Autor Thema: Reading Challenge 2019  (Gelesen 2027 mal)

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Offline Huhn

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Reading Challenge 2019
« am: 23.12.2018 | 17:56 »
Hallo liebe Leseratten!

Auch 2019 wird es wieder eine Reading Challenge geben! Weil das im letzten Jahr gut geklappt hat, werden wir auch dieses Jahr wieder jeweils unsere persönliche Challenge festlegen, so dass alle ihr Herausforderungslevel und die Bücher, die sie gerne lesen möchten, selbst bestimmen. :)

Wie funktioniert die Challenge?
Die Regeln sind ganz leicht: Ihr wählt eure persönliche Challenge und postet sie hier in den Thread. Im Startpost sammle ich alle Teilnehmenden und ihre Challenges und halte eure Fortschritte fest. :) Wie immer freue ich mich, wenn ihr nicht nur postet, was ihr gelesen habt, sondern auch ein paar Sätze zum Buch verliert: Warum habt ihr es gelesen? Wie hat es euch gefallen? Wem würdet ihr es empfehlen?

Was soll ich nur lesen?
Was für eine Challenge ihr absolvieren möchtet, ist eure Sache. Ihr könnt einfach eine bestimmte Anzahl an Büchern oder Seiten festlegen, die ihr im Verlauf des Jahres lesen möchtet. Ihr könnt eine Challenge aus den Weiten des Internets wählen (z.B. die Popsugar Challenge). Oder ihr macht mit bei der Tanelorn Challenge (siehe Spoiler).

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)

Wer macht mit?

Clawdeen - 25 Bücher lesen, verschiedene Challenges (Popsugar, Tanelorn) - 7/25
Weltengeist (auf Goodreads) - jeden Tag ca. 20 Seiten, insgesamt also ca. 24 Bücher (auf Goodreads: 52) - 12/24
Menthir - jeden Tag ca. 40 Seiten und/oder insgesamt mind. 40 Bücher - 3/40
Infernal Teddy (auf Goodreads) - 100 Bücher - 25/100
Lyris - Eigenbräu aus Linz the Bookworm-, Popsugar- und Tanelorn-Challenge, insgesamt 100 Bücher - 31/100
Liv (Updates über Lyris) - Punktesystem, insgesamt 100 Bücher - 21/100
Ayou (auf Goodreads) - 15 Bücher - 0/15
Huhn (auf Goodreads)- 40 Bücher, Tanelorn-Challenge und Harry Potter - 11/40
Niniane - 20 Bücher - 0/20
Sashael - 10 Bücher - 1/10
Greifenklaue - 25 Bücher aus der Popsugar-Challenge - 12/25
Supergerm - 60 Bücher, The Nerd Daily Reading Challenge und die ersten beiden Stufen der Christian Reading Challenge - 2/60
[Hier könnte auch dein Name stehen!]

(aktuell bis Antwort #56)
« Letzte Änderung: 9.03.2019 | 16:34 von Huhn »
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Online Clawdeen

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #1 am: 24.12.2018 | 11:24 »
Auf den Thread hab ich ja gewartet.  :)

Tatsächlich lese ich mittlerweile kaum noch Romane, sondern fast ausschließlich Sach-/Fach-/Rollenspielbücher. Das ist auch toll, aber ich würde mir gern wieder "angewöhnen", auch abseits dessen wieder mehr zu lesen.

Ich glaube nicht, dass ich auch nur annähernd eine Chance habe, eine der vorbereiteten Challenges abzuschließen. Darum probiere ich es gleich mal mit Popsugar UND der Tanelorn-Challenge. Kostet ja nix, und mal sehen, wie weit ich da so komme. Und im Gegensatz zu diesen unrealistischen Vorhaben ist das Ziel 3: 25 Bücher lesen.

Schöne Feiertage!  :)
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Offline Weltengeist

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #2 am: 24.12.2018 | 15:59 »
Ich setze meinen Plan von 2018 einfach fort: Jeden Tag mindestens 20 Buchseiten zu lesen.

"Bücher" kann Belletristik, Sachbücher, Fachbücher u.v.m. sein, aber Graphic Novels und Rollenspielmaterial zählen nicht.

Wenn ich das durchhalte, sollten so mindestens 24 Bücher im Jahr 2019 drin sein. Und offen gestanden spekuliere ich darauf, dass es auch deutlich mehr werden könnten.

EDIT: Aufgrund der geplanten Tanelorn-Abstinenz werde ich den Verlauf der Reading Challenge 2019 nicht mehr hier dokumentieren, sondern auf Goodreads. Vielleicht gibt's aber zum Jahresende eine Statusmeldung.
« Letzte Änderung: 5.01.2019 | 14:46 von Weltengeist »
Über Geschmack kann man nicht streiten. Aber auf Tanelorn hindert das niemanden daran, es trotzdem zu tun.

Spielleitermotto: Ein Kaufabenteuer ist eine Geschichte, wie sie hätte passieren können, wenn man keine Spieler darauf losgelassen hätte.

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Offline Menthir

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #3 am: 25.12.2018 | 11:25 »
Ich habe die letztjährige Challenge nicht geschafft nach den Maßgaben der Challenge selbst. Ich stehe bei 27 von 40 Büchern und werde darüber, wenn ich das recht sehe, auch nicht mehr hinaus kommen.

Insgesamt habe ich allerdings 50 Bücher gelesen und lese im Moment sogar Buch 51, bin bei einem Leseschnitt von etwas über 40 Buchseiten pro Tag, insofern werde ich mich wahrscheinlich einfach Weltengeists Ansatz anschließen. Ich habe noch nie so viel für mich gelesen wie in diesem Jahr, und das möchte ich beibehalten.

Wenn dabei wieder 40 Seiten pro Tag oder zumindest 40 Bücher insgesamt rauskommen, werde ich zufrieden sein. Sofern ich ein Buch einer Kategorie zuordnen kann, werde ich das gerne tun. :)
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Offline Huhn

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #4 am: 25.12.2018 | 21:51 »
Willkommen schonmal an alle, die sich bislang gemeldet haben! Schön, dass ihr (wieder) mit an Bord seid. :) Ich mach natürlich selbst auch mit, überlege aber noch, wie genau ich meine Challenge gestalten möchte.

Bei Weltengeist und Menthir hab ich jetzt oben im Startpost nur die Anzahl gelesener Bücher als "Kennzahl" hinten eingefügt. Inwiefern ihr jeden Tag 20/40 Seiten lest, kann ich irgendwie schlecht hier im Thread nachverfolgen, gelesene Bücher hingegen lassen sich gut zählen. Ist aber bloß für die Buchhaltung hier im Thread. :)
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Offline Infernal Teddy

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #5 am: 25.12.2018 | 21:58 »
Ich probiere mich mal wieder an 100 Bücher in 2019.

Verfolgen kann man das ganze HIER
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Offline Menthir

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #6 am: 27.12.2018 | 09:23 »
@Huhn

So habe ich mir das auch gedacht. Bücher sind sowieso eine zuverlässigere Kennzahl, weil Buchseiten ja je nach Layout mal dieses und jenes bedeuten können und eben - wie du schon sagst - schlecht über dieses Medium aufzuführen sind.

Ich selbst nutze dafür seit Ende 2015 eine Excel/Google Drive-Tabelle. Damals lag ich im Krankenhaus und hatte auf dem Krankenbett beschlossen, dass ich wieder mehr für mich lesen muss, nachdem ich das mit dem Studium quasi eingestellt hatte.
Seitdem führe ich Buch über alles, was ich lese, ob ich es beende, wie viele Seiten ich täglich lese, wie gut mir die Bücher gefallen haben. Goodreads kam erst letztes Jahr dazu, jetzt führe ich beides. Und mit steigender Zahl. Da ich 2015 erst im September wieder anfing zu lesen, war der Jahresschnitt 6,5 Seiten, 2016 habe 20,6 Seiten pro Tag gelesen. 2017 30,3 Seiten und 2018 Stand jetzt: 40,5 Seiten. Aber das wäre auch zu stressig, dass hier auch noch zu führen.

In Kürze, ich werde mich auch weiterhin auf Bücher, nicht auf Seiten berufen, wenn ich was dazu schreibe.
Und vielen Dank dafür, dass du wieder unsere Buchhalterin bist. :)
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Offline Lyris

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #7 am: 27.12.2018 | 14:32 »
Liv und ich machen auch wieder mit.

Ich werde mich hieran versuchen: https://linzthebookworm.blogspot.com/2018/12/2019-reading-challenge.html
Allerdings in etwas abgewandelter Form. Erstens habe ich alles "reread" getilgt, zweitens "eingedeutscht" (z. B. Börsenblatt Best Seller statt New York Time's Best Seller), drittens nehme ich für Free Space beliebige Kategorien aus anderen Liste wie z. B. Popsugar Challenge und habe noch 12 davon zusätzlich angehängt. Außerdem natürlich die Tanelorn-Challenge.  ;D
Das macht gesamt 96 Kategorien.

Für Liv gibt es ein Punktesystem. Das braucht sich nicht auf. Dieses mal war es für sie doof als alle Kategorien erledigt und noch noch so viel Jahr übrig war.  :P Pro Buch sind maximal 6 Punkte erreichbar. Für bestimmte "Zwischenziele" insgesamt 50 Sonderpunkte. Für je 100 Punkte gibt es ein Buch extra.

@Huhn: Da du bestimmt eine Bücherzahl angeben willst, nimm 100 (für uns beide). Nach dem letzten Jahr halte ich das für realistisch.  ::)

Online Ayou

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #8 am: 27.12.2018 | 17:24 »
Ich denke ich muss auch wieder mehr lesen. Daher habe ich beschlossen das ich zumindest 15 Bücher in diesem Jahr lesen will.
Ich editiere hier später noch meinen Goodreads link rein. Muss mich da aber erst registrieren. ~;D
Sie denken das sie Löwen wären doch was ihr nicht wisst ist das diese Szene schon seit langer Zeit ein Zirkus ist.
Und deswegen bringen sie Hyänen zum lachen, denn Löwen machen sich im Zirkus vor dem Menschen zum Affen!

Timatic

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #9 am: 27.12.2018 | 17:38 »
Wuhu, es wird ja richtig lauschig diesmal! *rückt einige plüschige Lesesessel in den Thread*

@Lyris: Wie funktioniert denn Livs Punktesystem? *neugierig*
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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #10 am: 28.12.2018 | 12:48 »
Hier auch mein Goodreads Link
Sie denken das sie Löwen wären doch was ihr nicht wisst ist das diese Szene schon seit langer Zeit ein Zirkus ist.
Und deswegen bringen sie Hyänen zum lachen, denn Löwen machen sich im Zirkus vor dem Menschen zum Affen!

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Offline Huhn

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #11 am: 28.12.2018 | 13:30 »
Ich hab lange rumüberlegt, wie ich dieses Jahr meine Challenge angehen will. Am Ende habe ich mich entschlossen, doch wieder die 40 Bücher anzupeilen. Das klappt zwar seit 3 Jahren schon nicht, aber vielleicht klappt es ja diesmal und irgendwie hat es ja mittlerweile auch Tradition. Werde als Teil dieser 40 Bücher die Tanelorn-Challenge integrieren, möchte mich aber auch zu nichts nötigen. Wenn ein Buch zu einer Kategorie passt, freue ich mich - und wenn es nicht passt, ist das auch ok. :)

Außerdem würde ich 2019 gerne die Harry Potter-Reihe nochmal komplett lesen. Habe mir zu Geburtstag und Weihnachten einen Teil der alten "Familienpotters" schenken lassen, so dass ich bis Band 4 erstmal versorgt bin. Die anderen werde ich mir wohl zu kommenden Festivitäten schenken lassen und bis dahin kann ich auch auf die Bibliothek ausweichen. Freue mich schon... in den Büchern dürften diverse Schokoflecken vom naschenden Vergangenheits-Hühnchen sein, das um Mitternacht sein Buch in Empfang nahm und dann in den nächsten Tagen in der Schule zu nichts zu gebrauchen war, weil es die Bücher binge-lesen musste.  ^-^
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Offline Niniane

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #12 am: 28.12.2018 | 13:36 »
Momentan besteht meine Reading Challenge aus den ca. 20 Büchern in unserem Regal, die ich noch nicht gelesen habe (oder nur angefangen). Das wirkt jetzt viel, aber ich habe auch in den letzten zwei Monaten noch einen ganzen Schwung bekommen (7 Stück). Vielleicht passt das ja alles sogar in eine vorgegebene Challenge, die Titel sind auch querbeet (Sachbücher, Romane, deutsch, englisch, französisch, flämisch...)
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Offline Sashael

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #13 am: 28.12.2018 | 14:25 »
Ich habe die letzten Jahre in den Challenges komplett versagt. Ich lese viel zu wenig. Meine Challenge wäre 10 Bücher dieses Jahr. Ich bin mir allerdings sicher, dass ich auch diesmal versagen werde. ;D
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Offline Lyris

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #14 am: 29.12.2018 | 07:40 »
@Lyris: Wie funktioniert denn Livs Punktesystem? *neugierig*
Es gibt 6 Oberkategorien (Genre, Thema, Hauptfigur(en), es-kommt-vor, Gestaltung, Sonstiges), zu jeder je 7 Begriffe (z. B. es-kommt-vor: ein Geheimgang/-raum, etwas Unheimliches, ein Kino/Theater, ein Unfall, ein Geburtstag, Weihnachten/Advent, eine Person mit A...). Zu jedem Buch kann sie aus jeder Kategorie einen passenden Begriff aussuchen, für jeden gibt es einen Punkt. Sonderpunkte gibt es, wenn ein Begriff zum ersten mal verwendet wird, wenn eine ganze Zeile (also zum Beispiel alle Begriffe die in ihrer Kategorie an dritter Stelle stehen) erledigt ist und wenn alle Begriffe mindestens einmal benutzt wurden. Ob ich 7 statt 6 Punkte zu einem Buch vergebe, wenn alle Kategorien erfüllt sind, überlege ich noch.

Offline Huhn

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #15 am: 30.12.2018 | 11:58 »
Das klingt richtig gut! Wenn sie möchte, kann ich neben den gelesenen Büchern bei Liv auch die bislang erreichten Punkte posten. :)

Ich hab vorhin aus einer Laune raus entschlossen, mir zusätzlich vorzunehmen, je ein Buch in jeder Sprache zu lesen, die ich halbwegs flüssig lesen kann (bzw. können sollte) --> Deutsch, Englisch, Russisch, Estnisch. Estnisch wird ein bisschen komplizierter, aber da "lese" ich ja Harry Potter Band 1 und den schaffe ich auch mit meinen bescheidenen Sprachkenntnissen.

Wenn ich mir erlaube, ein Buch für mehrere Kategorien zu zählen, ist das machbar. Wenn ich nur eine Kategorie pro Buch zählen will, habe ich jetzt 24 (Tanelorn) + 7 (Harry Potter) + 4 (Sprachen) = 35 Kategorien. Mal gucken.
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Offline Huhn

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #16 am: 1.01.2019 | 15:23 »
Das neue Jahr hat begonnen und die Challenge ist feierlich eröffnet! Viel Erfolg und vor allem Lesevergnügen wünsche ich uns allen!  ^-^
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Offline Greifenklaue

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #17 am: 1.01.2019 | 22:15 »
Ich will min. 25 Bücher aus der Pop Sugar-Challenge lesen.
"In den letzten zehn Jahren hat sich unser Territorium halbiert, mehr als zwanzig Siedlungen sind der Verderbnis anheim gefallen, doch nun steht eine neue Generation Grenzer vor mir. Diesmal schlagen wir zurück und holen uns wieder, was unseres ist.
Schwarzauge wird büssen."

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Offline Huhn

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #18 am: 4.01.2019 | 23:05 »
Ich hab das erste Buch gelesen! Wheee!

#1
Jennifer McCartney - Lass den Scheiß doch einfach liegen. Weil Aufräumen dein Leben SICHER NICHT verbessern wird.
(Challenge: 40 Bücher lesen;  :t:-Kategorie: Ein Buch in dem andere literarische Werke erwähnt oder zitiert werden)

Jennifer McCartney rechnet mit dem Aufräumehype und all den dazugehörigen Ratgebern (insbesondere Marie Kondo) ab und feiert das alltägliche und ja doch irgendwie gemütliche (oder wenigstens erträgliche) Chaos, das das Leben in einer Wohnung eben so verursacht. Aufräumen ist eine Verschwendung von Lebenszeit. Es macht doch viel mehr Spaß und ist viel besser, sich stattdessen erst recht zuzumüllen! Mit zahlreichen Links zu Seiten, die sich zum weiteren Anhäufen von nutzlosem Krempel bestens eignen.

Ich hab mich beim Lesen königlich amüsiert. Klar, alles mit Augenzwinkern zu konsumieren, aber so manch Lebensweisheit steckte für mich schon drin. Dass eine ordentliche Wohnung nicht mein Leben in neue Bahnen lenken wird. Dass es manchmal besser ist, einfach mal den Scheiß liegen zu lassen, sich damit abzufinden und die Zeit, die ich mich sonst über etwas geärgert hätte, lieber netter zu verbringen. Und dass Bücher per definitionem niemals Unordnung sein können, denn sie sind schließlich von Natur aus stapelbar und was in Stapeln herumsteht, ist aufgeräumt.  ;D

Habe das Buch eigentlich nur deswegen gelesen, weil ich eigentlich Marie Kondo lesen wollte (nachdem ich diesen Artikel bei Zeit Online las), aber das in der Stadtbibliothek schon ausgeliehen war. Stattdessen dann halt die Parodie. Werde Kondos Aufräummanifest trotzdem noch lesen... ob ich es mit McCartney im Hinterkopf aber noch ganz für voll nehmen kann, weiß ich nicht. Jedenfalls gibt es jetzt den Plan, meiner Mutter (die in Krempel nur so ersäuft) dieses Buch von Kondo zum Geburtstag zu schenken. Und wenige Wochen später dann meinem Stiefvater das von McCartney. Und dann lehne ich mich zurück und beobachte die Entwicklung der Apokalypse. Das wird lustig! 
~;D
Einziger Nachteil an dem Plan: Ich kann dieses Buch jetzt noch nicht auf Goodreads eintragen, denn da liest meine Mutter mit.
« Letzte Änderung: 4.01.2019 | 23:19 von Huhn »
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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #19 am: 6.01.2019 | 02:02 »
1. Ein Buch mit einem Kleidungsstück oder Accessoire auf dem Cover - Die Wahrheit über Männer - eine stilisierte Frau mit Hörnern in betont kurzem Kleid mit Fledermausflügel in rot auf dem Cover

War in einem Buchpaket dabei und von mir als Klolektüre genutzt worden. Über 350 Zitate, Sinnsprüche und Witzchen über Männer.



"In den letzten zehn Jahren hat sich unser Territorium halbiert, mehr als zwanzig Siedlungen sind der Verderbnis anheim gefallen, doch nun steht eine neue Generation Grenzer vor mir. Diesmal schlagen wir zurück und holen uns wieder, was unseres ist.
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Online Clawdeen

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #20 am: 8.01.2019 | 09:41 »
Huhn, jetzt gibt es bei Netflix auch ne Marie Kondo-Serie. Die find ich bislang so lala. Vom Buch bin ich aber im Kern (einige Abstriche mache auch ich, aber die haben wenig mit dem Aufräumen an sich zu tun) großer Fan!  :)

Mein erstes Buch kann ich nun auch vermelden:

#1
Ian Caldwell, Dustin Thomason: Das letzte Geheimnis
(Zählt für: 25 Bücher lesen (1/25); Popsugar: A book set on a college or university campus)

Tom und Paul sind Studenten in Princeton. Sie beide brüten über ihrer Abschlussarbeit, wobei sie nur zwei Dinge unterscheiden: Tom schreibt über Mary Shelley, Paul über das fünfhundert Jahre alte kryptische Werk Hypnerotomachia Poliphili, außerdem hat Paul mit seiner Arbeit bereits im ersten Studienjahr begonnen.
Die beide wurden schon rasch Freunde in Princeston, doch was sie verbindet, trennt sie zugleich: das alte Buch. Toms kürzlich bei einem Unfall verstorbener Vater hatte sein Leben in den Dienst dieses Werkes und in die Hoffnung, es entschlüsseln zu können gelegt. Diese Besessenheit des Vaters ist es, was Tom an dem alten Buch zugleich fasziniert und abstößt, ebenso wie Paul immer sichtbarer in die Fußstapfen seines Vaters zu treten scheint.
Als Tom bemerkt, dass das Hypnerotomachia Poliphili Paul und ihn zu verschlingen droht, zieht Tom im Gegensatz zu Paul die Notbremse. Doch damit ist das Unheil längst nicht gebremst, denn Paul macht Entdeckungen, die in fünfhundert Jahren niemand machte, und schließlich gelingt es ihm, den Code des alten Buches zu knacken. Doch die Tatsache, dass es undenkbar scheint, dass ein Student ein Mysterium enträtselt, mit dem sich Wissenschaftler schon Jahrzehnte und Jahrhunderte befassen, macht es Pauls Neidern nur zu leicht, ihm Steine in den Weg zu legen und zu versuchen, ihn aus dem Weg zu räumen, um die Entdeckungen als die eigenen zu publizieren.


Das war ein Re-Read. Hatte das Buch als Neuerscheinung 2006 gelesen. Hatte damals keine Erwartungen und war darum auch nicht enttäuscht, dass es eigentlich wenig um Thrillerinhalte geht als vielmehr um Freundschaft, Entwicklung, Erwachsen werden und derlei. Fand es ziemlich gut.
Mit der Zeit hab ich allerdings vergessen, dass es kein Thriller war und bin jetzt beim Re-Read mit Thrillererwartung ran gegangen. Fehler. Hat mir diesmal gar nicht mal so gut gefallen. Mittelfeld.
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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #21 am: 8.01.2019 | 18:32 »
Ich hab leider kein Netflix, aber Youtube befriedigt mein Bedürfnis danach, anderen Menschen beim Aufräumen zuzuschauen, bislang auch ganz gut.  ~;D Im Grunde brauch ich derzeit auch keine Aufräumhilfe, denn die Wohnung ist ok und es gibt auch nicht besonders viel, was ich noch ausmisten könnte. Ich bin in den letzten Jahren dermaßen oft umgezogen und hab dabei jedesmal entrümpelt, dass alles, was jetzt noch da ist, seine Daseinsberechtigung hat.
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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #22 am: 11.01.2019 | 17:08 »
#2
Lodro Rinzler - Sitzen wie ein Buddha. Meditation für Anfänger
(Challenge: 40 Bücher lesen)

Eine kurzweilige Einführung ins Meditieren, die strukturiert dabei helfen soll, selbst damit zu beginnen. Das fängt bei der Frage an, was meditieren ist, warum ich überhaupt meditieren will (aka was ich denke, was es mir bringt), wie ich meditiere und wie mit Problemen, die dabei auftreten, umgegangen werden kann. Ein Fokus liegt hierbei auf Achtsamkeit und Gewahrsamkeit - also der Fähigkeit, ganz bewusst bei mir und meiner jetzigen Umgebung zu sein und nicht ständig in Vergangenheit und Zukunft abzuschweifen. Schlüssel dazu ist auch der Umgang mit eigenen Emotionen, wozu im Buch ebenfalls Ideen zu finden sind. Der hintere Teil des Buches befasst sich damit, wie die Methoden, die beim Meditieren erlernt werden, dabei helfen können, auch außerhalb der Mediation ein entspannterer Mensch zu werden.

Ich bin mir zwar immer noch nicht sicher, ob Meditation wirklich der Weisheit letzter Schluss ist, aber das Buch war so alltagsnah geschrieben, dass ich es jetzt mal versuchen werde, mir 11 Tage lang abends fünf Minuten zum Meditieren zu nehmen. Grundsätzlich finde ich auch die Idee, nicht ständig mit den Gedanken überall zu sein, und natürlich die Tipps, wie das erreicht werden kann, hilfreich.
Der hintere Teil des Buches hat mich dann nicht so überzeugt, wenn auch zum Nachdenken angeregt. Irgendwie mag ich den Gedanken, als ständig bewusster, tiefenentspannter und anderen gegenüber total gerechter Emotionskontrollfreak durch die Gegend zu laufen, nicht. Und die Menschen, die ich so kennengelernt habe, die sich zu viel mit Achtsamkeit befasst haben, waren auch einfach nur nervtötend und total auf Emotionen und Wohlergehen fixiert. Ich denke, sich allzusehr auf die eigenen Emotionen zu konzentrieren, ist ein toller Weg, sich sehr unglücklich zu machen. Das ist für mich, als würde ich mich pausenlos auf meine Haut konzentrieren und mich dann wundern, wenns anfängt zu jucken.  ::)

Alles in allem werde ich einige der Ratschläge aufnehmen und den Meditationstipps eine Chance geben. Insbesondere die Hinweise zum Umgang mit (starken) Emotionen im Alltag fand ich auch sehr nützlich, wenn auch nicht bahnbrechend neu. So oder so ein schön zu lesender und nicht so abgehobener Ratgeber, der einen größtenteils mit esoterischem Gewäsch in Ruhe lässt und den Alltagsbezug aufrechterhält.
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Offline Sashael

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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #23 am: 11.01.2019 | 18:41 »
Neil Gaiman - Anansi Boys
(Challenge: 10 Bücher)

Ein typischer Gaiman, wobei mir bei diesem ein wenig fehlt. Die Geschichte über die Söhne des Spinnengottes Anansi hat für meinen Geschmack weniger Ecken und Kanten, als sie hätte haben können. Trotzdem sehr gefällig.
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Re: Reading Challenge 2019
« Antwort #24 am: 13.01.2019 | 16:12 »
#1

George Orwell - 1984
(Aus der POPSUGAR-Challenge: A book that has inspired a common idiom (e.g., Big Brother from 1984) / Persönliche Challenge: 40 Bücher lesen)

Wahrscheinlich gibt es ein kein Buch, welches im Internet- und Überwachungszeitalter so viel Rezeption erfahren hat wie 1984 von George Orwell. Möglicherweise hat es seit seiner Veröffentlichung 1949 kein Buch gegeben, welches bei dieser Thematik so viel Rezeption erfahren hat; je nach dem Zeitgeist mit Radio, Fernsehen und dann zunehmend Computern. Wahrscheinlich hat es auch kaum ein Buch gegeben, welches derartig als Mahnung, Prophezeiung oder gar auch Blaupause des Totalitarismus gesehen wird.

Orwells Werke gehören gemeinhin zu dem bekanntesten und gelobtesten, was die Literatur des 20. Jahrhunderts angeht. Und in meiner kurzen Beschreibung möchte ich gar nicht abmessen, was sich bewahrheitet hat oder welche dystopischen Möglichkeiten in dem Werk stecken. Das ist an anderen Stellen ausgiebig getan wurde und ist fortwährender Prozess der Rezeption, die in absehbarer Zeit nicht enden wird. Auch möchte ich - für den Moment - nicht ermessen, wie sehr Orwells eigenes Leben und seine Erfahrungen sich abbilden, obwohl das Thema mich sehr interessiert und mich noch damit befassen werde.

Ich möchte nur kurz darstellen, warum dieses Werk bei mir so einen besonderen Eindruck hinterlässt. Meines Erachtens liegt das nicht allein an der von Orwell konzeptionell erdachten Dystopie mit ihrer Allgegenwärtigkeit und ihrem Verlangen, sogar das Denken zu brechen und zu kontrollieren; Gewissheiten aufzulösen und den Zustand einer ewigen Krise heraufzubeschwören (an sich bedrohlich genug und heute politisch längst umgesetzt), sondern es liegt vor allem in seiner literarischen Fähigkeiten, es einem nicht nur intellektuell begreiflich zu machen, sondern einen diese Dystopie fühlen zu lassen. Durch seine Wortwahl (damit ist nicht nur Neusprech/Newspeak gemeint) und seine literarischen Entscheidungen macht er die Allgegenwärtigkeit und die Bedrohung greifbar, und zwar dadurch, dass er nicht "over the top" geht, sondern alles in dem Rahmen lässt, von dem wir ganz sicher wissen, dass Menschen sich dies gegenseitig antun. Das Erscheinende, das Niederwerfende ist, dass es in seiner scheinbaren Unmenschlichkeit sehr wohl menschlich ist.

Dadurch entsteht eine dichte Atmosphäre, die durchgehend stark und glaubwürdig bleibt. Zusammen mit den glaubwürdigen Konsequenzen, dem erstickten Heldentum, ist es ein nachvollziehbares wie sehr eindrückliches Werk und ich bin dementsprechend froh, dass ich mich überwunden habe, es endlich mal zu lesen.
Es ist freilich eher etwas, was man nicht an seinen schlechtesten Tagen und vor allem mit starkem Magen lesen sollte.

9,5 von 10 Punkten.
„Zutrauen veredelt den Menschen, ewige Vormundschaft hemmt sein Reifen“ - Johann Gottfried Frey