Autor Thema: Back to the Roots  (Gelesen 2668 mal)

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Online General Kong

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Re: Back to the Roots
« Antwort #25 am: 13.10.2020 | 20:04 »
Dark Albion ist ein solides Produkt und eine interessanten Option als OSR-Inkarnation. Ebenfalls nur zur Info.
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Online Samael

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Re: Back to the Roots
« Antwort #26 am: 13.10.2020 | 20:12 »
Ich stimme zu, zumindest was ich aus Previews und Reviews kenne.

Ich habs trotzdem nicht gekauft, weil der Autor mir so zutiefst unsympathisch ist.
« Letzte Änderung: 13.10.2020 | 20:15 von Samael »
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Offline Scurlock

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Re: Back to the Roots
« Antwort #27 am: 13.10.2020 | 23:15 »
Achtung, wer Dark Albion kauft, unterstützt mit dem Autor einen reaktionären Rechtsauslieger und Trump-Fan. Wollts nur gesagt haben.
Hatte die Teile hier schon im Regal stehen bevor ich von RPGPundit privaten Ein- und Ansichten gelesen habe. Das Dark Albion Setting war nämlich ursprünglich regeltechnisch eng mit "Fantastic Heroes & Witchery" verbunden. Und beide Bücher sind in meinen Augen gute bis sehr gute Beiträge zur OSR.
Und ja, RPGPundit ist auch in meinen Augen ein Vollpfosten und selbstherrlicher Idiot, sogar selbst wenn man seine reaktionäre Grundhaltung ausblendet. Nur ist er andererseits leider keine Ausnahme und es gibt ne Menge bestenfalls schwierige Charaktere (Zak Sabbath etc.), die in Sachen Rollenspiel/Tabletop sehr aktiv sind und ne Menge interessantes Zeug veröffentlicht haben. Mit keinem dieser Typen will ich ein Bier trinken, geschweige denn eine längere Unterhaltung führen. Aber wenn die Qualität stimmt und sie eben frei von diesen privaten Ansichten sind, sehe ich für mich erst einmal kein Problem, deren Veröffentlichungen zu kaufen, zu lesen und an meinem Spieltisch zu nutzen.
Oder anders herum: Wenn ein Abenteuer kacke ist, aber von nem richtig netten Typen mit vernünftiger Einstellung geschrieben wurde, bleibt es trotzdem kacke. Da werde ich es am Spieltisch auch nicht spielen, nur weil ich den Autoren so sympathisch finde. 
« Letzte Änderung: 13.10.2020 | 23:22 von Scurlock »

Offline La Cipolla

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Re: Back to the Roots
« Antwort #28 am: 14.10.2020 | 00:28 »
„Frei von den Ansichten“ ist aber schon relativ; der hermeneutische Zirkel kann interessante Sachen ausspucken, wenn man solche Bücher noch mal mit dem aktualisierten Wissen liest ... Ich gehe da zwar nicht kategorisch ran (und habe auch praktisch nur sehr wenig wirklich aussortiert), aber bspw. die Frauenfiguren in Zaks Sachen lesen sich für mich doch sehr anders als noch vor ein paar Jahren.

Offline LushWoods

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Re: Back to the Roots
« Antwort #29 am: 14.10.2020 | 07:26 »
Achtung, wer Dark Albion kauft, unterstützt mit dem Autor einen reaktionären Rechtsauslieger und Trump-Fan. Wollts nur gesagt haben.

Was für ein Bullshit  ;D

Online Tegres

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Re: Back to the Roots
« Antwort #30 am: 14.10.2020 | 08:28 »
Achtung, wer Dark Albion kauft, unterstützt mit dem Autor einen reaktionären Rechtsauslieger und Trump-Fan. Wollts nur gesagt haben.
Was für ein Bullshit  ;D
Nein, das ist ein Fakt, dafür muss man sich nur seine Twitter-Seite anschauen. Als rechts und Trump-Fan bezeichnet er sich selbst.

Zurück zum Thema: Ich komme immer wieder auf den Aspekt "Low Magic" zurück. Da passt Beyond the Wall recht gut. Gibt es etwas, was gegen Beyond the Wall spricht? Du schreibst, dass du es kennst, aber deine Frage nach einem anderen OSR-Spiel impliziert, dass es für die nicht in die engere Auswahl kommt. Vielleicht könntest du einen klassischen Retroklon nehmen bwie Labyrinth Lord oder OSE, die ebenfalls auf der B/X-Version fußen, aber das Magiesystem von Beyond the Wall nehmen.
Zum Thema Low Magic gehören außerdem die magischen Gegenstände und magisch begabte NSCs. Ich denke, deren Häufigkeit lässt sich unabhängig vom System leicht runterschrauben, sodass allein dadurch ein "Low Magic"-Gefühl erzeugt wird. Das ist also nur bedingt systemabhängig.
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Re: Back to the Roots
« Antwort #31 am: 14.10.2020 | 10:18 »
Was für ein Bullshit  ;D

Absolut nicht.
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Offline Fezzik

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Re: Back to the Roots
« Antwort #32 am: 14.10.2020 | 10:19 »
Dark Fantasy Basic könnte noch was sein.
https://www.drivethrurpg.com/m/product/229046

Oldschool feel, aber auf Low/Dark Fantasy. Übersichtliche Regeln.
Magie ähnlich wie bei Lion& Dragon.
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Offline Scurlock

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Re: Back to the Roots
« Antwort #33 am: 14.10.2020 | 16:56 »
Zurück zum Thema: Ich komme immer wieder auf den Aspekt "Low Magic" zurück. Da passt Beyond the Wall recht gut. Gibt es etwas, was gegen Beyond the Wall spricht? Du schreibst, dass du es kennst, aber deine Frage nach einem anderen OSR-Spiel impliziert, dass es für die nicht in die engere Auswahl kommt. Vielleicht könntest du einen klassischen Retroklon nehmen bwie Labyrinth Lord oder OSE, die ebenfalls auf der B/X-Version fußen, aber das Magiesystem von Beyond the Wall nehmen.
Zum Thema Low Magic gehören außerdem die magischen Gegenstände und magisch begabte NSCs. Ich denke, deren Häufigkeit lässt sich unabhängig vom System leicht runterschrauben, sodass allein dadurch ein "Low Magic"-Gefühl erzeugt wird. Das ist also nur bedingt systemabhängig.
Beyond the Wall ist ein tolles System, um Charaktere miteinander und mit ihrer Umgebung zu verbinden. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Regelgerüst für spätere Charakterprogression nicht wirklich geeignet ist bzw. da Lücken aufgefüllt werden müssen hinsichtlich Magie, Fertigkeitensystem etc.

Was hat dir an C&C denn nicht gefallen, dass du nach etwas neuem guckst? Das könnte helfen :)

C&C ist an sich ein feines System, aber die Siege-Engine ist einfach Mist. Wenn die Grundsäule eines Regelsystems so schief ist, dass man nicht um Hausregeln herumkommt, dann stimmt etwas nicht.

Low Fantasy Gaming
Der Ansatz ist interessant, aber ich habe einfach den Eindruck, dass der Designer auf halber Strecke aufgehört hat und den Spielern die eigene Bequemlichkeit als vermeintliche Optionen verkaufen will. Deshalb ein klares Nö.

Hero's Journey 2e
Tolle Ideen, aber hinsichtlich der Regeln von anderen OSR-Standards zu weit entfernt, so dass man nicht um eine umfangreiche Konvertierung herum kommt, wenn man wie ich kiloweise OSR-Abenteuer/Settings etc. hat. Das Regelgerüst ist zusätzlich noch eng mit dem sehr speziellen Setting verbunden.

Mythras
Hab ich hier auch herumstehen, bin aber irgendwie nie richtig warm geworden mit dem Werk. Tatsächlich soll es auch weitgehend OSR werden, weil ich mich nicht komplett in ein neues Regelwerk einarbeiten mag.

Dark Fantasy Basic könnte noch was sein.
https://www.drivethrurpg.com/m/product/229046

Oldschool feel, aber auf Low/Dark Fantasy. Übersichtliche Regeln.
Magie ähnlich wie bei Lion& Dragon.
Nicht zu feinkörnige Skills.
Kenne ich nicht, klingt gut und schaue ich mir an. Danke für den Tipp.



Offline Luxferre

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Re: Back to the Roots
« Antwort #34 am: 14.10.2020 | 18:19 »
HackMaster 5th wird Dir zu frickelig und progressiv sein, oder?
AD&D 2nd trifft RoleMaster-light - wäre so mein Schlagwort. Ich finds super und würde im Gegenzug dazu keine 3e/PF/5e mehr anfassen. Und HackMaster hat das beste Monstrous Manual ever  ;D
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Offline Scurlock

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Re: Back to the Roots
« Antwort #35 am: 14.10.2020 | 19:06 »
HackMaster 5th wird Dir zu frickelig und progressiv sein, oder?
Viel zu frickelig. Und wenn Du mit progressiv das Kampfsystem meinst, dann ja, zu progressiv. Ich finde die Aufmachung der Bücher großartig, das Klassensystem sieht auf dem Papier cool aus, wie auch der Rest. Aber um ehrlich zu sein, bereiten all die schönen Dinge mir aber auch Kopfschmerzen, wenn ich mir vorstelle, das leiten zu müssen.

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Re: Back to the Roots
« Antwort #36 am: 14.10.2020 | 19:30 »
Low Fantasy Gaming
Der Ansatz ist interessant, aber ich habe einfach den Eindruck, dass der Designer auf halber Strecke aufgehört hat und den Spielern die eigene Bequemlichkeit als vermeintliche Optionen verkaufen will. Deshalb ein klares Nö.

Falls Du mal ein bisschen Muße hast, würden mich hier Details interessieren (vielleicht im OSR-Smalltalk oder eigenen Thread - will diesen hier nicht hijacken).
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Re: Back to the Roots
« Antwort #37 am: 14.10.2020 | 21:23 »
Hier, brandneu, die Erlösung für Scurlock?
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Offline Scurlock

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Re: Back to the Roots
« Antwort #38 am: 14.10.2020 | 21:30 »
Hier, brandneu, die Erlösung für Scurlock?
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Danke, die Einführung liest sich wie das Abarbeiten einer Checkliste meiner Anforderungen. Cool. Ist das von Dir?

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Re: Back to the Roots
« Antwort #39 am: 14.10.2020 | 22:53 »
Ach Tagschatten hat endlich seinen Klon fertig. Geil. Bin sehr gespannt.  :)
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Re: Back to the Roots
« Antwort #40 am: 15.10.2020 | 07:19 »
Hört sich gut an, aber manche Punkte haben mich dann wieder rausgehauen. „spell slots ergeben in-universe null Sinn“. Kommt drauf an ob man ihnen Sinn zuschreibt oder nicht, wir reden hier über komplette Fiktion. Es gibt durchaus in-game Begründungen für die slots. Und außerdem haben sie spielmechanisch durchaus eine Berechtigung, sie sind nämlich eine Machtbegrenzung für MU. Ob diese auf höheren Stufen ausreicht sei dahingestellt.
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Re: Back to the Roots
« Antwort #41 am: 15.10.2020 | 07:37 »
Ich würde entweder persönlich gerade zu 5 Torches Deep greifen weil es kompatibel zu den neuen D&D Sachen ist wie Abenteuern und Settings etc. Ohne dabei eben zu kompliiert zu werden. Wie du sagst, in höhreren Stufen ist D&D5 zu frickelig. Ich spiele gerade damit einen Pathfinder Abenteuerpfad und bin wenig angetan mit jeder neuen Stufe. Wir sind schon von Pathfinder zu D&D5 gewechselt weil man mir gesagt hat damit wird alles besser. Tut es nicht. Ich schaue mich gerade deswegen auch um und das ist eine der beiden Optionen die ich vermutlich gehen werde wenn es noch schlimmer wird.

Zum anderen finde ich Microlite20 sehr interessant. Da bin ich durch Zufall drauf gestoßen, bzw. auf eine Empfehlung hin. Hier gibt es für Pwyw einfach mal ein Riesen Trümmer Sammlung von allen Sachen, und auch dort drin wohl eine D&D5 Conversion, wenn einem der Bezug zu dem Spiel wichtig erscheint um eben nicht konvertieren zu müssen bei Abenteuern. Aber auch das Standard Spiel sieht schon solide aus und könnte für mich auf Cons und bei kurzen Sachen zum Einsatz kommen.

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Im Moment spiele ich: Beyond the Stars mit Uncharted Worlds.
Im Moment leite ich: Den Pathfinder AP Skulls & Shackles mit D&D5.
Im Moment beschäftige ich mich: D&D5, Uncharted Worlds, M-Space.
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Re: Back to the Roots
« Antwort #42 am: 15.10.2020 | 11:31 »
Danke, die Einführung liest sich wie das Abarbeiten einer Checkliste meiner Anforderungen. Cool. Ist das von Dir?
Nein, ich lese nur gerne den Tagschatten-Blog. Mein Blog ist ghoultunnel.wordpress.com
und ich liebe spell slots.
Genau wegen deiner Checkliste habe ich es ja hier gepostet.  :)
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Re: Back to the Roots
« Antwort #43 am: 15.10.2020 | 12:41 »
Hier, brandneu, die Erlösung für Scurlock?
https://tagschatten.blogspot.com/2020/10/so-nun-isses-soweit.html?m=1
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Sieht gut aus! Solide. Mir gefallen die eingestreuten "Tipps" gut. Macht das Regelwerk irgendwie sympathisch.
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Re: Back to the Roots
« Antwort #44 am: 16.10.2020 | 03:35 »
Und außerdem haben sie spielmechanisch durchaus eine Berechtigung, sie sind nämlich eine Machtbegrenzung für MU. Ob diese auf höheren Stufen ausreicht sei dahingestellt.

No.
They.
Don't!

Ganz im Gegenteil kann ich Dir nachweisen, daß das Spell-Slot-System die Ursache des Übels der quadrierten Zauberkundigen darstellt. Mußt nur meinen entsprechenden Post ansteuern, und ich biete dort auch einen Palmzweig an (der allerdings, weil ich sowas wie Charakter-Balance im Auge habe, eher trist aussieht). Ich bin heut nacht (nach dem Post auf meinem Blog) nochmal durch die Spell-Tables von B/X, BEAM, AD&D und AD&D2 gegangen (der Rest interessiert mich nicht). Resultat: Jede einzelne Tabelle wurde (wahrscheinlich) Pi x Daumen gearbeitet, und jeder einzelne Designer hat nicht mitgekriegt, was er da tut (Schreckliches). Niemand schlimmer als Mentzer mit seinem 36-Stufen-System, das ich trotzdem noch immer für seine gesamtkonzeptionelle Kühnheit bewundere.

Falls jemand sich fragt, warum ich trotz meiner vergangenen Äußerungen zum Tanelorn hier poste: Hic Sunt Dracones ist mein Baby. And nobody puts baby in a corner!  :D

I'm not nice. I'm on medication.

Butt-Kicker 75% / Tactician 75% / Method Actor 67% / Specialist 67% / Power Gamer 67% / Storyteller 58% / Casual 0% (Schubladen)

Zitat von: korknadel
Rollenspiele sollen bei Dir im besten Fall eine gewisse Schwermut, Resignation und Melancholie hervorrufen.

Zitat von: Dolge
Auf Diskussionen, was im Rollenspiel realistisch ist und was nicht, sollte man sich nie unter gar keinen Umständen absolut gar überhaupt vollständig nicht einlassen.

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Re: Back to the Roots
« Antwort #45 am: 16.10.2020 | 06:36 »
Um es mit dem Dude zu sagen: Jaaaa, das ist vielleicht .... deine Meinung, Mann.

(Ohne dich mit dem Angesprochenen in irgendeiner Weise gleichsetzen zu wollen!)
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Re: Back to the Roots
« Antwort #46 am: 16.10.2020 | 06:39 »

Falls jemand sich fragt, warum ich trotz meiner vergangenen Äußerungen zum Tanelorn hier poste: Hic Sunt Dracones ist mein Baby. And nobody puts baby in a corner!  :D


Habe zumindest ich nicht getan, habs ja nicht mal gelesen (Wie auch). Ich stimme nur ein paar der Aussagen in deinem Blogpost der weiter oben verlinkt ist nicht zu. Da kannst du auch nichts „nachweisen“, was meine Meinung ändert... 😂
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Re: Back to the Roots
« Antwort #47 am: 18.10.2020 | 00:46 »
Mmmh. Rein technisch gesehen hast Du recht. Du hast nicht direkt Tagschattens Arbeit  kritisiert. Dein "Wie auch" wirkt aber auf mich ein wenig seltsam. Runterladen vielleicht? Das Link hat er Ghoul gegeben.

Aber: Du hast eine Behauptung aufgestellt über die Sinnhaftigkeit der Spruchtabellen, die er statistisch zu widerlegen können glaubt (mMn zu Recht). Da kannst Du jetzt natürlich den Diskurs verweigern, aber... naja

Caveat: Ich spiele in "Testgruppe 2" von Hic Sunt Dracones. Ich bin alles andere als unbefangen, weil ich das sehr mag.
« Letzte Änderung: 18.10.2020 | 01:33 von Pikaresker Hobo »
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Re: Back to the Roots
« Antwort #48 am: 18.10.2020 | 12:22 »
Jetzt geht hier einiges durcheinander. Ich habe Folgendem widersprochen:

Zitat
Spell-Slots ergeben In-Universe gerade mal null Sinn! Egal wie Raistlin Majere sich den Unsinn in mehreren Dragon-Lance-Büchern zurecht rückt. Das ist ein tolles Beispiel für Stockholm-Syndrom.

Spell-Slots sind die Ursache für das Problem der quadrierten Zauberer.

Beides ist einfach unwahr. Ersteren Punkt  habe ich bereits verargumentiert.

Zum zweiten Punkt kann ich nur sagen, dass es die Sprüche an sich sind, die den MU „quadrieren“, nicht das spell slot System.

Ich habe Hic Sunt Dracones in keiner Weise kritisiert.

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Offline Rhylthar

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Re: Back to the Roots
« Antwort #49 am: 18.10.2020 | 13:02 »
Hm.
Ob ich der Aussage ("Spell-Slots sind die Wurzel allen Übels") nun zustimme, ist eigentlich egal. Der Ansatz ist über Spell-Points ist nun heutzutage auch bei D&D nicht mehr neu und sollte spätestens ab 3E entweder als optionale Regel oder im Falle der Psioniker sogar als Standardregel Einzug erhalten haben (habe keinen Zugriff auf meine älteren Bücher, um z. B. für AD&D 2nd zu gucken, ob es das im UA oder sonst wo auch schon gab).

Ist halt ein Spellpoint-System mit einer Anlehnung an den jetzigen Sorcerer.
“Never allow someone to be your priority while allowing yourself to be their option.” - Mark Twain

"Naja, ich halte eher alle FATE-Befürworter für verkappte Chemtrailer, die aufgrund der Kiesowschen Regierung in den 80er/90er Jahren eine Rollenspielverschwörung an allen Ecken wittern und deswegen versuchen, möglichst viele noch rechtzeitig auf den rechten Weg zu bringen."

Für alle, die Probleme mit meinem Nickname haben, hier eine Kopiervorlage: Rhylthar.