Autor Thema: Geteiltes Leiten, gemeinsame Welt  (Gelesen 112 mal)

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Online Vash the stampede

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Geteiltes Leiten, gemeinsame Welt
« am: Heute um 09:46 »
Heya Miteinander
Demnächst endet meine D&D-Reihe, die auf der Arbeit leite. Nach gut 20 Sitzungen (+2x2, die der Einstieg darstellten und mit zwei Gruppen bespielt wurden) wird das Finale stattfinden. Da ich bisher allein für das Spiel verantwortlich war, und zudem eine eigene Welt dafür erspielte, soll sich zukünftig ein bisschen etwas ändern. Ich möchte die Last bei und die Abhängigkeit von mir senken. Deswegen habe ich unter den Spielenden (~30 Interessierte) gefragt, wer ebenfalls leiten könnte und bisher haben sich zwei Leute gemeldet. Parallel dazu findet gerade eine Umfrage unter allen statt, was sich die Leute Wünschen, was ihnen gefiel, was nicht und was beibehalten werden soll. Daher kann es zu der Situation kommen, dass die Leute weiterhin primär D&D spielen wollen und wenn dies eintritt, gibt es die Überlegung, dass sich die Leitenden eine Welt teilen und gemeinsam bespielen.

Kleiner Einwurf zum bisherigen: Da mein eigenes Setting sich mit dem Spielen entwickelte und vieles trotz einer Weltenbibel noch offen ist - und somit auf mich zurückfallen oder mehr Arbeit bei den anderen erzeugen würde, wenn sie darin leiten -, kamen wir zu dem Schluss, eine offizielle Welt zu benutzen, um die zusätzlichen Aufwände für die Leitenden zu umgehen.

Und damit zu diesem Thread: Wer kann von seinen Erfahrungen mit geteiltem Leiten und einer gemeinsamen Welt berichten? Was sind eure Methoden, Hilfsmittel und Erkenntnisse?
Machen
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Offline ghoul

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Re: Geteiltes Leiten, gemeinsame Welt
« Antwort #1 am: Heute um 10:06 »
Auf ADDKON haben wir ein halbes Dutzend SL in einer gemeinsamen Welt (Greyhawk).
Jeder verwaltet eine eigene Region. SC können reisen.
1:1-Kampagnenzeit ist wirklich hilfreich.
Tactician: 96%
PESA hilft!
PESA diskutiert.
Desweiteren: Alle deine Probleme wurden bereits in AD&D 1e gelöst.

Online Vash the stampede

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Re: Geteiltes Leiten, gemeinsame Welt
« Antwort #2 am: Heute um 10:10 »
Auf ADDKON haben wir ein halbes Dutzend SL in einer gemeinsamen Welt (Greyhawk).
...

Ja, die kenne ich. Ich habe sogar mal mitgespielt.

Wie ist es bei den Quellen? Haben alle Zugriff auf dieselben und wie erfolgen Absprachen über Settinggrenzen? Wie sehr kann das Setting verändert werden, durch die gespielten Szenarien?
Machen
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Offline Aedin Madasohn

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Re: Geteiltes Leiten, gemeinsame Welt
« Antwort #3 am: Heute um 10:11 »
Wer kann von seinen Erfahrungen mit geteiltem Leiten und einer gemeinsamen Welt berichten? Was sind eure Methoden, Hilfsmittel und Erkenntnisse?

spielt ihr SL-Übergreifend in immer der gleichen Ecke eurer Spielwelt?
- ansonsten schützt ja die räumliche Distanz das Spiel der verschiedenen Gruppen
  (Handelsstadt bleibt prosperiende Handelsstadt, nur die Kaufherrin Richy´ela spielt keine Rolle mehr, da erledigt. Das wäre an einer anderen Ecke des Kontinentes kaum erschütternd,
   sondern nur eine Geschichte in der Taverne.)

spielt ihr lockeres Dungeon-of-the week?
- da muss die wechselnde SL ja nur die anwachsenden Stufen und Artefakte der Gruppe im Auge behalten

spielt ihr einen welterschütternden/Epic/alles-neu/Göttern-werden-uminterpretiert/Städte ausradiert/Zombiekalypsen?
- erst hier lauern die Gefahren, dass "erschütternde" Ereignisse aus der Montagsrunde am Donnerstag "plötzlich" Ankh-Morpock nun doch gar nicht genukt haben und man sich in der Taverne locker trifft...

Offline Outsider

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Re: Geteiltes Leiten, gemeinsame Welt
« Antwort #4 am: Heute um 11:28 »
Wir haben gerade bei D&D in der Vergangenheit mit mehreren SL auf Ferun gespielt.

Da bei uns in der Runde grundsätzlich reih um geleitet wurde (grob, kein muss) kam es auch dazu das jeder SL eine andere Nuance zu Ferun hinzugefügt hat. Was in der Tat geholfen hat, dass sich jeder SL eine Ecke von Ferun ausgesucht hat wo er spielen wollte und sich dann frei austoben konnte.

Wenn man wollte konnte man dann in eigenen Abenteuern ein bisschen was aus den Ereignissen woanders mit einbauen, z.Bsp. Flüchtlinge falls es irgendwo Krieg oder Katastrophen gab. So dass man schon das Gefühl hatte, was woanders passiert hat fluff Impact auf die eigene Gruppe. Das fühlte sich besser an als es komplett auszublenden. Wir sind aber auch nicht die Dungenrunner gewesen, sondern mehr offene Welt mit hin und wieder einem Dungeon.

Bei längeren Kampagnen (dann aber mit anderen Charakteren) die größere Auswirkungen hatten, war die Version der Welt dann in sich geschlossen und wurde bis zum Abschluss nicht von anderen SL geleitet. Nach Abschluss war diese Version der Welt dann wieder offen für alle, wenn sich ein SL damit identifizieren konnte und an die Kampagne anknüpfen wollte.
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