. Genaueres über das Geschehene in den Klippen wisse niemand, da Kakita Kamui nie darüber gesprochen hätte. Auch nicht dem Jademagistraten gegenüber, der auch das Dorf besuchte. Daher wurde er aus dem Clan verbannt und verlor seinen Status. Seine Frau Kakita Nagisa soll wohl bei dem Vorfall gestorben sein und der Moshi Shugenja verschwand und tauchte nicht mehr auf. Die Male des Maho am Körper Kamuis ließen den Verdacht wohl zu, dass er selbst diese Magie angewandt hatte.
Wo genau das alles passiert ist nicht genau überliefert. Irgendwo in dem Labyrinth aus Klippen.
Kurz bevor die Magistraten gehen wollen winkt die alte Nan Akira noch zu sich. Sie fühlt über ihr Gesicht, scheint es aber nicht zu erkennen. Trotzdem bittet sie die Tsuruchi später erneut zu ihr zu kommen. Die Samurai verabschieden sich schließlich und suchen als nächstes die Klippen selbst auf. Tatsächlich hören sie aber einige Kinder, die einen Kinderreim aufsagen. Immer und immer wieder.

Hoch in den Klippen fliegt die Möwe
Stürzt nicht ab wie der Löwe
Fällt er ins schwarze Nass, landet er im Maul der Schlange
Die ihn verschluckt aber wie lange?
Auf ewig, denn es flüstert leise.
Und es flüstert: „Komm, komm folge mir auf die Reise.“


Die zerklüftete Felslandschaft scheint wirklich ein Labyrinth aus vom Wasser und Wind gegrabenen Gängen und Schluchten zu sein. Trotzdem sollen hier Fischerboote fahren. Tatsächlich entdecken sie eine Treppe, welche in den Felsen gehauen wurde. Als sie diese vorsichtig herabsteigen, entdecken sie etwa drei Meter über dem Meeresspiegel metallene Ringe. Aber auch einen schwimmenden Steg. Wie es aussieht werden hier die Boote vertäut, auch wenn den Samurai die genaue Funktion der Ringe nicht wirklich klar wird.

Haru versinkt in Meditation, da sie die Anwesenheit vieler Kami spürt. Schell antwortet ihr ein Wasserkami. Das Gespräch ist wie gewohnt kryptisch und der Kami scheint erst misstrauisch gegenüber der Shugenja. Schließlich aber willigt er ein die Samurai zu dem dunklen Ort zu führen. Sie sollen wiederkommen, wenn sie ein Boot haben.

Anschließend kehren die Samurai ins Dorf zurück, wo sie erneut auf Kinder treffen und sie nach dem Ronin fragen. Einer der Jungen weiß tatsächlich wo man den Ronin findet, wenn er nicht gerade am Friedhof zu finden ist. Er lässt sich auch überzeugen die vier Samurai zu der Hütte im Wald zu führen.

Bei der alten Köhlerhütte angekommen treffen sie allerdings den Ronin nicht sofort an. Ein Blick in die Hütte verrät aber, dass er hier tatsächlich zu Hausen scheint. Noch während die Magistraten beraten was sie nun tun, ertönt hinter ihnen die Stimme des Ronin. Das darauffolgende Gespräch ist nicht unbedingt von gegenseitigem Vertrauen geprägt. Insbesondere Takato scheint dem Man nicht zu vertrauen. Insbesondere nicht, nachdem dieser eine leicht abgewandelte Geschichte der Geschehnisse vor 10 Jahren erzählt. Der Moshi Shugenja schien sich selbst als Jademagistrat ausgegeben zu haben. Dann aber die beiden Kranich Samurai verraten. Ein weiterer Jademagistrat aus dem Skorpion Clan fällte später ein Urteil über den überlebenden Kakita Kamui. Dieser wurde dadurch aus dem Clan ausgestoßen.

Zwar drohen sich Takato und Kamui gegenseitig, aber es kommt nicht zum Kampf. Am Ende bietet der Ronin den Samurai doch noch seine Hilfe an. Insbesondere im Umgang mit den Fischern, die am Abend sicher von ihren Ausfahrten zurückkehren würden. Daher verabredeten sie sich erneut am Abend.

Anschließend trennten sich die Samurai. Kaizan ging zurück ins Gasthaus, Haru wollte erneut an den Klippen meditieren und Akira und Takato hatten noch ein Gespräch miteinander, wo es um Akiras Motivation geht und dass sie sich selbst mehr fokussieren muss.

Spielabend 54 (09.07.2019):

Haru meditiert an den Klippen und spürt bald eine Präsenz, die sie zu beobachten scheint. Das Orakel Nojiko steht Rand der Klippen. Die Shugenja unterhält sich mit ihr und erfährt das der Moshi Samurai von damals nicht notwendigerweise in diesem Ort korrumpiert wurde, sondern die Dunkelheit bereits in sich trug. Zwar gibt das Orakel ihr keinen Hinweis wonach sie suchen oder wo das ist, was sie suchen, wohl aber den Hinweis das sie etwas benötigen was Licht an einen Ort bringt, an dem noch nie Licht existierte. Schließlich macht das Orakel Haru auf Takato aufmerksam, welcher in einiger Entfernung das Gespräch beobachtet. Haru winkt ihm zu und als sie sich umdreht ist das Orakel verschwunden und nur eine Wasserpfütze ist noch zurück geblieben. Takato konnte auch nur sehen, dass sich das Orakel irgendwie auflöste. Die beiden Phönixsamurai sprechen noch einmal über das Gespräch mit dem Orakel und machen sich dann gemeinsam auf den Weg zum Teehaus des Dorfes, um sich mit den Fischern und dem Ronin zu treffen.

Akira unterdessen mach sich erneut auf den Weg zur alten Nan. Hier offenbart sie sich vor der Blinden als Ranko. Da die Geschichtenerzählerin sie bereits am Gesicht und an der Stimme erkannt hatte aber erst gehofft hatte, dass es Nagisa war. Allerdings hatte sie auch nicht damit gerechnet Ranko je wieder zu sehen. Sie freut sich das die junge Samurai erneut den Weg hierher gefunden hat. Das Gespräch dreht sich darum, dass selbst wenn die Magistraten die Unschuld von Kamui beweisen können, Ranko immer noch nicht in ihr altes Leben zurückkehren, da sie die Identität eines Anderen angenommen hat. Akira ist dies bewusst, aber die alte Nan ist müde und daher verabschiedet Akira sich und macht sich ebenfalls auf den Weg ins Teehaus.

Im Teehaus selbst genießt Kaizan sich durch die Teesorten, als einige Fischer den Raum betreten und Sake bestellen. Sie erweisen Kaizan zwar Respekt, bleiben ansonsten aber unter sich. Der Moshi Shugenja setzt sich aber schließlich zu ihnen und spendiert ihnen den ein oder anderen Sake. Dafür kann er sie überzeugen, dass sie ihn und seine Mitmagistraten mit dem Boot durch die Klippen navigieren. Natürlich gegen Bezahlung und nur in soweit, dass das Boot nicht gefährdet wird. Da in den letzten Wochen zwei Schiffe an den Klippen zerschellt sind, was die vorherigen Jahre überhaupt nicht vorkam. Daher sind die Fischer vorsichtig, versprechen aber zwei Stunden nach Sonnenaufgang die Samurai an den Klippen zu erwarten.

Anschließend spendiert Kaizan ihnen weiteren Sake und wartet auf die Anderen, die auch bald darauf eintreffen. Kurz besprechen die Samurai sich noch einmal über die Vorbereitungen für den nächsten Tag. Akira will noch Lampenöl kaufen und man überlegte welche Ausrüstung man sonst noch mitnimmt, sollte der Ort sich im oder unter Wasser befinden. Schließlich gehen die Samurai zu Bett, um am nächsten Tag gerüstet zu sein.

Tatsächlich treffen sie einen der Fischer am nächsten Tag an de Anlegestellen. Dieser sagt, dass er sie allein dorthin fahren würde, da nicht mehr Platz auf dem Schiff ist. So ist es auch tatsächlich. Die Samurai sitzen im Schiff eng an eng. Beim hochschauen zu den Klippen sehen Akira und Takato noch den Schatten des Ronin, der wohl nicht vorhat sie zu begleiten.

Nachdem sie abgelegt haben ruft Haru erneut den Wasserkami, welcher auch schnell erscheint und sie als Woge in den Wellen führt. Der Fischer tut sein Bestes um ihm zu folgen, auch als immer dicker werdender Nebel aufzieht.

Plötzlich finden sich die Samurai an Land wieder. Haru scheint an den Klippen erneut meditiert zu haben, während Takato und Kaizan Tee im Teehaus trinken. Akira kommt gehend neben Kamui wieder zu sich. Außerhalb des Dorfes. Sie versteht nun wieso der Ronin sie nicht begleitet hatte, da er wusste was passieren würde. Er erinnert sich selbst an nichts an diesem Ort. Auch, wenn er seit 10 Jahren versucht ihn erneut zu erreichen, waren seine Versuche nicht von Erfolg gekrönt. Immer wieder geschah das was nun auch den Magistraten geschehen ist. Das einzige was ihm klar ist, dass an diesem Ort Rankos Mutter starb und er nichts dagegen tun konnte. Es fällt ihm schwer diesen Ort wieder aufzusuchen und gesteht, dass er dies vielleicht gar nicht mehr kann. Damals gelang es nur durch die Hilfe des Moshi Shugenja, der irgendetwas mit den Luftkami, oder den Kansen tat, damit der Nebel seine Wirkung nicht entfaltete. Schließlich verabschieden die beiden sich und die Magistraten treffen erneut zusammen, um festzustellen, dass sie erneut versuchen werden den Ort zu erreichen. Allerdings müssen sie dafür den Fischer erneut fragen, ob es sinnvoll ist, dass heute noch einmal zu versuchen. Dieser sitzt aktuell im Teehaus und genießt erneut Sake.
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #52 am: 17.07.2019 | 18:27 »
Spielabend 55 (16.07.2019):

Die Magistraten begeben sich noch einmal in das Teehaus, um den Fischer erneut anzusprechen, der wieder mit seinen Kumpanen Sake konsumiert. Dieser scheint ganz glücklich zu sein, sie lebend wieder zu sehen, da wohl schon einige Menschen einfach so nach dem Nebel verschwunden sind. Er erklärt sich auch bereit die Samurai noch einmal in den Nebel zu navigieren. Diesmal wollten sie ja besser vorbereitet sein.

Noch vor dem Betreten des Schiffes ruft Haru die Erdkami an, um alle vier vor dem schädlichen Einfluss der Maho Magie zu schützen. Dies gelingt bei Kaizan und Akira allerdings erst im zweiten Anlauf. Offenbar sind auch hier die Erdkami Kaizan nicht wohlgestimmt. Schließlich aber bricht man auf, wieder geführt von dem kryptischen Wasserkami, den Haru erneut beschwört. Dieser lässt sich auch noch zu einer sehr rätselhaften Aussage in Bezug auf die Hilfe der Luftkami hinreißen. Innerlich fragt sich Haru, wieso Wasserkami immer so kryptisch sein müssen.

Letztlich taucht der Nebel wieder auf und die jungen Samurai weisen den Fischer an das Boot zu stoppen. Kaizan ruft die Luftkami an und löst einen Windstoß aus, der den Nebel zwar nicht vertreibt, aber dafür sorgt das Kaizan die Balance verliert und im Wasser landet. Immerhin kann er schnell wieder an Bord kommen, aber der Nebel hat sich kein Stück gelichtet. Der Kegel den Kaizan in ihn hineingeschnitten hat, schließt sich schnell wieder. Da dieser Versuch fehlgeschlagen ist, ruft Kaizan nun erneut die Luftkami an, um sie zu bitten die Magistraten durchzulassen, der erscheinende Kami ist aber erst nicht dazu bereit. Erst mit einigen Überredungsversuchen gelingt es den launischen Kami umzustimmen. Zwar sieht es kurz so aus, als würde der Elementargeist das Boot versenken, aber schließlich hat sich doch nur der Nebel aufgelöst.

Der Fischer bringt die Samurai schließlich an einen verzierten Höhleneingang, der allerdings komplett unter Wasser zu stehen scheint und das selbst bei Ebbe. Da es zu gefährlich wäre, wenn alle gleichzeitig dort hinunter tauchen versucht es Akira zuerst allein. Die Samurai Ko nimmt eins der Taue mit und bemerkt unter Wasser aber bald, dass dieses nicht lang genug ist und ihr die Luft ausgeht. So schwimmt sie zurück. Am Schiff angekommen verlängert die Gruppe das Seil mit einem Tau aus der Takelage des Bootes und Akira versucht es dann erneut. Nach dem zweiten Anlauf gelingt es ihr dann auch tatsächlich die andere Seite des Ganges zu erreichen. Hier kann sie vorerst die Laterne entzünden und eine Steintreppe hinauf gehen. Hier kann sie das Tau an einem Stallagmiten befestigen, bevor sie wieder zurück taucht.

Jetzt können auch die Anderen nachkommen und sich am Seil durch den stockfinsteren Gang ziehen. Auf der anderen Seite werden weitere Laternen entzündet und die Halle, welche sich auftut erkundet. Man findet einen weiteren Weg, der nach oben führt und Zeichen von Tot und Maho an den Wänden. Die Treppe weiter hoch öffnet sich ihnen eine Lichtdurchflutete, scheinbar natürliche Höhle in der auch Bäume wachsen und selbst Tiere scheint es hier zu geben. Es ist der krasse Gegensatz zu dem was sie nach den Maho Zeichen erwartet haben. Aber auch hier gibt es einen Tempel, der in die Höhle gebaut wurde. Verschlossen von einem mächtigen Tor aus Stein, welche mit Symbolen des ursprünglichen Schlangenclans versehen ist. Wohl aus einer Zeit, bevor der Clan korrumpiert wurde. Dies überrascht die Samurai, aber mit gemeinsamer (also eigentlich nur Takatos) Kraft, gelingt es ihnen das Tor aufzuschieben. Dahinter befindet sich nur Dunkelheit. Als sie die Tempelhalle betreten treffen sie zuerst auf uralte Skelette, die scheinbar schon länger als 10 Jahre hier liegen. Ein Blick nach oben in die Dunkelheit offenbart aber etwas viel Schrecklicheres. Eine riesige Spinne und zehntausende kleine Spinnen bevölkern diese Halle. Erst das beherzte Eingreifen von Kaizan, der die Spinnen mit einem Flammenstrahl verbrennt und zwei Pfeile von Akira, welche die riesige Spinne von der Decke schießen, reinigt den Raum, so dass die Magistraten ihn gefahrlos durchqueren können. Sie erreichen eine weitere Steintür, in die diesmal aber Metallringe eingelassen sind. Sie öffnen auch diese Tür und betreten dahinter einen achteckigen Raum, der sich nicht einmal durch Laternen erhellen lässt. Nur die Samurai können sich selbst erhellen. Nachdem sie den Raum einmal umrundet haben, und keinen weiteren Ausgang gefunden haben, beschwört Kaizan erneut einen Feuerkami, und bittet ihn Licht zu machen. Zwar ist der Kami zögerlich, aber erfüllt die Bitte des Shugenja. Durch die Flammen, die der Kami an die Decke spuckt, wird der Raum tatsächlich erleuchtet, aber auch aufgeheizt. In der Mitte des Raumes knien noch zwei Skelette, die sich wohl gegenseitig mit einem Wakizashi erstochen haben. Ob es vorher einen Kampf gab, oder es ritueller, gemeinsamer, Selbstmord war, ist allerdings nicht mehr zu erkennen. Dafür erkennen sie auf zwei Wänden des achteckigen Raumes Zeichen, die erstaunlich den Zeichen ähneln, welche Sie bereits im Tempel in Kyuden Asako gesehen haben. Die Wand zwischen den Zeichen ist allerdings vollständig glatt. Erst durch nähere Untersuchung fällt Ihnen auf, dass die beiden Skelette in einem Kreis knien, der sich auch bewegen lässt. Die Platte scheint mit einem Mechanismus verbunden zu sein und Takato dreht sie soweit, dass sich in der Decke eine Öffnung bildet, durch die Sonnenlicht in den Raum dringt, welches auch tatsächlich die Dunkelheit vertreibt. Kaizan entlässt daraufhin den Feuerkami, da sich auch der Raum schon sehr aufgeheizt hat und die Samurai sehen sich noch einmal genauer um. Etwas muss ja hier sein.
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #53 am: 4.08.2019 | 18:36 »
Spielabend 56 (23.07.2019):

Etwas, dass sie finden zu gedenken. Immer wieder nimmt die Gruppe der vier Samurai den Raum unter Augenschein, bleibt letztlicht wieder an den beiden Skeletten hängen, die dort im ewigen Schlaf aneinander gelehnt sind. Da fällt Asako Haru ein Medaillon auf, dass der Frau des Kranichclanes um den Hals hängt. Zwar versucht sie mit einer Pfeilspitze das Amulett zu heben, allerdings ist es Tsuruchi Akira die das Medaillon nicht ohne gewisse Anstrengung vom Hals der Toten heben kann.

Im inneren offenbart das Schmuckstück einen Spiegel. Die Samurai kommen zu der These, dass es sich hierbei vielleicht um den Leichnam von Kakita Nagisa handelt, der ehemaligen Samurai-Ko die über diese Länderei wachte. Der Shungenja könnte der Moshi-Shugenja sein. Aus der Pose in welche die beiden dort immernoch Knien, wird man nicht schlau, doch als Akira das Medaillon nutzt um den Lichtstrahl einzufangen und an eine Wand zu deuten, bemerken die vier Samurai eine Karte an der Wand, welche diesen Ort mit dem verbindet der in den Landen des Einhornclanes zu finden ist. Welchen Schluss man daraus ziehen muss, erschließt sich der Gruppe nicht ganz.

Auch suchen sie den Raum noch weiter ab. Sie finden zwei Beschörungsformeln die Kaizan als Maho-Zauber identifizieren kann, da sie in der Moshi-Chiffre abgefasst sind. Was genau sie tun, erschließt sich Kaizan nicht. Doch zeichnet er sie auf und versichert, sie vor aller Augen zu verbergen. Später beschließt die Gruppe, allen voran, Shiba Takato, dass man die Toten nicht hierlassen sollte. Es wird eine Weile darüber beratschlagt, auf welchem Wege die Samurai die Leichen einäschern können, ohne einige Etha damit zu beuftragen, da sie selbst sie nicht berühren können.

Letztlich ruft Moshi Kaizan einen Feuerkami, der die Leichen einäschert, wobei die Gruppe aus Samurai passende Begräbnissegen rezitiert.
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #54 am: 8.08.2019 | 20:40 »
Spielabend 57 (06.08.2019):

Die Magistraten kehren mit dem Fischer zurück in das Dorf Take Tomi. Während die Sonne langsam untergeht stellen sie fest, dass das Amulett, welches die Samurai Ko um den Hals trug verschwunden ist. Man beschließt, dass man Kakita san zumindest von den Vorkommnissen berichten muss. So machen sie sich auf, zu dem Dorf in dem der Herr über diesen Teil der Kranichlande lebt.

Dieser ist allerdings noch immer auf seinem Jagdausflug und noch nicht zurück. Die Diener erwarten ihn am nächsten Tag. Die jungen Samurai  werden trotzdem aufgenommen und begeben sich nach einem Abendessen recht schnell zu Bett.

Nur Akira vertritt sich noch einmal die Beine und sucht den Ronin Kamui auf, welcher vor seiner Hütte sitzt und seinen Gedanken nachhängt. Die Beiden sprechen über die Vorkommnisse in dem Höhlensystem. Auch übergibt sie ihm das Amulett seiner Frau und er erzählt, dass sich Nagisa geopfert hat, um einen Maho Zauber zu beenden. Allerdings musste dafür die Hand des Moshi Shugenja ihr Herz durchbohren. So kam es letztendlich dazu, dass sie in dieser Position blieben. Der Shugenja…oder inzwischen Maho Tsukai war zu diesem Zeitpunkt schon tot. Die beiden versprechen sich noch auf sich aufzupassen, bevor sie noch einige Stunden im gemeinsamen Musizieren verbringen.

Als Ranko zurück in die Unterkunft, ihr altes Elternhaus kommt, wacht nur Takato kurz auf, um festzustellen wer da in den Raum kommt, um direkt wieder einzuschlafen.

Am nächsten Morgen trifft Takato, welcher wie so oft, als erster aufgestanden ist, den Hausherr Kakita san. Dieser scheint von seinem Ausflug zurück zu sein, wenn auch ohne Falken. Das Gespräch über die Vorkommnisse verschiebt dieser dann auf das gemeinsame Frühstück mit allen Magistraten.

Kaizan der ebenfalls früh aufgestanden ist, zeichnet indes Takato beim Training und zumindest Akira ist äußerst übernächtigt und nicht sonderlich gesprächig, bis es zu den Geschehnissen des gestrigen Tages kommt. Man erzählt Kakita san das Meiste, verschweigt aber die Maho Zauber an den Wänden. Von der Karte berichten sie ihm allerdings. Letztendlich kommt noch die Sprache auf die Unschuld von Kakita Kamui. Allerdings kann auch der jetzige Herr des Landstrichs wenig dafür tun, da sie sich wenn an den Daimyo des Kranich Clans wenden müssten und ihr Wort müsste mehr Gewicht haben, als dass des damaligen Jademagistratens Bayushi Raku. Da sie weder die Zeit, noch die Möglichkeiten haben dieses jetzt in diesem Moment zu lösen, beschließen die Magistraten nach dem Frühstück weiter in Territorium der Krabben zu reisen.
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #55 am: 18.09.2019 | 20:05 »
Spielabend 58 (17.09.2019):

Die jungen Magistraten gelangen ins Territorium den Krabbenclans und durchqueren es lange Zeit unbehelligt. Da sie wieder nicht wissen was und wo genau sie suchen müssen, kehren sie vorerst in ein Dorf namens Aki Mori ein. Ein Dorf, welches am Berghang innerhalb eines großen Talkessels erbaut wurde. Seltsam ist allerdings das die Bäume alle die Farbe von Herbstlaut tragen. Auch, wenn dieses Laub frisch ist wie Grünes und keinesfalls trocken oder verwelkt.

Einer der Bauern verweist sie an die Herrin des Dorfes, da Kaiu Schichirobei aktuell nicht im Dorf weilt. Bei dem Besuch bei Kaiu Sora, stellt sich heraus, dass sie noch sehr jung ist und noch gar nicht so lange hier lebt. Im Gegenteil, sie lebt erst seit kurzem hier und kann den Samurai daher wenig sagen. Sie verweist sie allerdings an Keishi Hida, einen alten Samurai der ebenfalls im Dorf lebt und sich mit der Geschichte deutlich besser auskennt. Außerdem übergeben sie erlesenen Tee als Geschenk.

Dazu bietet sie den Samurai ihre Gastfreundschaft im Turm des Hauses an, welche diese gerne annehmen. Bevor es dunkel wird machen sie sich dann noch zum Trainingsplatz des Hida auf und treffen ihn dort, wie er mit einem Tetsubo trainiert. Der alte Hida Samurai bemerkt sie auch erst, als sie sich in sein Sichtbereich bewegen. Der Hida ist rauer, als die Magistraten es bisher gewohnt sind, erzählt ihnen aber immerhin das es auf dem Berg jede Menge Orte der Macht gibt, die die Krabben dort zu Ehren der Kami errichtet haben. Die Bäume sind deswegen so rot, da der Gründer des Dorfes wohl ein Problem mit einem Berggeist hatte, der die Bäume daraufhin verfluchte. Erst durch einen Handel wurden die Bäume wieder fruchtbar. Aber die Herbstfarbe blieb. Immerhin schafft es Takato ihn mit seinem Sieg über den Oni soweit zu beeindrucken, dass er ihn zu einem Übungskampf herausfordert. Für weitere Besprechungen wollen sie sich nun im Teehaus des Dorfes treffen und der Kampf soll dann am nächsten Morgen stattfinden.

Die Magistraten sind einverstanden und kehren vorerst ins Teehaus zurück, wo sie Tee und Essen bestellen. Generell ist wenig Betrieb, der älteste Bauer Hiruzen ist aber wohl schon da. Sie warten allerdings mehr auf Hida Keishi, welcher schließlich auch nach dem Essen eintrifft und sich Sake bestellt. Er kann ihnen nicht viel über einen Ort der Macht erzählen. Dafür erzählt er ihnen noch ein wenig über die Art des Krabbenclans und einige Geschichten von seinen Kämpfen auf der Mauer.

Es ist spät, als die Samurai wieder zurück in ihr Quartier gehen. Dort verlassen gerade zwei weitere Samurai das Haus und Sora scheint nicht sonderlich erbaut zu sein. Die beiden Samurai stellen sich als Kuni Echiko und Kuni Oniji vor. Die Hexenjäger des Krabbenclans verabschieden sich und die junge Frau des Dorfoberhauptes bittet ihre Gäste hinein, scheint aber nicht darüber reden zu wollen, weswegen die Inquisitoren hier waren. Allerdings sagt sie, dass die Samurai ihren Mann gesucht haben. Nicht etwa was sie von ihm wollten.

Spielabend 59 (24.09.2019):


Die jungen Samurai werden am nächsten Morgen vom Duft frisch aufgebrühten Tees begrüßt. Ihre Gastgeberin hat ihnen bereits Frühstück zubereitet, was zumindest Takato überrascht. Sie gibt freimütig Preis, dass Hida Keishi bereits da war und scheinbar sehr euphorisch den Kampf erwartet. Auch warnt Kaiu San Takato vor Keishi, da dieser seine Kraft nicht immer unter Kontrolle hat. Er hat bereits beim Traning in der Hida Akademie einen Schüler beinahe getötet. Dies macht aus klar, was weshalb dieser Samurai hier ist. Nach einem guten Frühstück mit dem Tee, den sie geschenkt haben, machen sich die Samurai auf zum Hauptplatz, auf dem bereits der Hida Samurai auf Takato wartet. Dieser hat zwei lange Bokken dabei. Eins davon reicht er Takato, welcher mit dem hölzernen Übungsschwer, erst noch einige Probeschläge ausführt, bevor er sich bereit fühlt. Der Hida scheint gegenüber Takato nicht sonderlich viel Respekt zu haben, da er das Schwert nur mit einer Hand führt. Takato lässt dem älteren Hida dem Vorrang beim Schlagabtausch, was dieser auch nutzt. Der Shiba kann die wuchtigen Schläge nur mit Mühe abwehren, während seine Schläge den Hida kaum bis nicht zu beeindrucken scheinen. Der nächste Schlag des Hida wiederum zerbricht Takatos Bokken und schmettert den Shiba zu Boden.

Nachdem sich Takato wieder aufgerappelt hat sieht Haru sich die Verletzung an, entscheidet aber das ein Eingreifen der Kami hier nicht nötig sei und auch Takato reicht ein Verband und eine kühle Salbe vorerst aus. Trotz, dass er leichte Schmerzen hat. Leider hat Hida Keishi vergessen ihnen mitzuteilen, wo der Aufstieg auf den Berg beginnt. So gehen Haru, Takato und Kaizan dem Hida nach, während Akira erst einmal allein stehen gelassen wird, was sie mit einem schief gelegten Kopf und dem Versprechen Rache an Kaizan zu nehmen quittiert. Sie besorgt dann schließlich von einem Bauern vier Kletterausrüstungen. Dabei wird sie allerdings von einem der Kuni beobachtet. Kuni Oniji ist allerdings nicht sonderlich gesprächig. Nachdem ihnen Hida Keishi den Aufstieg gezeigt hat, beginnen sie mit der Kletterpartie, welch sich als schwieriger herausstellt, als gedacht. An der ersten Wand rutscht Haru ab, wird aber durch die Seilverbindung der Gruppe gerettet. Beim zweiten Aufstieg kommt Kaizan trotz der Hilfe der Steighaken nicht hoch, so dass ihn die Gruppe am Ende hochzieht. Nun steht nur noch der letzte Aufstieg an Aber dieser wird vielleicht der Schwerste sein.
« Letzte Änderung: 2.10.2019 | 20:50 von Ayou »
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #56 am: 2.10.2019 | 20:50 »
Spielabend 60 (01.10.2019):

Hier auf dem zweiten Plateau sind die Bäume wieder grün. Scheinbar reicht der Fluch des Kami nicht bis hier. Während des Wegs zur letzten Wand fallen die Samurai tiefe und große Fußspuren, die vielleicht von einem riesigen, eventuell gepanzerten Wesen stammen. Die Spuren scheinen schon eineinhalb bis zwei Wochen alt zu sein schätzt Akira. Man folgt den Spuren und erreichen schließlich die Wand, welche 30 Meter in die Höhe führt. Hier enden die Spuren, allerdings hat wer auch immer sich scheinbar mit bloßen Händen in den Fels gegraben und sich heraufgezogen.

Nur Kaizan fällt eine Geschichte eines Wesens aus den Drachenbergen ein, welches Fell trägt, aber eigentlich friedlich ist, wenn es keine Leute frisst.

Immerhin finden sie den gesuchten Schrein, welcher allerdings einem Wasserkami gewidmet ist und keinem Bergkami, was alle erstaunt. Als Haru ihre Fühler in die Geisterwelt ausstreckt bemerkt sie das unter dem Berg scheinbar ein mächtiger alter Wasserkami existiert, der aber zu schlafen scheint. Haru erweckt den Kami, was darin endet, dass eine riesige Wasserfontaine aus dem Boden schießt und das Gesicht des Kami als Regenbogen in den Himmel richtet.

Der Kami erzählt ihnen von dem Ort der sich auf diesem Berg befindet und auch das es sich um Orte des Wissens handelt. Da Wasserkami oft kyptische Andeutungen machen, kommt auch dieser nicht ohne aus. Neben Fragen die er den Samurai stellt damit sie ihr handeln bedenken, scheint er auch zu wissen, dass ein Schatten der Gruppe folgt und dieser Schatten am Kranich der Gruppe hängt. Da allerdings aber kein Kranich in der Gruppe ist, rätseln sie vorerst. Auf die Frage wie sie den Schatten erlegen können, ist die Antwort einfach. Töten. Aber, bevor sie weiter rätseln entlässt Haru den Kami und Akira hält es nicht länger aus. Sie beichtet ihren Begleitern ihre wahre Geschichte und erzählt ihnen von dem Vorfall auf dem Schiff und wie Kakita Ranko zu Tsuruchi Akira wurde. Alle sind geschockt, insbesondere Haru und Takato sind erschrocken und gerade Takato greift Ranko scharf dafür an. Nur Kaizan scheint weniger enttäuscht, bleibt er doch zurückhaltender. Schließlich beschließt die Gruppe aber Ranko soweit zu vertrauen das ganze Thema erst nach dem Tempel zu besprechen und sich diesen vorerst anzusehen.

Sie finden schließlich eine alte in den Stein gehauene Treppe, die sie in ein weiteres grünes Tal führt, in dessen Mitte ein altes Tempelgebäude steht.
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #57 am: 10.10.2019 | 23:19 »
Spielabend 61 (08.10.2019):

Die Tür zu dem Gebäudekomplex schien bereits vor einigen Wochen geöffnet worden zu sein. Denn sie steht offen und wie es scheint sind bereits kleine Pflanzen nachgewachsen. Akira schleicht sich schließlich vor und stellt fest, dass sich im Inneren erst einmal gar nichts zu bewegen scheint. Auch die Pflanzen scheinen dieses Gebiet innerhalb der Mauern zu meiden. Hier wächst nichts. Verlassen scheint der Komplex allerdings zu sein. Denn eines der Dächer ist eingesunken, aber ansonsten sieht sie wenig. Schließlich betreten alle Samurai den ummauerten Innenhof. Haru und Kaizan bemerken das die Kami in diesem Gebiet aufgeregt sind.

Während sie sich noch umgucken hören sie ein Kratzen und Schaben von Krallen aus dem größten der Gebäude. Als Takato darauf zugeht und die Tür dorthinein öffnen will explodiert die Tür in ein Regen aus Splittern und Holz, während ein Wesen wie aus einem Alptraum hervorbricht. Es verletzt nicht nur Takato, sondern im Laufe des Kampfes auch Akira und Haru schwer. Durch seine Geschwindigkeit und eine springende Fortbewegungsart ist es schwer zu erwischen, zumal es auch ziemlich widerstandsfähig zu sein scheint. Während des verwirrenden Kampfes erklingen weitere Geräusche aus dem zweiten Gebäude mit dem eingesunkenen Dach. Doch bevor klar wird, was diese zu bedeuten haben, kann Kaizan das schnelle Wesen mit einem Blitz treffen und es zu Takato hinüber zu schleudern. Dieser kann es schließlich mit seinem Katana töten, wobei es zu Asche zerfällt. Im selben Moment wird auch die zweite Tür zerstört und ein weiteres Wesen erscheint Anders, diesmal langsamer. Es fällt schließlich unter den Angriffen der Samurai. Dank Haru bleiben auch nur kleine Blessuren bei Takato zurück. Vorsichtig betreten die vier Samurai das Hauptgebäude, um sich umzusehen. Spuren eines Kampfes sind sichtbar und so sind sie weiterhin vorsichtig.
Sie denken das sie Löwen wären doch was ihr nicht wisst ist das diese Szene schon seit langer Zeit ein Zirkus ist.
Und deswegen bringen sie Hyänen zum lachen, denn Löwen machen sich im Zirkus vor dem Menschen zum Affen!

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« Antwort #58 am: 14.11.2019 | 21:08 »
Spielabend 62 (22.10.2019):

Nachdem klar ist, dass die Samurai in der Eingangshalle allein sind und kein Gegner auf sie lauert nähert sich Takato vorsichtig der gegenüberliegenden Tür. Dahinter ist es dunkel und als der Shiba mit einer Fackel versucht den Raum dahinter zu erleuchten, hört er ein leises klacken aus dem Raum. Mit einer geistesgegenwärtigen Drehung zur Seite entgeht er knapp einem Bolzen der aus der Dunkelheit angeflogen kommt. Dieser schlägt in einen der Stützbalken ein und ist nur unwesentlich kürzer, als einer von Rankos Pfeilen. Vorsichtig testen die Samurai erneut, ob sich ein weiterer Bolzen löst, dies bleibt aber aus. Da auch auf Rufe niemand antwortet betreten sie den Raum, der bis auf zwei Schränke und einen Tisch leer ist. In einem der Schränke finden sie eine Vorrichtung, die den Bolzen verschossen hat, nun aber keine Munition mehr zu haben scheint. Der zweite Schrank beinhaltet ein aufrechtstehendes Skelett, welches an der Rückwand mit Ösen befestigt ist. Ansonsten entpuppt sich der Raum allerdings als leer. Seltsam ist nur das in der Eingangshalle ein Kampf stattgefunden zu haben scheint, während dieser Raum ziemlich aufgeräumt wirkt.

Die Treppe nach oben sieht nicht sonderlich vertrauenserweckend aus, daher sehen die Samurai zuerst im zweiten Raum nach und entdecken ihn vollkommen verwüstet. Außerdem gibt es ein ziemlich großes Loch im Boden, welches wohl einen Schacht nach unten darstellt. Nachdem sie den Raum durchsucht haben und auch hier eine Falle vorfinden, die aber wohl durch die Verwüstung vernichtet wurde, entscheiden sich die Magistraten vorerst das zweite Gebäude in Augenschein zu nehmen. Hier stoßen sie auf eine weitere Eingangshalle, die ebenfalls verwüstet ist und eine weitere geschlossene Tür. Vorsichtig geworden versuchen sie die Tür zu öffnen, allerdings ist diese extrem schwergängig. Erst mit vereinten Kräften gelingt es ihnen die Tür aufzuziehen, was eine weitere Falle auslöst. Ein angespitzter Baumstumpf durchschlägt die Tür, trifft aber niemanden von den Samurai. Allerdings scheint das Schwunggewicht dem angeschlagenen Dach nicht wirklich gut zu tun. Eine Durchsuchung des Raumes dahinter ergibt nur weitere Verwüstung, bevor das Knarren und Ächzen im Gebälk stärker wird. Die Gruppe entscheidet das Gebäude schnell zu verlassen. Gerade, als Akira als letzte die Schwelle überquert stürzt das Dach ein und begräbt alles unter sich, was die Magistraten möglicherweise nicht gefunden haben.

So entscheiden sie sich schließlich den Schacht hinab zu klettern. Die in den Felsen gehauenen Leitersprossen sichern sie zusätzlich mit einem Seil, nachdem sie mit einem Holzscheit festgestellt haben, dass der Schacht wohl nicht allzu tief ist. Alle können die Kletterpartie gut meistern immer wieder untermalt von einem gutturalen Brüllen und Schlägen gegen Felsen. Schließlich öffnet sich der Schacht zu einer großen Halle an deren Boden ein Becken mit sehr klarem Wasser ist. Von unten war eine männliche Stimme zu hören aber das Seil reicht nicht bis zur Wasseroberfläche. Sondern es scheinen noch 4 oder 5 Meter in die Tiefe zu sein. Noch während Haru und die anderen überlegen ruft die männliche Stimme von unten das er sie wohl bemerkt hat. Daher lässt Takato sich auch einfach fallen. Glücklicherweise ist das Becken tief genug. Noch während er auf den Rand zu schwimmt tritt Kaiu Shichirobei ins Licht der leuchtenden Steine. Er beobachtet Takato wie er aus dem Wasser steigt und fordert schließlich auch die anderen auf herunter zu kommen. Haru allerdings bindet vorher noch ein weiteres Seil an das erste, damit es bis zur Wasseroberfläche reicht. Dann klettern alle herunter und an Land angekommen beginnt Kaiu san ihnen die Wahrheit zu eröffnen.

Er erklärt ihnen das er der Wächter dieses Schreins ist und die Fallen installiert hat, um andere vom betreten dieses Ortes abzuhalten. Außerdem hat er einen guten Freund Namens Hida Ogai hier unten gefangen, da er korrumpiert worden ist und sich von diesem Schrein angezogen fühlt. Aktuell hat er in immobilisiert, aber er hat selbst nicht die Mittel in zu töten

Er zeigt ihnen noch das Herzstück des Tempels einen großen schwarzen Monolithen aus Obsidian dessen Ausstrahlung scheinbar den Körper und die Gedanken reinigt.

Die Samurai diskutieren noch kurz darüber die Kuni um Hilfe zu bitten, allerdings ist nicht klar wie lange die Falle Ogai noch halten wird. Auch macht Kaiu san klar, dass er sie nicht hier allein lassen wird. Daher beschließen die Magistraten es mit dem Hida Samurai aufzunehmen.Shichirobei führt sie durch einen gewundenen Gang in einen wirklich kleinen Runden Raum in der riesenhafte Ogai in einer massiven Plattenrüstung von ebenso massiven Ketten gehalten wird, dessen Brüllen und die massives No Dachi, die er einhändig zu führen mag, machen ihn zu einem einschüchternden Gegner.

Spielabend 63 (05.11.2019):

Die Gruppe stellte sich Ogai, nachdem Kaizan die Feuerkami gebeten hat einen Schutzkreis zu errichten und Haru sowohl Takato als auch Akira verstärkt hatte.
Takato forderte den Oger heraus Seppuku zu begehen, wenn er noch einen Funken Ehre hat. Ogai sah ihn nur aus rot leuchtenden Augen an und riss an den Ketten während Takato sein Katana zog.
Der Kampf begann. Während Takato die Gruppe schützte, griffen die anderen Ogai aus der Ferne an. Bis Ogai beide Ketten aus den Wänden riss und wie zwei eiserne peitschen durch den Raum knallte. Bis Auf Akira wurden alle getroffen, vor allem aber Takato wird schwer verletzt und ohnmächtig. Dank Haru kam er zwar wieder auf die Beine, blieb jedoch weiterhin stark verletzt.
Während Ogai von Pfeilen und Feuerpeitschen attackiert wurde, zog er unbeeindruckt sein No Dachi und überwand den Schutzkreis der Feuerkami ohne langsamer zu werden.
Wie durch ein Wunder gelang es den Angriffen des Riesen zu entgehen und durch einen letzten Angriff aus Jadesplittern konnte Haru die Kreatur bezwingen.
Nachdem dieser sich nicht bewegte, sprachen Haru und Kaiu Shishirobei ein Gebet um den Tod des Samurai zu ehren. Kaiu bedankte sich bei der Gruppe für ihre Hilfe.
Sie entschieden darauf den Körper Ogais zu verbrennen. Kaiu bat dies gleich zu tun, da Ogais Körper bereits verdorben war. Haru und Kaizan sollten das Ritual durchführen, währen Akira Holz holen ging.
Takato begann darauf den Raum zu untersuchen und fand einen Teil der Wand der unbeschädigt wirke. Es war Anfangs jedoch nicht klar warum das so war, denn der Rest der Seite war ein Stück weit aufgerissen. Der unbeschädigte Teil der Wand war eine Nische die etwa 2 Meter breit und zum Teil in der Wand eingelassen war. Darin befand sich ein kleiner Schrein.
Haru begann sich selbst und Kaizan mit ihrer Medizintasche zu heilen, was bei beiden hervorragend funktioniert hatte. Sie begaben sie sich zu Takato und sahen sich ebenfalls um. Kaizan war blind, Haru und Takato konnten jedoch eingelassene Plättchen aus Obsidian in den ganzen Wänden erkennen, nur nicht auf der Stelle die unbeschädigt blieb. Die Gruppe ging davon aus, dass diese mit Licht bestrahlt werden müssen.
Haru fragte Kaiu-San darauf ob er diese kennt, was er dann auch bestätigt hat, jedoch nicht sagen konnte was ihr Zweck sei. Er sagte jedoch, dass ein simples Feuer vermutlich nicht ausreichen würde.
Kaizan sollte einen Feuerkami darum bitten etwas Licht zu machen, nachdem das Ritual um Ogai vollendet war.
Haru sprach Kaiu-San darauf an welche Art von Nachricht er überbringen will. Dieser entschied sich für die Wahrheit mit all seinen Konsequenzen für sich selbst und das Dorf.
Takato und Haru gingen anschließend zusammen zur Seite um unter vier Augen sprechen zu können. Takato wollte über Dinge sprechen die Tsuruchi-San/Ranko betreffen. Er sagte, dass die Situation schwierig sei, weil man davon ausgehen könnte, dass alle von Anfang an wussten, dass Akira die ganze Zeit Ranko gewesen sei. Sie würde wiedererkannt werden, sollte man Gebiete betreten die man vorher bereits besucht hatte. Takato schlug vor, dass es am einfachsten wäre sich von ihr zu trennen, da sie ein großes Hindernis sei. Er war sich aber nicht sicher, ob dies die einzige Methode wäre. Haru war zögerlich, da sie immer das Gefühl hatte, dass alle vier den Auftrag von den Kami erhielten den Maho Tsukai aufzuhalten. Und sie sei sich nicht sicher ob es richtig wäre die Gruppe wegen des Problems zu ändern. Sie vertraut Ranko weiterhin, auch wenn es ihr schmerzte so lange belogen zu werden. Sie schlug vor Ranko weiterhin in der Gruppe zu behalten, jedoch nicht als Smaragdmagistratin. Das Problem bestand jedoch weiterhin, dass bereits bekannte Personen sie trotzdem als Akira erkennen würden. Takato schien einzuwilligen, sich jedoch von Ranko zu distanzieren solle dies geschehen, damit es an ihr blieb ihre Ehre wiederherzustellen. Takato bat Haru daraufhin darum ihm die Angelegenheit zu überlassen. (Außerdem hat sie ihm voll das Kompliment gemacht).
Nachdem Akira das Ende der Treppe erreicht hatte, sah sie eine morsche Holztür vor, deren Scharniere jedoch gut geölt waren. Sie fand sich darauf nicht unweit der Anlage wo die Gruppe vorher die Monster bekämpft hatte. Die Anlage war scheinbar eine Falle gewesen, welche die Gruppe irgendwie überlebt hat. Akira machte sich eiligst daran trockenes Holz zu sammeln, so viel wie sie tragen konnte.
Unten wieder angekommen, folgte sie Kaiu-San zu den anderen. Zusammen schichteten sie das Holz auf um Ogai darauf zu legen. Takato und Akira übernahmen dies, da sie noch durch Harus Erdkami geschützt wurden.
Akira sammelte darauf ihre Pfeile wieder ein, die im Raum herum lagen.
Haru und Kaizan führten das Ritual durch und warteten bis Ogai verbrannt war. Im Raum war nicht zu erkennen ob durch das helle Feuer was angezeigt wurde. Kaiu-San meinte, dass viel mehr Licht gebraucht würde.

Spielabend 64 (12.11.2019):

Nachdem der Raum sich etwas abgekühlt hatte, betraten die Saumrai ihn erneut, stellten aber fest, dass sich in ihm nichts verändert hatte. Kaizan beschwört schließlich noch einen Feuerkami der aber Brennmaterial verlangt, wenn er Kaizans Wunsch nach mehr Licht erfüllen soll. Schnell bringen die Samurai so viel Holz wie möglich in den Tempel, welches der Kami auch gierig verschlingt und gleißend den Raum erhellt. Aber auch dies bringt keine Veränderung. Nur der Raum heizt sich unglaublich auf. Schließlich verschwindet der Kami wieder und die Samurai rätseln herum. Offenbar finden sie aber keine Lösung. Spielen sogar mit dem Gedanken den Obelisken zu berühren. Glücklicherweise entscheiden sie sich dagegen und die Überlegungen von Kaiu san führen schließlich dazu, dass Ranko und Kaizan im Dunkeln den Raum betreten. Und tatsächlich scheint dies die Lösung zu sein. Die beiden Samurai finden sich nicht nur unter einem Sternehimmel wieder, nein sie finden hinter dem Schrein an der Wand auch eine weitere Karte mit einem weiteren Strich, den Kaizan sich einprägt, um ihn später auf seine Papierversion zu übertragen.

Da man an diesem Tag nicht mehr vor Anbruch der Dunkelheit bis ins Dorf kommt, entscheidet sich die Gruppe in dem Gang, welcher aus dem Tempel heraus führt zu übernachten.

In dieser Nacht haben alle vier Magistraten einen Alptraum. Allen Träumen ist gemein das sie sich zu Hause befinden und etwas, was sie liebgewonnen haben, oder jemand den sie lieben, sie tötet.

Kaizan wird von seiner Frau mit Tee vergiftet, bevor sie sich eine Hasenmaske aufsetzt.
Haru wird vom Maho Tsukai am Strand besucht. Sie kann ihre Beine nicht bewegen aber der Maho Tsukai dankt ihr für ihre Hilfe und überlässt sie dann der Flut in der sie ertrinkt. Als er geht lässt er noch eine Hasenmaske fallen. Dabei konnte sie die ganze Zeit das Gesicht desjenigen nicht sehen.
Ranko wird im Sitz ihrer Familie von Nami erdolcht, die sie eine Lügnerin schimpft und sich dann eine Hasenmaske aufsetzt. Noch während Akira ihren letzten Atem aushaucht nimmt Nami die Maske wieder ab und darunter kommt das Gesicht von Doji Lej zum Vorschein.
Takato wiederum wird von seinem Bruder Minato angegriffen, während des Kampfes wird klar, dass Minatos Körper nur ein Skelett ist. Letztendlich wird Takato von Otsuki erstochen und dieser setzt sich dann auch eine Hasenmaske auf.

Nachdem alle erwacht sind und festgestellt haben, dass alle so einen Traum hatten, gehen sie abwechselnd noch einmal in den Tempel hinab, um sich dort zu waschen. Als Kaiu san dies ebenfalls alleine tut besprechen die vier Magistraten kurz was Ranko und Kaizan im Tempel gefunden haben. Auch über Bedeutung der Träume spekulieren sie kurz, bevor der Krabben Samurai wieder zurückkehrt und die Gruppe wieder hinab ins Dorf führt.

Beim Haus des Tempelwächters wird die Gruppe von den beiden Kuni Samurai erwartet. Die Kuni wollen mit allen von Ihnen sprechen, verschieben dies aber auf den nächsten Tag, da sie heute nur mit Kaiu san sprechen wollen.

Daher ziehen sich die jungen Samurai vorerst zurück und planen die weitere Reise. Durch die weitere Linie die den Schrein in den Krabbenlanden mit dem in den Drachenlanden verbindet ergibt sich auf der Karte ein Kreuz und der Schrein in den Skorpionlanden überhaupt nicht verbunden zu sein scheint. Sie entscheiden schließlich die Stelle wo sich die Linien kreuzen für ein oder zwei Tage zu besuchen, um zu sehen ob dort etwas ist. Länger wollen sie aber keinesfalls bleiben, falls dort nichts zu sein scheint.

Dann wird die Stimmung ernster und Takato stellt Ranko vor die Wahl. Zu Kämpfen oder Sepukku zu begehen. Symbolisiert durch das Wakizashi und das Katana. In der Luft liegt eine unangenehme Spannung, aber die Ronin entscheidet sich für das Schwert und das Duell mit Takato. Der Shiba ist davon offenbar nicht überrascht, erklärt der ehemaligen Akira aber die Tragweite ihrer Entscheidung.

Für das Duell ziehen sie sich in den Trainingshof des Hauses zurück. Kaizan wird zum Schiedsrichter, während beide Samurai Stellung beziehen. In einem Intensiven Moment schätzen sich Ranko und Takato ein, bevor Kaizan das Zeichen gibt und die Stille kurz darauf von zwei Kampfschreien durchbrochen wird. Die Schwerter sausen gleichzeitig nach unten aber nur Ranko knickt kurz darauf ein, da Takato sie wohl getroffen hat. Der Shiba erklärt der ehemaligen Kranichsamurai, dass dieses Duell keine wirkliche Entscheidung gebracht hat und daher ihre zukünftigen taten über ihre Ehre entscheiden müssten. Auch Kaizan und Haru akzeptieren das Urteil. Nachdem diese Sache aus der Welt geschafft wurde, gehen die Samurai etwas u Essen suchen.
« Letzte Änderung: 28.11.2019 | 20:37 von Ayou »
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #59 am: 20.11.2019 | 19:00 »
Spielabend 65: (19.11.2019):

Nachdem die Samurai sich gestärkt hatten beschlossen alle Vier, dass es Zeit wäre das Badehaus aufzusuchen. Dort entspannen sie sich diesen Abend, um die Strapazen des Abstiegs aus den Knochen zu bekommen und den Kampf mit Hida Ogai ebenfalls zu kurieren. Takato und Kaizan treffen dabei auf Hida Keishi, der allerdings ebenfalls wortkarg an diesem Abend ist.

So erwachen alle am nächsten Morgen ausgeruht und Takato trifft auf Ranko beim morgendlichen Training. Haru befragt Kaiu Sora nach ihrem Mann und den Kuni. Allerdings kann sie nichts über das Ergebnis des gestrigen Gesprächs sagen, da ihr Mann und Kuni noch nicht erwacht sind. Es habe aber wohl bis spät in die Nacht gedauert. Da die Magistraten nicht darauf warten wollen, dass die Kuni aufstehen, beginnen sie mit den Reiseplanungen und besorgen Proviant in der Stadt. Erst, als sie zurück kommen erwarten die Kuni sie bereits. Kuni Echiko eröffnet den Samurai, dass sie einzeln befragt werden würden. So wurden nacheinander alle 4 Samurai zu den beiden Kuni gerufen und zu unterschiedlichen Dingen im Tempel befragt. Sei es der Kampf mit Ogai, das Gefühl das die Magistraten während ihres Aufenthalts dort hatten oder das Verhalten von Kaiu Schichirobei. Am Ende jeder Befragung legt Kuni Oniji den Samurai ein etwa fingerlanges Stück Jade auf die Hand, welches wohl die Verderbnis in Kreaturen anzeigen kann. Es scheint aber bei niemanden von Ihnen zu reagieren. Nach den Befragungen erzählt ihnen Kaiu Sora, dass ihr Mann den Tag zum meditieren nutzen wird, aber sicher am nächsten Tag zur Verabschiedung anwesend sein.

Noch bevor sich die Magistraten weiter entscheiden können was sie nun tun sollen, klopft es erneut an der Tür und ein Bote sagt das er Nachrichten für die Magistraten hätte. Diese wurden ihm von Die Sama übergeben, da Nachrichten direkt an die Samurai zu senden recht schwer ist. Er händigt allen hölzerne Zylinder aus, von denen nur der für Haru, außen verziert war. Die Drachenmotive darauf lassen die Shugenja bereits ahnen wer ihr da geschrieben hat. Die Briefe bringen Haru und Ranko zum Lächeln, Kaizan bleibt stoisch und Takato erfasst leichte Sorge, da sein Vater ihm schreibt das Minato sich längere Zeit nicht mehr gemeldet hat. Allerdings kann Takato in diesem Moment wenig tun. Ranko hat einen Brief von Nami erhalten und Haru wurde von ihrem Großvater geschrieben, der ihren Weg wohl verfolgt hat und noch eine Warnung vor dem Skorpion ausspricht. Kaizan wiederum bekommt einen Brief seiner Frau, die berichtet das ein Ronin in ihrer Gegend umhergeht und eventuell mit Toden einiger Leute zu tun hat.

Die Samurai tauschen sich noch etwas über die Briefe aus.
« Letzte Änderung: 28.11.2019 | 20:36 von Ayou »
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #60 am: 28.11.2019 | 20:35 »
Spielabend 66 (26.11.2019):

Am nächsten Morgen treffen Akira und Takato wieder beim Training aufeinander. Dabei werden sie schließlich vom wiedererwachten Kaiu san beobachtet. Schließlich treffen sie ihn beim Frühstück und sprechen mit ihm über die Geschehnisse und die Befragung der Kuni. Dabei offenbart der Tempelwächter, dass er tatsächlich von dem Jadestab verbrannt wurde. Dies bedeutet das er von der Verderbnis angesteckt wurde und nun Jadeblütentee trinken muss, damit es sich nicht weiter ausbreitet. Auch werden die Kuni den Tempel untersuchen, um festzustellen, ob der Tempel oder nur Ogai dafür verantwortlich waren.

Letztendlich verabschieden sich die Samurai allerdings von ihm und seiner Frau um weiter nach Norden in die Skorpion Lande zu reisen. Durch Rankos Wissen über die Wildnis und die Karte können sie sagen, dass sie sich dem Ort mit dem Kreuz sehr bald nähern werden. Vorher fällt Ranko in den dichten Wald allerdings etwas auf. Nämlich ein Findling an dem sie bereits vor etwa zwei Stunden vorbeigekommen sind. Kaizan ist sich allerdings sicher, dass sie nicht im Kreis gelaufen sind. Daher beginnen die Samurai den riesigen Fels zu untersuchen. Er scheint nichts Besonderes zu sein, wobei Ranko schließlich auf ihn klettert und dort seltsame Einkerbungen und Löcher findet. Nachdem ein hineingeworfener Stein keinen Effekt erzielte hielt die Ronin eine Fackel hinein, um zu sehen wie tief das kreisrunde Loch denn sei. Es war etwa vier Meter tief und diese Aktion brachte auch die Besonderheit des Felsens hervor, denn dieser begann sich zu bewegen. Kaizan schluckte, denn er hatte bereits gefühlt, dass ihm die Erdkami hier nicht sonderlich wohlwollend gegenüberstanden. Dieser Steinriese aber lies auch überhaupt nicht mit sich reden und bewarf die Magistraten mit ausgerissenen Bäumen und versuchte sie mit der Faust zu zermalmen. Dies wäre dem Wesen auch beinahe gelungen, nachdem es Kaizan mit einem Baum niedergestreckt hatte. Nur das Eingreifen von Ranko und Takato rettete den Moshi Shugenja. Dann brachten die jungen Samurai erst einmal so viel Raum zwischen sich und dem Golem wie nur möglich. Erst als es nicht mehr zu hören ist, lieben sie stehen.

Glücklicherweise war durch Kaizans Richtungssinn klar in welche Richtung sie gelaufen waren. So entscheiden sie sich beim nächsten Versuch das Steinwesen zu umgehen und tatsächlich gelingt ihnen dies auch. Wobei sie bald wieder auf einen großen Findling treffen. Diesmal ist aber klar, dass es nicht derselbe ist, sondern nur ein ähnlicher Stein. Da die Chance groß ist, dass es sich wieder um eine Art Golem handelt, umgehen sie auch diesen und treffen kurz vor Sonnuntergang auf eine etwa 15 Meter hohe Felswand. Da die Zeit nicht mehr ausreicht diese zu erklettern schlagen sie ein Lager auf und teilen Wachen ein. Erst am nächsten Morgen erklettert Ranko die Felswand, um oben ein Seil anzubringen, welches zumindest Takato und Haru den Aufstieg ermöglicht. Kaizan lässt sich schließlich dann hochziehen. Oben auf dem Kamm können sie einen Wasserfall ausmachen, der einen kleinen See speist. An dessen Ufer liegt eine bewusstlose Person. Haru nähert sich der Frau und untersucht sie. Diese scheint äußerlich unversehrt und auch noch nicht lange dort liegen könnte. Sie schien nicht zu schlafen, sondern bewusstlos zu sein. Allerdings findet Haru keinen Grund dafür. Sie bringen sie vom User weg auf einen weicheren Liegeplatz und Haru behält die junge Frau um Auge, nachdem Takato ihr das Schwert abgenommen hat.

Dann schwimmt der Shiba Samurai zum Wasserfall und findet dahinter an der Felswand vier Clanssymbole, die um einen roten Sichelmond angeordnet sind. Die Clansymbole sind Drache, Phoenix, Kranich und Mantis. Die Samurai beratschlagen und kommen darüber überein das alle Clans anwesend sind außer der Drache,,,und über weitere Strecken fehlt auch der Kranich. Der Ort scheint besonders zu sein, aber was er genau bewirkt ist nicht klar. Auch das Berühren der Symbole hatte nicht gebracht. Haru schwimmt auch noch einmal zu den Symbolen und versucht diese zu analysieren. Aber der Zauber bringt überraschendes zu Tage. Nicht die Symbole sind besonders, sondern das Wasser selbst. Dieses scheint Visionen hervorrufen zu können, aber nur, wenn der Mond am Himmel steht. So entscheiden die Magistraten zu warten bis die Nacht anbricht. Allerdings nutzen sie die Zeit die Umgebung abzusuchen. Sie finden allerdings nichts weiter Interessantes.

In dieser Nacht steht tatsächlich ein roter Sicherlmond am Himmel. Haru, Kaizan und Ranko schauen in das nun glühende Wasser und erblicken einen mysteriösen Flötenspieler, dessen Melodie sie beinahe mitsummen können. Es ist, als fehlte nur ein kleines Stück, bevor diese eingängige Melodie ihre Herzen erobern könnte. Doch dann verschwimmt das Bild. Es tauchen nach und nach Gesichter unterschiedlicher Menschen auf. Matsuko, Nami, ein Mädchen das die Samurai an eine ältere Yuki erinnert, eine Kranich Samurai, die Kaizan eindeutig, als seine Frau identifiziert. Erst dann taucht der Flötenspieler auf, der sein Lied beendet hat und nun sie anlächelt. Erst dann weitet sich der Blick und lässt erkennen das er innerhalb von Ruinen und Asche wandelt. Die Vision endet und wieder stellt sich die Frage. War dies eine Warnung?

Plötzlich scheint die Frau, diese Gaijin verschwunden zu sein. Takato hatte nur einen winzigen Moment nicht hingesehen, als er mit den anderen Magistraten sprach, aber auch alle ihre Sachen sind weg. Gerade als sich die jungen Samurai Fragen wie das möglich ist ertönt eine weitere Stimme: „Aus dem Wasser ins Wasser.“ Ein geheimnisvoller Mann hockt auf einem der Steine am Ufer. Wer ist er? Wie kam er dorthin und was will er?
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #61 am: 5.12.2019 | 00:23 »
Spielabend 67 (03.12.2019):

Die Samurai sprechen mit dem neu aufgetauchten Mann, der sich als Banjiro vorstellt. Er ist der Wächter dieses Ortes und erklärt den Samurai was sie in der Vision gesehen haben. Es war eine mögliche Zukunft. Aber da die Zukunft nicht feststeht kann sie noch geändert werden. Auch das stellt der Mann klar. Weitere Nachfragen ergeben wozu die Orte gedacht sind. Sie fungieren als Schlüssel zur Wiederbelebung und zur Vernichtung von Iuchiban. Sie können in beide Richtungen benutzt werden. Diese Quelle ist ein Ort der das letzte Puzzleteil enthält ohne das die anderen Teile aus den übrigen Tempeln wertlos sind. Allerdings macht dies erst Sinn, nachdem man alle Tempel besucht hat.

Die Samurai geben zu bedenken, dass sie aus dem Tempel in den Krabbenlanden nichts mitgenommen haben. Banjiro erwidert, dass sie dann nicht richtig hingesehen hätten. So scheinen die Stücke unterschiedliche Formen anzunehmen. Schließlich wird auch das Rätsel um die Frau gelöst. Sie war ein Test der Quelle, welche Art Herz die Samurai waren. Hätten sie das falsche Herz gehabt, hätte die Quelle ihnen nichts gezeigt.

Auf die Frage nach den Symbolen erklärt der Wächter das sie Symbole ebenfalls die Wahrheit über den darlegen der das Wasser berührt. Was dazu führt, dass die Frage aufkommt wer der Drache unter ihnen ist. Banjiro san erklärt, dass es sich hierbei um Haru handelt, die zwar dem Phoenix Clan angehört, aber von einem Drachenherz erzogen wurde.

Abschließend gibt er ihnen noch 4 Bänder in unterschiedlichen Farbrn. Weiß (Ranko), Blau (Haru), Rot (Takato) und Schwarz (Kaizan. Dann trennen sich die Samurai von dem Wächter und setzen ihren Weg in Territorium des Skorpions fort.

Dort dringen sie bald in die nebligen Berge vor und werden immer wieder von Flötenspiel begleitet, dass immer eine andere Melodie spielt. Schließlich treffen sie auf eine Skorpion Samurai, die sich als Bayushi Teiko vorstellt. Nach kurzem Gespräch bietet sie sich als Führerin zum nächsten Dorf an. Dies scheint zwei Tagesreisen entfernt zu liegen. Die Samurai willigen ein und so wird der Weg fortgesetzt.
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #62 am: 8.01.2020 | 20:14 »
Spielabend 68 (07.01.2020):

Die Samurai reisen weiter mit Bayushi Teiko. Diese führt die Samurai weiter durch die malerische nebelverhangene Berglandschaft und fragt die Magistraten währenddessen etwas über ihre Gründe des Hierseins aus. Schließlich aber ist es Zeit ein Nachtlager aufzuschlagen. Man entscheidet sich für Doppelte Wachen, so dass immer jemand die Skorpion Samurai im Auge behalten kann. Die meiste Zeit passiert auch tatsächlich nicht viel. Erst, als Kaizan und Haru zusammen wach sind entdecken sie durch einige herunterrollende Kiesel eine Gestalt menschlicher Größe auf dem Hang, die scheinbar ihr Lager beobachtet und sich dann beinahe lautlos entfernt.

Ranko wird bei der Wachablösung darüber informiert und man macht sich natürlich Gedanken wer sich hier herumtreiben könnte. Verschiedene Theorien werden aufgestellt, aber keine ist wirklich beruhigend. Sie restliche Nacht verstreicht aber ohne weitere Zwischenfälle.

Am nächsten Morgen wird erst Takato über den nächtlichen Besucher unterrichtet und im Anschluss auch Bayushi san darüber befragt. Deren Besorgtheit hält sich dabei in Grenzen. Laut ihr könnte es sich um jemanden aus dem Dorf, einen Bergbanditen von denen es hier einige geben soll oder einen Goblin handeln. Eine Schattenlandkreatur, die es den Geschichten zufolge auch in den Bergen geben soll.

Schließlich erreichen sie das kleine Dorf, welches zwischen den Berggipfeln liegt. Die Bauern und Handwerker hier scheint es nicht schlecht zu gehen und die Samurai werden sogleich zum Daimyo des Dorfes gebracht. Hierbei fällt auf, dass die Häuser der Samurai deutlich schöner und verzierter sind. Ein Diener lässt die Magistraten und Bayushi Teiko in das zweistöckige Haus des Fürsten. Wobei die jungen Samurai vorerst gebeten werden zu warten. Der Raum in den sie dafür gebracht werden ist nobel ausgestattet. Vorhänge verhängen die Wände und führen zu einem diffusen roten Licht. Auch die Art wie die Stoffbahnen von der Decke hängen, macht den kleinen Raum irgendwie unübersichtlich. Man bleibt daher vorsichtig und wird schließlich zum Herrscher des Dorfes gerufen.

Soshi Fuso trägt wie viele Skorpione eine Halbmaske, sein Berater Bayushi Hachiro allerdings nicht. Die Samurai berichten ihm von ihrer Suche nach einem geschichtsträchtigen Ort. Zwar ist Soshi dono unwissend bietet der Gruppe aber die Hilfe seines Beraters an und gewährt ihnen Unterkunft in seinem Gästehaus.

Dieses ist genauso luxuriös eingerichtet wie das Haus des Herrschers. Mit weichen Kissen, Tatami Matten höchster Qualität und warmen Decken. Sogar Kochmöglichkeiten gibt es hier. Vorerst legen die Samurai nur ihr Gepäck ab und machen sich auf zum Teehaus des Dorfes in dem sich die Bauern und Handwerker am Abend treffen. Zwar wird es kurz Still, als die Magistraten den Raum betreten, kurz nachdem sie sich gesetzt haben flammen die Gespräche aber wieder auf.

Sie befragen die Ehefrau des Wirtes, die schon etwas älter ist und ihnen zumindest etwas über die Bergbanditen berichten kann, die sich wohl in einem Tal westlich des Dorfes aufhalten. Auch über Goblins kann die Alte etwas erzählen. Sie hat mal einen gesehen, als sie noch sehr jung war. Diese sind nur wenig größer wie Haru, so dass die Gestalt, welche sie am Kamm gesehen haben, wohl kein Goblin war. Der einzige ihr bekannte alte Platz ist der Schrein der dem Dorfgründer geweiht ist.

Über diesen hatte bereits Bayushi Teiko gesprochen. Er hat sich das Recht verdient dieses Dorf zu gründen, da er vor langer Zeit einen Oni mit bloßen Händen erwürgt haben soll.

Nach mittelmäßigem Tee und guten Essen beschließen die Magistraten aber vorerst ihren müden Knochen eine Nacht in bequemen Betten zu gönnen und sich von den Strapazen der langen Reise zu erholen.

Die Nacht verläuft für alle bis auf Kaizan ohne weitere Zwischenfälle. Dieser wird wieder einmal von seinen Ahnen heimgesucht, die diesmal seine Decke am Boden festgenagelt haben. Erst Takato kann den Moshi Shugenja aus seiner misslichen Lage befreien. Dieser beichtet schließlich auch diesen Fluch, welchen er seit seiner Geburt mit sich trägt den anderen Drei. Wobei keiner ihm dies übelnimmt. Schließlich kann er wenig dafür.

Da sie keine Vorräte mehr haben fragen Sie im Haus des Daimyos nach einem Frühstück, welches ihnen derselbe Diener wie vom Vortag auch kurz darauf bringt.

Im Anschluss machen sie sich auf den Schrein des Dorfgründers besuchen. Dieser wird offensichtlich regelmäßig von den Dorfbewohnern besucht, da frische Blumen dort liegen und vor kurzem angezündete Räucherstäbchen ebenfalls zu finden sind.

Allerdings scheint das Grabmal nichts mit ihrer Suche zu tun zu haben. So dass sie sich entschließen noch einmal den Wirt aufzusuchen, welcher wohl einige Geschichten zu erzählen hat.
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #63 am: 16.01.2020 | 18:44 »
Spielabend 69 (14.01.2020):

Die Magistraten suchen den Wirt des Teehauses auf der gerade dabei ist Instandhaltungsarbeiten vorzunehmen. Auf seine Geschichten angesprochen lädt er die Samurai zu einem Tee in den Gastraum ein. Dort erzählt er ihnen erst von Bergräubern die sich in einem versteckten Tal im Osten aufhalten sollen. Allerdings wurden diese schon lange nicht mehr gesehen. Dafür verschwinden regelmäßig Lebensmittel aus den Lagerstätten des Daimyos. Dieser scheint dies zu wissen, oder nicht zu bemerken. Da ist er sich nicht so sicher. Dies ist aber schon so, seit er sich erinnern kann.

Auch erzählt er ihnen nach etwas herumdrucksen eine Legende. Diese handelt von einem versteckten Shinsei Tempel, der irgendwo in den Bergen liegen soll. Dieser Tempel soll einst von Ronin überfallen worden sein, die alle Mönche darin töteten, um selbst dort zu leben. Allerdings schienen die Ronin im Anschluss selbst zu Mönchen zu werden. So dass die Legende aufkam, dass die Geister der Mönche von ihren Mördern Besitz ergriffen haben, um weiterhin ihr Leben zu leben. Aber dies ist nun nur eine Legende.

Die Samurai verabschieden sich, als die Frau des Wirts zurückkehrt und ihren Mann wieder zur Arbeit drängt. Takato lässt als Wiedergutmachung noch 5 Zeni dort.

Das nächste Ziel der Magistraten ist es dann einen Weg Richtung Osten in die Berge zu finden. Ohne größere Ausrüstung zum Bergsteigen machen sich die Samurai vorerst auf den Weg und finden schließlich nach mehreren Abzweigungen und Sackgassen eine Möglichkeit einen Hang hinauf zu klettern, wo es voraussichtlich weiter nach Osten geht. Unterwegs haben sie auch schon ein Stück einer Holzkiste gefunden, welches definitiv von einem Transport stammen könnte. Dieses ist auch noch nicht allzu alt. Ohne Kletterausrüstung wagt aber vorerst nur Ranko den Aufstieg und bringt ein zusätzliches Seil an. Oben angekommen findet sie einen menschlichen Totenschädel und beschließt dann nach Rücksprache mit den Anderen, die ihr vorerst nicht gefolgt sind, sich weiter auf der kleinen Ebene umzusehen.

Sie findet schließlich eine Höhle und betritt diese was der Bewohner, ein ausgewachsener Tiger, offenbar als Einladung versteht, wenn das Essen schon frei Haus geliefert wird.

Die Ronin kann das Tier allerdings mit zwei gezielten Pfeilen vorerst aus der Höhle treiben. Wird aber beim Verlassen der Höhle von dem Tier angesprungen und schwer verletzt. Glücklicherweise gelingt es ihr den Tiger mit zwei weiteren Pfeilen zu töten, so dass sie sich dann wieder zum Hang schleppen kann.

Haru macht sich sogleich daran die Steigung zu erklettern, was Takato dazu bringt ihr zu folgen. Sogar Kaizan macht sich daran den Aufstieg zu bewältigen und es gelingt auch tatsächlich allen. Sogar Kaizan. Vielleicht hat er zu viel Angst vor weiteren Tigern.

Oben angekommen kann Haru mit der Kraft der Wasserkami Rankos Wunde heilen und die Samurai beschließen sich hier weiterhin umzusehen, nachdem sie festgestellt haben, dass wohl noch ein Tigerjunges in der Höhle weilt.

Schließlich finden Sie einen weiteren Talkessel in den sie hinabsteigen, aus dem Sie aber weiter nach Osten, definitiv Kletterausrüstung benötigen. Immerhin findet Takato aber zwischen zwei Steinen ein rostiges Tanto, welches wohl schon einige Zeit hier liegt. Sie scheinen mehr oder minder auf der richtigen Fährte zu sein.

Da die Sonne bald hinter den Gipfeln versinkt entscheiden Sie in dem Tal zu übernachten und morgen zu sehen, ob es einen anderen Weg, als durch diesen Talkessel gibt.

In der Nacht sieht Akira erneut eine Schattenhafte Gestalt über Ihnen am Rand des Talkessels. Sie scheint sie erneut zu beobachten. Sie erzählt Takato davon, dieser bekommt den Schatten aber nicht mehr zu Gesicht, da die Gestalt bereits wieder im Dunkel der Nacht verschwunden ist.

Sie beschließen vorerst nichts zu tun, was aufgrund der Dunkelheit ohnehin nicht funktionieren würde. Daher entscheiden Sie sich am nächsten Morgen einen anderen Weg zu suchen. Dies scheitert allerdings an der Gebirgsstruktur, so dass Ihnen nur die Rückkehr ins Dorf bleibt.

Hier werden sie vom Diener des Daimyos empfangen, der ihnen zuerst ein Abendessen in im Gästehaus vorbereitet hat und ihnen die Einladung seines Herren zum Frühstück am nächsten Morgen überbringt. Offenbar hat der Berater etwas herausgefunden.

So lassen die Samurai das Essen schmecken und gehen anschließend schlafen.

Am nächsten Morgen empfängt Soshi Fuso sie gemeinsam mit seinem Berater zu einem Frühstück, wobei er selbst nicht isst. Auf Nachfrage erfahren die Magistraten das es die Banditen tatsächlich einmal gab. Diese allerdings schon seit Jahren nicht mehr gesehen wurden. Die Beobachter könnten allerdings seine Späher sein, die die umliegenden Berge beobachteten. Der Tempel aus der Legende ist weder ihm noch seinem Berater bekannt. Auch in den Aufzeichnungen konnte Bayushi san nichts über diesen Tempel finden. Aber er konnte eine alte Höhle ausfindig machen, die vor etwa 100 Jahren das letzte Mal erwähnt wurde, wohl aber etwa vier Tagesreisen im Westen zu finden ist. Diese soll früher ein heiliger Ort gewesen sein. Nur das kein genauer Ort verzeichnet ist. Trotzdem wollen die Samurai sich diesen ansehen. Der Daimyo schlägt das Bayushi Teiko sie begleitet, damit sie eine höhere Chance haben die Höhle in diesem Gebiet zu finden. Die Magistraten willigen ein. Allerdings ist Haru nicht entgangen das beim Thema der verschwundenen Vorräte nicht alles gesagt wurde.

Nachdem das Frühstück beendet ist, aus dem sich der Daimyo frühzeitig herausgezogen hat, beraten die Samurai noch wie all dies zusammenhängen könnte, als plötzlich eine Stimme über den Himmel donnert: „Verdammte Scheiße! Ja leck mich doch am Arsch!“
Sie denken das sie Löwen wären doch was ihr nicht wisst ist das diese Szene schon seit langer Zeit ein Zirkus ist.
Und deswegen bringen sie Hyänen zum lachen, denn Löwen machen sich im Zirkus vor dem Menschen zum Affen!

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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #64 am: 22.01.2020 | 21:44 »
Spielabend 70 (21.01.2020):

Die Magistraten treffen Bayushi Teiko nach dem Frühstück mit dem Daimyo, an ihrem Haus. Teiko gibt zumindest vor selbst noch nicht informiert worden zu sein. Zumindest nicht wohin sie sie führen soll. Als das dann klar wird, müssen die Magistraten noch Kletterausrüstung organisieren, während Bayushi san sich noch Vorbereiten muss. So treffen sie sich zwei Stunden später am Eingang des Dorfes. Die Skorpion Samurai ist deutlich leichter bepackt, als die Samurai, welche Proviant für zwei Wochen und alles Nötige für die Lager mitschleppen.

Die anfängliche Reise ist von Geschichten über die bisherigen Reisen der Magistraten und die wenigen Ausflüge von Bayushi Teiko geprägt. Wobei die Magistraten alles was Iuchiban anbelangt aus ihren Erzählungen heraushalten.

In der ersten Nacht ist es Ranko, die kleine fallende Steine bemerkt. Kann aber niemanden erkennen, der dies verursacht haben könnte. Vielleicht ein Tier. Vielleicht ein weiterer Beobachter? Die weitere Reise verläuft vorerst Ereignislos, bis Takato und Haru plötzlich durch loses Geröll einen Hang hinabrutschen, was glücklicherweise nur zu einige blauen Flecken führt. In dieser Zeit stellt die Gruppe auch fest, dass die Sichtweise von Bayushi Teiko auf die Samurai und ihre Rolle in Rokugan doch von denen der anderen Magistraten abweicht. Sie sieht den ganzen Samurai als Werkzeug. Nicht nur Waffen, Hämmer oder Federn. Dies mündet schließlich in einer längeren Diskussion mit Takato während der Wache.

Später auf der Reise finden sie durch das Aufblitzen der Sonne ein Wakizashi, Blutflecken, eine Gürtelschnalle und ein Stück von einer Rüstung, welches aussieht wie abgerissen. Offenbar gab es hier einen Verletzten, was noch gar nicht so lange her ist. Aber von einem Kampf ist nichts zu sehen. Langsam beginnt sich wohl auch Bayushi Teiko Sorgen zu machen.

Doch erst, als sie die erste Höhle erreichen, die noch vor ihrem eigentlichen Zielgebiet liegt, erleben sie eine Überraschung. Diese ist offenbar bewohnt. Einige Ronin haben sich dort niedergelassen und wollen die Samurai nur für die Hälfte ihres Proviants hineinlassen. Da die Magistraten davon aber weniger begeistert sind geben die Ronin schließlich nach und lassen die Samurai für einige Vorräte bei Erfolg und etwas weniger Vorräte, wenn sie nicht erfolgreich sind hinein.
« Letzte Änderung: 25.01.2020 | 21:34 von Ayou »
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« Antwort #65 am: 2.02.2020 | 21:47 »
Spielabend 71 (28.01.2020):

Bevor die Magistraten die Höhle betreten geht Takato noch einmal zu Bayushi san zurück, die sich allerdings weigert die Höhle zu betreten. Lieber bleibt sie vor der Höhle, um nicht von den Ronin in der Höhle eingekesselt zu werden.

Die Ronin hingegen machen den Samurai Platz und lassen sie den Höhleneingang passieren. Kurz dahinter entdecken sie in einer Nebenkammer einen Verletzten Ronin zusammen mit einer Frau, die ihn offenbar pflegt. Scheinbar handelt es sich hierbei um die Person die ihr Wakizashi verlor und den Hang hinabgestürzt ist. Ranko übergibt der Ronin das Symbol der Samuraiehre und Haru heilt den Mann, dessen Wunden bereits Fieber ausgelöst haben und sich eventuell entzündet haben. Die Frage der Frau was Haru dafür wolle, versteht diese nicht, aber Ranko erklärt, dass Ronin nicht erwarten alles umsonst zu erhalten.

Die Ronin gibt ihnen noch den Hinweis, dass sie weiter geradeaus müssen, wenn sie tiefer in das Höhlensystem vordringen wollen. Im Inneren finden sie tatsächlich ein Skelett inmitten eines unterirdischen Teichs, bei welches Knochenteile durch Jade ausgetauscht wurden. Haru erspürt einen Wasserkami und eine dunkle Präsenz. Nach kurzem Überlegen beschließt sie den Kami zu rufen. Dieser erzählt ihnen das er dieses Grab beschützt. Außerdem hält er die dunkle Präsenz gefangen. Solange die Jade nicht aufgebraucht ist, kann er das tun. Auf Nachfrage erzählt er ihnen noch das die Jade regelmäßig ausgetauscht wird und der Skorpion offenbar dafür verantwortlich ist.

Schließlich entlässt Haru den Kami und die Samurai machen sich daran die Höhle zu durchsuchen. Sie finden verschiedene Skelette von Samurai deren Rüstungen scheinbar vom Schlangenclan stammen. Alle Samurai scheinen im Kampf getötet worden zu sein. Tief in der Höhle finden sie sogar eine Grabkammer deren Eingang zugemauert wurde. Hinter der Mauer befindet sich ein Samurai der scheinbar mit einer Geisha in eindeutiger Pose hier platziert wurde.

Nach längerer Beratung kommen sie zu dem Schluss, dass dies nicht die Höhle ist nach der sie suchen, sondern eine andere die der Skorpion selbst gereinigt hat. Allerdings beschließen sie trotzdem dem Soshi dono davon zu berichten, denn über die Hälfte der Jade ist bereits dunkel geworden und sollten die Shugenja die diesen Ort sicherten aus dem aufgegebenen Dorf in der Region stammen, müsste sich jemand anderes darum kümmern.

Als sie die Höhle wieder verlassen scheinen die Ronin zu schlafen und Bayushi san sitzt entspannt auf einem der Felsen. Es stellt sich heraus das sie die Ronin vergiftet hat und diese nicht mehr vor dem nächsten Sonnenaufgang erwachen werden.

Die Wut der Samurai richtet sich gegen die Skorpion Bushi, aber sie scheint nicht beeindruckt, bietet sogar eher an die Ronin vollständig zu beseitigen. Auch stellt sie auf Nachfrage klar, dass sie wusste was die Samurai finden würden. Sie aber nichts gesagt hätte, da sie nicht glaubte, dass die Samurai ihr Gehör schenken würden. Takato stellt noch einmal klar, dass sie eine Samurai ist und sie diesen Worten immer glauben würden.

Schließlich aber befinden die Samurai für heute ihr Nachtlager aufzuschlagen und teilen Wachen ein.
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #66 am: 12.02.2020 | 20:24 »
Spielabend 72 (11.02.2020):

Bei der Nachtwache spricht Ranko Bayushi san noch einmal auf die Leichen in der Höhle an. Sie erklärt, dass die Leichen dem Feuer wiederstanden hätten welches damals genutzt wurde. Daher wurden die Leichen dort gelassen. Offenbar liegt es an dem Wesen welches dort versiegelt wurde.

Auch erzählt sie Ranko die Geschichte vom Frosch und dem Skorpion. Wobei der Skorpion den Frosch mitten auf einem Fluss vergiftet und beide sterben. Diese kann Ranko erstmal nicht ganz zuordnen.

Am nächsten Morgen erwachen die Ronin langsam. Sie scheinen einen heftigen Kater zu haben und das sie vergiftet wurden scheint keinem von ihnen in den Sinn zu kommen. Die Erklärung der Samurai und dass sie diesen Ort verlassen sollten, sehen auch die Ronin ein. Da Haru den Verletzten geheilt hat, können die Samurai diesen Ort tatsächlich im Laufe des Tages verlassen. Als Haru noch einmal nach dem Verletzten sieht, findet sie eine leere Sakeflasche. Die Gründlichkeit der Skorpion Bushi überrascht die Phoenix Samurai allerdings.

Nachdem sie den Ronin noch einige ihrer Vorräte überlassen haben trennen sich die Magistraten von diesen und folgen weiter Bayushi Teiko in das von Erdrutschen gefährdete Gebiet. Hier werden sie von einer Gestalt beobachtet der Ranko auch direkt nachklettert. Oben am Hang angekommen verfehlt ein Wurfmesser die Ronin nur sehr knapp. Die nachkommende Skorpion Bushi kann identifizieren das die Klinge mit Gift bestrichen ist. Sie können allerdings niemanden ausmachen der die Klinge geworfen haben könnte, obwohl es kaum Deckungsmöglichkeiten gibt. Ranko kann allerdings Fußspuren finden, die tiefer in das Gebiet bis zu einer weiteren Höhle führen. Die offensichtliche Falle erkennen die Magistraten zwar, aber trotzdem wagen sich Haru und Takato in die Höhle hinein. Kurz nachdem sie die Höhle betreten hatten löste sich tatsächlich eine Steinlawine und begrub nicht nur die Höhle, sondern auch Kaizan und Bayushi Teiko unter sich. Ranko kam glücklicherweise davon und konnte beginnen Kaizan wieder auszugraben, während die beiden Phönix Samurai feststellten, dass die Höhle außer ihnen leer war. Um sich zu befreien ruft Haru einen Erdkami, der sich zwar schwer überreden lässt, aber schließlich doch beginnt den Höhleneingang freizuräumen. Was Haru nicht einberechnet hat ist, dass der Kami dabei versucht Kaizan wieder tiefer einzugraben, was Ranko versucht zu verhindern. Schließlich können sich Haru und auch Takato durch einen Spalt aus der Falle befreien und damit beginnen Kaizan und die Skorpion Bushi wieder auszugraben. Dabei stellen sie fest, dass die Skorpion Samurai offenbar vergiftet wurde. Der weiße Schaum vor ihrem Mund lässt schlimmes vermuten aber eine Kräutermixtur von Haru hält das Gift zumindest auf.

Anschließend suchen die Magistraten einen Unterschlupf, wo sie die Nacht verbringen können. Dieser ist recht bald gefunden und die Nacht verläuft Ereignislos bis plötzlich das Wasserorakel Nojiko auftaucht. Takato ist ebenfalls wach, da Haru ihn geweckt hat. Zusammen sprechen sie mit dem Orakel und dieses weißt sie wieder einmal sehr kryptisch auf einige Dinge hin, welche die beiden Samurai nicht direkt interpretieren können. Was ihnen aber klar wird ist das sie dem Wasser folgen müssen und das sie in die falsche Richtung gehen. Auch wird klar, dass sie sich vor den Skorpionen in Acht nehmen müssen. Nicht vor dem was den Ort bewacht den sie suchen. Daraus werden sie aber nicht sonderlich schlau.

Erst am nächsten Tag beschwört Haru einen weiteren Erdkami der das Gift aus dem Körper von Bayushi Teiko zieht, so dass diese wiedererwacht. Die Stimmung der Bushi hat sich deutlich geändert. Sie erzählt den Samurai das es bei der Reise nur darum ging die Magistraten von ihrem eigentlichen Ziel fern zu halten. Einen alten Tempel der von Mönchen des Shinsei bewohnt wird. Diese berufen sich allerdings auf ein altes Dekret des Kaisers, nachdem sie dort ungestört leben dürfen. Niemandem ist der Eintritt dort gestattet und der Skorpion sorgt dafür, dass dies auch so bleibt. Sie suchen in der vollkommen falschen Richtung nach dem Tempel. Sie müssen daher zuerst zurück ins Dorf und von dort aus kann sie Ihnen eine Richtung weisen.
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #67 am: 27.02.2020 | 09:55 »
Spielabend 73 (25.02.2020):

Am nächsten Morgen brechen die Samurai zusammen mit Bayushi Teiko auf, um ins Dorf der Skorpione zurück zu kehren. Das Gespräch zwischen Kaizan und Bayushi san offenbart das die Skorpion Samurai ihrem Tod gelassen entgegensieht. Zwar werden Sie auf dem Rückweg noch von einem Gewitter überrascht und weiterhin beobachtet, kommen aber nach 5 Reisetagen unbeschadet im Dorf an. Nachdem Bayushi Teiko sich von ihnen verabschiedet hat und die Samurai sich beim Daimyo zurückgemeldet haben, beginnen sie Ihre Vorräte aufzustocken und Ranko organisiert gute Kletterausrüstung.

So brechen sie am nächsten Morgen erneut auf, nicht ohne den Daimyo durch eine geschickte Aussage auf eine falsche Fährte zu führen, wo sie eigentlich hinwollen.

Sie ersteigen die Wand, bei welcher Sie das letzte Mal umgedreht sind und finden oben einen aufgeschichteten Steinhaufen mit einem steckenden Pfeil. Ob es eine Warnung oder ein Wegzeichen ist, ist nicht direkt zu erkennen, aber die Spuren desjenigen der dies dort platziert hat sind nach wenigen Schritten verschwunden. Vielleicht vom Regen verwaschen.

Die Samurai folgen dem einzigen wirklich gangbaren Weg und auch dieser erweist sich ohne Kletterausrüstung teils als unmöglich zu bewältigen. Ab und zu finden sie weitere Steinhaufen, die wieder mit Pfeilen markiert sind. Aber erst nach vier Tagen bei der ersten Wache tritt schließlich eine Person mit Maske aus der Dunkelheit auf Takato zu.

Die Ninja macht noch einmal klar, dass die Samurai umkehren sollten, da ein altes Dekret des Kaisers verletzt wird, wenn sie weiter gehen. Sollten sie weitergehen würden sie sie töten müssen. Die Ninja stellt aber auch fest, dass sie keinen persönlichen Groll gegen die Samurai hegt. Glücklicherweise kann Takato sie letztendlich davon überzeugen, dass die Samurai bis zum Tempel gehen dürfen, aber sollten die Mönche den Einlass ablehnen sie umkehren müssten. Da andererseits wieder der Tod auf sie warten würde. Dann verschwindet die Ninja wieder in den Schatten.

Am Nachmittag des nächsten Tages erreichen die Samurai tatsächlich den unzugänglich gelegenen Tempel, wo sie auf eine junge Nonne treffen, die sie begrüßt, ihnen aber den Eintritt vorerst verwehrt. Erst, als die Samurai Ihr erzählen weswegen sie hier sind, stimmt sie zu dem Vorsteher des Tempels von Ihrem Hiersein zu berichten. Solange sollten Sie an der Stelle warten.

Die Nonne betritt den Tempel wieder und die Samurai warten. Die Zeit nutzt Kaizan um die Zukunft vorherzusehen. Er erhält eine Vision eines Eiszapfens an einem der Tempeldächer durch das man den panischen Gesichtsausdruck eines Mönchs erkennen kann. Die Vermutung, dass es sich um einen Hinweis auf die Yuki Onna handelt, liegt nahe.  Es vergehen einige Stunden, bevor ein weiterer Mönch den Tempel zu verlassen scheint. Dieser allerdings ist ihnen bekannt. Es ist Jin, der ihnen bereits einmal in Kyuden Isawa begegnete und kryptische Warnungen überbrachte.

Sie sprechen ihn an und erhalten im Gespräch wieder einige kryptische Hinweise.  Aber auch klare Antworten, dass die Mönche nicht der Dunkelheit verfallen sind. Besonders Haru scheint Jin noch einen Rat mit auf dem Weg zu geben. Immer daran zu denken wie das Wasser zu sein, und dass, das Orakel viel Vertrauen in sie setzt. Dann geht auch dieser mysteriöse Mensch weiter und erst nach Einbruch der Dunkelheit verlässt ein weiterer Mönch den Tempel und spricht die Magistraten an. Er stellt sich als Vorsteher des Tempels heraus und hört sich die Geschichte der vier Samurai an. Er ist dabei sehr aufmerksam und unterbricht den Erzählenden kein einziges Mal. Am Ende scheint er nachdenklich zu sein und beschließt schließlich, dass die Samurai am nächsten Morgen Zutritt erhalten sollen. Allerdings nur mit Augenbinden und nur unter Führung eines Mitglieds des Ordens. Dieses wird sie kurz nach Sonnenaufgang abholen und sie zu dem Ort führen den sie suchen. Allerdings müssen sie hier eine Prüfung bestehen, die der Tempel jedem auferlegt, der das Geheimnis sucht. Wer die Prüfung nicht besteht, verlässt den Tempel nicht mehr. Bisher hat diese Prüfung allerdings noch niemand angetreten.
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #68 am: 4.03.2020 | 21:24 »
Spielabend 74 (03.03.2020):

Am nächsten Morgen werden die vier Magistraten von der Nonne vom Vortag abgeholt. Bevor, sie allerdings den Weg in den Tempel antreten können, verbindet sie ihnen die Augen. Im Anschluss führt die Nonne die jungen Samurai zuerst in den Tempel hinein, wobei sie nur durch ihr Gehör einen Eindruck vom Leben im Tempel bekommen.

Schließlich führt sie die jungen Samurai eine lange steinerne Treppe hinab an deren Fuß sie die Augenbinden wieder abnehmen können. Kentaro san der Vorsteher des Tempels erwartet sie hier bereits. Allerdings kann er wenig zu der Prüfung sagen, da er diese nie selbst absolviert hat.

Die Höhle selbst ist an der Decke mit Kristallsplittern in Stalagtiten gespickt. Eine Fackel erleuchtet diese zusätzlich. Eine Seite der Höhle, wo ein weiterer Gang tiefer in den Felsen führt ist mit grauem Nebel ausgefüllt. Diesen muss die Gruppe betreten, um die Prüfung zu beginnen.

Mit Händen auf den Schultern betreten Sie schließlich den Nebel. Takato führt die Gruppe und es dauert einige Minuten bis sich der Nebel vor allen lichtet. Allerdings hat der Nebel einige interessante Wirkungen erzielt.

Jeder von ihnen tritt mit einem Doppelgänger von ihm selbst aus dem Nebel hervor. Außer Haru die plötzlich mit Matsuko in einer Höhle wiederfindet. Allerdings ändert sich auch die Erscheinungsform Matsukos kurz darauf in die von Haru selbst. Während Kaizan und Ranko ihren Ebenbildern direkt gegenüberstehen bekommt Takato es erst mit seinem Selbst zu tun, als er versucht die Brücke zu überqueren, welche sich bei ihm über einen breiten Abgrund spannt.

Nach und nach entwickeln sich Gespräche zwischen den Samurai und ihren Gegenstücken. Im Laufe dieser Gespräche stellen alle fest was sie bereits wissen. Sie würden ihr eigenes Leben opfern, um den Maho Tsukai aufzuhalten. Aber auch neuer Erkenntnisse und Fragen werden gewonnen. So muss Kaizan sich damit auseinandersetzen, ob er bereit ist Maho einzusetzen, um den Maho Tsukai aufzuhalten. Haru schließt dies für sich weiterhin aus. Schreckt aber nicht vor weiteren freiwilligen Opfern zurück. Für Ranko ist das Aussprechen etwas, was ihr endgültig klar macht, dass ihr Leben enden könnte. Auch, wenn dies ihre Entschlossenheit nicht schmälert.

Nur Takato findet die Prüfung sinnlos und frustrierend, bis auch er noch einmal ausspricht was für ihn klar war, dass er sein Leben opfern würde.

Letztendlich treten aber alle wieder aus dem Gang heraus und auf Kentaro san zu, der ihnen sagt das sie nur 5 Minuten im Nebel verbracht haben, obwohl es ihnen viel länger vorkam. Nachdem alle wieder beisammen sind machen sie sich erneut in den Gang auf, in dem nun kein sichtbarer Nebel mehr wabert.
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #69 am: 11.03.2020 | 18:49 »
Spielabend 75 (10.03.2020)

Die Samurai betreten das natürliche Höhlensystem, welches sich bisher hinter dem Nebel verborgen hat und schnell stellen Haru und Kaizan fest, dass ein unheimlicher Spiritueller Druck auf ihnen lastet. Dieser scheint sie durch das sich anbahnende Labyrinth zu führen. Kaizan markiert dabei die Abzweigungen wieder mit Kreide.

Dem Druck folgend kommen sie schließlich eine Steinkammer mit einem hohen Podest in der Mitte. Inzwischen können Haru und Kaizan ein beständiges Flüstern in einer ihnen fremden Sprache hören, welches sich nur in ihren Köpfen abzuspielen schein.  Auf dem Sockel steht eine Kopfgroße Obsidiankugel, die leicht im Schein der Laternen schimmert. Kaizan und Haru sind sich sicher, dass diese Kugel die Quelle des spirituellen Drucks ist. Trotzdem machen sich die Samurai zuerst daran die Höhle zu untersuchen. Es finden sich allerdings weder Schriftzeichen, noch Symbole in den Höhlenwänden, der Decke oder dem Boden. Schließlich versuchen sie erst einzeln, dann alle die Worte nachzusprechen, die die Stimme den beiden Shugenja zuwispert. Dies hat auch einen Effekt. Sie können vor ihrem inneren Auge huschende Szenen erkennen. Allerdings scheint etwas die Sicht zu blockieren. Wie eine schwarze Mauer.

Letztendlich wird Haru per Räuberleiter hochgehoben und auch Kaizan wird Hilfe angeboten. Die Phöneix Shugenja berührt die Kugel und tatsächlich reagiert diese. Aus den schwarzen Tiefen des Obsidians bricht gelbes warmes Licht heraus, welches Schriftzeichen an die Wände und eine Karte auf den Boden projeziert.

Währenddessen leuchten Harus Augen blau und sie scheint nicht zu reagieren. Während Kaizan die Karte kopiert, schreibt Takato die Geschichte der letzten Schlacht gegen Iuchiban von den Wänden ab. Hier wird offenbar auch der Name des Helden, der Iuchiban das letzte Mal besiegte: Matsu Aoiko genannt und der Ort des Gefängnisses wird genauer beschrieben. Versteckt auf einer Ebene bewacht von den Klauen einer Wildkatze.

Nachdem auch Kaizan die Karte abgezeichnet hat erwacht Haru aus der Vision. Es war die Vision der letzten Schlacht gegen Iuchiban. Haru konnte selbst in ihr herumlaufen, war aber nicht teil der Erinnerung. Sie sah die erschreckende Macht des Blutflüsterers und die Verzweiflung der Samurai, als sie gegen eigene Kameraden kämpften. Erst eine kleine Eingreiftruppe konnte sich bis zum Maho Tsukai durchschlagen und diesen letztendlich vernichten. Zerschlagen wurde der Körper von einem leuchtenden Körper, eines wütenden Samurai, aufgeladen mit allen Elementen der Umgebung.

Als Haru die Hände von der Kugel nimmt erlischt auch das Licht. Die Samurai sprechen über die Vision und vergleichen Kaizans neue Karte auf der weitere Linien erschienen sind, im Vergleich zu der Karte, die Sie bereits hatten. Zwei Linien führen nun in die Lande des Löwen und eine zur Mauer der Kaiu in den Krabbenlanden. So macht auch der Text auf der Wand Sinn.

Die Samurai kehren schließlich in das Dorf des Skorpions zurück, nicht aber ohne die Mönche vor weiteren Suchenden gewarnt zu haben. Auch den Daimyo warnen sie und erzählen ihm von dem Jadeskelett welches aufgeladen werden muss. Sie lassen Bayushi Teiko noch Grüße ausrichten und reisen schließlich ab, auf den Weg in die Einhornlande, da sie nicht glauben ohne das vollständige Wissen gegen Iuchiban und die Schlangen bestehen zu können.
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #70 am: 23.03.2020 | 13:04 »
Spielabend 76 (17.03.2020):

Nach 5 Wochen der Reise durch die Berge des Skorpions und die flachen, weiten Ebenen des Einhornclans, treffen die Magistraten schließlich auf zwei Reiterinnen des Einhornclans. Diese stolzen Kriegerinnen sitzen auf großen Schlachtrössern, welche die kleinen Rokugan Ponys weit überragen. Sie stellen sich als Utaku Hana und Utaku Ren vor. Die beiden Bushi begrüßten die Samurai im Land des Einhornclans und boten an sie nach Shiro Shinjo zu begleiten. Im Gespräch während des weiteren Weges stellt sich heraus, dass die beiden Reiterinnen tatsächlich durch die Länder patrouillieren und nach Boten für Ide Mizaki Ausschau halten, der aktuell in Shiro Shinjo weilte. Auf Nachfrage erzählt ihnen Utaku Hana ihnen auch das es in letzter Zeit eine höhere Anzahl an Roninüberfällen gegeben hat. Die Einhornsamurai konnte allerdings nicht bestätigen das es sich um Schlangen Samurai handelt. Die Gruppe an Ronin soll aber gut organisiert sein. Vielleicht sind es auch mehr als eine Gruppe. Da sind sie sich bisher nicht sicher. Sie konnten bisher nur einige abgerissene Banditen ergreifen, deren Beschreibung aber nicht auf die Ronin passte, die die Überfälle begangen hatten. Diese schienen auch nicht darauf aus, die Dorfbewohner zu töten, sondern raubten nur Essen.

Nachdenklich treffen die Samurai auf der Burg ein. Sie werden in die Obhut von Ide Yuu übergeben, welche die rechte Hand von Ide Mizaki ist. Die junge Samurai Ko zeigt ihnen zuerst ihre Zimmer und lässt ihnen anschließend Essen und ein Bad bereiten. Sie teilt ihnen mit das der Smaragdmagistrat mehrere Boten erwartet und empfangen hat. Diese aber oft schnell wieder abgereist sind. Aktuell sind sie die einzigen, die außer ihr und Ide Mizaki diesen Trakt bewohnen. Da der Tag bereits weit fortgeschritten ist teilt sie ihnen noch mit das sie sicher am nächsten Morgen empfangen werden, da sich ihr Herr im Moment noch in einer Besprechung mit dem Daimyo der Burg befindet. Die Samurai genießen daher den Abend, ruhen sich aus und baden ausgiebig.

Am nächsten Morgen werden sie von Ide Mizaki zum Frühstück eingeladen. Hier können die Samurai endlich ihre Berichte abgeben und dem Magistraten berichten was ihre bisherigen Reise für Erkenntnisse erbracht hat. Man spricht über die Theorien zu den Tempeln und wie dies alles zusammenpassen könnte. Auch sprechen die Samurai über die Bedeutung der Ronin. Gemeinsam gelangt man zur Vermutung, dass die Ronin nur ein Ablenkungsmanöver sind und diese gar nicht wissen für wen sie arbeiten. Um ein Gespräch mit diesen zu führen müsste man sie aber auch finden. Hierfür werden sie vorerst an die Anführerin der Späher Utaku Eli verwiesen.

Bevor die Audienz aber endet erzählt Takato dem Magistraten noch das Tsuruchi Akira im Dienst des Kaiserreichs ihr Leben lies, als sie bei einem schweren Sturm von Board ging. Ranko kann es kaum fassen, dass der Shiba Samurai für sie Partei ergreift. Er führt weiter aus, dass sich ihnen dafür inzwischen die Ronin Ranko angeschlossen hat und diese sich als äußerst nützlich erwiesen hat. Ide sama erklärt sich bereit auch Ranko in den Rang eines Magistraten zu erheben und sich mit den Hinterbliebenen von Tsuruchi San in Verbindung zu setzen.

Die Magistraten erhalten weiterhin den Auftrag die restlichen Tempel zu finden und erfahren das die Schlangen wohl ihre eigenen Probleme mit den Drachenlanden hatten, weswegen sie sie bisher nicht gefunden haben.

Im Anschluss treffen die Magistraten Utaku Eli, die schroffe Anführerin der Späher führt das Gespräch mit ihnen in einer Waffenkammer. Sie erzählt ihnen von den Roninangriffen und der Suche nach dem Kampftrupp der Ronin. Sie vermutet eine organisierte Truppe und mehrere Banditenbanden, die nichts mit der organisierten Bande zu tun haben, oder aber als Ablenkung dienen. Eli san gibt ihnen den Tipp das verlassene Dorf im Süden der Burg zu überprüfen. Dort kommen die Späher selten hin, allerdings wurde dieses vor vielen Jahren von einem Blitz in Brand gesetzt und nie wieder aufgebaut, da das Ki Rin offenbar nicht möchte, dass dort gesiedelt wird.

Die Magistraten verabschieden sich und wollen sich als nächstes noch einmal mit Ide Yuu treffen. Außerdem hofft Ranko noch darauf Nami zu treffen.
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #71 am: 1.04.2020 | 19:53 »
Spielabend 77 (31.03.2020):

Gemeinsam suchen die Magistraten noch einmal Ide Yuu auf, welche sie in einer Schreibkammer finden, so sie scheinbar gerade einen Text in Kaligrafie abfasst. Sie fragen, ob es Aufzeichnungen über das verlassene Dorf gibt, in welches sie reisen wollen. Allerdings kann ihnen die Samurai ko nur wenig darüber erzählen. Nachdem das Dorf vom Blitz des Ki- Rin zerstört wurde, wurden auch die Aufzeichnungen über die Erforschung der Ruinen in denen das Dorf errichtet wurde, erst weggeschlossen und anschließend vermutlich vernichtet.

Die Dorfbewohner waren sich allerdings sicher, dass es das Ki- Rin war, da einige es kurz vor dem Blitz in den Wolken gesehen haben wollen. Die schlechten Omen haben dann auch dazu geführt, dass man diese Ruinen versucht hat zu vergessen. Ide Yuu bietet den Magistraten aber noch an sie an einen noch lebenden Dorfbewohner zu verweisen, der allerdings in einem Dorf im Osten lebt, was zumindest eine Tagesreise entfernt ist. Man entscheidet sich wegen des Zeitverlustes aber dagegen.

Bevor man aufbricht will man allerdings noch mit Moshi Nami reden, die ebenfalls aktuell auf der Burg weilt. Ranko hofft dabei das die Shugenja ihr Geständnis über die Lügen, welche ihre Freundschaft begleitet hatten, nicht allzu übel nehme wird.

Sie treffen Nami in einem anderen Trakt des Schlosses, wo sie wohl zusammen mit ihrem Sensei Iuchi [Namen einfügen] untergebracht ist. Diese empfängt sie auch, ist allerdings kühl und distanziert, insbesondere Ranko gegenüber. Von Kaizan erhält sie die Schriftrollen der Zaubersprüche aus Take Tomi, welche sie kurz studiert und erstaunt feststellt, dass es sich um Öffnungsriten zu handeln scheint. Ein Zauber scheint eine Art Tunnel oder Portal an einem ruhigen Gewässer öffnen und ein anderer scheinbar eine geheime Kammer. Wo diese Orte aber liegen sollen verschweigen die Rollen.

Trotzdem hat die Gruppe eine Ahnung welche Orte gemeint sein sollen, aber diese Zauber zu nutzen kommt niemanden in den Sinn, es scheint sich ja um Maho Zauberei zu handeln. Schließlich wird beschlossen das Nami ihren Sensei um Erlaubnis fragt, ob sie die Samurai begleiten kann. Bevor die Magistraten sich verabschieden bleibt Ranko noch zurück, um ein vier Augen Gespräch mit Nami zu führen.

Diese ist scheinbar erst einmal wütend und enttäuscht über die Lügen, welche Ranko ihr die ganze Zeit in Kyuden Gotei aufgetischt hat und scheint ihrer Freundin nicht verzeihen zu können. Schließlich aber erreichen Rankos Worte die Moshi Shugenja und kurz darauf liegen sich die beiden Frauen weinend in den Armen. Beide sprechen sich aus und erzählen sich über die Zeit nach Kyuden Gotei und wie es ihnen ergangen ist. Auch erfährt Ranko das Nami noch immer viel zu lange schläft.

Während Nami und Ranko miteinander sprechen, ziehen sich Takato und Haru in den Garten zurück, um erneut über die Schriftrollen zu sprechen. Sie kommen bei dem Gespräch überein das es vielleicht klug wäre die Abschriften zu vernichten, damit sie ihnen nicht abgenommen werden können. Dies wollen sie später noch einmal mit Nami und Kaizan besprechen.

Ranko erfährt von diesem Plan von Haru, nachdem diese sich kurz vor dem Schlafen gehen noch einmal sehen.

Am nächsten Morgen treffen sich alle beim Frühstück. Anschließend möchte man aufbrechen, allerdings taucht Moshi Nami nicht auf, was Ranko zu der Idee führt, dass sie wohl wieder verschlafen hat. Kaizan wird über den Plan der Vernichtung der Rollen informiert, wobei dieser keine klare Position dazu.

Ranko und Haru gehen schließlich Nami wecken, was nach einigen Versuchen tatsächlich gelingt. Als sie schließlich zum Frühstück erscheint erklären sie auch ihr den Plan die Abschriften zu zerstören. Nami hat allerdings noch einmal darüber nachgedacht und vermutet das es sich nicht unbedingt um Maho Riten handeln muss. Sie würde die Rollen gerne ihrem Sensei zum Studieren überlassen, während sie nun auf der Reise in das Dorf sind. Die Magistraten stimmen zu und Haru unterrichtet noch Ide Yuu von ihrem Vorhaben, damit diese Ide Dono die Nachricht davon überbringt.

Nachdem alle Vorbereitungen abgeschlossen sind, bricht die Gruppe schließlich zu dem verlassenen Dorf auf.
Sie denken das sie Löwen wären doch was ihr nicht wisst ist das diese Szene schon seit langer Zeit ein Zirkus ist.
Und deswegen bringen sie Hyänen zum lachen, denn Löwen machen sich im Zirkus vor dem Menschen zum Affen!

Timatic

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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #72 am: 4.05.2020 | 23:00 »
Spielabend 78 (03.05.2020):


(Anm. der Verfasserin: Aufgrund der ungewöhnlichen Situation durch die Covid-19 Welle hatten wir eine kleine Pause.)

Nach dem die Gruppe Shiro Shinjo verlassen hatte, erreichen sie die Siedlung von der behauptet wird das Ki Rin habe es mit einem Blitzschlag vernichtet. Entgegen ihrer Erwartung sind sie dort nicht allein. Die Ruinen der Siedlung werden inzwischen von einer Gruppe Ronin bewohnt, die von hier aus zu Plünderzügen in das Umland aufbrechen.
Angeführt wird diese Gruppe von einer Ronin Namens Sango, die der Gruppe zunächst sehr skeptisch gegenübersteht. Lediglich die Anwesenheit Rankos - welche ja ebenfalls Ronin ist - kann Sango davon überzeugen sich die Geschichte anzuhören. Hierzu bittet sie Ranko um ein Vier-Augen-Gespräch, in dessen Verlauf Ranko alle Details ihrer Reise preisgibt.

Durch diese Offenheit, und den Rat eines Ronin Shugenjas Namens Hiroto, lenkt Sango schließlich ein. Sie gestattet die Sondierung der Ruinen unter der Voraussetzung, dass zwei ihrer Leute die Gruppe permanent im Blick behalten und Ranko die tatsächliche Anzahl ihrer Streiter für sich behält. Ranko kehrt zunächst nicht zu ihrer Gruppe zurück, sondern wird zu einem weiteren Ronin geführt, der sich ebenso wie sie mit dem Bogen befasst, und mit welchem sie sich über verschiedene Techniken austauscht. Erst als die übrigen Samurai in die Siedlung eingelassen werden, kommt Ranko wieder zur Gruppe.

So machen sich die Samurai daran die Ruinen zu durchsuchen und kommen bald darauf, dass die Siedlung der Einhörner einst wohl selbst auf den Ruinen eines viel älteren Tempels errichtet wurde. Nach einigem Suchen findet Kaizan in einem Teil des Tempels einen verborgenen Mechanismus welcher den Zugang zu einem tieferliegenden System aus Gängen freilegt. Zum Leidwesen der Gruppe sind diese jedoch vollkommen überflutet.
Es ist die Phoenix Samurai Ko Asako Haru die durch einen Zauber - welcher ihr das Atmen unter Wasser erlaubt - die Gänge erkunden kann. Sie ist eine lange Zeit in der vollkommenen Dunkelheit verschwunden, berichtet jedoch nach ihrer Rückkehr von Räumen die sie gefunden hat. Durch die Überflutung des Gangsystems sind diese jedoch für die übrigen Samurai nicht zu erreichen. Nach einigen Überlegen beschließt die Gruppe überirdisch nach weiteren Zugängen ähnlich diesem zu suchen.

Anhand der groben Beschreibung die Haru über ihren Weg durch die Dunkelheit geben kann, gelingt es Gebäude zu finden die in der passenden Richtung liegen. Eines davon ist jenes Gebäude in dem Sango niedergelassen hat, ein anderes ein verfallenerer Teil der Tempelanlage. Da Sango der Gruppe nicht mit großem Vertrauen begegnet, beschließen die Samurai zunächst den stärker verfallenen Teil der Anlage zu inspizieren. Hier findet sich eine Inschrift bei der es sich um eine Anrufung der Kami handelt. Welchem Zweck diese Anrufung genau dient wissen die Samurai nicht, doch richtet sie sich sehr deutlich an die Erdkami.

Nach dem Kaizan den Platz vorerst geräumt hat, vollzieht Haru nach einem Gespräch mit Nami jene Anrufung, woraufhin das gesamte Gebäude erbebt und die Bodenplatte einen Einstieg in den Untergrund freigibt, der zuvor verborgen lag.
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #73 am: 7.05.2020 | 22:31 »
Spielabend 79 (05.05.2020):

Nach dem die Samurai über die nun offenstehende Bodenplatte nach unten gelangt waren, fanden sie dort einen Raum vor, der knöchelhoch mit Wasser überflutet war. Während sie sich langsam staksend voran bewegten, wäre der Shiba beinah ins Wasser gestürzt. Unter der Oberfläche - unsichtbar für die Augen der Gruppe - befand sich ein quadratisches Loch im Boden. Eine weitere Durchsuchung des Raumes ergab nur eine Statue die Shinjo zeigte, die Gründerin des Einhornklanes.

Kaizan wandte sich an die Feuerkami die hier unten nur sehr wenig Macht besaßen. Sie stellten in Aussicht ein Geheimnis zu wahren, welches sie preisgeben würden, wenn die Samurai es schaffen das Wasser aus der Kammer zu lassen. Eine weitere Durchsicht des Raumes blieb jedoch erfolglos und so verlegten sich die fünf darauf die Ruinen außerhalb zu untersuchen. Ranko hatte den Vorschlag gemacht, nach einem tieferen Bereich außerhalb zu suchen, in den man das Wasser ablassen kann.

Schon als sie an die Oberfläche zurückkehrten, wurden sie von Sango, Hiroto und ihren Wachen erwartet. Sango wurde über die Lage in Kenntnis gesetzt und erklärte, dass der Tempel wie der Sumpf auf einer Ebene liegen würden, und es wohl kein Becken gäbe, in das man das Wasser entlassen könnte.

Haru wendet sich nun ebenfalls an die Wasserkami mit der Bitte, den gefluteten Tempel zu leeren. Diese sind nicht sofort kooperativ, willigen dann jedoch ein, als die Phonix-Samurai Ko berichtet, dass sie Iuchiban für immer besiegen wollen. Die Bedingung dafür ist die fortwährende Anbetung der Kami an einem Schrein, der ihnen zu Ehren errichtet werden soll. Ohne eine Idee wie dies Umzusetzen sei, willigt man erst einmal ein.
Nach dem Gespräch mit den geschieht zunächst nichts, dann jedoch setzt ein Gurgeln und Blubbern ein, dass den Raum und die tiefer liegenden Gänge vom Wasser befreit. Kaizan und Nami ihrerseits wenden sich nun ebenfalls noch einmal an die Kami, um einen Wunsch der Feuerkami zu erfüllen, und für Wind zu sorgen. Die Kombination beider Shungenja entfesselt eine derart durchschlagende Gewalt, dass die meisten der nun untenstehenden um- und in die Katakomben geweht werden.

Sango ist davon zwar nicht sehr erfreut, tut es jedoch mit einem knurren ab. Als die Gruppe in die unteren Bereiche vordringt, finden sie dort zwar den Raum den Haru zuvor fand, doch sind hier auch jede Menge giftiger Schlangen auf dem Grund der Kammer, was Ranko beinah vor Angst lähmt. So wollen die Samurai zunächst die übrigen Tunnel untersuchen. Hier findet sich jedoch nichts, und so bleibt nur die weitere Erkundung der Schlangengrube...
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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #74 am: 14.05.2020 | 15:02 »
Spielabend 80 (12.05.2020):

Während Takato die beiden Ronin im Auge behält und Ranko lieber auf sicherem Abstand bleibt, beraten Haru und Kaizan was bezüglich der Schlangen unternommen werden kann. Kaizan beherrscht ein Gebet, das die Feuerkami dazu bringt ihm ihren Feueratem zu leihen und Nami bietet an dies noch mit einem Windstoß zu verstärken. Während alle auf anderen sich einige Meter zurückziehen füllen Kaizan und Nami den Schlangenraum mit Feuer, es ist Zischen zu hören, es riecht nach verbrannten Schuppen, viele Schlangen sterben, aber viele ziehen sich auch in ihre Löcher in den Wänden zurück.

Auf dem Boden, der nun nicht mehr von den Schlangen bedeckt ist, kommt ein komplexes Muster aus Rillen zum Vorschein. Die Samurai können den Raum nun genauer in Augenschein nehmen. Außer dem Muster finden sich in ihm noch vier etwa fünf Meter hohe Statuen. Shinjo, die Gründerin des Einhornclans steht einem Schlangensamurai gegenüber. Shiba, der Gründer des Phönix-Clans steht Doji, dem Gründer des Kranichclans gegenüber. Die Statue von Shinjo hat Löcher an Stelle von Augen und die des Schlangsamurai einen offenen Mund.

Da Ranko dies am besten beherrscht ist sie diejenige, die die Statue des Schlangensamurai hinaufklettert, um den scheinbar hohlen Mund genauer in Augenschein zu nehmen. Es kommt noch zu einem Zwischenfall der Ranko fast zum Absturz bringt, als eine Schlange aus dem hohlen Mund hervorzischt, doch Ranko kann ihre Furcht besiegen und die Schlange von der Statue schleudern, woraufhin Sango ihre Schwertkunst demonstriert und das Tier zerteilt noch bevor es auf dem Boden aufschlagen kann. Ranko stellt fest, dass sich im Mund des Schlangensamurai ein Hebel befindet. Es wird beschlossen den Hebel zu betätigen. Eine leicht leuchtende Flüssigkeit beginnt daraufhin aus den Augen von Shinjo und dem Mund des Schlangensamurai zu fließen, die Statuen hinab und in die Rillen auf dem Boden. Die leuchtende Flüssigkeit bildet die Karte... wieder mit neuen Linien. Kaizan zeichnet sie ab. Es stellt sich heraus, dass ein weiterer Ort von potentieller Signifikanz aufgetaucht ist und zwar im äußersten Westen des Skorpion-Territoriums. Da jedoch die Ronin weiter mit anwesend sind, verschieben die Samurai die Diskussion darüber auf später... was auch deswegen gut ist, weil nun plötzlich Wasser die Treppe herab gelaufen kommt. Scheinbar haben die Wasserkami bemerkt, dass die Samurai das Geheimnis erlangt haben und sehen ihre Aufgabe als beendet an.

Eiligst verlassen die Samurai zusammen mit den Ronin das unterirdische Gewölbe, während das Wasser schnell zurückfließt. Sobald der letzte von ihnen die Treppe hinaufgerannt ist, rauscht das Wasser mit einer großen Welle sofort vollständig zurück. Die Wasserkami erinnern Haru noch einmal daran, dass sie zugesagt hat, dass ihnen ein Schrein errichtet wird, dann sind sie verschwunden.

Sango bemerkt, dass all dies für ein paar leuchtende Linien sehr viel Aufwand erscheint und sie äußert Zweifel, ob sie die Samurai gehen lassen kann, ob diese ihr durch Ranko gegebenes Wort halten werden die Anwesenheit der Ronin nicht an das Einhorn zu verraten. Es kommt zu einer Diskussion über das Verhalten der Ronin (sie Überfallen Dörfer um Vorräte zu stehlen, versuchen dabei jedoch zumindest niemanden zu töten), über ihre Vergangenheit (Sango wurde schon mehrfach von Clanssamurai verraten und hat ihre Männer verloren) und über ihre Möglichkeiten für die Zukunft. Sango zeigt sich hier sehr verbittert und stur und sagt quasi, dass sie nicht bereit ist etwas anders zu machen. Takato bemerkt, dass sie dann schon verloren hat. Sango droht den Samurai mit Rache sollte sie verraten werden. Ranko schlägt schließlich vor dem Einhorn einen Vorschlag zu unterbreiten: Die Ronin bauen den Schrein für die Kami und bewachen ihn und im Gegensatz werden sie vom Einhorn mitversorgt, so dass auch die Überfälle auf die Dörfer aufhören würden. Sango sagt zu dies mit ihren Männern zu besprechen und lässt die Samurai alleine.

Die Samurai sprechen daraufhin auch untereinander noch einmal über die Ronin. Jeder vertritt hier eine etwas andere Meinung. Ranko will ein Blutbad verhindern und kann den Ronin nachfühlen, da sie selbst in einer solchen Situation gelebt hat. Takato sieht es so, dass jeder Ronin selbst entschieden hat Sango zu folgen und zu einem Räuber zu werden und daher auch jeder dafür geradestehen muss. Haru würde am liebsten das Ronin sein an sich abschaffen, was natürlich nicht möglich ist, hätte gerne, dass jeder der verdient eine zweite Chance bekommt, ist aber auch der Meinung, dass mindestens Sango definitiv für ihre Taten geradestehen muss. Kaizan sagt, dass die Samurai nun haben, was sie an dem Ort gesucht haben, und dass dem Einhornclan auf Grund der Taten der Ronin definitiv von diesen berichtet werden muss. Zumindest ist man sich aber einig, dass man die Ronin nicht so wie bisher weitermachen lassen kann und dem Einhorn definitiv von ihnen, den Ort und dem Versprechen an die Kami berichtet werden muss. Alle außer Takato sind außerdem dafür, dass Ranko ihren Vorschlag mit dem von den Ronin erbauten und bewachten Schrein Ide-sama unterbreiten soll. Takato sagt, dass er sich in dem Gespräch dann zurückhalten wird, da er nicht für eine Person wie Sango einstehen will. Allen ist aber auch klar, dass niemand sagen kann, wie Ide-sama reagieren wird, und dass es nicht sehr wahrscheinlich ist, dass die Situation zu Gunsten der Ronin ausgehen wird...

Sango kehrt schließlich zu den Samurai zurück und sagt, dass sie beschlossen hat auf Rankos Vorschlag einzugehen, wenn diese denn das Einhorn davon überzeugen kann. Sie sagt aber auch, dass die Ronin sich mit allem, was sie haben verteidigen werden, falls das Einhorn Truppen schickt, sie wird ihre Männer nicht noch einmal verlieren. Noch einmal lässt sie auch ihre Rachegedanken gegenüber den Samurai durchblicken, sollte es nicht gut für sie und ihre Leute ausgehen. Doch... die Samurai können nun abreisen, was sie nun tun. In Shiro Shinjo wird sich zeigen, was mit den Ronin weiter geschieht und hoffentlich auch, was Namis Sensei in der Zwischenzeit über die Bedeutung der Maho-Zeichen herausfinden konnte, die Kaizan Take Tomi (dem Dorf in den Kranichlanden) abgezeichnet hat.
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