Autor Thema: Alltagstätigkeiten mit Proben - Sinn?  (Gelesen 3266 mal)

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Offline Feuersänger

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Re: Alltagstätigkeiten mit Proben - Sinn?
« Antwort #25 am: 9.02.2019 | 18:36 »
Lebenssimulation tut Not!

.
.
.

Will sagen: Sinn macht das keinen, aber es gibt halt eben immer noch Spieler, die das so wollen, weil es ihnen intuitiv völlig klar ist, dass die Simulation dieses belanglosen Hartwurstscheiss' untrennbar zum Rollenspiel dazugehört.
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Re: Alltagstätigkeiten mit Proben - Sinn?
« Antwort #26 am: 9.02.2019 | 19:00 »
Wo ich Proben für Alltagstätigkeiten teilweise auch sehr sinnvoll finde, ist, wenn längere Zeiträume abgedeckt werden und es auch mehr um Effizienz geht als um geschafft-nicht geschafft. Gerade bei so Downtime-Angelegenheiten.
Also meinetwegen weiß man, man hat jetzt 2 Wochen Zeit, und einer aus der Gruppe hilft solange in der Taverne aus, und hofft vielleicht genug Geld für einen Heiltrank zu verdienen. Da kann es dann schon viel Sinn machen, mal Charisma oder sowas zu würfeln, wie gut das Trinkgeld so ausfällt.

Jup. Etwa der monatliche Job-Roll bei GURPS, den jeder gut am Anfang einer Session machen kann, um zu schauen, wie viel Kohle er zur Verfügung haben wird. Das ist schön dynamisch und es ergeben sich nette Entwicklungen, z.B. Komfortstatus-Änderungen und damit neue/vergraulte Kontakte. Ist super für episodische Echtweltsettings mit wenig Loot, z.B. Cthulhu.
« Letzte Änderung: 9.02.2019 | 19:02 von Derjayger »
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Offline YY

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Re: Alltagstätigkeiten mit Proben - Sinn?
« Antwort #27 am: 9.02.2019 | 19:02 »
Lebenssimulation tut Not!

Klingt nach einem Spruch für ein T-Shirt ;D

Dass es "immer noch" solche Spieler gibt, ist aber ein Stück weit eine Denkfalle.
Da darf man die persönliche Entwicklung nicht mit der allgemeinen gleichsetzen - nur weil man das selbst seit 15 Jahren nicht mehr so sieht, heißt das nicht, dass das die natürliche Entwicklungsrichtung ist und andere das quasi zwingend auch irgendwann "einsehen".
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Re: Alltagstätigkeiten mit Proben - Sinn?
« Antwort #28 am: 9.02.2019 | 19:21 »
Ich glaube, letzten Endes kommt es sehr auf den Spielstil an.

Wenn der Spieler den "Alltag" spielen möchte und eine Entscheidung Einfluss auf den weiteren Fortgang hat, macht es durchaus Sinn auch würfeln zu lassen.

Wir hatten beispielsweise mal eine DSA Sitzung, wo ein ein Charakter einer Angestellten des Aventurischen Boten nachgestellt und versucht hat, sich unersetzlich zu machen. Das ging dann soweit, dass der Charakter versuchte ihre Texte vor Abgabe noch zu lesen und zu regridieren.
Da er aber kaum lesen konnte, lies ich würfeln.

Hatte einen Einfluss auf den Beruflichen Erfolg der "Journalistin" und damit auf ihr Verhältnis zum SC.
Relevant für irgendein Abenteuer war das nicht - aber es hat eine Menge Spaß gemacht :-)
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Offline Crizzl

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Re: Alltagstätigkeiten mit Proben - Sinn?
« Antwort #29 am: 9.02.2019 | 19:25 »
Hat keinen Sinn (Zumindest für meinen Spielstil).

Gibt es Spieler, die gerne den Alltag ihrer Spielfigur simulieren wollen?
Sicherlich!
Macht das allen Beteiligten Spaß?
In den meisten Fällen wohl eher nicht.

Wenn ein Spieler bei mir so eine Probe ablegen wollen würde, dann würde ich ihm klar machen, dass es nicht darum geht, ob er etwas schafft, sondern wie lange die Aktion dauert. Weil ernsthaft, wenn jemand Schreiner ist, dann wird er einen Schrank bauen können.

Ist aber wie gesagt nicht mein Spielstil.

Offline Feuersänger

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Re: Alltagstätigkeiten mit Proben - Sinn?
« Antwort #30 am: 9.02.2019 | 19:35 »
Dass es "immer noch" solche Spieler gibt, ist aber ein Stück weit eine Denkfalle.

Nunja. Meine Beobachtung ist, dass Neueinsteiger, die gerade erst das RPG entdecken, sehr oft intuitiv so eine simulationistische Erwartungshaltung haben. Ich halte diesen Approach sozusagen für den "natürlichen Einstieg" ins Rollenspiel. Aber dann würde ich halt auch "erwarten"*, dass dann mit der Zeit und tiefergehender Beschäftigung sich so allmählich diverse Erkenntnisse einstellen. Wie halt eben zum Beispiel, dass so eine Lebenssimulation öder, geisttötender Schwachsinn ist und sowieso mit  Realismus nichts zu tun hat.

*) Gänsefüßchen, weil ich ebenfalls aus Beobachtung natürlich weiß, dass dieser Erkenntnisprozess eben bei vielen Spielern nicht stattfindet.
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Re: Alltagstätigkeiten mit Proben - Sinn?
« Antwort #31 am: 9.02.2019 | 19:36 »
*) Gänsefüßchen, weil ich ebenfalls aus Beobachtung natürlich weiß, dass dieser Erkenntnisprozess eben bei vielen Spielern nicht stattfindet.


Naja, wird bei mir schon noch kommen irgendwann, ich geb' mir auch Mühe, versprochen! ^-^
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Offline Crizzl

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Re: Alltagstätigkeiten mit Proben - Sinn?
« Antwort #32 am: 9.02.2019 | 19:49 »
Nunja. Meine Beobachtung ist, dass Neueinsteiger, die gerade erst das RPG entdecken, sehr oft intuitiv so eine simulationistische Erwartungshaltung haben. Ich halte diesen Approach sozusagen für den "natürlichen Einstieg" ins Rollenspiel. Aber dann würde ich halt auch "erwarten"*, dass dann mit der Zeit und tiefergehender Beschäftigung sich so allmählich diverse Erkenntnisse einstellen. Wie halt eben zum Beispiel, dass so eine Lebenssimulation öder, geisttötender Schwachsinn ist und sowieso mit  Realismus nichts zu tun hat.

*) Gänsefüßchen, weil ich ebenfalls aus Beobachtung natürlich weiß, dass dieser Erkenntnisprozess eben bei vielen Spielern nicht stattfindet.

Da habe ich andere Erfahrungen gemacht.
Die meisten Schüler, die ich durch die AG heranführe haben keinerlei Erwartungshaltung in die Richtung. Die sehen Rollenspiele als Videospiele in denen sie coole Dinge tun und nicht einen regulären Job haben. Aber das ist eher anekdotisch, da wir aus unser beider Erfahrung nicht auf die Allgemeinheit schließen können. Schon gar nicht auf die Zielgruppe, die die Rocket Beans erreichen, die hier in den seltensten Fällen den Weg herfinden.

Offline YY

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Re: Alltagstätigkeiten mit Proben - Sinn?
« Antwort #33 am: 9.02.2019 | 19:51 »
Meine Beobachtung ist, dass Neueinsteiger, die gerade erst das RPG entdecken, sehr oft intuitiv so eine simulationistische Erwartungshaltung haben. Ich halte diesen Approach sozusagen für den "natürlichen Einstieg" ins Rollenspiel.

Das steht und fällt für mich mit der Frage, mit welchen Mitspielern und welchem System sie anfangen (und aus welcher "Ecke" sie zum Rollenspiel kommen).

Ich sage: Es gibt keinen "natürlichen" Einstieg. Nur fangen eben aus den Rahmenbedingungen heraus viel mehr Leute mit DSA an als mit...irgendwas anderem. Und das prägt dann erst mal die Sichtweise.
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Offline bobibob bobsen

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Re: Alltagstätigkeiten mit Proben - Sinn?
« Antwort #34 am: 9.02.2019 | 20:03 »
Im Prinzip habe ich nichts dagegen ich bepbachte nur das sobald ein Mitspieler damit anfäng die Anderen sich gedrängt fühlen nachzuziehen.
Dann baut der eine einen Tisch der Nächste geht angeln, einer geht einkaufen und einer sucht das Freudehaus auf. Nach drei Stunden beglückwünschen wir uns zu tollem Rollspiel und ich hoffe das beim nächsten treffen nicht noch Stühle gebaut werden müssen.

Online Quaint

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Re: Alltagstätigkeiten mit Proben - Sinn?
« Antwort #35 am: 9.02.2019 | 20:13 »
Im Prinzip habe ich nichts dagegen ich bepbachte nur das sobald ein Mitspieler damit anfäng die Anderen sich gedrängt fühlen nachzuziehen.
Dann baut der eine einen Tisch der Nächste geht angeln, einer geht einkaufen und einer sucht das Freudehaus auf. Nach drei Stunden beglückwünschen wir uns zu tollem Rollspiel und ich hoffe das beim nächsten treffen nicht noch Stühle gebaut werden müssen.

Naja, nur weil man sich auch mal etwas mit Alltäglichem beschäftigt und da vielleicht auch mal ne Probe geworfen wird, muss das ja nicht gleich drei Stunden Realzeit dauern. Aber davon ab finde ich diesen Leistungsdruck im Rollenspiel manchmal auch schädlich. Ständig auf Teufel komm raus noch weiterkommen im Plot, bitte drei Kampfencounter minimum am Spielabend usw.
Manchmal kann es auch viel Spaß bereiten sich mal zurückzulehnen, und ein paar Szenen auszuspielen, die nur der Charakterisierung ihrer Akteure dienen, und eben ein wenig der Athmosphäre.
Rollenspielen ist eben auch eine Form des interaktiven Geschichtenerzählens, und für manche Sachen muss sich eine Geschichte auch mal etwas Zeit lassen.
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Offline Feuersänger

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Re: Alltagstätigkeiten mit Proben - Sinn?
« Antwort #36 am: 9.02.2019 | 20:36 »
Nur fangen eben aus den Rahmenbedingungen heraus viel mehr Leute mit DSA an als mit...irgendwas anderem. Und das prägt dann erst mal die Sichtweise.

Klingt plausibel, deckt sich aber nicht mit meinen Beobachtungen. Ich habe diese Erwartungshaltung schon bei Akolyten beobachtet, die noch gar keinen Kontakt mit den Drei Bösen Buchstaben hatten, sondern beispielsweise für eine D&D 5E oder PF Runde rekrutiert werden sollten.

Umgekehrt habe ich freilich auch schon Kameraden erlebt, die zB aus der MMORPG-Ecke kamen, die hatten dann eher keine derartigen Allüren; die erwarteten dann eher eine Spielbalance die beispielsweise D&D 3E halt einfach nicht bietet.
Unser letzter PF-Rekrut hingegen kommt auch aus der WOW-Ecke und verspricht sich vom P&P mehr Charakterspiel; also wieder ne andere Stoßrichtung.
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Re: Alltagstätigkeiten mit Proben - Sinn?
« Antwort #37 am: 9.02.2019 | 20:54 »
Sag ich doch: Es kommt auch darauf an, wo die Leute her kommen bzw. was sie sich vom Spiel erwarten.
Und das erste länger gespielte System prägt dann den Eindruck, wie man P&P "richtig" spielt.
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Re: Alltagstätigkeiten mit Proben - Sinn?
« Antwort #38 am: 9.02.2019 | 21:07 »
Ich denke, man muß da möglicherweise unterscheiden zwischen "Alltagstätigkeiten" im Sinn von "jedes Fitzelchen Aktivität kleinteilig ausspielen" einer- und dem von "hier könnten 'Alltagsfähigkeiten' eurer Charaktere möglicherweise tatsächlich mal wichtig werden" andererseits. Auf ersteres kann ich gut verzichten, und ich vermute, daß da die meisten hier im Faden in etwa mit auf meiner Wellenlänge liegen; die zweite Variante dagegen sehe ich schon mal ganz gerne, vorausgesetzt, besagte Alltagsfähigkeiten sind ihrerseits nicht zu fein aufgedröselt und in alle möglichen separaten Spezialitäten verklausuliert, weil das es wiederum schnell mal unnötig schwerer macht, sie plausibel einzubringen. ("Das ist ein Job für...Knight Boat!")

Alles in allem kann man also wohl sagen, daß zumindest ich mich an besagter Kleinteiligkeit in der konkreten Umsetzung deutlich eher stoße als an der Grundfrage "Alltagst Du noch oder abenteuerst Du schon?". ;)

Offline Feuersänger

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Re: Alltagstätigkeiten mit Proben - Sinn?
« Antwort #39 am: 9.02.2019 | 22:33 »
Sag ich doch: Es kommt auch darauf an, wo die Leute her kommen bzw. was sie sich vom Spiel erwarten.

Die Erwartungshaltung neuer Spieler hängt also von ihrer Erwartungshaltung ab. Ähm.  ~;D
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Re: Alltagstätigkeiten mit Proben - Sinn?
« Antwort #40 am: 9.02.2019 | 22:40 »
Stimmts etwa nicht?  ~;D

Gemeint war: Was sie aus "verwandten" Bereichen mit rüber ziehen - oder eben auch nicht.
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Re: Alltagstätigkeiten mit Proben - Sinn?
« Antwort #41 am: 10.02.2019 | 00:16 »
Pyromancer hat im Kern völlig recht. Welche Details relevant werden, kann man im Vorfeld schwer beurteilen. Tischlern mag auf den ersten Blick belanglos sein. Wenn jemand während der Hochzeit auf dem dank Patzer wackeligen oder gar baufälligen Tisch tanzen will, gewinnt dieses kleine Detail plötzlich an Bedeutung.

Natürlich kann man in der Praxis nicht jeden Mist auswürfeln, weil das viel zu viel Zeit kostet. Welche Detailtiefe an welcher Stelle gewünscht ist, liegt aber im Ermessen jedes einzelnen Spielers. Ich persönlich habe wenig Interesse am Ausspielen des Alltäglichen und fokussiere mich lieber auf die Momente, die absehbar große Relevanz haben, anstatt darauf zu hoffen, dass aus dem Klein-klein coole Szenen entstehen. Wenn andere das anders lieber haben, sei ihnen das unbenommen.
Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen
Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
Wenn hinten, weit, in der Türkei,
Die Völker aufeinander schlagen.
Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus
Und sieht den Fluß hinab die bunten Schiffe gleiten;
Dann kehrt man abends froh nach Haus,
Und segnet Fried und Friedenszeiten.

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Re: Alltagstätigkeiten mit Proben - Sinn?
« Antwort #42 am: 10.02.2019 | 02:17 »
Pyromancers Ausführungen zur möglichen Bedeutung von Alltagshandlungen für "die Geschichte" möchte ich um die expressionistische/darstellerische Dimension ergänzen. Es gibt sicher noch weitere Interessen, welche das Ausspielen und Verregeln von Alltagstätigkeiten sinnvoll machen können.

Also Würfeln macht ja schon Spaß. Deshalb machen wirs ja. Es macht halt wenig Sinn, wenn dadurch nichts Relevantes passiert. Aber das muss man erst mal durschauen.
... wobei der Wunsch spielmechanisch auszurücken, dass eine Figur ein privates und professionelles Leben hat, natürlich relevant ist. Die Frage ist nur, wie man das designtechnisch berücksichtigen mag. Also: Ob solche Kompetenzen spielmechanisch dieselbe Gewichtung brauchen, wie Fähigkeiten die in abenteuerlichen Situationen auf die Probe gestellt werden sollen.

Je nach Antwort, muss das Spieldesign (oder der Hausregelsatz oder die halb-codifizierte Summe von Rulings) anders ausschauen.


Die Erwartungshaltung neuer Spieler hängt also von [ihren Vorerfahrungen mit ähnlichen Themen/Medien/... ab].
Fixed it for you.  ;)
Und das erste länger gespielte System prägt dann den Eindruck, wie man P&P "richtig" spielt.
Sehe ich auch so. Das lässt sich bloß vermeiden, wenn man auf "das eine System" verzichtet und z.B. mit Dresden Files Accelerated, DSA und White Star parallel ins Hobby einsteigt.

« Letzte Änderung: 10.02.2019 | 02:22 von D. Athair »
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Re: Alltagstätigkeiten mit Proben - Sinn?
« Antwort #43 am: 10.02.2019 | 09:42 »
Bei Proben, nicht nur Alltagstätigkeiten kann man sich eigentlich folgende Fragen stellen.

Kann es schiefgehen?
Ist es notwendig, also wichtig für den Spielverlauf, das es klappt oder schief geht?

Da wir möglichst wenig würfeln, werden alle Nebensächlichkeiten nicht gewürfelt.
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Re: Alltagstätigkeiten mit Proben - Sinn?
« Antwort #44 am: 10.02.2019 | 10:05 »
 Wir hatten mal einen Spieler, der war stolz darauf, dass seine Figur kochen konnte.
Am Morgen hat sie dann für alle Rührei gemacht.
SL aus Spaß: Würfel mal, wie gut es dir gelingt.  Patzer.
Darauf der Spieler: Ich setze nen Glückspunkt ein.


Ok.
Andere Situation: Der Erzbösewicht, lässt die Figur nur am Leben, wenn das Rührei gelingt.
Hier könnten Alltagsfähigkeiten sogar überlebensnotwendig sein.
 ~;D

Offline Pyromancer (weg)

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Re: Alltagstätigkeiten mit Proben - Sinn?
« Antwort #45 am: 10.02.2019 | 10:36 »
Bei mir kommt das auch auf den Kontext und die Menge dieser Alltags-Proben an. Wenn ich in einem 4-Stunden-Con-Slot leite, dann bügle ich über so etwas für gewöhnlich auch drüber. Und selbst bei unserer "Plätscher-Kampagne" würde es mich wahrscheinlich stören, wenn da signifikante Spielanteile auf Alltags-Proben entfiele. Aber so 1-2 Würfe dieser Art pro Session bereichern für mich das Spiel. Klar ist es am Ende (höchstwahrscheinlich) egal, ob der Tisch beim Fest wackelt oder nicht. Aber für's Kopfkino macht es einen Unterschied, ob die Charaktere da an einem aus groben Holzplanken zusammengestückelten "etwas" sitzen, wo noch die Äste rausragen, oder an einem einfachen, aber sauber gezimmerten Holztisch.

Offline Buddz

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Re: Alltagstätigkeiten mit Proben - Sinn?
« Antwort #46 am: 10.02.2019 | 13:06 »
Ich persönlich (!) finde Alltagsfähigkeiten ganz schrecklich. Zu Erklären warum ist allerdings ein bisschen so wie zu erklären warum Witze witzig sind. Sie sind es halt. Aber ich will es trotzdem einmal versuchen.

1) Alltagsfähigkeiten im RL und im RSP
2) Crafting
3) Spannung im Alltag
4) Proben und Konflikte
5) Kinder und Schlagzeuge

1) Die Fähigkeiten, die wir selber haben und alltäglich anwenden sind relativ konstant und die Leistung, die wir abrufen können, schwankt in einem sehr geringen Umfang. Wer Löten kann, kann löten. Wer Babies wickeln kann, kann Babies wickeln. Wer Brötchen backen kann, kann Brötchen backen. In einem Rollenspielsystem müsste ein Bäcker-Charakter für "Brötchenbacken" daher nicht 1d20+5 mit Zielwert 15 würfeln (50% zu scheitern), sondern eher 1d20+500 mit Zielwert 150 (0% zu scheitern). Das ist aber zu Recht unspannend. Und die meisten Rollenspiele machen das auch gar nicht so, meistens hat man immer irgendwie eine Chance etwas zu schaffen oder zu verkacken und dann treten erst recht die Immersionsrisse auf (vgl. Boba Fetts 80% Busfahrer).

2) Okay, technisch gesehen ist das nicht wirklich die Schuld von Alltagsfähigkeiten: Aber Crafting Systeme sind in (Rollen)spielen meist für alle Parteien unbefriedigend. Und Alltagsfähigkeiten haben sehr oft mit Crafting zu tun. Entweder ist Crafting das selbe wie Shopping, nur in ein wenig anders; oder es erfordert das Vorhalten von und Buchführen über hunderte von In-Game Ressourcen welche die SL dann auch im Spiel vorkommen lassen muss; oder es benötigt Charakter-Ressourcen wie z.B. XP und wird daher eh von niemandem gemocht. Um bei dem Bäcker zu bleiben, entweder ist es so, dass die erfolgreiche Anwendung der Alltagsfähigkeit dazu führt, dass man ein Brötchen ein paar Prozent billiger bekommt als im Laden, oder dass man als Spielleiter im Dungeon unterschiedliche Hefekulturen, Mehlsorten und Kochutensilien verstecken muss sowie sich unterschiedliche Rezepte ausdenken muss. Das geht natürlich zu Lasten der Vorbereitungszeit, welche man für das Abenteuer insgesamt hat und zudem sitzen all die anderen Spieler währenddessen daneben und langweilen sich ("können wir jetzt endlich weiter?" "nein, ich muss noch nach den 17 Körnern amyrrischen Ulg suchen welche mir noch für mein Greater D'afouque Rezept fehlen!").

3) Klar kann es auch mal spannend werden. Mein Lieblingsbeispiel dazu stammt aus dem Film Password Swordfisch. Hier begegnen wir einem begnadeten jungen Hacker. Hacking ist quasi sein Alltagsskill und damit kann er regelmäßig andere Computer hacken (wurde vorher im Film etabliert), ähnlich wie der Bäcker Brötchen backen kann. Jetzt hat er ein "Vorstellungsgespräch" bei einem berüchtigten Gangster und soll einen Computer hacken (oder Brötchen backen)... während er auf Drogen ist, von einer Prostituierten einen geblasen bekommt und einen geladene und entsicherte Waffe an die Schläfe gehalten bekommt. Okay, jetzt wird es spannend. Schafft unser Bäckerjunge unter diesen Umständen seine Brötchen zu backen? Kann er jetzt endlichen seinen wertvollen Brötchenback-Skill anwenden? Jain, denn eigentlich geht es jetzt hier nicht mehr ums Backen. Wenn er scheitert, dann nicht zwangsläufig aufgrund dessen, dass er nicht backen kann, sondern weil der Stress und die Ablenkung zu hoch ist. Ich könnte zumindest jede SL verstehen, die hier nicht auf Backen proben lässt, sondern auf Coolness, Konstitution oder sonst irgendeinen anderen Wert. Selbst bei einem weniger extremen Beispiel, etwa einem sehr "narrativen" Spiel bei dem es um die verzwickte Lage in einer kleinen Inhaber-geführten Bäckerei geht und um die individuellen Probleme und Interaktionen der Charaktere, wird unser kleiner dicklaibiger Azubi an der perfekten Ausführung seiner Brötchenbackkunst doch eher durch seine Unfähigkeit, seine lustvollen Gedanken über die Tochter seines Chefs zu unterdrücken, oder den finanziellen Sorgen aufgrund seiner Star Wars Battlefront 2 Loot-Box Sucht behindert, als durch seinen Mangel an "Skill".

4) Wann wird im Rollenspiel eine Probe gemacht? Die meisten Rollenspiele erklären sehr gut wie eine Probe gemacht wird, aber nur selten wann und warum. Zunächst muss ein Konflikt vorliegen. Dies kann sein "Schaffen wir es die Dörfler vor den Orks zu beschützen?" oder auch "Schaffe ich es mir nicht anmerken zu lassen, dass ich heimlich auf Regina stehe wo ich doch eigentlich mit Sofia zusammen bin?". Wenn es keinen solchen Konflikt gibt, dann braucht man auch keine Probe zu machen. Hat die SL einen solchen Konflikt präsentiert und die Spieler ein Intention und einen Lösungsweg kundgetan, so muss nun abgeschätzt werden wie es weiter geht. Die SL kann zu dem Schluss kommen, dass der Lösungsweg automatisch gelingt oder scheitert, evtl. gar nicht zu der Intention passt oder einfach rein gar nichts mit dem Konflikt zu tun hat. Manchmal gibt es auch Situationen, in denen die Charaktere eine sehr hoch Chance haben zu scheitern aber es beliebig oft versuchen können. In solchen Fällen wird ebenfalls keine Probe fällig. Erst wenn diese Filter alle passiert wurden entscheidet die SL auf welche Eigenschaft eine Probe abgelegt werden muss. Das muss, wie in 3) gesehen aber nicht unbedingt die Alltagsfähigkeit sein.

5) Stell dir mal ein Schlagzeug vor. Jetzt setzt du ein Kind auf den Hocker und gibst dem Kind ein paar Sticks in die Hand. Was wird das Kind tun? Herzlichen Glückwunsch, wenn das Kind in deiner Vorstellung (mehr oder weniger gut) auf dem Schlagzeug getrommelt hat, bist du höchstwahrscheinlich ein Mensch. Das selbe gilt auch für "Alltagsskills" auf Charakterblättern und der SL. "Hm, ja gut, hat wohl schon irgendwie nen Grund, dass das Spiel das als Skill aufführt. Ach komm, mach doch mal ne Probe drauf. Sollst die Punkte ja nicht umsonst dafür investiert haben." Obacht ! Und dann kommt dabei die Szene, die Issi geschildert hat, heraus. Und das schlimme ist, der Spieler wurde auch noch dazu verleitet einen Glückspunkt auszugeben welcher ihm nachher bei den "richtigen" Konflikten fehlt (natürlich nur unter der Annahme, dass später auch ein richtiger Konflikt auftrat in welcher dem Spieler der Glückspunkt geholfen hätte).

Mein Fazit:
Rollenspielsysteme sind aufgrund ihrer hohen Varianz dazu ungeeignet Alltagsfähigkeiten abzubilden. Der Bereich Alltagsfähigkeiten überdeckt sich zudem sehr oft mit dem Bereich Crafting, welcher in den meisten Rollenspielsystemen schlecht geregelt ist. Spannung kommt in Alltagssituationen meist von "nicht-alltäglichen" Quellen und muss daher auch mit "nicht-alltäglichen" Fähigkeiten gelöst. Die Existenz von Alltagsfähigkeiten in einem Rollenspiel verführt Spieler und Spielleitung dazu schlechte Entscheidungen für ihre Charaktere und das Spiel zu treffen.
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Re: Alltagstätigkeiten mit Proben - Sinn?
« Antwort #47 am: 10.02.2019 | 13:21 »
Wir hatten mal einen Spieler, der war stolz darauf, dass seine Figur kochen konnte.
Am Morgen hat sie dann für alle Rührei gemacht.
SL aus Spaß: Würfel mal, wie gut es dir gelingt.  Patzer.
Darauf der Spieler: Ich setze nen Glückspunkt ein.


Ok.
Andere Situation: Der Erzbösewicht, lässt die Figur nur am Leben, wenn das Rührei gelingt.
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Re: Alltagstätigkeiten mit Proben - Sinn?
« Antwort #48 am: 10.02.2019 | 13:33 »
Ich verstehe nicht. Rührei entsteht doch eh nur, wenn man beim Spiegelei braten gepatzt hat.  ;D
Der :T:-Sprachführer: Rollenspieler-Jargon

Zitat von: ErikErikson
Thor lootet nicht.

"I blame WotC for brainwashing us into thinking that +2 damage per attack is acceptable for a fighter, while wizards can get away with stopping time and gating in solars."

Kleine Rechtschreibhilfe: Galerie, Standard, tolerant, "seit bei Zeit", tot/Tod, Stegreif, Rückgrat

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Re: Alltagstätigkeiten mit Proben - Sinn?
« Antwort #49 am: 10.02.2019 | 13:36 »
Mein Fazit:
Rollenspielsysteme sind aufgrund ihrer hohen Varianz dazu ungeeignet Alltagsfähigkeiten abzubilden. Der Bereich Alltagsfähigkeiten überdeckt sich zudem sehr oft mit dem Bereich Crafting, welcher in den meisten Rollenspielsystemen schlecht geregelt ist. Spannung kommt in Alltagssituationen meist von "nicht-alltäglichen" Quellen und muss daher auch mit "nicht-alltäglichen" Fähigkeiten gelöst. Die Existenz von Alltagsfähigkeiten in einem Rollenspiel verführt Spieler und Spielleitung dazu schlechte Entscheidungen für ihre Charaktere und das Spiel zu treffen.

Naja, aber das kommt ja nun auch ein bissle auf das System an, und zudem kann man viele Alltagsgeschichten auch würfeln, ohne gleich Alltagsfähigkeiten einzuführen.
Beispielsweise ist es bei meinem Q-Sys so, dass man ein d6 Poolsystem mit 1/3 Erfolgschance hat, und wenn man z.B. Auto fährt, brauch man normalerweise nur einen Erfolg für normalen Verkehr, und da die meisten Leute, die regulär einen Führerschein gemacht haben, wenigstens 8 Würfel dafür haben, kann man meist auch den Durchschnitt annehmen und dann klappt das schon. Und selbst wenn man mal würfelt, ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass gleich das Auto explodiert. Interessant wird das dann eher bei Stunts, Verfolgungsjagden oder wenn jemand ohne Führerschein aufgrund der Umstände doch mal fahren will oder muss.
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