Autor Thema: [L5R] Kaminari no Hebi  (Gelesen 4330 mal)

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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #50 am: 19.06.2019 | 19:11 »
Spielabend 52 (18.06.2018):

Nach dem Essen ziehen sich die Samurai zur Nachtruhe zurück. Akira entscheidet sich allerdings die Nachtruhe aufzuschieben und noch einmal den Friedhof aufzusuchen. Sie will wissen an welchem Grab der Ronin gestanden hat. Tatsächlich findet sie das Grab, auf dem frische Lotosblüten liegen. Der Name der dort steht ist Kakita Nagisa….den Namen und das gezeichnete Bild, welches dort am Grab steht kennt sie…es ist ihre Mutter. Eine kurze Zeit bleibt die junge Frau dort stehen und erwies dem Grab und ihrer Mutter noch den Respekt. Sie hatte ihre Mutter das letzte Mal vor zehn Jahren gesehen. Im Anschluss geht sie noch einmal durch das Dorf. Sie schaut sich den Ort erneut an und findet schließlich den Ronin, welcher gerade dabei ist das Dorf zu verlassen. Sie folgt ihm bis zum Waldrand. Dort spricht sie ihn mit Kakita Kamui an. Dies scheint tatsächlich sein vollständiger Name zu sein. Im Laufe des Gesprächs enthüllt Ranko ihre Identität, was ihren Vater dazu bringt sie weinend zu umarmen. Die Zusammenführung der Familie wird nur ein wenig davon überschattet das Kamui ihr erzählt wie es damals zum Tod ihrer Mutter kam.

Offenbar gab es bereits damals ein Problem mit einem Maho Tsukai in dieser Gegend, der sich als Moshi Shugenja ausgab. Dieser tötete Nagisa und Kamui tötete den Moshi. Allerdings wurden ihm dann beide Morde angehängt und so verlor er seinen Status und ihre Familie den Halt des Clans.

Nach dieser weiteren Enthüllung erzählt Ranko ihrem Vater noch das sie nach etwas suchen, aber nicht wissen nach was genau. Kamui bietet allerdings seine Hilfe an. Nur das ihre Beziehung vorerst geheim bleiben muss, sehen beide ein. Schließlich umarmen sie sich noch einmal und versprechen gegenseitig auf sich aufzupassen, bevor Akira zurück zum Haus geht, um die Nacht lang wach zu liegen.

Früh am nächsten Morgen sieht Takato wie Kakita Toshimoko zur Jagd aufbricht. Die jungen Samurai beratschlagen beim Frühstück darüber was sie nun genau tun und entscheiden sich zuerst die alten Menschen des Dorfes nach Geschichten und Legenden zu fragen. Einige spielende Kinder weisen ihnen den Weg zur alten Nan, die am Rande des Dorfes wohnt. Bei der heruntergekommenen Hütte treffen sie zuerst auf eine junge Frau, die sie schließlich bittet hinein zu kommen. Die alte Dame sei nicht mehr sonderlich gut zu Fuß.

Und hier der Soundtrack zu den einzelnen Szenen:

Spielabend 52 (18.06.20.19):

Treffen von Akira mit ihrem Vater - Moonlit Sky

Anfängliche Ermittlung im Dorf - Ancient Village
Sie denken das sie Löwen wären doch was ihr nicht wisst ist das diese Szene schon seit langer Zeit ein Zirkus ist.
Und deswegen bringen sie Hyänen zum lachen, denn Löwen machen sich im Zirkus vor dem Menschen zum Affen!

Timatic

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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #51 am: 12.07.2019 | 19:28 »
Spielabend 53 (02.07.2019):

Die jungen Samurai treffen die alte Nan, die Blind in ihrer Hütte sitzt und die Magistraten erwartet. Sie erzählt ihnen was vor zehn Jahren im Dorf geschah und das dieses Dorf schon immer von unheimlichen Phänomenen heimgesucht wurde. Die Dorfbewohner halten diese Vorfälle möglichst unter Verschluss. Das verwundert die Samurai sehr. Sie erzählt auch das der ehrenwerte Kakita Kamui und seine Frau vor zehn Jahren über das Dorf gewacht haben aber von einem Moshi Shugenja, der wohl ein Maho Tsukai war, hinters Licht geführt wurden. Genaueres über das Geschehene in den Klippen wisse niemand, da Kakita Kamui nie darüber gesprochen hätte. Auch nicht dem Jademagistraten gegenüber, der auch das Dorf besuchte. Daher wurde er aus dem Clan verbannt und verlor seinen Status. Seine Frau Kakita Nagisa soll wohl bei dem Vorfall gestorben sein und der Moshi Shugenja verschwand und tauchte nicht mehr auf. Die Male des Maho am Körper Kamuis ließen den Verdacht wohl zu, dass er selbst diese Magie angewandt hatte.
Wo genau das alles passiert ist nicht genau überliefert. Irgendwo in dem Labyrinth aus Klippen.
Kurz bevor die Magistraten gehen wollen winkt die alte Nan Akira noch zu sich. Sie fühlt über ihr Gesicht, scheint es aber nicht zu erkennen. Trotzdem bittet sie die Tsuruchi später erneut zu ihr zu kommen. Die Samurai verabschieden sich schließlich und suchen als nächstes die Klippen selbst auf. Tatsächlich hören sie aber einige Kinder, die einen Kinderreim aufsagen. Immer und immer wieder.

Hoch in den Klippen fliegt die Möwe
Stürzt nicht ab wie der Löwe
Fällt er ins schwarze Nass, landet er im Maul der Schlange
Die ihn verschluckt aber wie lange?
Auf ewig, denn es flüstert leise.
Und es flüstert: „Komm, komm folge mir auf die Reise.“


Die zerklüftete Felslandschaft scheint wirklich ein Labyrinth aus vom Wasser und Wind gegrabenen Gängen und Schluchten zu sein. Trotzdem sollen hier Fischerboote fahren. Tatsächlich entdecken sie eine Treppe, welche in den Felsen gehauen wurde. Als sie diese vorsichtig herabsteigen, entdecken sie etwa drei Meter über dem Meeresspiegel metallene Ringe. Aber auch einen schwimmenden Steg. Wie es aussieht werden hier die Boote vertäut, auch wenn den Samurai die genaue Funktion der Ringe nicht wirklich klar wird.

Haru versinkt in Meditation, da sie die Anwesenheit vieler Kami spürt. Schell antwortet ihr ein Wasserkami. Das Gespräch ist wie gewohnt kryptisch und der Kami scheint erst misstrauisch gegenüber der Shugenja. Schließlich aber willigt er ein die Samurai zu dem dunklen Ort zu führen. Sie sollen wiederkommen, wenn sie ein Boot haben.

Anschließend kehren die Samurai ins Dorf zurück, wo sie erneut auf Kinder treffen und sie nach dem Ronin fragen. Einer der Jungen weiß tatsächlich wo man den Ronin findet, wenn er nicht gerade am Friedhof zu finden ist. Er lässt sich auch überzeugen die vier Samurai zu der Hütte im Wald zu führen.

Bei der alten Köhlerhütte angekommen treffen sie allerdings den Ronin nicht sofort an. Ein Blick in die Hütte verrät aber, dass er hier tatsächlich zu Hausen scheint. Noch während die Magistraten beraten was sie nun tun, ertönt hinter ihnen die Stimme des Ronin. Das darauffolgende Gespräch ist nicht unbedingt von gegenseitigem Vertrauen geprägt. Insbesondere Takato scheint dem Man nicht zu vertrauen. Insbesondere nicht, nachdem dieser eine leicht abgewandelte Geschichte der Geschehnisse vor 10 Jahren erzählt. Der Moshi Shugenja schien sich selbst als Jademagistrat ausgegeben zu haben. Dann aber die beiden Kranich Samurai verraten. Ein weiterer Jademagistrat aus dem Skorpion Clan fällte später ein Urteil über den überlebenden Kakita Kamui. Dieser wurde dadurch aus dem Clan ausgestoßen.

Zwar drohen sich Takato und Kamui gegenseitig, aber es kommt nicht zum Kampf. Am Ende bietet der Ronin den Samurai doch noch seine Hilfe an. Insbesondere im Umgang mit den Fischern, die am Abend sicher von ihren Ausfahrten zurückkehren würden. Daher verabredeten sie sich erneut am Abend.

Anschließend trennten sich die Samurai. Kaizan ging zurück ins Gasthaus, Haru wollte erneut an den Klippen meditieren und Akira und Takato hatten noch ein Gespräch miteinander, wo es um Akiras Motivation geht und dass sie sich selbst mehr fokussieren muss.

Spielabend 54 (09.07.2019):

Haru meditiert an den Klippen und spürt bald eine Präsenz, die sie zu beobachten scheint. Das Orakel Nojiko steht Rand der Klippen. Die Shugenja unterhält sich mit ihr und erfährt das der Moshi Samurai von damals nicht notwendigerweise in diesem Ort korrumpiert wurde, sondern die Dunkelheit bereits in sich trug. Zwar gibt das Orakel ihr keinen Hinweis wonach sie suchen oder wo das ist, was sie suchen, wohl aber den Hinweis das sie etwas benötigen was Licht an einen Ort bringt, an dem noch nie Licht existierte. Schließlich macht das Orakel Haru auf Takato aufmerksam, welcher in einiger Entfernung das Gespräch beobachtet. Haru winkt ihm zu und als sie sich umdreht ist das Orakel verschwunden und nur eine Wasserpfütze ist noch zurück geblieben. Takato konnte auch nur sehen, dass sich das Orakel irgendwie auflöste. Die beiden Phönixsamurai sprechen noch einmal über das Gespräch mit dem Orakel und machen sich dann gemeinsam auf den Weg zum Teehaus des Dorfes, um sich mit den Fischern und dem Ronin zu treffen.

Akira unterdessen mach sich erneut auf den Weg zur alten Nan. Hier offenbart sie sich vor der Blinden als Ranko. Da die Geschichtenerzählerin sie bereits am Gesicht und an der Stimme erkannt hatte aber erst gehofft hatte, dass es Nagisa war. Allerdings hatte sie auch nicht damit gerechnet Ranko je wieder zu sehen. Sie freut sich das die junge Samurai erneut den Weg hierher gefunden hat. Das Gespräch dreht sich darum, dass selbst wenn die Magistraten die Unschuld von Kamui beweisen können, Ranko immer noch nicht in ihr altes Leben zurückkehren, da sie die Identität eines Anderen angenommen hat. Akira ist dies bewusst, aber die alte Nan ist müde und daher verabschiedet Akira sich und macht sich ebenfalls auf den Weg ins Teehaus.

Im Teehaus selbst genießt Kaizan sich durch die Teesorten, als einige Fischer den Raum betreten und Sake bestellen. Sie erweisen Kaizan zwar Respekt, bleiben ansonsten aber unter sich. Der Moshi Shugenja setzt sich aber schließlich zu ihnen und spendiert ihnen den ein oder anderen Sake. Dafür kann er sie überzeugen, dass sie ihn und seine Mitmagistraten mit dem Boot durch die Klippen navigieren. Natürlich gegen Bezahlung und nur in soweit, dass das Boot nicht gefährdet wird. Da in den letzten Wochen zwei Schiffe an den Klippen zerschellt sind, was die vorherigen Jahre überhaupt nicht vorkam. Daher sind die Fischer vorsichtig, versprechen aber zwei Stunden nach Sonnenaufgang die Samurai an den Klippen zu erwarten.

Anschließend spendiert Kaizan ihnen weiteren Sake und wartet auf die Anderen, die auch bald darauf eintreffen. Kurz besprechen die Samurai sich noch einmal über die Vorbereitungen für den nächsten Tag. Akira will noch Lampenöl kaufen und man überlegte welche Ausrüstung man sonst noch mitnimmt, sollte der Ort sich im oder unter Wasser befinden. Schließlich gehen die Samurai zu Bett, um am nächsten Tag gerüstet zu sein.

Tatsächlich treffen sie einen der Fischer am nächsten Tag an de Anlegestellen. Dieser sagt, dass er sie allein dorthin fahren würde, da nicht mehr Platz auf dem Schiff ist. So ist es auch tatsächlich. Die Samurai sitzen im Schiff eng an eng. Beim hochschauen zu den Klippen sehen Akira und Takato noch den Schatten des Ronin, der wohl nicht vorhat sie zu begleiten.

Nachdem sie abgelegt haben ruft Haru erneut den Wasserkami, welcher auch schnell erscheint und sie als Woge in den Wellen führt. Der Fischer tut sein Bestes um ihm zu folgen, auch als immer dicker werdender Nebel aufzieht.

Plötzlich finden sich die Samurai an Land wieder. Haru scheint an den Klippen erneut meditiert zu haben, während Takato und Kaizan Tee im Teehaus trinken. Akira kommt gehend neben Kamui wieder zu sich. Außerhalb des Dorfes. Sie versteht nun wieso der Ronin sie nicht begleitet hatte, da er wusste was passieren würde. Er erinnert sich selbst an nichts an diesem Ort. Auch, wenn er seit 10 Jahren versucht ihn erneut zu erreichen, waren seine Versuche nicht von Erfolg gekrönt. Immer wieder geschah das was nun auch den Magistraten geschehen ist. Das einzige was ihm klar ist, dass an diesem Ort Rankos Mutter starb und er nichts dagegen tun konnte. Es fällt ihm schwer diesen Ort wieder aufzusuchen und gesteht, dass er dies vielleicht gar nicht mehr kann. Damals gelang es nur durch die Hilfe des Moshi Shugenja, der irgendetwas mit den Luftkami, oder den Kansen tat, damit der Nebel seine Wirkung nicht entfaltete. Schließlich verabschieden die beiden sich und die Magistraten treffen erneut zusammen, um festzustellen, dass sie erneut versuchen werden den Ort zu erreichen. Allerdings müssen sie dafür den Fischer erneut fragen, ob es sinnvoll ist, dass heute noch einmal zu versuchen. Dieser sitzt aktuell im Teehaus und genießt erneut Sake.
Sie denken das sie Löwen wären doch was ihr nicht wisst ist das diese Szene schon seit langer Zeit ein Zirkus ist.
Und deswegen bringen sie Hyänen zum lachen, denn Löwen machen sich im Zirkus vor dem Menschen zum Affen!

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Re: [L5R] Kaminari no Hebi
« Antwort #52 am: Gestern um 18:27 »
Spielabend 55 (16.07.2019):

Die Magistraten begeben sich noch einmal in das Teehaus, um den Fischer erneut anzusprechen, der wieder mit seinen Kumpanen Sake konsumiert. Dieser scheint ganz glücklich zu sein, sie lebend wieder zu sehen, da wohl schon einige Menschen einfach so nach dem Nebel verschwunden sind. Er erklärt sich auch bereit die Samurai noch einmal in den Nebel zu navigieren. Diesmal wollten sie ja besser vorbereitet sein.

Noch vor dem Betreten des Schiffes ruft Haru die Erdkami an, um alle vier vor dem schädlichen Einfluss der Maho Magie zu schützen. Dies gelingt bei Kaizan und Akira allerdings erst im zweiten Anlauf. Offenbar sind auch hier die Erdkami Kaizan nicht wohlgestimmt. Schließlich aber bricht man auf, wieder geführt von dem kryptischen Wasserkami, den Haru erneut beschwört. Dieser lässt sich auch noch zu einer sehr rätselhaften Aussage in Bezug auf die Hilfe der Luftkami hinreißen. Innerlich fragt sich Haru, wieso Wasserkami immer so kryptisch sein müssen.

Letztlich taucht der Nebel wieder auf und die jungen Samurai weisen den Fischer an das Boot zu stoppen. Kaizan ruft die Luftkami an und löst einen Windstoß aus, der den Nebel zwar nicht vertreibt, aber dafür sorgt das Kaizan die Balance verliert und im Wasser landet. Immerhin kann er schnell wieder an Bord kommen, aber der Nebel hat sich kein Stück gelichtet. Der Kegel den Kaizan in ihn hineingeschnitten hat, schließt sich schnell wieder. Da dieser Versuch fehlgeschlagen ist, ruft Kaizan nun erneut die Luftkami an, um sie zu bitten die Magistraten durchzulassen, der erscheinende Kami ist aber erst nicht dazu bereit. Erst mit einigen Überredungsversuchen gelingt es den launischen Kami umzustimmen. Zwar sieht es kurz so aus, als würde der Elementargeist das Boot versenken, aber schließlich hat sich doch nur der Nebel aufgelöst.

Der Fischer bringt die Samurai schließlich an einen verzierten Höhleneingang, der allerdings komplett unter Wasser zu stehen scheint und das selbst bei Ebbe. Da es zu gefährlich wäre, wenn alle gleichzeitig dort hinunter tauchen versucht es Akira zuerst allein. Die Samurai Ko nimmt eins der Taue mit und bemerkt unter Wasser aber bald, dass dieses nicht lang genug ist und ihr die Luft ausgeht. So schwimmt sie zurück. Am Schiff angekommen verlängert die Gruppe das Seil mit einem Tau aus der Takelage des Bootes und Akira versucht es dann erneut. Nach dem zweiten Anlauf gelingt es ihr dann auch tatsächlich die andere Seite des Ganges zu erreichen. Hier kann sie vorerst die Laterne entzünden und eine Steintreppe hinauf gehen. Hier kann sie das Tau an einem Stallagmiten befestigen, bevor sie wieder zurück taucht.

Jetzt können auch die Anderen nachkommen und sich am Seil durch den stockfinsteren Gang ziehen. Auf der anderen Seite werden weitere Laternen entzündet und die Halle, welche sich auftut erkundet. Man findet einen weiteren Weg, der nach oben führt und Zeichen von Tot und Maho an den Wänden. Die Treppe weiter hoch öffnet sich ihnen eine Lichtdurchflutete, scheinbar natürliche Höhle in der auch Bäume wachsen und selbst Tiere scheint es hier zu geben. Es ist der krasse Gegensatz zu dem was sie nach den Maho Zeichen erwartet haben. Aber auch hier gibt es einen Tempel, der in die Höhle gebaut wurde. Verschlossen von einem mächtigen Tor aus Stein, welche mit Symbolen des ursprünglichen Schlangenclans versehen ist. Wohl aus einer Zeit, bevor der Clan korrumpiert wurde. Dies überrascht die Samurai, aber mit gemeinsamer (also eigentlich nur Takatos) Kraft, gelingt es ihnen das Tor aufzuschieben. Dahinter befindet sich nur Dunkelheit. Als sie die Tempelhalle betreten treffen sie zuerst auf uralte Skelette, die scheinbar schon länger als 10 Jahre hier liegen. Ein Blick nach oben in die Dunkelheit offenbart aber etwas viel Schrecklicheres. Eine riesige Spinne und zehntausende kleine Spinnen bevölkern diese Halle. Erst das beherzte Eingreifen von Kaizan, der die Spinnen mit einem Flammenstrahl verbrennt und zwei Pfeile von Akira, welche die riesige Spinne von der Decke schießen, reinigt den Raum, so dass die Magistraten ihn gefahrlos durchqueren können. Sie erreichen eine weitere Steintür, in die diesmal aber Metallringe eingelassen sind. Sie öffnen auch diese Tür und betreten dahinter einen achteckigen Raum, der sich nicht einmal durch Laternen erhellen lässt. Nur die Samurai können sich selbst erhellen. Nachdem sie den Raum einmal umrundet haben, und keinen weiteren Ausgang gefunden haben, beschwört Kaizan erneut einen Feuerkami, und bittet ihn Licht zu machen. Zwar ist der Kami zögerlich, aber erfüllt die Bitte des Shugenja. Durch die Flammen, die der Kami an die Decke spuckt, wird der Raum tatsächlich erleuchtet, aber auch aufgeheizt. In der Mitte des Raumes knien noch zwei Skelette, die sich wohl gegenseitig mit einem Wakizashi erstochen haben. Ob es vorher einen Kampf gab, oder es ritueller, gemeinsamer, Selbstmord war, ist allerdings nicht mehr zu erkennen. Dafür erkennen sie auf zwei Wänden des achteckigen Raumes Zeichen, die erstaunlich den Zeichen ähneln, welche Sie bereits im Tempel in Kyuden Asako gesehen haben. Die Wand zwischen den Zeichen ist allerdings vollständig glatt. Erst durch nähere Untersuchung fällt Ihnen auf, dass die beiden Skelette in einem Kreis knien, der sich auch bewegen lässt. Die Platte scheint mit einem Mechanismus verbunden zu sein und Takato dreht sie soweit, dass sich in der Decke eine Öffnung bildet, durch die Sonnenlicht in den Raum dringt, welches auch tatsächlich die Dunkelheit vertreibt. Kaizan entlässt daraufhin den Feuerkami, da sich auch der Raum schon sehr aufgeheizt hat und die Samurai sehen sich noch einmal genauer um. Etwas muss ja hier sein.
Sie denken das sie Löwen wären doch was ihr nicht wisst ist das diese Szene schon seit langer Zeit ein Zirkus ist.
Und deswegen bringen sie Hyänen zum lachen, denn Löwen machen sich im Zirkus vor dem Menschen zum Affen!

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