Autor Thema: Games of my life...  (Gelesen 3292 mal)

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Offline YY

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Re: Games of my life...
« Antwort #50 am: 11.01.2022 | 17:35 »
Heute für viele wahrscheinlich zu aufgebläht und die Charaktererschaffung zu komplex, aber damals in Zeiten von SR 2.01d / Harnmaster / Mers usw. war das nichts Ungewöhnliches.

Gut, die Charaktererschaffung ist ein bisschen umständlich (die will ich mir bei Gelegenheit auch noch mal vornehmen, den Rest habe ich schon zu meiner Zufriedenheit angepasst - was nicht sehr viel Aufwand war), aber das eigentliche Spiel ist doch ziemlich schlank.

Lustigerweise habe ich erst vorgestern einen Podcast gehört, in dem einer davon gesprochen hat, dass ME wohl das crunchigste System sei, dass er jemals gespielt hätte - und Regelelemente zum Besten gegeben hat, die da gar nicht drin sind (!)...klare Fehlerinnerung :think: :rtfm:
"Kannst du dann bitte mal kurz beschreiben, wie man deiner Meinung bzw. der offiziellen Auslegung nach laut GE korrekt verdurstet?"
- Pyromancer

Offline Outsider

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Re: Games of my life...
« Antwort #51 am: 11.01.2022 | 18:03 »
Gut, die Charaktererschaffung ist ein bisschen umständlich (die will ich mir bei Gelegenheit auch noch mal vornehmen, den Rest habe ich schon zu meiner Zufriedenheit angepasst - was nicht sehr viel Aufwand war), aber das eigentliche Spiel ist doch ziemlich schlank.

Lustigerweise habe ich erst vorgestern einen Podcast gehört, in dem einer davon gesprochen hat, dass ME wohl das crunchigste System sei, dass er jemals gespielt hätte - und Regelelemente zum Besten gegeben hat, die da gar nicht drin sind (!)...klare Fehlerinnerung :think: :rtfm:

Kurz noch mal OT :D heißt ja nicht "ME of my Life" :D

Ich persönlich empfand das Spiel auch nicht aufgebläht, aber wenn es Regeln für Blutung, Schock, spitze, stumpfe Gewalt (und noch mehr), Schadenstabelle, Skills mit Unterskills, Trefferschablonen usw. gibt ist das meiner Erfahrung nach für die meisten zu viel.

Auch wenn die Charaktererschaffung bisschen arg viel Buchhaltung beinhaltete bis der Char stand war das zumindest kein System bei dem ich das Gefühl hatte dem Char mangelte es an irgendwas. Man muss es halt mögen Punkte zu verteilen und akzeptieren, dass die Werte zum Charakter gehören.

Das "Crunchigste System" würde ich auch nicht unterschreiben wollen, da sind die späteren D&D Ableger und PT aber bei weitem vorne! Hast du ein Link zu dem Podcast, der würde mich auch mal interessieren.
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Offline diogenes

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Re: Games of my life...
« Antwort #52 am: 11.01.2022 | 18:10 »
Shadowrun Mein erstes regelmäßig gespieltes System in der Schulzeit. Die allererste Rollenspielrunde überhaupt dürfte ein DSA gewesen sein, welche Edition weiß ich nicht mehr, aber ich meine, es war noch das Schmidt-Spiele-Logo drauf ;) Aber in Shadowrun habe ich das erste Mal wirklich langfristig gespielt, einen Charakter entwickelt und Kampagnen erlebt. Shadowrun lief dann auch immer weiter parallel und dürfte die Reihe sein, von der ich die meisten Bücher habe.

Dungeons & Dragons 3.5 So richtig eingestiegen (und hängengeblieben) bin ich dann im Studium mit D&D 3.0/3.5. Das haben wir lange gespielt, mehrere Kampagnen, ich hab meine ersten Bücher gekauft, das erste Mal selbst geleitet etc.

Pathfinder War dann nach dem Ortswechsel und dem Wechsel zu der Tatsache, dass ich so langsam Forever-DM wurde, mein Haus und Hofspiel. Macht dann auch Shadowrun in der Bücherzahl Konkurrenz.

Dungeons & Dragons 5e Nach langer Pause das Spiel, das mich vor kurzem erst wieder so richtig in Brand gesetzt hat, für Rollenspiel.
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Offline Jens

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Re: Games of my life...
« Antwort #53 am: 11.01.2022 | 18:23 »
DSA3 Basisbox, war damals der Einstieg für mich ins Hobby und diese Magie und Leichtigkeit wurde nie wieder erreicht. Klar, danach war ich ja spoiled und leitete jahrelang DSA3 mit immer mehr Boxen. Was habe ich auf "Götter, Magier und Geweihte" gespart, damit ich diese coolen kleinen Bücher mit dem Heptagramm und dem Pentagramm auch selbst haben konnte!

Shadowrun war mein zweites Spiel und ich habe das Setting geliebt (grade den Fantasyaspekt) aber die Regeln haben es fast jedes Mal zur Katastrophe werden lassen. Nur in einer Runde in Hemmingen, wo ich extra immer ewig mit Bus und Bahn hin gefahren bin, hat es geschafft, dass es irgendwie funktionierte (da war grad Edition 4 aktuell)

DSA4 habe ich sicherlich am meisten gespielt und geleitet, meine Aufzeichnungen zu Spielrunden mit meinem Lieblingscharakter habe ich immer noch und als SL unzählige Szenarien und Abenteuer entworfen, von denen die meisten dankenswerterweise nicht mehr aufzufinden sind... ;D Aber ich hab sogar am einen oder anderen Abenteuer mitgewirkt und deswegen schmunzle ich immer noch wenn ich in einem DSA5 Buch am Anfang meinen Namen finde

Myranor (was eigentlich ja auch DSA4 ist) hat dann auch einen Ehrenplatz, weil sich da Freundschaften gebildet haben, die länger hielten als die Spielrunde und die das Spiel mit neuem Funken (und anderem System) wieder starten möchte

Coriolis, weil es mich nach der Elternschaft wieder ins Rollenspielleben geholt hat und einfach sehr inspirierend war und ist - vor allem weil ich einmal das Setting in einem Aspekt falsch gelesen habe und jetzt eine Doppelsternsystem umwälzende Kleinkampagne leite, um das Setting in den Zustand, wie es in den Büchern beschrieben ist, zu überführen. Oder auch nicht. Wir werden sehen...

Ars Magica hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen: Nicht lange gespielt, aber doch für immer fasziniert. Der Ansatz, das System, die Magie, es ist einfach unbeschreiblich. Einfach nur drüber nachzudenken zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Das möchte ich ganz bald wieder spielen...

Offline Mr. Ohnesorge

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Re: Games of my life...
« Antwort #54 am: 11.01.2022 | 19:31 »
Shadowrun: Ich habe das GRW der 2nd Edition und ein, zwei Quellenbücher bei Preisschausschreiben des Amiga Joker gewonnen und von der Aufmachung und dem Setting sofort angetan. Auch wenn das Sytem nie krass gut war, habe ich ich SR2, SR3 und SR4 lange Jahre in vielen Kampagnen als SL und Spieler erlebt.

Earthdawn: Aufmachung, Core Story, die exotischen Rassen, das freie Steigerungssystem, das Magieystem, Parlainth und der Schlangenfluss haben mich gefesselt und nie wieder losgelassen. Das GRW habe ich mir vor einem maggeligen Metalkonzert am HbF Hamburg gekauft. Meine längste Kampagne mit 200+ Sessions habe ich in dem System gespielt. Und schlussendlich viel Content veröffentlicht bei RedBrick und Vagrant Workshop.

Eclipse Phase: "alles geht" in einem SciFi-Setting, das vor Konflikten, Zukunftsideen und abgefahrenen Ideen. Wunderschöne Quellenbücher.

13th Age: endlich ein d20-System, das funktioniert und viele kreative Freiheiten ermöglicht. Dazu sind die Ideen um die Icons gelungen, ebenso das Dragon Empire und vor allem die fantastischen Monsterbücher. On top: Eyes of the Stone Thief.

Spire & Heart: ein Setting, das vor kreativen Ideen strotzt, elegante Mechanik hat und auf seine Art und Weise "alles geht!" ruft.
"These things are romanticized, but in the end they're only colorful lies." - This Is Hell, Polygraph Cheaters

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