Autor Thema: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.  (Gelesen 74728 mal)

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Offline felixs

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #75 am: 21.11.2018 | 17:28 »
Robinson Crusoe ist eigentlich ein richtig guter Hybrid aus cleverer, leicht zugänglicher Mechanik und thematischem Spiel mit ereigniskartenbasierter Story. Ihr seid aber nicht die ersten, die an den Regeln scheitern. Das Regelheft des Spiels ist berüchtigt.

Ich finde Robinson Crusoe auch super. Und das Regelheft fand ich eigentlich überhaupt nicht schlimm. Es ist halt viel, aber es steht alles drin. Ich fand es auch nicht schwer, mich darin zurechtzufinden, wenn ich doch mal was suchen musste. Da gibt es ganz andere Kandidaten. Allerdings wäre ein guter Index wirklich hilfreich gewesen. Und vielleicht ein etwas kleineres Format (mit mehr Seiten dann natürlich).
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Offline Exar

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #76 am: 26.11.2018 | 11:36 »
Am Wochenende haben wir die erste Runde Russian Railroads gespielt (zu viert).
War relativ viel Information in kurzer Zeit, aber es wurde von allen gut erfasst und umgesetzt.
Das Spiel ist ziemlich taktisch, aber man kann sich einen guten Schlachtplan zurechtlegen.
Vermutlich wird es einige Sitzungen dauern, bis wir die Feinheiten durchdrungen haben.

Am Ende waren jedenfalls alle zufrieden und das Spiel landet auf der "Wiederspielliste".
« Letzte Änderung: 26.11.2018 | 11:37 von Exar »

Offline Dreamdealer

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #77 am: 26.11.2018 | 12:53 »
In den letzten Tagen haben wir sicherlich 10h+ 7th Continent gespielt und sind der Lösung des Fluches gefühlt nicht wirklich näher gekommen.
Der Überlebenskampf ist manchmal wirklich haarig und wir sind schon 2-3x knapp dem Verhungern entkommen. Dies zieht sich mittlerweile auch
in die Realität unser Esstisch ist komplett von dem Spiel bedeckt...

Es gab zwischendrin auch ein zwei frustige Phasen, aber die waren schnell vorbei. Vor allem weil wir durch eine falsche Regelauslegung die Gegenstände
nicht vollumfanglich genutzt haben. Einziger Kritikpunkt, es gibt wenig Hinweise zu dem Fluch zu finden, oder wir sind immer strack dran vorbei gelaufen.
Mittlerweile haben wir aber alle Inselhinweiskarten (Nr. 50) und dort ist auch nichts zu erkennen, wohin wir müssen. Sobald wir alle überirdischen Gebiete
erkundet haben, werden wir auch mal versuchen die Höhlen, Eingänge usw. zu erforschen.

Bin sehr froh das Spiel in der zweiten Edition doch noch gebackt zu haben.
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Offline Schnorks

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #78 am: 3.12.2018 | 00:04 »
Bei uns kam auf einer Geburtstagsfete Happy Salmon auf den Tisch... bzw. auf den Boden... oder eher: es wurde im Raum verteilt.

Schön war's! Und es zeigte sich mal wieder die Weisheit der Designer, die Karten wasserbierfest zu machen...

Offline Luxferre

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #79 am: 3.12.2018 | 07:20 »
Ich finde Robinson Crusoe auch super. Und das Regelheft fand ich eigentlich überhaupt nicht schlimm. Es ist halt viel, aber es steht alles drin. Ich fand es auch nicht schwer, mich darin zurechtzufinden, wenn ich doch mal was suchen musste. Da gibt es ganz andere Kandidaten. Allerdings wäre ein guter Index wirklich hilfreich gewesen. Und vielleicht ein etwas kleineres Format (mit mehr Seiten dann natürlich).

Was die Bedienungsanleitung betrifft muss ich Dir leicht widersprechen ;)
Wir haben uns ein sehr gutes Let's Play angeschaut und haben dann auch die Anleitung in ihrer Gänze erfasst und begriffen. Ohne das Video war uns das allerdings nicht möglich.
Bei den Preisen für ein Spiel, erwarte ich eine Anleitung, die einen besser in das Spiel einführt. Andor hat es vorgemacht, wie es sein sollte.



Robinson Crusoe

Meine Frau und ich haben nun gestern Nachmittag bis in den Abend hinein das erste Szenario gespielt und waren ziemlich begeistert. Wir spielen ja nun öfters mal kooperative Spiele und merken, dass uns das ganz hervorragend von der Hand geht. Gemeinsames Taktieren, Planen, Ressourcen managen und Co klappt bei uns wirklich gut zusammen.
Wir haben die Forscherin und den Zimmermann (hehe) gespielt und hatten den Hund dabei und sind damit wirklich sehr gut gefahren. Den Scheiterhaufen hatten wir relativ zügig errichtet und hatten dann etwas Glück mit dem Wetter. Die Zwischenfälle hielten sich in Grenzen und so hatten wir zum Ende wirklich winiges Schönes geschafft, sodass wir die erkundete und schön befestigte Indel mit einem weinenden Auge verlassen haben ;) Die Spielzeit war allerdings recht hoch, wir haben >3 Stunden für das Szenario benötigt.
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Offline TheOzz

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #80 am: 3.12.2018 | 09:27 »


Deep Space-D6<-Link

Solo Spiel, max 45min. Für zwischen durch. Hat mir sehr gefallen, drei Partien auf Normal, 2 verloren, 1mal knapp gewonnen. Bei vier unterschiedlichen Raumschiffen und mit der Erweiterung wird es vermutlich noch ein paar mal auf meinen Tisch landen.  :headbang:

Spiel Prinzip: Worker Placement, also würfeln, die Würfel auf die Aktionen legen und ausführen. Die Aktionen stehen auf der jeweiligen Station. Der Würfelvorrat ist max.6 durch Würfelergebnisse und Kartenereignisse können diese aber temporär verloren werden.
« Letzte Änderung: 3.12.2018 | 09:30 von TheOzz »
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Deep_Impact

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #81 am: 3.12.2018 | 09:44 »
Das sieht interessant aus! Aber 19€ finde ich auch ganz ordentlich. Gibt es das günstiger?



Am Samstag beim Sushi-Essen endlich mal dazugekommen: 剣道勝負 – Kendo Duel

Tolles Spiel, das die Abläufe in Shiai pfiffig darstellt. Vorallem die Grafiken der zweiten Edition sind wunderbar comichaft überzeichnet und machen Spaß.

Für Nicht-Kendoka macht das Spiel glaube überhaupt keinen Sinn, da es einfach nur eine Aneinanderreihung von Begrifflichkeiten und Effekten gleichkommt, die keinen Hintergrund haben. :D

« Letzte Änderung: 3.12.2018 | 09:47 von Deep_Impact »

Offline Exar

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #82 am: 3.12.2018 | 13:47 »
Am Wochenende gespielt: 2. Runde Quacksalber von Quedlinburg und zudem je eine Runde Elysium und Alhambra

Bei den Quacksalbern haben wir die Zutatenbücher gewechselt und die Sitzung lief daher etwas anders.
Allerdings ist mir dieses Mal die Zufalls-/Glücksmechanik unangenehmer bewusst geworden als zuvor.
Dadurch, dass 2. Spieler ziemlich viel Pech und Person 3 ziemlich viel Glück hatte, war das Spiel sehr schnell entschieden und von daher etwas langweilig.
Hoffentlich wird das bei einem weiteren Versuch wieder besser.

Alhambra war neu für alle Teilnehmer und auch relativ schnell verstanden.
Das Legesystem, sowie die Bezahl- und Nachziehmechaniken sind relativ simpel, aber man hat dennoch einige Möglichlkeiten zum Sieg zu kommen.
War insgesamt nicht schlecht und durchaus spaßig, aber ob wir bei dem Titel mehr als ein paar Durchläufe spielen werden, ist noch ungewiss.

Elysium war ebenfalls neu für alle und schon ein wenig komplexer.
Es gibt eine Menge Karten mit unterschiedlichen Aktionen und außerdem viele Entscheidungen pro Runde zu treffen.
Allein die Bezahlung mit den 4 Säulen ist nicht mal eben so entschieden, ganz zu schweigen von der Kartenwahl, dem Zeitpunkt der Effekte, oder dem Übergang ins Elysium.
Die Variabilität stelle ich mir sehr groß vor, da man nicht mit allen Decks auf einmal spielt und je nach Deck noch zusätzliche Spielmechaniken dazukommen.
Das Spiel war ganz eindeutig der Gewinner des Abends und steht auf der Wiederspielliste jetzt ganz oben.

Offline TheOzz

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #83 am: 3.12.2018 | 15:31 »
Das sieht interessant aus! Aber 19€ finde ich auch ganz ordentlich. Gibt es das günstiger?


Habe es per Late Pledge erworben und mit Erweiterung und Versand ~22€ gezahlt, kann dir daher keine andere Quelle nennen.  :-\

Ich finde, es hat ein bisschen Traveller-Flair ^^
« Letzte Änderung: 3.12.2018 | 15:34 von TheOzz »
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Offline Harry

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #84 am: 18.12.2018 | 12:05 »
Islebound mit den Kindern - optisch ein typischer Ryan Laukat, spielmechanisch eine bunte und nicht allzu schwergewichtige Mischung aus Arbeitereinsatz, Bewegung, Ressourcenoptimierung und Spielfeldkontrolle, und vom Spielgefühl her so etwa "My little Korsaren der Karibik" - wir schippern durch das Archipel, tun hier was, laden da was auf, tauschen es dort ein, bauen hier ein bisschen aus, und auf einmal sind zwei Stunden rum. Seeschlangen! Piraten! Punktgewinn durch Prahlerei! Enorm erfrischend, sollte am nächsten Tag direkt wieder auf den Tisch. Und das Sozialpädagogenherz erfreut natürlich außerdem, dass das kostbarste Gut im ganzen Archipel - Bücher sind  :-* .

Scythe mit einem anderen Vater aus der Klasse meines Jüngsten - meine Güte, dafür, dass es dauernd enorm viel zu beachten gibt, geht es dann doch recht flott von der Hand. Superelegant (fast schon aalglatt) durchdesignt. Fühlt sich ein bisschen so an, als würde es mit mehr als 2 Spieler*innnen noch besser, aber auch zu zweit schon fesselnd.

7 Wonders Duel mit zwei Jugendlichen auf meiner Arbeit (ha! Arbeit!) - auf deren Anfrage, was mich total überrascht hat, denn sie haben die ersten Partien haushoch verloren und sind sowieso tendenziell digital-Kids. Das Spiel scheint da irgendetwas anzusprechen.

Edit: Ach so, und noch mehr Pädagogik, hinterhältig in Spielform verpackt: Legend of Dsyx: Dragonvault - ein solo-roll'n'write, eine Art schlichtes Tower-Defense, spielt sich in 10 Minuten und verschafft einem die Befriedigung, als Drache sein Dungeon mit Fallen zu spicken und dann dabei zuzusehen, wie die sogenannten "Helden", die es auf den Schatz abgesehen haben, durch die Korridore laufen. Mir gefällt es eher mittel, aber ich habe ein paar Bögen auf dem Küchentisch liegen lassen, und als ich wieder in die Küche kam saßen die Kinder dran und bombardierten mich mit Bitten um Übersetzung der englischen Vokabeln, die sie noch nicht kannten . Ziel... erreicht 8)
« Letzte Änderung: 18.12.2018 | 12:13 von Harry »
"Komm auf die weiche Seite der Wurst!"

Offline ANK51069

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #85 am: 24.12.2018 | 12:54 »
Ich hab vor etwa einer Woche Star Trek Ascendancy gespielt, zu fünft. War mein erstes Mal und es hat mir wirklich Spass gemacht. Ist zwar ein sehr langwieriges Spiel, wir haben knapp 6 Stunden gespielt aber auch sehr gut. Mit der Föderation hätte ich fast gewonnen, so haben die Romulaner gewonnen, die zwischenzeitlich  ziemlich abgeschlagen waren.

Ansonsten hab ich Zwischen zwei Schlössern gespielt, hat auch Spass gemacht.

Offline Crimson King

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #86 am: 27.12.2018 | 23:11 »
Ich käme glaube ich nicht auf die Idee, Scythe zu zweit zu spielen. Mit mehr Spielern ist das aber ein absoluter Kracher und aktuell in meiner Top 5.

Frisch gespielt habe ich London Dread, ein Aktionsprogrammierspiel, bei dem man in einer 12 Minuten währenden Planungsphase gemeinsam abstimmt, in welcher Reihenfolge die Ermittler Orte im viktorianischen London aufsuchen, um okkulte Kriminalfälle zu lösen. Im Anschluss werden die Planungen abgearbeitet und man muss eine Art Bosskampf bestreiten, der umso leichter wird, je besser man bei den Ermittlungen war. Quasi eine Mischung aus Call of Cthulhu 1880 und Space Alert. Wir haben zwar das Einstiegsszenario verloren (ist auch nicht einfach), aber gefallen hat es trotzdem allen.

Später, als wir nur noch zu zweit waren, gab es noch eine Partie Fallen. Im Grunde genommen handelt es sich hier um einen 1 gegen 1-Dungeon Crawler, bei dem aber statt Bodenplänen und Minis Storykarten im Choose-your-own-Adventure-Stil verwendet werden. Auf diesen sind Aufgaben beschrieben, die der Held durch Resourceneinsatz lösen muss, während der Overlord versucht, das zu verhindern. Während des Abenteuers können sowohl der Held als auch der Overlord leveln. Am Ende gibt es einen klassischen Showdown. Das Spiel liefert ein feines Sword&Sorcery-Feeling und ist, nachdem man es mal verstanden hat, auch flüssig zu spielen. Ebenfalls sehr spaßig und meines Erachtens auch richtig innovativ. Leider Out of print, die Eigentümer sind pleite und das Spiel ist auch auf den Gebrauchtmarkt nicht günstig zu bekommen.
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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #87 am: 28.12.2018 | 11:06 »
Zu Weihnachten haben wir Zombicide: Green Horde gespielt und ich bin immer wieder überrascht, wieviel mehr an Taktik dieses Spiel im Vergleich zum Originalzombicide hat. Da ich die ganzen KS-exklusiven Helden auch noch habe, haben wir die Überlebenden mal komplett zufällig gezogen. Darunter die Wonderwomankopie mit der Startfähigkeit(!) Superstrength. Egal welche Nahkampfwaffe sie benutzt, sie macht 3 Punkte Schaden. "Kill that Abomination with your Shortsword!" "Aye!". Ausserdem hatten wir zwei Figuren mit Natural Born Leader, was bei der Actioneconomy stark ins Gewicht fiel.

Die Figuren haben viel offensivere Fähigkeiten und können selbst mit Startequipment viel stärker proaktiv sein, anstatt darum zu beten, endlich mal irgendeine nützliche Waffe zu finden. Das Original haben wir auch schon mehrfach verloren, weil wir bis zum endgültigen Wipe nichts gezogen hatten ausser Muni und Dosen. Und dann kannst du die normalen Survivor einfach in die Tonne treten.
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Offline JS

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #88 am: 1.01.2019 | 04:54 »
Wir haben mit unserer jahrelangen Silvesterrüpeltradition Rush n Crush gebrochen und diesmal Adrenaline auf den Tisch gebracht. Das war so viel Spaß, Ballern, Prügeln und gegenseitiges Reinwürgen, daß wir gleich zwei Partien und bis nachts um 2 zockten.
Das Spiel wurde seinem guten Messeeindruck gerecht und ist um Längen besser als sein Konkurrent Frag.
« Letzte Änderung: 1.01.2019 | 04:56 von JS »
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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #89 am: 1.01.2019 | 06:32 »
Wir hatten heute zu Sylvester tatsächlich auch gespielt:

Fake Artist
Nettes Spielchen für zwischendurch - ein Begriff wird ausgesucht, alle malen den Begriff indem sie 2 mal 1 Strich zeichnen. Nur eine Person weiß nicht was gemalt werden muss.
Schön für größere Gruppen und man kann sich noch super dabei unterhalten. Die Diskussionen nach dem Spiel über das Bild sind auch gut.

Deception
Tolles Spiel - Man muss einen Mörder finden dafür gibt der Forensiker Hinweise (etwa wie in Mysterium). Lief auch in der großen Gruppe flüssig und macht mir persönlich mehr Spaß wie Mysterium.


Offline Sashael

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #90 am: 1.01.2019 | 09:32 »
An Silvester nochmal Zombicide Green Horde. Lief alles super und dann wurde die Hälfte der Survivor in nur einer Runde gekillt. Die Eskalation lief "Mach Mal die Tür auf" -> "Wieso sind da 10 Runner auf unserem Feld?" in nur einer einzigen Runde. Die anderen Survivor hatten dann zwar wirklich gut aufgeräumt, aber wir haben dann doch abgebrochen. Fanden die "überlebenden" Kids total doof. ;D
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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #91 am: 1.01.2019 | 10:02 »
Stuffed ist ein kurzes und kurzweiliges Kartenspiel, bei dem man einen Pack Würfel rollt und mit den erwürfelten Symbolen Verbündete kaufen muss, um eine Mission als Erster zu erfüllen. Dazu gibt es noch ein bisschen Take That. Sieht nach einem guten Filler aus und hat im Gegensatz zu King of Tokyo den Charme, dass man nicht raus gekickt werden kann. Was das Spiel am Ende taugt, muss sich noch zeigen.

Die Quacksalber von Quedlinburg ist für mich völlig unverständlicherweise Kennerspiel des Jahres geworden. Unverständlich zum einen, weil es einen extrem hohen Glücksfaktor hat, zum anderen, weil es nicht besonders komplex ist. Das Spiel hat so in etwa Siedlerniveau, beinhaltet aber praktisch überhaupt keine Interaktion zwischen den Spielern. Die Grundidee ist, dass man Tränke braut, indem man Zutaten aus seinem Beutel zieht. Allerdings gibt es Nieten im Beutel, und zu viele Nieten bedeuten, dass der Kessel explodiert, so dass man nicht beliebig weiter ziehen kann. Die Tränke verkauft man anschließend, um Siegpunkte zu kassieren und mit dem Geld weitere Zutaten zu kaufen.

Draconis Invasion ist im Wesentlichen ein Dominion-Klon, in dem man sein Deck aus Geld, Kämpfern und Aktionen baut, um ein Fantasy-Reich gegen die Horden des Bösen zu verteidigen. Gegenüber Dominion hat es allerdings zwei große Pluspunkte. Zum einen spielt es sich wesentlich schneller, zum anderen hat es einen Aufholmechanismus, da Spieler, die Monster besiegen, um Punkte zu erhalten, dafür auch Nieten in ihr Deck bekommen. Im Bereich der klassischen Deckbuilder ist das bis dato mein Favorit.

Azul dürfte vielen bekannt sein. Man sammelt Steine unterschiedlicher Farben in Reihen der Länge 1 bis 5, um, wenn man Reihen voll hat, einen Stein auf den 5x5 großen Wertungsbereich zu schieben. Allerdings darf dort jede Farbe nur ein mal pro Spalte und pro Zeile vertreten sein. Die Steine sammelt man vorher wiederum von Plättchen ab, wobei man immer nur eine Farbe nehmen darf und die anderen Steine in den Jackpot wandern, aus den man sich ebenfalls bedienen kann. Gelungenes Spiel für zwischendurch, und deutlich simpler, als man zunächst denkt.
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Offline Rev. Bilk

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #92 am: 3.01.2019 | 09:56 »
Zitat
An Silvester nochmal Zombicide Green Horde. Lief alles super und dann wurde die Hälfte der Survivor in nur einer Runde gekillt. Die Eskalation lief "Mach Mal die Tür auf" -> "Wieso sind da 10 Runner auf unserem Feld?"

Ging uns so ähnlich mit Massive Darkness an Silvester in der Einführungsrunde. Erster Raum stress frei geleert, dann meinte ich den Barbaren mal "cahraktergerecht dumm" spielen zu müssen, trat die nächste Tür ein...und fand ein paar Monster zu viel... >;D
Intelligenz und intelligentes Handeln müssen sehr weh tun. Warum sollten sich ansonsten so viele Menschen zwanghaft dumm anstellen, wenn sie damit nicht die Schmerzen vermeiden wollten?

Offline Dreamdealer

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #93 am: 7.01.2019 | 10:27 »
Im traditionellen Spieleurlaub einige neue Spiele kennengelernt:

Great Western Trail: Wurde ja schwer gehypt, aber das Thema hat mich null angemacht und auch das Artwork nicht.
Man treibt immer wieder seine Herde von Kühen zum Schlachthof und versucht möglichst viele Punkte zu machen, eine Kombi
aus Deckbuilding und Aufbauspiel mit eigenen Gebäuden, die einem Aktionsmöglichkeiten geben.
Jetzt habe ich es mal getestet und es ist okay-isch für mich, vor allem zu lang für das was es kann. Das Spiel wird gegen Ende
etwas fiddelig und unübersichtlicher.Neige in den letzten Jahren eher zu eleganteren, schlankeren Spielen. Würde es aber durchaus
nochmal, aber nicht selbst vorschlagen.

Lewis & Clark: Auch keine Neuheit mehr, aber dies wollte ich immer mal probieren, hat Ähnlichkeiten mit obigen GWT.
Man versucht  als erster von der Ost an die amerikanische Westküste zu kommen und muss dabei seine Resourcen managen.
Nette Mechaniken, das Spiel geht schneller von der Hand, auf jeden Fall das für mich gefälligere Spiel.

Trapwords: Eine Kombination von Tabu und Dungeoncrawler, wobei letzteres eher Fluff ist. Es sind Begriffe vorgegeben,
die zu erraten sind, die Tabu/Trapwords werden allerdings vom gegnerischen Team festgelegt. Nett, aber oftmals sehr schnell
vorbei. Allerdings ist es durchaus interessanter, wenn man es auf Englisch spielt.

Bloodrage: Klassiker - Clans streiten sich auf einer kleinen Map um den größten Ruhm, wobei es viele Wege zum Sieg gibt.
Man muss nicht unbedingt Konflikte gewinnen um am Ende zu siegen. Ist sehr gut auch bei weniger Area-Controll-affinen Spielern
angekommen und wird nun öfter auf den Tisch kommen.

CO2 - Zweite Chance: Kann man die Welt in 4 Dekaden retten bzw. den CO2 Ausstoß unter 500ppm halten und dabei die
unterschiedlichesten Ziele erreichen? Sehr komplexes Spiel in der Co-Op Variante - man kann wirklich viele Regeln vergessen.
Hat 2 Runden gebraucht, bis sie flüssig saßen. Aber es macht viel Spaß und ist von der Optik und Haptik extrem ansprechend.

7 Wonders: Darf´s ein wenig mehr sein? Wenn man mal viele Spieler unter einen Hut bringen muss. Aufbau-Draft-Spiel
wer es noch nicht kennen sollte, nur zu empfehlen. Wie in fast allen 7 Wonders Spielen habe ich bis zum Ende keinen Schimmer,
wer nun die meisten Punkte hat. Gerade wenn erst im letzten Zeitalter die hohen Punktekarten (Guilden) auf den Tisch kommen.
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Offline Hewisa

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #94 am: 7.01.2019 | 10:39 »
Bloodrage: Klassiker - Clans streiten sich auf einer kleinen Map um den größten Ruhm, wobei es viele Wege zum Sieg gibt.
Man muss nicht unbedingt Konflikte gewinnen um am Ende zu siegen. Ist sehr gut auch bei weniger Area-Controll-affinen Spielern
angekommen und wird nun öfter auf den Tisch kommen.
Ist tatsächlich sehr nett - und vom gleichen Team wie Rising Sun, das Du ja schon hast.

"Viele Wege zum Sieg" ist natürlich gegeben, aber da gab es eine Parallele zwischen beiden Spielen, die mich ein wenig stört: Ich habe Bloodrage und Rising Sun jeweils ein mal gespielt und beide mit haushohem Abstand gewonnen (die Siegpunktleiste reichte in beiden Fällen nicht aus, habe beide mal gute anderthalb Runden auf der Leiste gemacht). Beide Siege habe ich mit der gleichen Taktik geschafft: Kämpfe weitgehend vermeiden, seine Leute möglichst schnell um die Ecke bringen - bei Rising Sun per Seppuku, bei Bloodrage weiß ich es ehrlich gesagt nicht mehr) und anschließend drüber singen (Rising Sun) oder Bonuspunkte für die Rückkehr aus Walhalla einfahren (Bloodrage).
"Massenselbstmord als Gewinnstrategie" fand ich beim ersten mal steincool, dass das bei zwei Spielen vom selben Macher so erfolgreich ist, macht es ein klein wenig verstörend. Außerdem hab ich den Verdacht, dass man mit Taktiken, die man alleine durchziehen kann deutlich erfolgreicher fährt als im Wettstreit mit anderen Spielern (zum Beispiel um Gebiete).
Hab es nicht oft genug gespielt, um das zweifelsfrei verifizieren zu können, wäre aber ein bisschen schade - da eben Taktiken mit weniger Interaktion belohnt werden.

Wie ist denn da dein Eindruck?
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Offline Sashael

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #95 am: 7.01.2019 | 10:58 »
Wie ist denn da dein Eindruck?
Ich bin zwar nicht Dreamdealer, aber die Loki-Taktik bei Bloodrage ist tatsächlich sehr stark. So stark, dass ich durchaus für Absprachen am Tisch bin, die Lokikarten rauszuschmeißen. In Verbindung mit eine Troll-Seer und einer "Opfere Figuren nach Walhalla"-Clankarte (Freya-Fähigkeit?) ist das richtig eklig, da man für 0 Rage das Gebiet des Troll-Seers invaden kann, die Truppen dann für 0 Rage opfert und das Spiel solange durchzieht, bis man alle Krieger in Walhalla hat. Hat bei mir auch schon sehr gut geklappt.

Das Schwierigste ist, den Lokispieler schnell zu erkennen und die eigene Taktik daran anzupassen. Kämpfe gegen ihn durch Überpräsenz auf dem Brett z.B. vermeiden (alle Figurenplätze auf dem Gebiet besetzen) und mit Karten die Kämpfe so oft wie möglich in die zweite Runde schicken. Wenn man als Loki-Spieler die guten "Verlier und Gewinn dadurch"-Karten abgegeben und eine andere einsetzen muss, trifft das diese Taktik imho besonders hart.
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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #96 am: 7.01.2019 | 11:16 »
Jupp, habe auch ein Spiel mit Loki Schwerpunkt gewonnen,  es ist eine starke Strategie, die schwierig zu countern ist. Dennoch gibt es im Draft und im Kampf Möglichkeiten. Da die Draftrichtung nicht ändert, müssen die anderen Spieler einen auch die Karten lassen. Gerade ohne die Quest "4+ Leute in Valhalla" bekommt man die Clanstats nicht hoch, damit hat man nicht genügend Rage und kann die Strategie nicht komplett fahren. Außerdem haben Loki Spieler oftmals wenig Kampfkarten und solange sie Karten haben, müssen sie diese spielen, da kann eine "alle Karten abwerfen und Neue spielen" schon mal schnell die Strategie versauern.

Bei Rising Sun kann man auch auf Seppuku bieten und es nicht durchziehen und dichten/singen ist so stark, dass auf die Poeten eigentlich immer geboten wird. Habe es aber schon länger nicht mehr gespielt und auch nicht so präsent.
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Offline Exar

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #97 am: 7.01.2019 | 11:31 »
Wir hatten am Wochenende zwei Brettspiele zum ersten Mal auf dem Tisch.
Gespielt wurde mit 4 Personen.

Scythe
Langes Regelheft, viele Elemente und am Ende läuft es flüssig und problemlos, trotz erster Partie überhaupt. Das war erstaunlich.
Spaß gemacht hat es allen Beteiligten noch dazu. Tolles Design, super Artwork, haptisch ansprechend.
Fazit: Das wird häufiger gespielt. Die Erweiterungen landen auf der Kaufliste.

Kingdom Builder
Simpel, schnell erklärt, gut für zwischendurch.
War ganz nett und spielerisch angenehm, hatte aber einen schweren Stand nach der Partie Scythe.
Als Lückenfüller gut geeignet durch die relativ kurzen Partien. Eventuell schauen wir uns auch noch das ein oder andere Addon an.

Offline Hewisa

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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #98 am: 7.01.2019 | 11:46 »
Da die Draftrichtung nicht ändert, müssen die anderen Spieler einen auch die Karten lassen.
Ja, da wurde mir im zweiten Zeitalter eine Karte zugeschanzt, die eben dazu passte - und damit war der Käse gegessen. Half natürlich, dass 2 der 3 anderen Mitspieler das Spiel ebenso wie ich zum ersten mal spielten.

Gerade ohne die Quest "4+ Leute in Valhalla" bekommt man die Clanstats nicht hoch, damit hat man nicht genügend Rage und kann die Strategie nicht komplett fahren. Außerdem haben Loki Spieler oftmals wenig Kampfkarten und solange sie Karten haben, müssen sie diese spielen, da kann eine "alle Karten abwerfen und Neue spielen" schon mal schnell die Strategie versauern.
Gut, das hab ich nicht mehr so auf dem Schirm. Wie gesagt, einmal gespielt.

Bei Rising Sun kann man auch auf Seppuku bieten und es nicht durchziehen und dichten/singen ist so stark, dass auf die Poeten eigentlich immer geboten wird. Habe es aber schon länger nicht mehr gespielt und auch nicht so präsent.

Ich hab das bieten auf Seppuku und Dichten fast immer gewonnen - weil ich auf nichts anderes geboten habe und daher massig Ressourcen eben da reinbuttern konnte.
War schon schwer zu countern.
Natürlich hätte mir da trotzdem jemand in die Suppe spucken können, aber nur um den Preis, die eigene Siegstrategie und damit die Chancen auf einen Sieg über Bord zu werfen.
Macht halt auch kaum jemand.

Sorry für's Thread kapern - kann durch einen Mod bei Bedarf gerne abgetrennt werden. Mir war nur diese Parallele bei beiden Spielen aufgefallen und ich wollte mal fragen, ob andere da ähnliche Erfahrungen gemacht haben (da ein mal spielen halt nur bedingt aussagekräftig ist).


@Topic:
Da es am Samstag zu stark schneite um rauszugehen (wollten Schneeschuhwandern, welche Ironie ::)) hat meine Frau sich dazu hinreißen lassen, mit mir "Der Ringkrieg" zu spielen. Ich weiß nicht, was in sie gefahren ist, aber ich freu mich lieber, statt zu hinterfragen ;D
Kam auch tatsächlich sehr gut an, ist einfach ein tolles Spiel. Anspruchsvoll, vielseitig und der Fluff ist hervorragend in Spielmechaniken eingebunden - man kann sich den alternativen Verlauf des Krieges sehr schön vorstellen. Kritikpunkt ist, dass die Regeln für manche Subsysteme unnötig im Regelbuch in diverse Kapitel verteilt werden; hier wäre ein "Referenzhandbuch" wie FFG das inzwischen macht hilfreich.

Ansonsten ne klare Empfehlung wenn man
a) zu zweit ist (das Spiel zu viert geht zwar, ist aber imho ein Notnagel und fühlt sich angeflanscht an)
b) einen großen Tisch hat (90 cm breite reichte gerade so, um auf beiden Seiten des Spielbretts noch Karten abzulegen; 90x120 cm wäre das absolute Minimum, besser sind 100x150-180)
c) Viel Zeit hat. Aufbauen allein dauert leicht ne halbe Stunde, wenn man nicht firm ist; Regeln erklären, wenn der Mitspieler es zum ersten mal spielt locker ne Stunde. Und das Spiel selbst geht unter 3 Stunden (eher 4-5) auch kaum durch.

Gestern haben wir begonnen mit Pandemic Legacy: Season 2. Wir spielen zu viert; haben vorher Season 1 durchgespielt.
Season 1 hatte uns total geflasht; was ich über Season 2 gehört hatte, reichte von "nicht mehr so gut wie Teil 1, aber immer noch stark" bis zu "meh". Unser Eindruck nach dem Januar: Mindestens genauso gut wie Season 1. Deutlich weniger Fokus auf die Krankheiten, viel mehr Exploration - wirkt bisher super spannend. Mal sehen, wie es sich im Verlauf der Kampagne hält.
« Letzte Änderung: 7.01.2019 | 12:30 von Hewisa »
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Re: Spielbericht - Was wurde vor kurzem gespielt.
« Antwort #99 am: 10.01.2019 | 14:11 »
Wir haben vorgestern Fantasy Realms gespielt. Das ist quasi ein Mittelding aus Schwimmen und Rommé. Nur komplexer und schneller als Rommé. Man hat 7 Karten und zieht entweder eine Karte vom Deck oder nimmt eine Karte von den abgeworfenen Karten. Danach wirft man eine Karte ab. Das wird dann reihum so lange gemacht, bis 12 offene Karten in der Mitte sind. Der Spieler mit den meisten Punkten auf der Hand gewinnt. Jede Karte im Spiel hat eigene Besonderheiten und Punktmöglichkeiten.
Es ist ein relativ schnelles Spiel mit vielen wichtigen Entscheidungen dabei. Hat uns viel Spaß gemacht, aber meine Freundin weigert sich das nochmal gegen mich alleine zu spielen. Vielleicht hätte ich nicht durchgehend gewinnen sollen. ;)
Ich bin viel lieber suess als ich kein Esel sein will...
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Nicht Sieg sollte der Zweck der Diskussion sein, sondern
Gewinn.

Joseph Joubert (1754 - 1824), französischer Moralist