Autor Thema: Reading Challenge 2019  (Gelesen 7495 mal)

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Offline Huhn

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #150 am: 8.12.2019 | 00:07 »
#29
Andreas Melhorn - Abenteuer Gestalten
(Challenge: 40 Bücher lesen)

Abenteuer Gestalten versteht sich als praktisches Hilfsmittel für SL und Autor*innen von Rollenspielabenteuern. Dabei finden sich allgemeine Hinweise zum Aufbau einer funktionierenden Story ebenso wie zuverlässige Brainstorming- und Storytelling-Techniken und kurze Übersichten zum konkreten Aufbau eines Rollenspielabenteuers in unterschiedlichen Genre. Eine Besonderheit des Buches sind die handschriftlichen Notizen von Frank Heller, Daniel Heßler und Judith C. Vogt, die auf kleinen gelben Klebezetteln ihren Senf zu Abschnitten des Textes dazugeben und so weitere Blickwinkel aufzeigen und Ideen ergänzen.

Kurz: Ich mochte es. Die kurzen Abschnitte lesen sich ganz hervorragend auch mal zwischendurch. Und auch wenn ich nicht jedem Tipp persönlich etwas abzugewinnen vermochte, würde ich alles in allem doch sagen, dass durch die praktische Herangehensweise viel rauszuholen ist. Gerade wenn es um das kurzfristige Gestalten solider Storys geht, ist dieses Buch eine echte Fundgrube. War für mich auch cool, mal eine übersichtliche Einführung in verschiedene Themenfelder zu bekommen (mir waren etwa Begriffe wie Combat as Sport/War tatsächlich noch nicht geläufig... ich bin ja wirklich interessiert und belese mich - aber ich bin halt auch erst seit 2009 im Hobby und gelegentlich merkt man das eben auch. Schön, dass auch mal an Küken wie mich gedacht wird. :D) Gelegentlich wird es durch die große Auswahl an Themen etwas oberflächlich - aber die ausführliche Literaturliste macht das mehr als wett.

Alles in allem ein wirklich praktikables Buch. Nicht so theorieüberfrachtet und abgehoben sondern mit Mut zur Lücke und dadurch einfach so unglaublich nützlich und kompakt.

#30
Aşkın-Hayat Doğan, Frank Reiss und Judith Vogt (Hrsg.) - Roll Inclusive. Diversity und Repräsentation im Rollenspiel
(Challenge: 40 Bücher lesen)

Roll Inclusive ist ein populärwissenschaftlicher Essay-Band, der sich den Themen Diversität und Repräsentation im Rollenspiel von verschiedenen Seiten nähert. In den Blick genommen werden unter anderem die Themenfelder Geschlechter und Sexualität, Behinderungen, Neurodivergenzen und People of Color. Viele Artikel wurden von direkt Menschen aus den jeweiligen Gruppen geschrieben. Dabei will der Band keinen Schlussstein setzen, sondern vielmehr einen Anstoß für weitere Diskussionen bieten.

Ich möchte hier nicht jeden Artikel auseinandernehmen, das würde zu lange dauern und wäre auch nicht zielführend. Lieber konzentriere ich mich darauf, ob das Buch hielt, was ich mir davon versprach. Ich habe mir den Band gekauft in der Hoffnung, praktische Hinweise zu bekommen, wie mehr Diversity im Rollenspiel aussehen kann - sowohl IT als auch OT, sowohl privat zuhause als auch beim Schreiben von Abenteuern oder auf Cons.

Zwei Beiträge waren in dieser Hinsicht für mich besonders hilfreich, das waren die zu Barrierefreiheit und zu psychischen Auffälligkeiten.

Der Artikel zu psychischen Auffälligkeiten von David Grade empfiehlt, heruntergebrochen, psychische Auffälligkeiten nicht als festgeschriebene Krankheiten zu betrachten (Mein Charakter hat diese und jene Krankheit. Dazu gehören laut Wikipedia diese und jene Symptome und das muss so dargestellt werden, sonst ist es ne andere Krankheit.) sondern sich stattdessen an Symptomen zu orientieren (Mein Charakter fürchtet sich davor, alleine in geschlossenen Räumen zu übernachten, seit diesem und jenem Ereignis. Deswegen wird er immer grantig, wenn absehbar ist, dass der Abend nicht als Gruppe am Lagerfeuer sondern in einer gemütlichen Taverne mit Schlafmöglichkeiten enden wird.). Das gibt die Möglichkeit, die Auffälligkeiten darstellbar, fassbar und entwickelbar zu machen. Es rückt außerdem von der Idee ab, dass eine Auffälligkeit automatisch eine Krankheit sei, die schlecht und nur durch Heilung zu bekämpfen wäre.

Der Artikel zur Barrierefreiheit von Christian Vogt nimmt unterschiedliche Arten von Bedürfnissen körperlicher und psychischer Art und Barrieren, die ihnen im Weg stehen können, in den Blick und gibt ganz konkrete Hinweise, wie die Barrieren beseitigt oder wenigstens abgeschwächt werden können. Seien es treppenfrei zu erreichende Spielräume, barrierefreie Toiletten, readerfreundliche Textdokumente oder ruhige Räume für Menschen, die sonst dem Gespräch nicht folgen können. Fand ich gut, denn gab mir konkrete Handlungsanweisungen, was ich für wen tun kann.

Aus eben diesem Grund mochte ich auch das Toolkit mit Werkzeugen am Schluss des Buches, auch wenn ich die einzelnen Ideen für sich genommen nicht immer ganz so fantasievoll bzw. hilfreich fand.

Aus beruflichen Gründen gefiel mir auch der Artikel zur historischen Authentizität im Rollenspiel von Aurelia Brandenburg. Am Ende steht da auch bloß das, was alle Studierenden der Geschichte bei uns im ersten Semester lernen - nämlich, dass Geschichte ein Konstrukt ist und die Idee, wir könnten genau wissen, "wie es gewesen ist", ziemlicher Quatsch ist. Daneben dann die rollenspielspezifische Ergänzung, dass übermäßige Akkuratesse einen Hintergrund oder eine Geschichte auch nicht geiler macht und ein Abweichen davon dem Spiel sehr zuträglich sein kann und nicht wehtut.

Womit ich zugegebenermaßen weniger anfangen konnte, waren speziell die Artikel zum Themenfeld People of Color. Die Entscheidung, zwei Autoren zum gleichen Thema schreiben zu lassen, fand ich schon etwas merkwürdig, weil sie sich dann doch inhaltlich echt doppeln. Auch hätte ich mir weniger Belehrungen, warum es wichtig ist, PoC in mein Spiel zu integrieren gewünscht und dafür mehr konkrete Ideen, wie genau das aussehen kann. Also über "Dein Magiermeister könnte ja auch mal Schwarz sein!" hinaus (Merkwürdigerweise bedient gerade das bei mir im Übrigen das Klischee vom Weisen aus dem Morgenland und wäre daher genau nicht der Weg gewesen, den ich eingeschlagen hätte. ^^). Ansonsten belief sich das gefühlt für mich immer nur auf "Im Zweifelsfall frag halt PoC aus deinem privaten Umfeld". Leider ist mein privates Umfeld sowas von mega überhaupt nicht divers. Alles weiße, männliche Heteros und so ziemlich in meinem Alter. Deswegen bin ich auf Handreichungen, Leitfäden etc. angewiesen. Da hätte ich mir einfach weniger Einführung und forsch vorgetragene Forderungen und mehr Konkretes gewünscht.

Ein Buch also, dessen einzelne Beiträge ich durchaus durchwachsen fand. Es erreicht aber sein selbstgesetztes Ziel - eine Diskussion anzuregen bzw. anzuheizen und als Ideengeber zu fungieren. Definitiv habe ich über alle behandelten Themen nachgedacht, mich im Geiste mit den Autor*innen gestritten oder nackenknackend genickt, wenn mir etwas sehr bekannt vorkam. Manchmal war ich auch sauer und hab Sachen gar nicht verstanden. Und habe mich dann kritisch hinterfragt, warum gerade diese und jene Aussage mich jetzt so auf die Palme bringt. Fand ich gut!

Wenn es mir auch nicht so viele praktische Tipps wie erhofft an die Hand gab und ich nicht jede aufgestellte Forderung umsetzen kann oder auch nur möchte, hat es mich doch für einige Themen sensibilisiert, die ich so vorher nicht auf dem Schirm hatte. Und deswegen empfehle ich das Buch auch weiter.

#31
Alan Moore, Dave Sim, Frank Miller, Neil Gaiman, Todd McFarlane - Spawn (Origins Collection 1)
(Challenge: 40 Bücher lesen, Tanelorn-Challenge: Ein Buch, in dem jede Menge Waffen vorkommen)

Al Simmons hat nach seinem Tod einen unglückseligen Pakt mit dem Teufel geschlossen und ist nun als Spawn zurück auf die Erde gekehrt. Schnell stellt er fest, dass der Teufel ihn reingelegt hat. Mitnichten kann er in sein altes Leben zurückkehren und zusätzlich sitzen ihm verschiedene Gegenspieler im Nacken. Und nun sitzt er in der Klemme. Zwar hat er gewaltige Kräfte - aber sie sind begrenzt und wenn sie aufgebraucht sind, muss er als Dämon zurück in die Hölle kehren und seien Platz an der Spitze einer infernalen Armee antreten.

Ich hab mir diesen Sammelband gekauft, nachdem ich die AVGN-Folge zu Spawn-Spielen und einen ziemlich genialen Fanfilm auf Youtube gesehen habe. Fand die Hintergrundstory ansprechend (ich steh ja auf tragische Edgelords und Spawn bedient das schamlos^^). Lustigerweise stellte sich im Verlauf des Buches heraus, dass dieser Comicheld total up my alley ist! Spätestens die Gaststory von Neil Gaiman hatte mich gewonnen. Außerdem haben mich einige Aussagen des Autors über sein Konzept sehr angesprochen - ein Held ohne künstlich gesetzte Grenzen - Spawn schnetzelt seine Gegner brutal weg, wenn ihm danach ist, statt sie etwa brav der Polizei abzuliefern. Und er hat wirklich die abgefahrensten Superkräfte, bis hin zu
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)
, die er allerdings nur unzuverlässig beherrscht und zudem ja nur begrenzt einsetzen kann, so dass es trotzdem nicht langweilig wird. Dafür wird es phasenweise umso alberner. Spätestens beim Zigarre rauchenden Erdferkel hatte ich nen Lachmuskelkater. Der Comic nimmt sich bei aller "edgyness" (mit dem Helden könnteste nen Dreitagebart rasieren) dennoch selbst nicht allzu ernst.

Dass der zweite Band noch nicht hier liegt, hat seine Ursache lediglich darin, dass sie ihn heute im Comicladen nicht mehr auf Lager hatten.
Aber als Spieler möchte ich das Spiel auch konsumieren. Also spiele ich was möglichst bequemes. Kurz etwas, was mir liegt.
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Offline Huhn

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #151 am: 24.12.2019 | 13:50 »
Ich hab schonmal die neue Reading Challenge für 2020 eröffnet, auch wenn ich noch schnell 8 Bücher für meine aktuelle Challenge lesen muss.  ~;D
Aber als Spieler möchte ich das Spiel auch konsumieren. Also spiele ich was möglichst bequemes. Kurz etwas, was mir liegt.
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Offline Greifenklaue

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #152 am: 24.12.2019 | 14:30 »
Hatte mir 25 Bücher vorgenommen aus der Challenge, zwar sind es 25 geworden, aber nur 20 passen in die Kategorien.

Gelesene Bücher:

1. Ein Buch mit einem Kleidungsstück oder Accessoire auf dem Cover - Die Wahrheit über Männer - eine stilisierte Frau mit Hörnern in betont kurzem Kleid mit Fledermausflügel in rot auf dem Cover
2. Deine Lieblingsaufgabe aus einer der vergangenen Popsugar-Challenges (2015, 2016, 2017, 2018) - Hörbuch - Wer bin ich und wenn ja, wieviele? von Richard David Precht
3. Ein “choose-your-own-adventure”-Buch - Four against darkness
4. Ein Buch, dessen Titel eines der folgenden Wörter enthält: salty, sweet, bitter, spicy - War der Ozean schon immer salzig?
5. Ein Buch, das auf Mythologie, Legenden oder Folklore basiert - Xanathars Ratgeber für alles
6. Eine Neuerzählung eines Klassikers - Sword & Wizadry Continual Light - als OSR erzählt es den Klassiker D&D neu, auf tolle Art
7. Ein Buch mit einer Pflanze im Titel oder auf dem Cover - Valngress - Die Ruinenstadt
8. Zwei Bücher, die den gleichen Titel tragen (1): Der König in Gelb von Raymund Chandler
9. Ein Buch mit einem ausgestorbenen oder erfundenen Wesen - Fantasy Age Bestarium
10. Ein Buch, das aus der Perspektive mehrerer Personen erzählt wird - "Nein, Torben-Jasper, du hast keinen Telefonjoker." - Untertitel: Referendare erzählen vom täglichen Klassenkampf
11. Ein Buch mit einer Frage im Titel - Warum ist E=mc²?
12. Ein Buch, das du 2018 schon lesen wolltest - Der Schatten des Dämonenfürsten
13. Ein Buch, das an einem einzigen Tag spielt - Herz des Zorns
14. Ein Buch, das in einem Kloster [abbey, cloister, monastery, vicarage, convent] spielt - Ab morgen Mönch - Bruder Longinius Beha
15. Ein Buch, das im Weltraum spielt - Coriolis
16. Ein Buch über ein Hobby - Angelzeit, ein OSR-Abenteuer von System matters rund ums Angeln
17. Ein Lieblingsbuch, das du schon gelesen hast: Cugels Irrfahrten von Jack Vance
18. Ein Buch, das 2019 veröffentlicht wird - LEGO Star Wars – Lexikon der Figuren, Raumschiffe und Droiden (Rezi)
19. Ein Buch, das dich nostalgisch werden lässt - What if? Was wäre wenn? von Randall Munroe
20. Ein Buch, das in der Jahreszeit spielt, in der du es liest - Herbstlande-RPG von Philipp Lohmann (Rezi)
"In den letzten zehn Jahren hat sich unser Territorium halbiert, mehr als zwanzig Siedlungen sind der Verderbnis anheim gefallen, doch nun steht eine neue Generation Grenzer vor mir. Diesmal schlagen wir zurück und holen uns wieder, was unseres ist.
Schwarzauge wird büssen."

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Offline Huhn

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #153 am: 25.12.2019 | 14:49 »
Ich hoffe ja, realistisch betrachtet, dieses Jahr noch zwei angefangene Bücher abzuschließen. :)
Mir ist nur gerade ernüchternd aufgefallen, dass ich, was die Seitenanzahl angeht, dieses Jahr etwa so viel wie letztes Jahr gelesen habe.  :think: Die höhere Anzahl an Büchern kommt daher, dass ich einfach mehr dünnere Büchlein (vor allem Reclam-Hefte) gelesen habe. Naja - trotzdem habe ich mehr Geschichten gelesen. Und das war ja der Gedanke, der zählt.  ^-^
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Offline Ginster

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #154 am: 26.12.2019 | 16:26 »
Nur kurz mein letztes Update, da im Urlaub vom Handy:


[size=78%]Die Ganymed-Reihe von Joshua Tree:[/size]


#36 Ganymed Erwacht
#37 Ganymeds Flüstern
#38 Ganymeds Erbe


Fühlte mich ganz gut unterhalten, mehr Cyberpunk als erwartet, teilweise echt gute Ideen, teilweise leider etwas zu trashig und ein eher schwaches Ende.

Offline Lyris

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #155 am: 26.12.2019 | 19:41 »
Stand für Liv: 157 Bücher
Ich bin derzeit an Buch 246 dran. Selbst, wenn ich sämtliche Kinderbücher abziehe, ist das Leseziel damit definitiv erreicht.

U.a. zuletzt gelesen:
Can Merey: Der ewige Gast (PopSugarChallenge: Ein „Own Voices“ Buch)
Der Autor erzählt die Geschichte seines Vaters, der als Student aus der Türkei nach Deutschland kam und seinen Problemen sich integrieren zu dürfen, sowie seine eigenen Erfahrungen als türkischstämmiger Deutscher in Deutschland, der Türkei und anderen Ländern, in denen er sich beruflich als Journalist aufgehalten hat.
Am Anfang war ich sehr irritiert, da ich eine Biografie im Stil einer Erzählung erwartet hatte und erstmal eine Art Geschichtsbuch vor mir hatte mit vielen Hintergrundinformationen. Durchaus interessant, doch etwas trocken. Glücklicherweise wechselt es kurz bevor es mir zu viel war in die persönliche Erzählung. Auch hier gab es natürlich viele Einschübe von sachlichen Erklärungen, aber alle sehr hilfreich für das Verständnis. Ab und an hatte ich auch ein Aha-Erlebnis, weil Dinge erklärt wurden, die ich nie wirklich verstanden hatte.
Insgsamt ein gutes interessantes Buch, dass durchaus nachdenklich macht.

Anne Perry: Das Weihnachtsversprechen (TheNerdDaily: Mit einem Feiertag)
Von allen Weihnachtskrimis der Autorin sicherlich der weihnachtlichste. Nicht nur, weil er in der Adventszeit bis hin zum Heiligen Abend spielt, sondern weil auch eine weihnachtliche Botschaft enthalten ist.
Wie in ihren anderen Büchern auch wird in ruhiger unaufgeregter, aber nicht langweiliger Erzählweise die Geschichte von zwei Mädchen berichtet, die den Mord an einem Lumpensammler (ein Onkel eines der Kinder) aufklären und seinen dabei verschwundenen Esel wiederfinden wollen. Nebenbei zeichnet die Autorin ein Gesellschaftsbild eines armen Stadtviertels im viktorianischen London.

Offline Weltengeist

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #156 am: 28.12.2019 | 14:58 »
Ich setze meinen Plan von 2018 einfach fort: Jeden Tag mindestens 20 Buchseiten zu lesen.

"Bücher" kann Belletristik, Sachbücher, Fachbücher u.v.m. sein, aber Graphic Novels und Rollenspielmaterial zählen nicht.

Wenn ich das durchhalte, sollten so mindestens 24 Bücher im Jahr 2019 drin sein. Und offen gestanden spekuliere ich darauf, dass es auch deutlich mehr werden könnten.

EDIT: Aufgrund der geplanten Tanelorn-Abstinenz werde ich den Verlauf der Reading Challenge 2019 nicht mehr hier dokumentieren, sondern auf Goodreads. Vielleicht gibt's aber zum Jahresende eine Statusmeldung.

So, jetzt ist es soweit, das Jahr ist fast zu Ende.

Ich hatte mir ja heimlich, still und leise auf Goodreads das Ziel gesetzt, 52 Bücher im Jahr 2019 zu lesen, also im Schnitt eines pro Woche. Und auch wenn es gegen Ende nochmal richtig knapp geworden ist, hat es letztlich doch geklappt. Seit heute stehe ich bei 53 Büchern, und eventuell kommt in den letzten Tagen des Jahres sogar noch eines dazu. Außerdem wurden alle teilweise gelesenen Bücher ja gar nicht gezählt (das sind u.a. abgebrochene Romane, Fachbücher aus denen ich meist nur einzelne Kapitel lese, Rollenspielwerke die fast nie Cover to Cover gelesen werden usw.), und Zeitungen, Zeitschriften, Comics etc. kommen ja auch noch dazu.

Und ich gebe zu: Ich bin ein bisschen stolz auf mich. So viel habe ich seit 1996 nicht mehr gelesen und hätte es auch gar nicht mehr für möglich gehalten! In Anbetracht der Breite des Gelesenen habe ich auch mein eigentliches Ziel, meinen Horizont zu erweitern, erreicht. Einige der Bücher des Jahres 2019 haben wirklich Auswirkungen auf mein Leben (privat, vor allem aber beruflich) gehabt. Das ist mehr, als ich bei Projektstart zu hoffen gewagt hatte.

Was mich aber nachdenklich gemacht hat, ist das Gefühl, immer ein wenig gegen die Reading Challenge anzulesen und es sich deshalb bei der Auswahl der Bücher besonders leicht (wenig Seiten, möglichst deutsch, möglichst leicht zu lesen, möglichst große Schrift,...) zu machen, damit man schneller den nächsten Haken setzen kann. Wer bei einer Reading Challenge möglichst viele Bücher lesen will, sucht sich vermutlich nicht gerade den Kategorischen Imperativ im Original raus. Und das ist eigentlich bedauerlich. Daher werde ich nächstes Jahr das Leseziel niedriger ansetzen, damit ich nicht in Versuchung gerate.
Über Geschmack kann man nicht streiten. Aber auf Tanelorn hindert das niemanden daran, es trotzdem zu tun.

Spielleitermotto: Ein Kaufabenteuer ist eine Geschichte, wie sie hätte passieren können, wenn man keine Spieler darauf losgelassen hätte.

Spielt derzeit: Die Türme von London (Savage Worlds)
Bereitet vor: Cyberpunk-Kampagne (Savage Worlds)

Offline Niniane

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #157 am: 28.12.2019 | 15:08 »
Momentan besteht meine Reading Challenge aus den ca. 20 Büchern in unserem Regal, die ich noch nicht gelesen habe (oder nur angefangen). Das wirkt jetzt viel, aber ich habe auch in den letzten zwei Monaten noch einen ganzen Schwung bekommen (7 Stück). Vielleicht passt das ja alles sogar in eine vorgegebene Challenge, die Titel sind auch querbeet (Sachbücher, Romane, deutsch, englisch, französisch, flämisch...)

20 waren es bestimmt, ich komme allein in den letzten zwei Wochen auf 8 Krimis, die ich durchgesuchtet habe.

Mal gucken, ob ich noch alles zusammenbekomme, das kann ein wenig dauern  :)
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Offline Huhn

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #158 am: 28.12.2019 | 18:05 »
Was mich aber nachdenklich gemacht hat, ist das Gefühl, immer ein wenig gegen die Reading Challenge anzulesen und es sich deshalb bei der Auswahl der Bücher besonders leicht (wenig Seiten, möglichst deutsch, möglichst leicht zu lesen, möglichst große Schrift,...) zu machen, damit man schneller den nächsten Haken setzen kann. Wer bei einer Reading Challenge möglichst viele Bücher lesen will, sucht sich vermutlich nicht gerade den Kategorischen Imperativ im Original raus.
Hm, das Problem hab ich auch gesehen. Ich hab mir zwar auch längere bzw. kompliziertere Bücher rausgesucht - aber dass ich für die dann so lange brauche bzw. sie erst nächstes Jahr abschließen werde, reisst mir die Challenge schon ganz schön runter. (Mit Moby Dick etwa bin ich irgendwo auf Seite 200... ich brauche ewig für das Teil und zwischendrin musste ich es in die Bibo zurückbringen, wo es erstmal für Wochen an wen anders verliehen wurde.)
Auf der anderen Seite hab ich endlich mal angefangen, meine ganzen Reclamheftchen zu lesen - die hätte ich ohne die Challenge ja doch nie angefasst und sie waren doch eine Bereicherung. Kurze Bücher müssen ja nicht unbedingt was Schlechtes sein.
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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #159 am: 28.12.2019 | 22:16 »
Habe mit Stefan Zweigs Der Amokläufer noch meine (zugegeben dankbare) #39 geschafft. Vielleicht schaffe ich es sogar noch, wenn nicht war es jedenfalls sehr knapp.


Persönliches Fazit dann nächstes Jahr, nach meinem Urlaub (tippen vom Handy ist die Pest).

Offline Infernal Teddy

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #160 am: 1.01.2020 | 10:32 »
So, final abgeschlossen habe ich mit 106 Bücher - zumindest die über Goodreads erfssten, Re-Reads kann das ding ja irgendwie nicht so gut...
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Offline Huhn

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #161 am: 1.01.2020 | 11:17 »
Ein letztes Buch, am Silvesterabend noch rasch zu Ende gelesen, weil es ich wegen der letzten 25 Seiten nicht mit ins neue Jahr nehmen wollte.

#32
Jeff VanderMeer
(Challenge: 40 Bücher lesen, Tanelorn-Challenge: Ein Buch, dessen Handlung sich über einen Zeitraum von mindestens 10 Jahren erstreckt)

Uff, was für ein Pilztrip! Es fällt mir schwer, eine inhaltliche Zusammenfassung dieses Buches zu liefern. Das liegt einerseits daran, dass es sich um eine Sammlung verschiedenster Texte (und Textsorten) handelt. Andererseits daran, dass sich aus diesen Texten zwar ein übergreifendes Thema, aber nicht direkt eine durchgehende Handlung ergibt. Immer im heimlichen Mittelpunkt steht die Hafenstadt Ambra in all ihren schillernden Facetten. Wichtige Rollen spielen außerdem Kalmare, Pilzgewächse, Künstler, Heilige, Verrückte, die "trüben Tassen" aus der Nachbarstadt Morrow sowie natürlich die umtriebigen Hoegbotton&Söhne.

Das Buch ist mir empfohlen worden, als ich mich vor wenigen Jahren hier im Forum mal über den stupiden Einheitsbrei an Fantasy aufgeregt habe und auf der Suche nach kreativeren Texten war. Und - wow - VanderMeer hält, was mir versprochen wurde. "Stadt der Heiligen und Verrückten" hat sich für mich als der bessere Pratchett herausgestellt. Herrlich absurd, sich selbst dabei aber völlig ernst nehmend, im Gegensatz zu Pratchett (den ich leider eher öde fand) aber wirklich spritzig, witzig. Und hey - wer wollte nicht schon immer mal eine in Form einer Bibliographie erzählte Kindheitsgeschichte eines Kalmars, gefangen im Körper eines Menschen, lesen? VanderMeer füllte Lücken, von denen mir noch gar nicht bewusst war, dass sie vorhanden sind, mit einer großzügigen Menge an berauschenden Pilzsporen. Ab und an muss ich jetzt diesen schimmeligen Belag aus meinen Ohren kratzen - aber was tut man nicht alles für eine gute Lektüre!
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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #162 am: 1.01.2020 | 13:23 »
Sooo, Zeit für die Auswertung meiner Challenge:
    Ich habe ...
    • insgesamt 32 von 40 Büchern gelesen. Damit bin ich sehr zufrieden, auch wenn ich genau genommen nur rund 200 Seiten mehr als letztes Jahr gelesen habe (dünnere Bücher machens möglich ;D).
    • 14 der 24 Kategorien der Tanelorn-Challenge erfüllt, was auch ok ist, weil ich die ja ohnehin nur nebenher "mitgenommen" habe.
    • leider nur 1 der 7 Harry-Potter-Bücher gelesen... hoffentlich schaffe ich da 2020 noch ein paar. O.O
    • Bücher auf Deutsch und Englisch gelesen. Ich habe auch eines auf Russisch angefangen, bin damit aber 2019 nicht mehr fertig geworden. Lag weniger an der Sprache (die ist in dem Buch einfach genug, dass ich es ohne Wörterbuch lesen kann), sondern eher daran, dass ich es stocklangweilig finde. Wenn ich mit diesem Machwerk fertig bin, spende ich es wohl der russischen Abteilung der Stadtbibliothek. Gott... Paulo Coelho ist sowas von schnarchnasig.  :P Eigentlich wollte ich auch versuchen, etwas auf Estnisch zu lesen - aber da ich seit nem halben Jahr das Sprachenlernen unterbrochen habe, ist das auch nichts geworden. *seufz*


    Meine persönlichen Highlights 2019 waren "Stadt der Heiligen und Verrückten" von Jeff VanderMeer, weils einfach mal was völlig anderes war. Und "Dinge geregelt kriegen ohne einen Funken Selbstdisziplin" von Passig und Lobo, weil es mir tatsächlich irgendwie geholfen hat, konstruktiver zu prokrastinieren. Alles in allem bin ich aber dennoch äußerst zufrieden mit mir. :) Das Ziel der Challenge ist für mich ja immer, einfach wieder mehr und vor allem mehr mit Genuss zu lesen - und das hat auch 2019 hervorragend funktioniert. Da kann 2020 kommen!

Gelesene Bücher:
1) Lass den Scheiß doch einfach liegen: Weil Aufräumen dein Leben sicher nicht verändern wird von Jennifer McCartney
2) Sitzen wie ein Buddha. Meditation für Anfänger von Lodro Rinzler
3) Grave Matter von Juno Dawson
4) Depression abzugeben: Erfahrungen aus der Klapse von Uwe Hauck
5) Wie ein leeres Blatt von Boulet
6) Ein bissfestes Abenteuer von Franziska Gehm
7) Das Amulett von Samarkand von Jonathan Stroud
8 ) Peanut: Die Sache mit der Erdnuss von Ayun Halliday
9) Der Mantel von Nikolai Gogol
10) Der Prinz der Elfen von Holly Black
11) Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert von Marie Kondō
12) Dinge geregelt kriegen - ohne einen Funken Selbstdisziplin von Kathrin Passig
13) Schwert und Mistelzweig von Cardon Wârtain
14) Sommergäste von Maxim Gorky
15) Hellblazer: Original Sins von Jamie Delano
16) Micky Mystery - Neue Geheimnisse
17) Schachnovelle von Stefan Zweig
18) Beyond the Wall und andere Abenteuer - Wolfszeit und andere Abenteuer von Peter S. Williams
19) Fünfzig Gedichte von Georg Trakl
20) Huch! Gänsehaut in Entenhausen
21) Nordwärts von Bernhard Hennen
22) Das schwarze Phantom Darkenblot
23) Eine dumme Geschichte von Fyodor Dostoyevsky
24) Horror mit Micky X von Walt Disney Company
25) Harry Potter und der Stein der Weisen von J.K. Rowling
26) The Citadel of Chaos von Steve Jackson
27) Blutkrieg von Wolfgang Hohlbein
28) Das Dämonenschiff von Wolfgang Hohlbein
29) Abenteuer gestalten von Andreas Melhorn
30) Roll Inclusive: Diversity und Repräsentation im Rollenspiel von Frank Reiss u. a.
31) Spawn Origins Collection, Bd. 1 von Todd McFarlane
32) Stadt der Heiligen und Verrückten von Jeff VanderMeer
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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #163 am: 2.01.2020 | 13:44 »
Ich habe mich lange nicht gemeldet, weil ich wenig Zeit hatte; aber ich habe natürlich weiter gelesen. Im Thread hatte ich bei Buch 21 aufgehört. Aus eben diesen Zeitgründen werde ich die restlichen Bücher nicht mehr im Detail kommentieren. Dazugekommen sind bis Ende des Jahres noch:

#22 - Timothy Hickson - On Writing and Worldbuilding
#23 - Alfred Bester - The Stars My Destination
#24 - Nick Dybeck - Der Himmel über Green Harbor
#25 - Louis Begley - Lügen in Zeiten des Krieges
#26 - Werner Raupp - Toni Turek - Fußballgott
#27 - Ernest Hemingway - Der Unbesiegte / Das kurze Leben des Francis Macomber
#28 - John H. Arnold - Geschichte: Eine kurze Einführung
#29 - Wolfgang Kersting - Niccolò Machiavelli
#30 - Thomas Ligotti - The Conspiracy Against the Human Race: A Contrivance of Horror
#31 - Jack London - König Alkohol
#32 - Patrick Süsskind - Die Taube
#33 - Gerhart Hauptmann - Der arme Heinrich
#34 - Norbert Lammert - Wer vertritt das Volk?
#35 - Robert Misik - Die falschen Freunde der einfachen Leute

Meine Favoriten dieses Jahr waren 1984 von Orwell, Ganz normale Männer - Das Reserve-Polizeibataillon 101 und die "Endlösung" in Polen von Christopher R. Browning und Die falschen Freunde der einfachen Leute von Robert Misik. Alle drei Bücher kann ich bedenkenlos empfehlen.

Für das neue Jahr möchte ich wieder auf 40 Werke kommen, und vor allem hier wieder mehr dazu berichten.
Ich hatte für das Jahr 2019 45 Werke festgelegt, nachdem ich 2018 52 gelesen hatte, bin mit 35 Werken allerdings gescheitert. Dennoch habe ich fast 10.000 Seiten gelesen, also bin ich nicht unzufrieden. :-)

Edit: Statt der anvisierten 40 Seiten pro Tag sind es 26,06 Seiten geworden.
« Letzte Änderung: 2.01.2020 | 13:49 von Menthir »
„Zutrauen veredelt den Menschen, ewige Vormundschaft hemmt sein Reifen“ - Johann Gottfried Frey

Offline Ginster

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #164 am: 5.01.2020 | 18:08 »
Back home  :)

Ich bin mit 39/40, genaugenommen etwa 39,5/40 denkbar knapp am Ziel vorbeigeschrammt. Das Jahr hat insgesamt Spaß gemacht. Ich habe vermutlich mehr gelesen, als ich sonst gelesen hätte. Dennoch: manchmal fühlte es sich ein bisschen an, wie "abarbeiten". Außerdem bin ich 2-3 längeren und/oder anspruchsvollen Werken in diesem Jahr aus dem Weg gegangen. Das war auch ein bisschen schade.

Deshalb war es für mich eine nette Erfahrung, noch einmal möchte ich mir bei diesem Hobby aber keine derartigen Ziele setzten. Für 2020 heißt mein Ziel daher einfach 100% Lesegenuss.  ;)

Übrigens großen Respekt, was manche hier lesen. 245 Bücher, wie schafft man das?  :o