Autor Thema: Root Boardgame  (Gelesen 2251 mal)

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Offline Harry

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Re: Root Boardgame
« Antwort #25 am: 6.05.2021 | 19:38 »
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Offline Tele

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Re: Root Boardgame
« Antwort #26 am: 6.05.2021 | 22:44 »
Wir spielen nächste Woche. Haben heute die Fraktionen gezogen: Grundspiel plus einen Vagabunden mehr. Ich bin die Vögel, mal schauen, was wird.

Offline Harry

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Re: Root Boardgame
« Antwort #27 am: 7.05.2021 | 08:20 »
Lang lebe die Adleristokratie! Ich hatte die Vögel am Wochenende, und hätte fast gewonnen (27 Punkte). Allerdings hat ein heimtückischer Bombenanschlag der Krähen dann alles zunichte gemacht, und letztendlich haben die Echsen gewonnen. Echsen! Warum mussten es ausgerechnet Echsen sein!

Viel Spaß bem Spiel.
« Letzte Änderung: 7.05.2021 | 08:28 von Harry »
"Komm auf die weiche Seite der Wurst!"

Offline Jiba

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Re: Root Boardgame
« Antwort #28 am: 7.05.2021 | 08:28 »
Mensch, hier scheinen ja alle begeistert. Für wen lohnt sich das Spiel denn so? Scheint kompliziert zu sein.  :think:
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Offline Harry

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Re: Root Boardgame
« Antwort #29 am: 7.05.2021 | 08:41 »
Nicht im eigentlichen Sinne kompliziert, meine beiden 10- und 12-jährigen spielen wettbewerbsfähig mit (wobei die beiden auch aus einem Spieler*innenhaushalt kommen, das ist also nicht *ganz* repräsentativ).

Also: Root ist ein hoch asymetrisches Konfliktspiel und gehört zu den potentiell gemeinsten Spielen in meinem Schrank. Es ist ein "Du tust Sachen auf das Spielbrett, und ich nehme sie wieder runter"-Spiel in der Tradition von Risiko und Konsorten, aber halt mit 60 Jahren zusätzlicher Erfahrung im Design guter Spiele. Es besticht durch die niedlichen Tiere und die Tatsache, dass jede Fraktion so unterschiedlich spielt, dass sie im Prinzip ein eigenes Spiel für sich spielt. Die Spieldauer ist dabei für ein so hochtaktisches Spiel angenehm kurz, man kommt nach der ersten Partie quasi immer unter 2 Stunden raus, es sei denn es sind mehr als 4 Spieler*innen dabei, aber auch dann ist es nicht wesentlich länger.

Es hat den Nachteil, dass es für wettbewerbsorientiertes Spiel wichtig ist, alle Fraktionen einigermaßen zu kennen. Wem gewinnen wichtig ist, der wird die ersten paar Spiele frustriert sein, weil u.U. schwer abzuschätzen ist was ein guter Zug ist und was sich drei Runden später als entscheidender Fehler herausstellt. Wenn das aber nicht so wichtig ist, oder wenn man eine feste Gruppe zur Verfügung hat, die bereit ist ein paar Partien "warm zu spielen" (ich würde sagen, man braucht 5-6 Runden, bis es "richtig läuft"), reduziert sich dieser Nachteil.

Ich mag es sehr sehr sehr gern, empfehle aber immer ein Probespiel, ggf. mit dem kostenlosen TTS-Mod.
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Offline Dreamdealer

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Re: Root Boardgame
« Antwort #30 am: 7.05.2021 | 09:33 »
Gebe ich gerne nochmal meinen Senf dazu.

Erstens lass dich nicht von dem wirklich grottigen Artwork (in meinen Augen!) abschrecken, habe ich getan und habe dieses Kleinod erst deutlich nach dem Hype entdeckt.

Harry hat schon viel dazu gesagt, was noch fehlt ist, dass das Spiel durch die Spieler gebalanced wird, daher ist das gemeinsame Lernen so wichtig. Es kann sein, dass eine Fraktion absolut dominiert, weil sie einfach stärker ist, dies müssen die Spieler dann countern. Nicht immer ist der der von Siegpunkten her vorne liegt die absolute Gefahr. Das Spiel ist absolut nix für Casualgamer, nicht weil es schwer oder zu komplex ist, aber weil man es kennen muss.

Dennoch absolute Empfehlung für alle die Bock auf ein Spiel haben in dem die Fetzen, Federn, Gewölle und vieles mehr fliegen.
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Offline Tele

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Re: Root Boardgame
« Antwort #31 am: 7.05.2021 | 11:23 »
Das wird jetzt mein sechstes Spiel.

Was wirklich toll ist an dem Spiel: Viele Spiele behaupten sie hätten X unterschiedliche Fraktionen und dann unterscheidet sich meist nur eine oder zwei Eigenschaften oder die Werte sind ein bischen unterschiedlich oder die Siegbedingungen. Bei Root sind die Grundmechanismen jeder Fraktion völlig unterschiedlich. Das ist einfach cool, führt aber dazu, dass man fürs erste Erklären lange braucht und wirklich zwei-drei Spiele spielen sollte, um die ganze Tragweite der einzelnen Fraktionen zu verstehen. UND es scheint mir bisher gebalanced.

Das niedliche Artwork (das ich mag) sollte nicht darüber hinweg täuschen, dass es ein knallhartes Konflikt-Eroberungs-Spiel ist, ab Runde 1 geht es zur Sache. Es gibt keine Freunde, nur kurzzeitig gemeinsame Feinde ... there is only war. Das Spiel ist so angelegt, dass es nicht reicht nur für sich selbst zu spielen, d.h. auf Siegpunkte zu gehen, sondern du musst die anderen bremsen, weil wirklich jede Fraktionen unheimlich Fahrt aufnehmen kann. Das klingt wie bei allen Strategie-Spielen, aber hat bei Root eine andere Qualität. Du musst im Auge haben, was der andere macht, wo er hin will und dann aktiv dagegen vorgehen. Man entwickelt beim 3. oder 4. Spiel ein Gefühl, wann man gegen die Katzen oder die Vögel oder den Waschbären agieren muss, da die sonst einfach nichts mehr bremst.

Die Fraktionen aus den Erweiterungen sollte man erst spielen, wenn man die aus der Grundbox geschnallt hat. Die Spieler der Katzen bspw. müssen verstehen, warum sie die Fähigkeiten der "parasitären" Fraktionen nutzen sollten.
« Letzte Änderung: 7.05.2021 | 11:51 von Tele »

Offline Galotta

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Re: Root Boardgame
« Antwort #32 am: 7.05.2021 | 11:33 »
Als Tipp zur Fraktionszusammenstellung: https://pence.github.io/root/
« Letzte Änderung: 7.05.2021 | 11:37 von Galotta »
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Re: Root Boardgame
« Antwort #33 am: 26.07.2021 | 11:30 »
Wir haben in den letzten Tagen einige Partien Root spielen können. Im letzten Spiel hat der Vagabund gewonnen, weil ihn niemand beachtet hat und er über seine Quests viel VP eingefahren hat. Der Lizard Cult war ihm dicht auf den Fersen und die Maulwürfe als Dritte. Der Mechanische Marquise 2.0 hat für viel Belebung gesorgt, den würden wir im 3-Spieler-Setup immer wieder nutzen.

Aber: welche Möglichkeiten haben die Maulwürfe zum Erreichen von VP? Gestern haben sie sich auf das Attackieren von Gebäuden der anderen Parteien verlegt und natürlich einige Minister überzeugt, aber vom Eindruck haben sie es schwerer, Punkte zu generieren.
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Re: Root Boardgame
« Antwort #34 am: 8.01.2022 | 10:24 »
Gestern einige Partien gespielt im Setup Katzen, Vögel, Echsen. Ergebnis: wenn die Vögel nicht beachtet werden, gewinnen sie relativ leicht über das Bauen ihrer Nester. Falls sich die KAtze um sie kümmert, haben die Echsen leichtes Spiel, sofern ein wenig Glück bei den Handkarten da ist.

Weiterhin tolles Spiel! :d
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Offline Harry

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Re: Root Boardgame
« Antwort #35 am: 10.01.2022 | 12:04 »
Ich finde die Vögel ja ziemlich anspruchsvoll - sie haben zwar Zugang zu "sicheren" Punkten und tendenziell viele Aktionen (potentiell schon in der ersten Runde 4 Aktionen, mehr als die Katze), aber ich finde es sehr schwer sich gegen Umstürze abzusichern. Manche Faktoren (wo kann ich kämpfen, habe ich Alternativen zum Bauen) lassen sich ja nur schwer zuverlässig kontrollieren. Vielleicht denke ich aber einfach nicht genug über meine Züge nach, ich habe den Eindruck dass man bei den gefiederten Aristokraten nicht "einfach mal losspielen" kann, sondern ab der ersten Karte minutiös planen muss.

Bei den Echsen kommt es in meinen Augen darauf an, dass man die gefürchtete "2 Lichtungen mit je 2 Gärten"-Kombi verhindert. Wenn die einmal steht, macht der Kult schnell mal 5 Punkte pro Runde durch Crafting, weil sie ja viele Karten ziehen und am Ende der Runde - nach dem Kartenziehen! - craften.
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Offline Harry

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Re: Root Boardgame
« Antwort #36 am: 10.01.2022 | 12:12 »
Aber: welche Möglichkeiten haben die Maulwürfe zum Erreichen von VP? Gestern haben sie sich auf das Attackieren von Gebäuden der anderen Parteien verlegt und natürlich einige Minister überzeugt, aber vom Eindruck haben sie es schwerer, Punkte zu generieren.

Bei uns gewinnen sie entweder durch Crafting oder durch die zwei hochrangigen Minister, die Punkte erwirtschaften - ich weiß es gerade nicht auswendig, der Bankier und ein*e anderer*r. Ich kann gerne mal nachsehen.
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Offline Harry

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Re: Root Boardgame
« Antwort #37 am: 12.01.2022 | 09:19 »
Gestern eine Viererpartie mit Katze, Echsen, Vögeln und Vagabund. Ich hatte die Vögel und habe wie üblich verloren (9 Punkte), wieder zwei Regierungskrisen, ich komme mit denen irgendwie nicht auf einen grünen Zweig. Gewonnen hat knapp der Vagabund, der irgendwann drei Schwerter (!!!) hatte und sich dann fröhlich durch Katzenhorden geschnetzelt hat. Die Katze hat auf Dominanz gespielt (und an einem Punkt mit einer massiven Armee von 12 Katzen eine Echsenlichtung besetzt, das sah schon beeindruckend aus), sie hätte eine Runde später gewonnen. Und in der Runde danach hätte der Echsenkult die 30 erreicht. Also insgesamt (für die anderen) ein sehr schönes, knappes Resultat.

Spielzeit 2 1/2 Stunden, aber wir hatten einen Neuspieler und unseren Analyse-Paralysten. Hat viel Spaß gemacht, und wieder etwas gelernt: Der Vagabund darf nie, nie, niemals drei Schwerter erlangen! Hätte ich mir natürlich vorher schon denken können, aber ich war irgendwie abgelenkt, mit meinen ganzen Ümstürzen...
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Offline Crimson King

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Re: Root Boardgame
« Antwort #38 am: 12.01.2022 | 11:10 »
Wenn man die Vögel frühzeitig so hart attackiert, dass ihr Laden zusammenbricht, haben sie es nach meinem Eindruck sehr schwer, sich davon zu erholen, selbst wenn sie hinterher perfekt spielen.
Nichts Bessers weiß ich mir an Sonn- und Feiertagen
Als ein Gespräch von Krieg und Kriegsgeschrei,
Wenn hinten, weit, in der Türkei,
Die Völker aufeinander schlagen.
Man steht am Fenster, trinkt sein Gläschen aus
Und sieht den Fluß hinab die bunten Schiffe gleiten;
Dann kehrt man abends froh nach Haus,
Und segnet Fried und Friedenszeiten.

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Offline Harry

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Re: Root Boardgame
« Antwort #39 am: 12.01.2022 | 11:57 »
Das würde ich vorsichtig bestätigen. Allerdings kommt es selten so weit, da ein früher Angriff auf die Vögel häufig ein schlechtes Kosten/Nutzen-Verhältnis hat (z. B. für Katze oder Maulwurf - zu viele Aktionen für zu geringen Punktegewinn). Wenn man aber Opfer eines Kollateralschadens wird (Krähenbombe, Rebellion) kann es tatsächlich schwer sein, wieder auf die Beine zu kommen. Wohl dem, der dann noch den Eulenkönig hat und sich auf die Offensive und Punktgewinn durch Zerstörung feindlicher Gebäude verlegen kann.

Meine aktuelle Niederlagenserie mit den Vögeln liegt aber fast sicher an mangelhafter Planung meinerseits  :'( .
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Offline JollyOrc

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Re: Root Boardgame
« Antwort #40 am: 12.01.2022 | 12:21 »
Frage: Wie gut tut Root für nur zwei Leute am Tisch?
Fürs Protokoll: Ich bitte hiermit ausdrücklich darum, mich in der Zukunft auf schlechte oder gar aggressive Rhetorik meinerseits hinzuweisen. Sollte ich das dann wider Erwarten als persönlichen Angriff werten, bitte auf diesen Beitrag hier verweisen und mir meine eigenen Worte um die Ohren hauen! :)

Offline Harry

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Re: Root Boardgame
« Antwort #41 am: 12.01.2022 | 12:32 »
Ich würde es nicht zu zweit spielen, sondern eher ein Spiel bevorzugen, das explizit darauf ausgelegt ist (7 Wonders Duel, Watergate, aber auch Spirit Island oder Aeon's End, ggf. auch einen Worker-Placer in Agricola-Tradition). Die Karte wäre mir zu leer, und die Auswahl der möglichen Fraktionen recht eingschränkt. Andererseits würde das Spiel kürzer und tendenziell berechenbarer.

Es gibt aber die "Uhrwerk-Erweiterung", die (NSC-)Bot-Fraktionen ins Spiel integriert, die über eine Art Flowchart gesteuert werden und quasi "Computergegner" mit relativ geringem Verwaltungsaufwand simulieren sollen. Die haben einen sehr guten Ruf, ich selber habe aber noch nicht damit gespielt (ich habe auch nur die "Mechanische Marquise" aus der alten Flussvolk-Erweiterung, und das soll der schwächste Bot sein).

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Offline JollyOrc

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Re: Root Boardgame
« Antwort #42 am: 12.01.2022 | 12:34 »
Danke!

Kürzeres Spiel wäre übrigens sogar eher ein Pluspunkt ;)
Fürs Protokoll: Ich bitte hiermit ausdrücklich darum, mich in der Zukunft auf schlechte oder gar aggressive Rhetorik meinerseits hinzuweisen. Sollte ich das dann wider Erwarten als persönlichen Angriff werten, bitte auf diesen Beitrag hier verweisen und mir meine eigenen Worte um die Ohren hauen! :)

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Re: Root Boardgame
« Antwort #43 am: 13.01.2022 | 08:43 »
Ich bin da bei Harry - DON´T - das Spiel ist nicht auf zwei Personen ausgelegt und ich würde es selbst nur ab 4 - max. 5 Spieler auf den Tisch bringen wollen.
Die einzelnen Waldvölker sind nicht ausbalanciert, das geschieht (oder nicht) durch die Spieler selbst, bei zwei Spielern ist das eher schwierig.

Wenn Du ein ähnliches Spiel suchst (Komplexität, Asymmetrie, gleicher Author) dann schau dir mal Vast: The crystal caverns an. Das ist zu zweit durchaus spielbar.
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Offline Harry

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Re: Root Boardgame
« Antwort #44 am: 14.01.2022 | 09:26 »
ich würde es selbst nur ab 4 - max. 5 Spieler auf den Tisch bringen wollen.

Na, so weit würde ich nicht gehen, zu dritt klappt prima, mache ich oft mit den beiden Kindern. Manche Kombinationen fallen dann natürlich raus, aber die "Reach"-Regelung aus dem neuen Regelwerk funktioniert ganz gut. Mindestens eine/r muss halt bereit sein, eine "dicke" Fraktion (Katze, Maulwurf, Vögel) zu spielen, und da ich das ohnehin gerne tue, gibt es keine Hürden.

Hat denn schon jemand mit den Clockwork-Fraktionen gespielt? Mit denen könnte ich mir ja durchaus vorstelllen, dass das Spiel zu zweit klappt.
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Offline JollyOrc

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Re: Root Boardgame
« Antwort #45 am: 14.01.2022 | 09:36 »
Wenn Du ein ähnliches Spiel suchst (Komplexität, Asymmetrie, gleicher Author) dann schau dir mal Vast: The crystal caverns an. Das ist zu zweit durchaus spielbar.

Suchkriterium ist eher: Wuselfaktor, ähnliches Artwork und immersives Setting.
Fürs Protokoll: Ich bitte hiermit ausdrücklich darum, mich in der Zukunft auf schlechte oder gar aggressive Rhetorik meinerseits hinzuweisen. Sollte ich das dann wider Erwarten als persönlichen Angriff werten, bitte auf diesen Beitrag hier verweisen und mir meine eigenen Worte um die Ohren hauen! :)

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Re: Root Boardgame
« Antwort #46 am: 14.01.2022 | 09:56 »
Suchkriterium ist eher: Wuselfaktor, ähnliches Artwork und immersives Setting.

Okay, dann lehne ich mich einfach mal aus dem Fenster und schlage Everdell vor.
GANZ anderes Genre Workerplacment/Tableu-Building statt Wargame, der Rest der Anforderungen Wuselfaktor, Artwork und Setting ist gegeben.
Ich finde das Artwort ist der Hammer (meiner Meinung besser als Root - aber Geschmäcker sind verschieden). Das Spiel geht gut zu zweit, ist nur ganz wenig konfrontativ und einfach knuddelig.
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Offline Harry

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Re: Root Boardgame
« Antwort #47 am: 14.01.2022 | 09:57 »
Dann ist Vast tatsächlich einen Blick wert. Ich würde Dir/Euch aber auch trotzdem mal ein Probespiel Root ans Herz legen, notfalls über TTS oder so. Andere Alternativen mit diesen Suchkriterinen fallen mir nicht ein - Klong! vielleicht noch?
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