Autor Thema: D&D und PF Abenteuer - Reviews  (Gelesen 5922 mal)

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Offline Feuersänger

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Re: D&D und PF Abenteuer - Reviews
« Antwort #25 am: 27.01.2022 | 15:40 »
Ja, weitgehend.
Es kommen da noch ein paar Komplikationen hinzu, aber erstens wenig, was die Spieler im Vorfeld überhaupt groß herausfinden können, geschweige denn etwas dagegen unternehmen. Es gibt halt Schiebung, Wettmanipulation, und ganz am Ende werden bestimmte Hintergründe aufgedeckt, aber das ganze schwingt so dermaßen nebenher mit, dass ich es nicht zum zentralen Thema aufbauschen würde.

Unterm Strich geht es also wirklich eigentlich nur um ein Turnier mit Arena-Fights mit einem gewissen Wuxia-Flavour in kontrollierter Umgebung. Wem das zu dünn ist, der kann das AB freilich auch auseinanderbrechen und die interessanteren Kämpfe irgendwo anders in eine laufende Kampagne einbauen.
Ansonsten würde das ganze Modul thematisch wohl auch gut passen, als kleines Intermezzo in Jade Regent einzuflechten.
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Offline Zanji123

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Re: D&D und PF Abenteuer - Reviews
« Antwort #26 am: 27.01.2022 | 17:39 »
aah stimmt... da gibt's ja auch noch den Abenteuerpfad
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Offline Teetroll

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Re: D&D und PF Abenteuer - Reviews
« Antwort #27 am: 4.02.2022 | 08:30 »
@Feuers�nger
Vielleicht kannst du aus dem PF2-AP "Fists of the Phoenix" noch die ein oder Inspiration für dein Abenteuer ziehen.
Der AP spielt letzten Endes auch auf dem Turnier, nur eben 10 Jahre später.

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Re: D&D und PF Abenteuer - Reviews
« Antwort #28 am: 4.02.2022 | 14:28 »
Hab mir da grad mal den Player's Guide gezogen. Ruby Phoenix ist gar nicht tot, sondern kehrt zurück? ICH WUSSTE ES!  ;D

Endlich mal ein Highlevel-AP -- zu schade, dass er nur für PF2 ist. Konversion auf PF1 wäre vermutlich zu umständlich.
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Re: D&D und PF Abenteuer - Reviews
« Antwort #29 am: 4.02.2022 | 14:37 »
Wenn du dich einigermaßen sicher mit dem System auskennst (von dem ich Mal ausgehe) sollte die Conversion schon machbar sein. Die "meisten" Monster hat man ja schon mit Werten versehen in PF1.

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Offline Zanji123

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Re: D&D und PF Abenteuer - Reviews
« Antwort #30 am: 4.02.2022 | 18:53 »
Hab mir da grad mal den Player's Guide gezogen. Ruby Phoenix ist gar nicht tot, sondern kehrt zurück? ICH WUSSTE ES!  ;D

Endlich mal ein Highlevel-AP -- zu schade, dass er nur für PF2 ist. Konversion auf PF1 wäre vermutlich zu umständlich.

sollte jetzt bei Pathfinder nicht das Problem sin ...
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Re: D&D und PF Abenteuer - Reviews
« Antwort #31 am: 22.09.2022 | 11:28 »
Ich lese mich gerade durch den Ironfang Invasion AP (IFI) von 2017. Für eine vollständige Rezi ist es noch zu früh, aber ein paar Teaser hätte ich schonmal anzubieten:

Von anderen Rezis wurde ich bereits vorgewarnt, dass der AP so einige Stärken und Schwächen hat. Vom ersten Durchblättern kann ich das schonmal bestätigen.
Positiv wirkt zunächst, dass die einzelnen Bände sehr umfangreich sind - jeder Band besteht aus 4 bis 5 Kapiteln, also reine Abenteuer-Handlung -- Zusatzinfos über die Region, Minigame-Regeln etc kommen da noch hinzu.
Leider leitet das direkt in einen Kritikpunkt über, denn nicht jedes Kapitel trägt wirklich zum Handlungsfortgang bei. Wie auch zB Weltengeist in seinen PF-Rezis oft moniert, wirken viele Kämpfe einfach als Füllmaterial reingestopft. Bzw vermutlich zum gut Teil um das 3E-Prinzip der 4 Encounter pro Tag erfüllen zu können.

Ein anderer Ersteindruck: dafür, dass es in IFI um eine Invasion von Hobgoblins gehen soll, kommen erstaunlich wenige Hobgoblins vor. Im 1. Band ja, haufenweise, quasi "unendlich" in dem Sinne, dass die Helden sie nicht besiegen können sondern letztendlich fliehen müssen (oder draufgehen). In Band 2 dann ein gewisser Anteil, in Encountern die tatsächlich zum Bekämpfen gedacht sind. In den Bänden 3-5 kommen so gut wie gar keine Hobbos vor, und erst in Band 6 treten sie wieder in Stückzahlen auf.

Damit man nicht tausende von Hobbos einzeln runterkauen muss, wurde im AP ein neuer Subtyp eingeführt: der Troop. Ein Troop funktioniert im Wesentlichen wie ein Swarm, jedoch empfänglich für Waffenschaden und mit meist 5' Reach. Inklusive automatischem Schaden (ohne Angriffswurf) wenn man in ihrer Nähe steht - da meine ich zwar den Sinn dahinter zu erkennen (Zeitersparnis ggü X Angriffe würfeln), bin aber dennoch kein Fan davon, da es Armor Class logischerweise komplett nutzlos macht. Das ist mir auch schonmal in einem anderen AP aufgefallen, dass da nach hinten raus nur noch mit "Reflex Half" Schadensquellen gearbeitet und so eine HP-Abnutzung mit dem Holzhammer erzwungen wurde.

Ansonsten wird man im "Mittelteil" - also Bände 3-5 kreuz und quer durch die Gegend geschickt, teils um Verbündete zu rekrutieren, teils um ein Macguffin zu suchen. Hier geht es also mehr um Zwerge/Duergar, Feen, sonstige Unterirdische, wie gesagt hier habe ich bisher nur quer durchgeblättert, kommt aber alles noch.
Diese Struktur hat aber immerhin einen gewissen Vorteil: die Heldengruppe gerät nicht immerzu an wie von Zauberhand mitwachsende Hobgoblin-Gegner. In Band 1-2 sind es hauptsächlich die üblichen Lowlevel-Bestiariumseinträge (hier als "Rekruten" definiert) nebst einigen NPCs mit Klassenstufen; dann wie gesagt lange nichts, und dann am Ende eine Mischung aus den erwähnten Troops sowie hochgelevelten Elitekämpfern im zweistelligen CR-Bereich.

Soviel für den Moment als kleine Vorschau.

Ich kann jetzt schon sagen, dass ich den AP so nicht in Gänze leiten werde, sondern nur die "Good Bits" nehmen und für meine (aktuell) Midlevel-Runde anpassen werde. Ich versuche also aus der Not eine Tugend zu machen: so brauche ich nicht im 1. Teil nicht das Kanonenfutter-Geschmeiss zu verwenden (das unsere Helden im Alleingang erledigen könnten, egal ob es nun 400 Krieger sind oder nicht), sondern gleich mit gelevelten Elitegegnern einsteigen. Alles was in der Storyline doof oder unlogisch ist, wird einfach gestrichen. Mal sehen, wie weit ich damit komme. ^^
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Re: D&D und PF Abenteuer - Reviews
« Antwort #32 am: 22.09.2022 | 15:23 »
klingt interessant :)

ich verstehe aber dein Kritikpunkt nicht

"Diese Struktur hat aber immerhin einen gewissen Vorteil: die Heldengruppe gerät nicht immerzu an wie von Zauberhand mitwachsende Hobgoblin-Gegner. In Band 1-2 sind es hauptsächlich die üblichen Lowlevel-Bestiariumseinträge (hier als "Rekruten" definiert) nebst einigen NPCs mit Klassenstufen; dann wie gesagt lange nichts, und dann am Ende eine Mischung aus den erwähnten Troops sowie hochgelevelten Elitekämpfern im zweistelligen CR-Bereich."

was ist daran seltsam das am Anfang das "Militär" erstmal Kanonenfutter vorschickt um kleinere Dörfer zu zerstören / besetzen. Dafür brauche ich keine Soldaten oder ausgebildete Kämpfer da reicht Masse.

Weiter oben in der Hierarchie sind dann die "ausgebildeten" und "Soldaten" bis hin zum "Heerführer". Man "arbeitet" sich dann halt weiter nach oben.
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Re: D&D und PF Abenteuer - Reviews
« Antwort #33 am: 22.09.2022 | 16:14 »
Naja, dass ein riesen Haufen Kanonenfutter eben nicht ausreicht, kriegen wir doch gerade von der Weltgeschichte demonstriert. XD

Aber ist ja egal -- meinetwegen ist es nachvollziehbar dass für die Besetzung von Kleinniederhintertupfing nicht die Garde geschickt wird. Und wie gesagt bin ich insofern ganz froh drum, dass die Gegnertruppen nicht Stufe für Stufe mitleveln. Ich finde jedoch, dass das ganze Thema dann vllt ein bisschen dünn ist für einen 20-stufigen AP -- was man ja eben auch daran sieht, was die Autoren hier für Kapriolen machen um den Platz gefüllt zu bekommen.

Das Thema "Hobgoblin-Invasion" hat schließlich zuvor schon Red Hand of Doom bearbeitet, und da kam man mit 6 Stufen aus (Level 5-10).
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Re: D&D und PF Abenteuer - Reviews
« Antwort #34 am: 23.09.2022 | 09:14 »
Naja, dass ein riesen Haufen Kanonenfutter eben nicht ausreicht, kriegen wir doch gerade von der Weltgeschichte demonstriert. XD

Aber ist ja egal -- meinetwegen ist es nachvollziehbar dass für die Besetzung von Kleinniederhintertupfing nicht die Garde geschickt wird. Und wie gesagt bin ich insofern ganz froh drum, dass die Gegnertruppen nicht Stufe für Stufe mitleveln. Ich finde jedoch, dass das ganze Thema dann vllt ein bisschen dünn ist für einen 20-stufigen AP -- was man ja eben auch daran sieht, was die Autoren hier für Kapriolen machen um den Platz gefüllt zu bekommen.

Das Thema "Hobgoblin-Invasion" hat schließlich zuvor schon Red Hand of Doom bearbeitet, und da kam man mit 6 Stufen aus (Level 5-10).


jo ich glaube da liegt das Problem das man die Idee "Hobgoblin Invasion" auf den maximalen Levelbereich ziehen will.... und ja mich erinnerte das als ich deine Kurz Review las schon an Red Hand of Doom das die ganze Sache "in kleiner" wohl deswegen besser hinbekommen hat da die Sache einfach kompakter war.
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Offline Antariuk

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Re: D&D und PF Abenteuer - Reviews
« Antwort #35 am: 23.09.2022 | 12:33 »
Hm, so wie du den AP angerissen hast, finde ich die Idee, den in irgendeiner Form mit Red Hand of Doom zu kombinieren (das hattest du neulich irgendwo erwähnt, oder?) gar nicht so weit hergeholt - klingt jedenfalls so, als wenn beide Quellen da zumindest stellenweise gut harmonieren können.

Was mich bei den von dir genannten Mittelteil von Ironfang interessieren würde, ob die Hobos wirklich kaum eine unmittelbare Rolle spielen oder ob es nicht doch (Elite-)Suchtrupps gibt, die den SCs und anderen Möchtegern-Störfaktoren nachspüren.
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