Autor Thema: [Age of the rising Sun] Überlegungen zu einem Solarpunk-Setting  (Gelesen 5399 mal)

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Offline Waldviech

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Und zum Thema "weiteres Quellenmaterial" auch ganz interessant, da Mal eine potentiell andere Perspektive auf Bevölkerungsentwicklung eingenommen wird:

https://www.google.de/amp/s/www.futurezone.de/science/article226661553/Ueberbevoelkerung-vs-Bevoelkerungsrueckgang-Koennten-der-Erde-die-Menschen-ausgehen.html%3fservice=amp
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Das hängt IMHO stark davon ab, zu was für einer Glaive die SC gehören und, im Zweifelsfalle, wo die Glaive sich gerade aufhält.

- in Ostasien...

Hmm, ich mag die Aufteilung, wie du beschreibst, auch weil es dann auch wieder etwas über die Leute aussagt, was sie bisher gemacht haben bzw wo sie bislang eingesetzt waren.

Dieser Faden bringt mich mitunter übrigens zu so ganz seltsamen Fragestellungen wie z.B. gestern: Was ist eigentlich die ökologisch sinnvollste Bestattungsart und wie verändern sich lokale oder auch globale Begräbnisriten unter solchen Gegebenheiten? Wird es noch eine Sargpflicht geben, wenn Bäume eh ein (zunehmend) knappes Gut sind? Werden wiederverwertbare Teile (Geräte, Rohstoffe aber auch Organe) regelmäßig entnommen und wiederverwertet?

Kurz im Netz geschaut und siehe da: laut Wikipedia ist die Welt schon wieder viel weiter als ich: https://de.wikipedia.org/wiki/Bestattung#%C3%96ko-Bestattungen und weiterführende Links. ;-)

Offline Waldviech

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Cool, danke für den Link! Über Bestattungen habe ich mir ehrlich gesagt noch garnicht viele Gedanken gemacht, aber das Thema ist IHMO nicht uninteressant. Ich könnte mir ganz gut vorstellen, dass diese Säurelösung aus historischen Gründen verbreitet ist - während des Jahrhunderts der Apokalypse musste man sicherlich des Öfteren größere Mengen Verstorbener effizient und ohne weiteres Ansteckungsrisiko bestatten - und da ist Auflösen sicher nicht die schlechteste Idee.
Was ich für AotRS allerdings ausschließen würde, wären irgendwelche Gepflogenheiten in Richtung "Soylent Green" oder sonstige, drastische Maßnahmen. Ich kann mir zwar sehr gut vorstellen, dass es in Arkologien und Raumkolonien Usus ist, auch menschliche Leichen, wie jede andere Biomasse, zu "recyceln" und somit quasi zu kompostieren, aber eine intendierte Direktverarbeitung wär mir für unser "optimistisches Glas-Halbvoll-Szenario" dann doch einen Tick zu dystopisch.
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Offline Kardinal

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ich könnte mir gut vorstellen, dass weiterentwickelte Friedwälder üblich werden: Wälder in denen Tote gezielt zwischen Baumwurzeln (nur in biol. abbaubare Tücher gewickelt) beigesetzt werden, um "Teil des Waldes" zu werden!
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während des Jahrhunderts der Apokalypse musste man sicherlich des Öfteren größere Mengen Verstorbener effizient und ohne weiteres Ansteckungsrisiko bestatten - und da ist Auflösen sicher nicht die schlechteste Idee.
mkn ist es das, dazu braucht es mkn Königswasser.

Massengräber wären effizient, Säurebäder nicht
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wird es auch ein Nemesis System geben ?
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Mir ist die Fragestellung etwas unklar...
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Das Jede Truppe eine Art Erzfeind hat der sie verfolgt. Mit Regeln Beispielen  usw um so was Gut in das setting ein zu Binden .
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Ah, nein, die Heralds sind zunächst mal Agenten, die in relativ unabhängigen und freien Zellen operieren - Erzfeinde muß man sich da im Spiel "verdienen" und direkte "Konkurrenzgruppen" innerhalb der Heralds machen auch bei politisch-philosophischen Differenzen der diversen Fraktionen wenig Sinn.
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Wie Funktioniert beim Club der Öko- Spione die Interne Ermittlung ?
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Ah, nein, die Heralds sind zunächst mal Agenten, die in relativ unabhängigen und freien Zellen operieren - Erzfeinde muß man sich da im Spiel "verdienen" und direkte "Konkurrenzgruppen" innerhalb der Heralds machen auch bei politisch-philosophischen Differenzen der diversen Fraktionen wenig Sinn.
Ich könnte da schon Probleme sehen wenn ein Team zu Zeloten wird
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Interne Disziplin des Clubs of Geneva


Man sagt der Generalberater sei nicht nur eine Art „Ethikdirektor“ des Clubs, sondern vor allem das Oberhaupt der nur als IB (Internal Bureau) bekannten Abteilung des Clubs of Geneva. Es existiert selbst innerhalb des Clubs nur wenig allgemein zugängliche Information über diese Sektion, von der nur gesagt wird, sie kümmere sich um alle internen ethischen, juristischen und disziplinarischen Probleme des Clubs und der Heralds. Die Mitglieder des IB sind – mit wenigen Ausnahmen – ihrerseits alle aktive Heralds, wobei unklar ist, ob es überhaupt eigene Glaives des IB (die legendären I-Glaives) gibt, oder ob die Heralds im Dienst des IB grundsätzlich nur undercover in „normalen“ Glaives operieren. Obwohl nur sehr selten ein Herald als IB-Mitglied erkannt wird und manche sogar die ganze Abteilung für ein bloßes Gerücht halten, verfügen IB Heralds über einen eigenen Spitznamen und werden als „Schakale“ („Jackals“) bezeichnet. Neulinge glauben oft, dies beziehe sich auf einen gewissen fiktionalen Assassinen mit fantastischen Verwandlungskünsten, doch in Wahrheit ist es eine Anspielung auf den ägyptischen Totengott Anubis, der nach dem Tod das Herz (ägypt. Ib) der Toten aufwiegt und so über ihr Schicksal entscheidet.

Die meisten disziplinarischen Maßnahmen des Clubs wirken sich nur auf die Finanzen oder die Karriere der betroffenen Mitglieder aus, doch es soll in der Frühzeit des Clubs einige Fälle von Auslieferung an die lokale weltliche Gerichtsbarkeit gegeben haben. Kein derartiger Fall wird aus den letzten 30 Jahren berichtet, doch es kursieren hier und da dunkle Gerüchte über eine Handvoll extremer „Fehltritte“ von Heralds, die kurz darauf alle spurlos verschwunden sein sollen. Ob dies nur Geschichten sind, ob der Club ein als „die Insel“ bezeichnetes Geheimgefängnis betreibt, oder ob es gar „echte“ Assassinen-Heralds (die sogenannten „Ammits“ – ebenfalls nach einer Gestalt der ägyptischen Mythologie) gibt, bleibt umstritten …

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Na wenn die mal nicht schön shady sind... großartig!
Im Übrigen bringt mich das zu einer anderen, interessanten Frage - nämlich wo und wie oft Glaiven wohl insgesamt undercover arbeiten. Bei einer Glaive, die eher in der Shadowrunner-Richtung arbeitet, wäre ein Cover IMHO geradezu obligatorisch, bei einer Glaive, die eher in der Thunderbirds-Richtung operiert hingegen eher albern.
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Die Insel ? Hört sich an als sollt dort jemand der eine Negative Einstellung zum Club hat mal einbrechen.
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Im Übrigen bringt mich das zu einer anderen, interessanten Frage - nämlich wo und wie oft Glaiven wohl insgesamt undercover arbeiten. Bei einer Glaive, die eher in der Shadowrunner-Richtung arbeitet, wäre ein Cover IMHO geradezu obligatorisch, bei einer Glaive, die eher in der Thunderbirds-Richtung operiert hingegen eher albern.

Hmm, ich denke, das hängt vor davon ab, wo sie primär eingesetzt werden, tiels werden da ja auch durchaus unterschiedliche skills bzw. Schwerpunkte benötigt. Wobei das sicher auch mal Spass macht, eine Glaive zu spielen, die sich abseits ihrer normalen Einsatzgebiete behaupten muss. ;-)

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Müssten sich nicht eigentlich  sogar weltliche Regierungen die das selbe wollen wie der Club von dessen Macht und Unabhängigkeit bedroht fühlen ?
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oder ihn als Verbündeten schätzen?
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Der Club of Geneva in den Augen von Politik und Wirtschaft


Für die meisten Nationen, internationale Organisationen und Konzerne ist der Club nur ein – wenn auch wichtiges – Element im komplexen Gefüge der terranischen und solaren Politik. Tatsächlich würden viele den Club wirklich nur als eine etwas ausgefallene Mischung aus Beratergremium, „Think Tank“ und leicht elitärem Diskussionsforum sehen. Dass der Club dabei genau genommen nicht direkt in Diensten der GEO steht, sondern mehr als eine Art Gralshüter ihrer Ideale und der in den Terranischen Verträgen verewigten Grundsätze auftritt, wird zwar gelegentlich angesprochen, doch gemeinhin nur in verschwörungstheoretischen Debatten intensiv thematisiert. Der Hauptgrund für diese generell gelassene Haltung dürfte vor allem darin liegen, dass der Club im Kern keinerlei offizielle exekutive oder gar judikative Autorität besitzt! Einige spezielle Klauseln in den Statuten des Clubs und der Satzung der GEO verleihen allerdings dem Clubvorstand einen Status, der die Mitglieder de facto zu Botschafter der GEO macht. Dies beinhaltet unter anderem, dass alle offiziell bei den lokalen Behörden angemeldeten Niederlassungen des Clubs als konsularische Niederlassungen und Nebenstellen der dortigen Botschaft der GEO gelten – und in nicht wenigen Fällen, liegt der örtliche Hauptsitz, der sogenannte Salon des Club sogar direkt auf dem eigentlich Botschaftsgelände! Heralds des Clubs gelten zwar nicht als Botschafter der GEO, genießen aber denselben diplomatischen Schutz wie „normale“ offizielle Mitglieder der Botschaft. Dies erfordert „nur“ eine amtliche Anmeldung bei Ein- und Ausreise in das jeweilige Land oder Territorium. Einzelne Heralds können allerdings auch zur persona non grata erklärt, bzw. des Landes verwiesen werden. Diejenigen Heralds, die jedoch auf diesen offiziellen Status verzichten, weil sie z.B. incognito, bzw. undercover in eine Nation einreisen wollen, werden hingegen außerhalb von Vollmitgliedern der GEO (also der gegenwärtig 39 Unterzeichner der Terranischen Verträge) üblicherweise als ausländische Spione behandelt!

In Wirtschaftskreisen ist die Haltung gegenüber dem Club und seinen Heralds grundsätzlich weniger wohlwollend, aber das dürfte zunächst an der allgemein immer noch eher kritischen Haltung von Aktionären, Bänkern und Unternehmern gegenüber den Terranischen Verträgen liegen. Diese gründet ihrerseits vor allem in einer verbreiteten Nostalgie gewisser Kreise für die „good ol‘ days“ des zeitweise völlig ungezügelten Anarchokapitalismus des 21. Und 22. Jahrhunderts. Offiziell begegnen natürlich vor allem die großen Firmen dem Club stets mit Respekt und korrekter Etikette, aber spätestens bei Konzernen in der Größenordnung der O8 muss stets mit einer erheblichen Opposition zu den Idealen und Plänen des Clubs oder seiner Heralds gerechnet werden.

Grundsätzlich anders ist die Einschätzung des Clubs allerdings auf Seiten der unzähligen internationalen Geheimdienste – egal, ob diese nun einzelnen Nationen, Kirchen, Konzernen oder mächtigen NGOs dienen. Diese sehen im Club schlicht einen, wenn auch jungen „Kollegen“, der wiederrum je nach Standpunkt, Börsennotierung und Tagespolitik mal als potentieller Verbündeter, nützlicher Idiot, Unruhestifter oder eben Gegenspieler einzustufen ist. Auch hier wird man allerdings die Geheimdienste der O8 und den Club nur sehr, sehr selten auf derselben Seite sehen. Die ärgsten Gegner des Clubs in diesen Kreisen sind dabei wahrscheinlich die Providence Foundation und die mit ihr verbunden Gruppe namens PERIL (eigentlich die Providence Economic Research & Investment League), die sich beide seit fast 200 Jahren mit dem Vermögen und politischen und wirtschaftlichem Wohlergehen und Fortbestand einiger der ältesten familiären Großvermögen des Sonnensystems befassen …
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Cool . Auch wenn es etwas danach Klingt das die alle den Club unterschätzen. Wo Leben die Familien der Club Mitglieder ? Tarnen sie sich als Gewöhnliche Zivillisten in der Menge oder gibt es für sie sicher Siedlungen ?
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Sicherheit und Privatleben der Heralds


Viele der höherrangigen Mitglieder des Club of Geneva – insbesondere der Vorstand – genießen  erheblichen persönlichen Wohlstand und nutzen diesen üblicherweise auch, um die ihrer jeweiligen Situation angemessenen Sicherheitsmaßnahmen zu finanzieren. Die Heralds sind allerdings meist deutlich weniger gut gestellt. Heralds erhalten vom Club ein reguläres Bonusgehalt (d.h. es wird als Bonus zu einem staatlich gestellten Grundeinkommen verstanden – fehlt dies vor Ort, so trägt der Club meist die Differenz) und können oft sogar diverse Immobilien des Clubs für Wohnzwecke nutzen. Familien, bzw. Kinder können diese Situation jedoch verkomplizieren, was dazu geführt hat, dass der Club kinderlose Agenten bevorzugt und es bei längeren Partnerschaften sehr schätzt, wenn alle Partner Agenten sind.
 
Natürlich gibt es dennoch Agenten und einige andere Mitarbeiter des Clubs in „exponierten“ Positionen, die ein mehr oder weniger ziviles Privatleben führen und über Ehepartner, Familien und Kinder jenseits der klar umrissenen Kreise des Clubs verfügen. In solchen Fällen gibt es grundsätzlich zwei Optionen für die betroffenen Agenten: Entweder es wird eine Deckidentität entworfen, unter der das jeweilige Clubmitglied operiert wenn es für den Club aktiv wird (ja, Heralds, die Undercover agieren, erhalten dies ID zusätzlich!) und gegenüber der Familie muss strikte Geheimhaltung eingehalten werden – oder das Clubmitglied kann seiner Familie gegenüber ganz offen sein, diese wird dann aber in einer sogenannten „Idylle“ untergebracht. Bei den Idyllen handelt es sich um großräumige Besitzungen des Clubs, innerhalb derer ausschließlich Clubmitglieder oder ihre Angehörigen leben und arbeiten, die aber nach außen hin als gewöhnliche Immobilien erscheinen. Beliebte Typen für solch ein Idyll sind vor allem folgende Modelle:

-   The Village – Dies ist üblicherweise ein wirkliches Dorf, meist etwas abgelegen und durch geographische Elemente wie ein großes Waldgebiet, ein größeres Gewässer oder Berge von der direkten Umgebung getrennt.
-   The Block – Dies sind tatsächlich meist sogar zwei bis vier Häuserblöcke in einer größeren Stadt, komplett mit Pubs, Ladengeschäften und kleinen Grünanlagen. Auch hier ist der Übergang zu den „normalen“ Stadtteilen häufig durch klare Grenzen geprägt, sei es eine schwer zu überquerende Straße, Kanäle, Flüsse, Brachflächen oder ein Industrie- oder Gewerbegebiet.
-   The Gates – Eine „gated community“, also eine scheinbar private Wohnsiedlung mit eigenen Wachleuten, Mauern und ähnlichen Sicherheitsmaßnahmen. Die Gates im Besitz des Clubs beinhalten meistens ein unterirdisches System von Tunneln und Bunkern und werden überwiegend von sehr reichen Clubmitgliedern bewohnt.
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Offline Teerabe

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Oh ja.  :)
Insbesondere in Verbindung mit einem (oder mehreren) Erde --> Erdorbit-Aufzügen.
Hmm, vielleicht ist das etwas, das 'gerade' entsteht oder just fertig geworden ist? Oder etwas ziemlich luxuriöses, um damit zu reisen?