Autor Thema: Char-Gen mit Lifepath - Warum so unbeliebt? (Traveller, STA & andere RPGs)  (Gelesen 2942 mal)

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Offline WeepingElf

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Die Idee, bei der Charaktererschaffung den Lebensweg des Charakters bis zu seinem Eintritt ins Spiel nachzuvollziehen, finde ich grundsätzlich gut, nicht aber, wenn dabei der Zufall regiert und einem einen verskillten oder sonstig unspielbaren Charakter beschert (oder der Charakter sogar verfrüht stirbt, so dass man noch mal von vorne anfangen muss). In der Rolemaster-Mittelerde-Runde, wo ich vor gut 30 Jahren war, haben wir viele Charaktere mit Central Casting: Heroes of Legend gebaut, und die waren oft ziemlich grotesk und schlecht zu spielen.
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Offline First Orko

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It's repetitive.
And redundant.

Dir ist schon klar, dass es in diesem Forum darum geht mit anderen Leuten, die nix besseres mit ihrem Leben zu tun haben, um einen Tisch zu sitzen und sich vorzustellen, dass wir Elfen wären.

Offline D. M_Athair

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Die Idee, bei der Charaktererschaffung den Lebensweg des Charakters bis zu seinem Eintritt ins Spiel nachzuvollziehen, finde ich grundsätzlich gut, nicht aber, wenn dabei der Zufall regiert und einem einen verskillten oder sonstig unspielbaren Charakter beschert [...]
Ja. Nicht zu jedem Spiel passt ne Lifepath-Generierung. Zufall hin oder her. (Die Präferenzen bzgl. Kontrolle & Überraschung sind von Lifepath-Generierung ja recht unabhängig. Wie viel Zufall oder Auswahl ne gute LP-Gen idealerweise bietet, ist mMn ne eigene Diskussion.)

Je mehr Wert ein Spiel auf "System Mastery" legt und je mehr Spieler*innen sich verskillen können, desto mehr müsste ein entsprechendes Life-Path-System darauf achten, dass es solche Ergebnisse nicht produziert.
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Offline WeepingElf

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Ja. Nicht zu jedem Spiel passt ne Lifepath-Generierung. Zufall hin oder her. (Die Präferenzen bzgl. Kontrolle & Überraschung sind von Lifepath-Generierung ja recht unabhängig. Wie viel Zufall oder Auswahl ne gute LP-Gen idealerweise bietet, ist mMn ne eigene Diskussion.)

Je mehr Wert ein Spiel auf "System Mastery" legt und je mehr Spieler*innen sich verskillen können, desto mehr müsste ein entsprechendes Life-Path-System darauf achten, dass es solche Ergebnisse nicht produziert.

Genau! Wenn man eine sinnvolle Lebensgeschichte des Charakters hat und diese beim Bau des Charakters nachvollzieht, ist das Ergebnis wahrscheinlich ein sinnvoller Charakter, denke ich. Aber Brüche in Lebenswegen und dadurch verskillte Personen gibt es auch im wirklichen Leben!
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