Autor Thema: [D&D 5E] Knight & Sage  (Gelesen 1460 mal)

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Offline Mhyr

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Re: [D&D 5E] Knight & Sage
« Antwort #25 am: 4.04.2021 | 03:04 »
Wir haben soeben Session 9 beendet und die SCs (sowie die Sidekicks) sind mittlerweile Level 3, während ich nun schon 3 Spielberichte hinterherhinke.  :-\
« Letzte Änderung: 4.04.2021 | 10:25 von Mhyr »
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Offline WaterBaron

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Re: [D&D 5E] Knight & Sage
« Antwort #26 am: 4.04.2021 | 19:12 »
Moin. Habe jetzt ein paar Tage nicht reingeschaut. Die Session 6 klingt auch unterhaltsam. Kann mir lebhaft vorstellen wie die spielenden da gesessen haben und Ihnen die Dame mit der eisernen Maske erzählt das sie nicht da war wo die Gruppe glaubte :)

Freue mich auf deine weiteren Berichte. Aber auch da gilt. Keinen Stress machen mit dem Schreiben. Das soll dir ja auch Spaß machen und nicht in Arbeit ausarten.
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Oder auch hier im Forum Der blutige Hebel im Tanelorn

Offline Mhyr

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Re: [D&D 5E] Knight & Sage
« Antwort #27 am: 4.04.2021 | 23:12 »
Moin. Habe jetzt ein paar Tage nicht reingeschaut. Die Session 6 klingt auch unterhaltsam. Kann mir lebhaft vorstellen wie die spielenden da gesessen haben und Ihnen die Dame mit der eisernen Maske erzählt das sie nicht da war wo die Gruppe glaubte :)

Ja, ich glaube im Spiel waren sie zunächst nur ordentlich irritiert und haben erst nach der Session realisiert was das alles bedeuten könnte.  >;D

Freue mich auf deine weiteren Berichte. Aber auch da gilt. Keinen Stress machen mit dem Schreiben. Das soll dir ja auch Spaß machen und nicht in Arbeit ausarten.

Danke. Du hast natürlich völlig recht. Aber es tut trotzdem gut das mal wieder gesagt zu bekommen!

Ich priorisiere auch einfach das Weiterspielen bzw. die Vorbereitung für die nächste Session!

Ohne zu viel „spoilern“ zu wollen, aber am Ende von Session 9 haben sie tatsächlich die Ruine von Burg Isenwaid erreicht. Und jetzt überlege ich gerade wer die derzeitige Burgherrin ist.
Ich tendiere derzeit sehr zu einer bandit captain veteran mit dagger of the ogre mage und studiere RPGBots Artikel Melee Cantrips vs. Extra Attack.

Wer also gute Vorschläge für melee cantrips hat: nur her damit bitte!
« Letzte Änderung: 7.04.2021 | 15:53 von Mhyr »
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Re: [D&D 5E] Knight & Sage
« Antwort #28 am: 6.04.2021 | 11:44 »
Session 7

Sol, 21. Tag des Richters 1504 n. B.

Auch Saer Anskar Fengrin nahm am heutigen Turnier zu Ehren des Roten Gottes teil. Ich selbst habe nichts für solche Ritterspiele übrig und wollte die Zeit sinnvoller nutzen. Den Mächten des Lichts sei Dank war der Druide Moryn zur Stelle, der mich auf der Tribüne vertreten und Baron Konnabel Unkenrath unterstützen konnte.




Baron Konnabel Unkenrath

Nachdem Ynhes von Yslark ihre ruhmreichste Heldendichtung zum Besten gegeben hatte, eröffneten Fanfaren das Turnier.

In Peredur werden die Recken im Bogenschießen und Lanzenstechen geprüft. Steht nach diesen beiden Disziplinen noch kein Sieger fest, müssen die Wettstreiter sich dem “Golem von Peredur” stellen; einer albernen Apparatur der Werkstattgnome von Garogs Hügeln.*
Und Saer Anskar musste bereits mit seinem ersten Gegner, Saer Florin Meralda, gegen das Konstrukt antreten. Doch der Mann aus dem Herzogtum Lys konnte gegen den Golem nicht bestehen und so zog der Ritter mit dem dreiköpfigen Wolf von Haus Fengrin auf dem Schild ins Halbfinale ein.

Unsere Augen und Ohren berichten, dass aber nicht nur Saer Anskar seine Kämpfe auszutragen hatte, denn dem Druiden Moryn erging es auf der Tribüne nicht viel besser als seinem jungen Herren auf der Rennwiese. Er musste sich mit den Gesandten des Herzogtums Lys, der Markgrafschaft Gareth, dem Fürstentum Nebeltal und der Waldgrafschaft Rosenwinter herumärgern. Ja, ich war ihm sehr dankbar, dass er mich zwischen Abt Calderus und der Hohepriesterin Maelina vertrat.



Abt Calderus



Hohepriesterin Maelina



Waldgraf Torian Blaumond

In seinem zweiten Wettkampf besiegte Saer Anskar einen Streiter aus dem Fürstentum Nebeltal. Es war Saer Eugenio von Falkenstein der da den weißen Schwan von Haus Morganth zu Felde trug, und später im kleinen Finale auch Sera Felosial Sternenblüte unterliegen sollte. Fürstin Irilla blieb von alledem unberührt wie immer, aber die Zähne ihres Beraters Nimir konnte ich bis in die Turmburg hinauf knirschen hören.



Fürstin Irilla Morganth



Nimir von Leira

Der Neuling aus dem Hause Fengrin hatte es tatsächlich bis ins Finale geschafft, während unser Mann, Saer Targor Wulk, schon sein erstes Lanzenstechen verloren hatte. So war dann auch Baron Unkenrath Feuer und Flamme für Saer Anskar, der nördlich von Peredur die Burg seiner Ahnen wieder aufbauen wollte!

Im Finale musste sich der Neuling allerdings Saer Dulzun Xerk stellen, auf dessen Schild die schwarze Wyverne von Haus Lamorak und der Markgrafschaft Gareth prangte. Der finstere Recke setzte sich durch, war aber für einen Sieger wenig ritterlich und verweigerte nicht nur seinen Gegnern den Blick auf sein Gesicht. Er hielt selbst bei der Siegerehrung das Visier geschlossen!




Markgraf Orthan Lamorak



Arlyna von Noskor

Doch das war bei Weitem das geringste Ärgernis des Augenblicks, denn in all dem Jubel und Trubel um Sera Felosial Sternenblüte, Saer Anskar Fengrin und Saer Dulzun Xerk war Herzog Gisilberth Belram unbemerkt ermordet worden



Herzog Gisilberth Belram

- Wendelyn, Stadtschreiber von Peredur

*Verzeiht, diese letzte Bemerkung war unsachlich.

« Letzte Änderung: 7.04.2021 | 15:56 von Mhyr »
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Re: [D&D 5E] Knight & Sage (Spielbericht Nr. 7 ist da!)
« Antwort #29 am: 7.04.2021 | 16:03 »
Sorry, bevor ich den nächsten Spielbericht poste muss ich noch einen kleinen Werbeblock einschieben!  ~;D

Den Spielabend mit dem Turnier vorzubereiten war eeecht zeitintensiv. Deswegen habe ich beschlossen die Bilder der VIPs auf der Tribüne auch hier zu teilen (siehe Spielbericht Nr. 7), bevor sie noch schlecht werden. Ich verwende nämlich zum Portraitieren meiner NSCs die Beta der Portrait Workshop App von Worldspinner. Bin recht zufrieden damit, auch wenn nicht alles alles damit möglich ist und die letztendliche Qualität nicht 1A ist, wie bspw. die der NPC for Hire App von Knights of Vasteel. Aber da habe ich eigentlich alle schon durch.  :-\

Ach, und die Regeln, die wir für das Turnier verwendet haben, sind hier auf Tanelorn entstanden und die findet ihr hier.
Vielen Dank auch noch mal an dieser Stelle an alle die sich an der Diskussion beteiligt hatten!!  :-*
« Letzte Änderung: 7.04.2021 | 16:05 von Mhyr »
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Re: [D&D 5E] Knight & Sage
« Antwort #30 am: 7.04.2021 | 23:46 »
Session 8

Lum, 22. Tag des Richters 1504 n. B.

Unsere Augen und Ohren berichteten mir, dass Saer Anskar am vergangenen Tage (21.1.1504) neben meinen eigenen Ermittlungen noch weitere Hinweise auf den oder die Mörder von Herzog Belram sammeln konnte.

Während das Volk noch selig in Unwissenheit grölte und die Gesandtschaften des Herzogtums Lys, des Fürstentums Nebeltal sowie der Grafschaften Gareth und Rosenwinter von eiskalter Furcht gelähmt waren, handelte der Berater von Saer Anskar, der mich auf der Tribüne vertreten hatte.

So konnte der Druide Moryn feststellen, dass der Herzog von einem Armbrustbolzen getötet worden war. Die Fiederung des Bolzens war meisterhaft auf den kastanienbraunen Umhang von Gisilberth Belram abgestimmt worden. Zudem war seine Spitze vergiftet. Moryn legte sich sogar darauf fest, dass es das Gift einer Wyverne war.*

Auch Saer Anskar blieb nicht untätig. Er gab seiner schwarzen Stute die Sporen und lenkte das Reittier sowie sein übriges Gefolge - den Schildknappen Berthil Basilius und die königliche Heroldin Silaqui von Rosenwinter - in die Richtung aus der das Geschoss vermutlich abgefeuert worden war. Der Ritter konnte jedoch den Schützen nicht ausfindig machen.

Allerdings traf er bei den Zelten erneut auf Saer Florin Meralda im blauen Waffenrock mit der goldenen Lilie von Lys. Die Recken beschlossen sich für die Suche nach dem Mörder des Herzogs zu verbünden und während Saer Florin mit seinen Männern den Tatort sicherte, führte Moryn seinen Herren bis zur Stadtmauer. Denn die Untersuchungen des Druiden hatten ergeben, dass der Armbrustbolzen höchstwahrscheinlich von den Zinnen Peredurs abgefeuert worden war!

Hohepriesterin Maelina schützte in der Zwischenzeit den Leichnam des Herzogs mit der Magie Nymias.

Die Wachsoldaten am Münztor ließen Saer Anskar und sein Gefolge gewähren. Wer kann es ihnen verdenken? Ich werde dennoch Disziplinarmaßnahmen gegen die Schicht durchführen müssen, aber selbstverständlich Milde walten lassen.

Auf den Zinnen der Stadtmauer konnten die Helden von Schwarzdorn jedenfalls weitere Hinweise sammeln. Sie entdeckten Brandspuren auf der Mauerkrone. Ganz so als hätte sich dort jemand mit Rauchwaren die Zeit vertrieben.

Sie beschlossen den Wachturm an der Vika zu untersuchen und stellten fest, dass die untere Tür zur Leiter nicht nur offen stand, sondern mit Diebeswerkzeug geöffnet worden war!

Wieder suchten sie die Umgebung am Flussufer ab und wurden in einer namenlosen Gasse fündig. Moryn entdeckte ein Bündel grün-blauen Stoffes in das ein Helm eingeschlagen war. Der Druide breitete das Kleidungsstück aus und blickte auf einen weißen Turm, das Wappen von Peredur. Der Attentäter war demnach vermutlich bei seinem hinterhältigen Anschlag als Wachsoldat verkleidet gewesen! Silaqui nahm unterdessen eine frische Fußspur im Schlamm der Gosse auf.

Die Helden folgten der Spur bis auf den Marktplatz, wo sie sich in der mittlerweile gut angetrunkenen Menschenmenge verlor. Aber sie trafen dort auch auf ihren neuen Verbündeten, Saer Florin Meralda, der sie in die Kirche des Lichts bat um das weitere Vorgehen zu besprechen.

Man hatte den toten Herzog in die Kirche gebracht, doch auch Jana Dämmerschwinge, die Hohepriesterin Peredurs, vermochte es nicht den Herzog aus dem kalten Griff der Grünen Göttin zu reissen. Sie schlug vor den Toten dafür nach Morr Thuris, in die Kathedrale des Lichts, zu überführen. Selbstverständlich beanspruchte es Saer Florin für sich den Geleitschutz zu stellen, überließ Saer Anskar aber die Entscheidung den Tross ebenfalls zu begleiten.



Hohepriesterin Jana Dämmerschwinge

Der Erbe von Haus Fengrin lehnte jedoch höflich ab, denn er beschloss noch im Altarraum der Kirche stattdessen in die nördlichen Hügel auszuziehen und die Burg seiner Ahnen von den Schatten der Vergangenheit zurückzuerobern.

- Wendelyn, Stadtschreiber von Peredur

*Ich habe mir erlaubt das Gift von einem Alchemisten analysieren zu lassen und der Werkstattgnom konnte die Aussage des Druiden bestätigen.
« Letzte Änderung: 8.04.2021 | 07:36 von Mhyr »
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Re: [D&D 5E] Knight & Sage
« Antwort #31 am: 8.04.2021 | 14:44 »
Session 9

Tar, 24. Tag des Richters 1504 n. B.

Heute Abend hatte Saer Anskar mit seinem Gefolge die Ruine von Burg Isenwaid erreicht.



Bevor die Helden von Schwarzdorn Peredur am 22.1.1504 verlassen hatten, waren sie in der Nacht des 21.1.1504 jedoch noch in eine Wirtshausschlägerei geraten.

Ein kühler Frühlingsregen hatte den betrunkenen Pöbel vom Turnier in die Gaststätten getrieben, und in der Taverne
Zur Verfluchten Katze entlud sich der Frust von Anhängern verschiedenster Lager dann in einem sinnlosen Handgemenge, bei dem so mancher Stuhl zertrümmert und Krug zerschlagen wurde.

Obwohl der Druide Moryn seinen Körper in ein glühendes Sternbild verwandelte konnte er die Trunkenbolde nicht besänftigen. Es war eine wohl platzierte Beleidigung, die Saer Anskar auf den Tresen trieb. Ein unbekannter Mann hatte ihn “erster Verlierer” geschimpft. Das konnte der stolze Ritter offensichtlich nicht auf sich sitzen lassen und ergriff das Wort. Er brüllte die Leute förmlich an und erinnerte sie an seine Taten im Turnier, denn betretenes Schweigen machte sich im Schankraum der
Katze breit.

Wirt Demirel setzte die kleinlauten Leute auf die Straße und die Helden von Schwarzdorn halfen den drei Schankhexen* die Taverne wieder in Ordnung zu bringen.

Die Beleidigung nagte jedoch an Saer Anskar.

So schwor er bei Mitternacht, im blutroten Licht von Tarans vollem Antlitz, seinem Haus wieder Ruhm und Ehre zu verleihen. Er legte eine ganze Reihe von Gelöbnissen ab, die es vermögen ihn zu mehr als einem Ritter des Drachenkönigs zu machen. Dieser Schwur, unter einem vollen roten Mond geleistet, macht Saer Anskar zu einem Paladin der Mächte des Lichts!

Ich will im Folgenden alles so getreu wiedergeben, wie es mir unsere Augen und Ohren zugetragen haben:

Er versprach, man solle in Zukunft seine Taten höher als seine Worte bewerten können. Und Herausforderungen sollen nicht mehr als Prüfsteine für seine reine Seele sein. Wie der Bildhauer die Statuen von Helden aus grauem Granit schlägt, so will auch er seinem Körper alles abverlangen, um sein wahres Können unter Beweis zu stellen. Mit eiserner Disziplin wird er jeden Rückschlag überwinden, jede Unzulänglichkeit seiner Selbst verbannen und es nicht zulassen die Glorie von Haus Fengrin zu schwächen. 

In Garogs Hügeln fand er seinen ersten Prüfstein nach jenem heldenhaften Eid.

Am Vormittag des 23.1.1504 entdeckten die Helden von Schwarzdorn winzige Zahnräder am Rand der Alten Straße. Sie suchten alles etwas genauer ab und fanden einen kleinen, staubigen Hund aus Blech. Der Druide Moryn zog den Dachshund mit einem Schlüssel in dessen Flanke auf und sogleich führte das Konstrukt die Gruppe tiefer in die Hügel hinein.

Aus einer kleinen Baumgruppe in einer Senke stieg Rauch auf. Der Blechdackel wollte geradewegs hinabsteigen, da hob ihn Moryn wieder vom Boden auf und blockierte den Mechanismus der das Konstrukt antrieb. Silaqui kundschaftete die Umgebung aus, doch stieß nur auf eine verlassene Feuerstelle über der ein verkohlter Fleischspieß hing sowie ein verbeulter Kessel brodelte. Kurz nachdem die anderen zu der Halbelfin aufgeschlossen hatten, donnerten mächtige Schritte durch die Hügel. Der Ritter machte sich mit seinem Gefolge bereit riesenhaften Köchen gegenüberzutreten.

Und fürwahr, es schälten sich zwei Oger aus dem Dickicht der Baumgruppe. Noch bevor Worte gewechselt werden konnten schleuderte einer der beiden Menschenfresser einen riesigen Felsbrocken auf den Schildknappen. Ein wilder Kampf mit den haarlosen Muskelbergen entbrannte um das qualmende Lagerfeuer.

Nachdem die Helden von Schwarzdorn den ersten Oger gefällt hatten, brach ein weiterer Riese aus dem Unterholz. Der Neuankömmling wirbelte grobschlächtig eine mächtige Kette um sich, mit der er plötzlich Saer Anskar bewusstlos schlug!

Als auch der Schildknappe des Ritters zu Boden ging spickte die königliche Heroldin die blutverschmierten Oger mit todbringenden Pfeilen, während der Druide sie mit magischen Blitzen brutzelte. So konnten sich Moryn und Silaqui gegen die Menschenfresser behaupten und ihre Gefährten vor dem Kochtopf der Riesen bewahren.

Über den sterbenden Flammen des Lagerfeuers fanden die Helden von Schwarzdorn die zerhackten Reste der Expedition von Meister Funkelstein. An ihrem ersten Abend in der Taverne
Zur Verfluchten Katze hatten sie nämlich von der Witwe des Uhrmachers Raulnor erfahren, dass der Juwelier Peredurs eine Gruppe junger Werkstattgnome in die Hügel geschickt hatte. Und in dem verbeulten Kessel kochte eine trübe Suppe aus ihren Fingern, Augen, Ohren und Nasen.

Saer Anskar war seinem Schwur treu geblieben, obwohl er die Besinnung verloren hatte und die Werkstattgnome tot waren. Er hatte sie gerächt. Vielleicht nicht nur durch eigene Taten, aber sehr wohl durch die rechte Anführung seiner Gefolgsleute.
 
- Wendelyn, Stadtschreiber von Peredur

*Verzeiht die Bezeichnung, aber die Kellnerinnen der Taverne
Zur Verfluchten Katze sind als Hexen verkleidet. Die Erste hat dabei ihre Haut rot, die Zweite grün und die Dritte blau gefärbt.
« Letzte Änderung: 9.04.2021 | 22:50 von Mhyr »
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Re: [D&D 5E] Knight & Sage
« Antwort #32 am: 8.04.2021 | 15:29 »
Puh! Und damit bin ich wieder auf Stand. Heute Abend wird weitergespielt!!
Mal sehen wie sie an die wirklich nicht gerade unbewohnte Ruine von Burg Isenwaid herangehen.  >;D

Ach, und das weiß der Berater unseres Ritters (mit einem History Check von 22) über den Untergang der Festung:

Zu Beginn des 12. Jahrhunderts nach Bahamut führte ein dreiköpfiger Frostriese (DC 20: Hjulfniir) eine plündernde Horde (DC 20: Vapraks Stolz) von Orks und Riesen (DC 20: Oger, Ettins, Trolle und Frostriesen) aus Isgard in das Herzland Eralions. Nach vielen blutrünstigen Überfällen und Kämpfen rieben die Ritter von Haus Fengrin die Horde endlich auf.
Die Orks und Riesen flohen in die Hügel um Burg Isenwaid und der Drachenkönig belohnte das siegreiche Rittergeschlecht mit mehr Ländereien und zwei zusätzlichen Wolfsköpfen auf seinem Wappen.
Ein Troll namens Garog bemächtigte sich anschließend in jenem Hügelland eines Reliktes aus dem Zeitalter der Riesen (DC 25: das es vermochte Oni herbeizurufen), einte die versprengte Horde, unterwarf einen Stamm Hügelriesen und zerstörte mit seiner neuen Streitmacht Burg Isenwaid.
(DC 20: Erst die Wyvernenreiter von Haus Lamorak konnten die auferstandene Horde letztendlich in den Ostmarken besiegen.)


Ja, ganz genau: das hat er nicht gewusst.  >;D  >;D
« Letzte Änderung: 9.04.2021 | 23:52 von Mhyr »
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