Ich muss noch mal sagen, was ich an "Adam Glenn - He/Him" wirklich schön finde (keine Ahnung, ob irgendwas davon intendiert war):
Das ist doch eigentlich ein Gag für alle. Diejenigen, die queere Identitätspolitik hassen, können finden, dass sich genau darüber lustig gemacht wird - immerhin werden die Pronouns Adam hier anscheinend durch seinen sinnentleerten Firmenjob aufgezwungen.
Diejenigen, die Pronouns ne dufte Sache finden, können Adams hypermaskulines He-Man-Ich darüber als eine als solche gekennzeichnete Performance ins Herz schließen. Ich meine, trägt He-Man nicht seit jeher sein Pronoun im Namen? Ist er nicht die Inszenierung von männlichem Gender schlechthin? Und wird das nicht alles ganz knuddelig in dem Moment, in dem es so offen ausgesprochen wird?
Dann kann es auch noch Kritik an der kapitalistischen Vereinnahmung queerer Überlebensstrategien sein, oder was weiß ich noch alles ... letztendlich ist es einfach ein so gutartiger kleiner Gag, dass er für alle Anlass bietet, gleichzeitig ein bisschen über die anderen UND über sich selbst zu lachen. Wenn das nicht verbindend ist, weiß ich auch nicht ...