Autor Thema: RANT: Warum interessiert euch bei Filmen und Serien die Meinung von Muggeln  (Gelesen 597 mal)

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Offline tarinyon

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Angestoßen aus der aktuellen Diskussion im Starfleet-Academy-Thread über Rankings einer TV-Serie.

Also was mich krass wundert ist, warum hier so viel drüber diskutiert wird, ob jetzt eine Serie / ein Film erfolgreich ist. Wieso wollt ihr unbedingt belegen, dass viele andere Leute eure Meinung zu einem für die Bevölkerungsmehrheit total irrelevanten Nerd-Thema teilen? Das ist mir auch schon bei so Sachen wie dem D&D-Film aufgefallen, wo einige fast schon verzweifelt erzählt haben, wie viele Leute im Kino ja gelacht haben und von wegen "die Zahlen bei den Blue-Ray-Verkäufen schauen gut aus". Die Wahrheit ist doch: die Masse interessiert sich einen Scheiß für Star Trek, D&D und Konsorten. Und das ist doch gut so. Man sieht doch, was aus Star Wars und Marvel geworden ist durch die totale Verwurstung. Wie könnt ihr euch da wünschen, dass Hinz und Kunz sich mit euch über die neusten Furz-Witze aus Star Trek unterhalten? Meine Eltern haben auch einige Marvel-Filme geschaut. Aber die haben doch davon nix gecheckt. Glaubt ihr, ich unterhalte mich jetzt mit ihnen darüber, ob es gerechtfertigt war, dass die Avengers den Hulk damals bei "Planet Hulk" auf den Planeten verbannt haben? Die haben diese Comics doch nicht gelesen und würden sie auch niemals lesen, weil sie keine Nerds sind, niemals waren und niemals sein werden. Ist es nicht der Reiz des Nerd-Fandoms, dass wir uns in Sachen einnerden, wo der Rest die Achseln zuckt? Der Reiz einer Nerd-TV-Serie wie Star Trek oder Firefly ergibt sich doch nicht daraus, dass das super Zuschauerratings hatte (hatten diese Serien doch gar nicht). Und es ergibt sich auch nicht aus irgendwelchen pseudo-objektiven Kriterien. Mal ehrlich: die meisten Star-Trek-Folgen sind doch nicht supergut gemacht. Es ist vielleicht nicht auf Stargate-ich-filme-alles-imWald-nebenan-Niveau, aber oft immer noch superbillig. Und trotzdem kann es cool sein und ernsthaft, wenn man sich darauf einlässt. Weil es eben einen gewissen Typus von Zuschauer anvisiert hat und nicht die breite Masse.

Zurück zu meinem Starship Troopers-Vergleich in diesem Thread (der Vergleich zu Star Fleet Academy bietet sich übrigens an, weil in diesem Film ja auch die Teenie-Beverly-Hills-902010-Generation in den Fleischwolf geworfen wird): das ist mein absoluter Lieblingsfilm. Ich schaue den jedes Jahr. Und wenn mich jemand fragt, dann sage ich, dass ist mein Lieblingsfilm. Aber das sage ich zu Muggeln in der Erwartung, dass sie das nicht checken. Und das ist doch Ok. Weil in echt hat der krass geflopped und ist natürlich aus einer Mainstream-Perspektive absoluter Trash. Warum soll ich versuchen, irgendwelchen Normalos zu erklären, warum ich etwas cool finde???

P.S. Noch eine Ergänzung: wer sich gern mit der breiten Masse identifizieren will - folgende "Meisterwerke" gehören zu den erfolgreichsten Kinofilmen aller Zeiten: Ne Zha 2, Zootopia 2, Inside Out 2, Furious 7, Top Gun: Maverick, Barbie, Frozen II, The Super Mario Bros Movie, The Fate of the Furious, Incredibles 2. Alles absolute Meisterwerke der Filmgeschichte. Man wird noch lange darüber sprechen...

Achja und übrigens: der erste erfolgreichste Film aller Zeiten war "Birth of a Nation" - yay!! Ich halte es da lieber mit KMFDM: counterculture und kein Mitleid für die Mehrheit.

Offline Luxferre

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Offline darkeye

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Offline Edgar Allan Poe

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Zitat
Meine Eltern haben auch einige Marvel-Filme geschaut. Aber die haben doch davon nix gecheckt.
Zitat
Aber das sage ich zu Muggeln in der Erwartung, dass sie das nicht checken. Und das ist doch Ok. Weil in echt hat der krass geflopped und ist natürlich aus einer Mainstream-Perspektive absoluter Trash.
Zitat
Achja und übrigens: der erste erfolgreichste Film aller Zeiten war "Birth of a Nation" - yay!! Ich halte es da lieber mit KMFDM: counterculture und kein Mitleid für die Mehrheit.

Okay, ich weiß wirklich nicht, was es da auch noch zu cheeren gibt. :-\

In all diesen Zitaten steckt eine geekige Abwertung anderer Filmschauenden, die wir als Fantasy- und Science-Fiction- und Horror- und Action-Freunde nun wirklich nicht zu haben brauchen. Es ist mitnichten so, dass "Muggel" das "nicht checken". Sie empfinden unseren ganzen Nerdkram nämlich vielfach auch als das, was er ist: Dumb fun. Und sie haben da vielleicht andere Interessen. Meine Mutter kann auch nichts mit Fantasy anfangen (Zitat: "Ja, aber das gibt es doch nicht."). Sie hat aber als Jugendliche in den 70ern auch eine Filmzeitschrift abonniert gehabt und steht auf Filme mit Bette Davis... und davon sind viele halt auch mal wirklich gut!

Sorry, aber ein durchschnittlicher Superheldenfilm oder eine durchschnittliche SciFi-Satire ist jetzt auch nicht besser als eine durchschnittliche romantische Komödie oder ein durchschnittlicher Politthriller. Die sind dann nämlich alle... durchschnittlich. Wenn wir uns hier wirklich über Kino unterhalten wollen würden, dann müssten wir aber schon ein bisschen mehr über "Ein einfacher Unfall" oder "The Zone of Interest" oder "Nebraska" oder sowas reden (Beispiele zufällig gewählt). Machen wir aber nicht. Ist nämlich für dieses Forum hier nicht genug "Pew Pew" und "Hex Hex" drin! Stattdessen kriegt doch auch noch das cashgrabbigste Remake irgendeiner 80s-IP seinen eigenen Thread. Egal wie dümmlich eigentlich die Vorlage war ("He-Man", anyone?).
Aber klar... ist alles nur ironisch gemeint. Und Trash ist ja auch cool, solange es "unser Trash" ist.

Stimmt, ist auch cool. Gilt dann aber eben auch für allen Trash. "Bridgerton" oder "The Summer I Turned Pretty" ist genauso Edel-Trash wie "He-Man" oder "Supernatural" oder so... ist halt nur eine andere Art von Trash. Und ich meine "Trash" hier wirklich im positivsten möglichen Sinne. Es macht halt Spaß... aber auch nicht mehr oder weniger als unser Phantastik-Shit. "Nerd" ist vor allem ein wahnsinnig dehnbarer Begriff. Oben über "Inside Out 2" zu spotten, als sei das der übelste Mist, ist halt auch eine hochnäsige Haltung. Der Film ist nämlich völlig in Ordnung. Und: Disney- und Pixar-Nerdtum ist auch Nerdtum.

Und Barbie btw. auch: Als ich den Film seinerzeit im Kino gesehen habe, war der ganze Saal voller Frauen und Mädchen (mitunter drei Generationen) und sie alle konnten aus dem Ärmel Fakten über ihre Puppen oder die ganze IP droppen. Das war beeindruckend nerdig. Und bevor jetzt jemand mit "bäh, der Barbie-Film ist ja reiner Kommerz" anfängt: Glaubt einer hier ernsthaft, dass sei bei einem beliebigen 80s-Animationsfranchise was anderes? Transformers, He-Man, die Turtles, die Marvel-Serien usw. sind auch nur so, wie sie sind, weil man Actionfiguren damit verkaufen kann. Und die Unterschiede zwischen einer Barbie und einer Warcraft-Vitrinenfigur, einer Anime-Waifu-Statuette oder einer Space-Marine-Miniatur sind auch eher vernachlässigbar – ist alles irgendwo Spielzeug.

Will heißen, die Nase über den sogenannten "Mainstream" zu rümpfen, um sich den eigenen Filmgeschmack zu vergolden... davon sollten wir getrost absehen. Zumal ich denke, dass eines doch über die letzten anderthalb Dekaden klar geworden sein sollte: Nerdkrams ist bereits der Mainstream. Sich "Starship Troopers" oder "Star Trek" reinzuziehen oder "D&D" zu spielen, hat mit Counterculture nix zu tun. Überhaupt: Gegen welche "Kultur" begehren wir denn hier auf, wenn wir uns eine halbnischige, grimm&gritty HBO-Serie über einen idealistischen Ritter oder eine langsam erzählte SciFi-Show über Politik in einer Raumstation angucken? Oder eine Serie über Zombies? Was ist denn bitte das "Konternde" daran? Wir sind genauso kapitalistisch und konsumistisch und angepasst unterwegs wie der Rest der Kinogänger:innen. Ist ja nicht so, als würde man sich hier über das wirklich obskure Zeug unterhalten, das mal bei irgendeinem Fantasy-Filmfestival gelaufen ist oder viel über die gesellschaftspolitischen Implikationen gewisser Horror- oder SciFi-Filme sprechen. Das ist nämlich dann zu politisch.

Stattdessen soll dann der Eskapismus für sich selbst schon die Counterculture sein. Aber es sind nicht mehr die 80er, wo man noch in die Mülltonne gestopft wurde, weil man in der Pause "Perry Rhodan" gelesen hat oder im Geschichtsunterricht die Jahreszahl der Verfassung der Goldenen Bulle richtig nennen konnte (allegedly... ich ziehe als Kind der 90er viele dieser Nerd-Verarschungserzählungen inzwischen in Zweifel). 

Ich komm auch bei der Wahl der Seiten im "Nerdkulturspektrum" nicht ganz mit. Auf der einen Seite sind wir ja ach so besonders, weil wir "checken" ja dieses ganze Superheldenzeugs und hebt uns ab von der breiten Masse. Auf der anderen Seite sind aber grade die populärsten Filme niemals die Besten, weil das Publikum ist ja dumm und so.

Und dann guckt man halt auf die Liste der Highest Grossing Films und stellt fest: Da ist eigentlich nur nerd-anschlussfähiger Kram drauf. Außer "Titanic". Und "Titanic" war tatsächlich gut (wird heut nicht gern zugegeben, weil igitt Beziehungskisten... oder, noch unverzeihlicher, igitt "Logiklücken"... dabei hab ich bei dem Moment, wo der Orchesterdirigent zu den anderen Musikern sagt "Gentlemen, es war mir eine Ehre mit ihnen zu spielen." mehr geheult als beim Tod von Tony Stark.)



(Hmmm, auffällig hohe Platzierung für "Harry Potter", dafür, dass die ganzen Mainstream-Kinogänger alle Muggel sind. Und ernsthaft: "Star Wars" hat Mainstream-Appeal, seit es das Franchise gibt.)

Große Teile des Publikums lieben unseren Scheiß. Und dass Filme wie "Frozen II" drauf sind, die ich auch nicht gut nennen würde, liegt daran, dass die Vorgängerfilme halt wirklich gut waren (ja, ich halte "Frozen 1" für einen wirklich guten Film... dasselbe gilt für "Inside Out" oder für "Zootopia" und ja wohl gewiss für "Top Gun") und damit mehr Leute ins Kino gezogen haben, weil die die Filme dann vorher nicht unbedingt im Kino gesehen haben, aber den Nachfolger jetzt im Kino sehen wollen. Soweit keine Überraschung. Zumal in einer Zeit, wo immer mehr Menschen im Stream gucken, die Ticketverkäufe keine so große Aussagekraft mehr haben. Bei den Serien ist grade ein raunchy Liebesdrama über zwei homosexuelle Eishockeyspieler das Gebot der Stunde. Go figure.

Wie gesagt: Wir sollten bitte nicht so tun, als seien die Sachen, die wir hier lieben, irgendwie so viel hochwertiger oder intellektuell herausfordernder, als das, was sonst so geschaut wird. Es gibt intelligente Stoffe und wirklich einfältiges Zeugs in unseren präferierten Genres. Und wenn wir unser Genre lieben, dann lieben wir das irgendwie beides. Und sind nicht besser oder schlechter als jemand, der halt ein anderes Genre liebt.

In diesem Sinne kaufe ich mir jetzt ein Ticket für "Wuthering Heights". Der Trailer sieht aus wie ein Imagefilm für eine Fashion-Zeitschrift. Ich bin gehookt, auch wenn ich jetzt vielleicht eine Nerdkarte abgeben muss. Geeeez.  :P

« Letzte Änderung: Heute um 15:05 von Jiba »
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“Es ist wichtig zu beachten, dass es viele verschiedene Arten von Rollenspielern gibt, die unterschiedliche Vorlieben und Perspektiven haben. Es ist wichtig, dass alle Spieler respektvoll miteinander umgehen und dass keine Gruppe von Spielern das Recht hat, andere auszuschließen oder ihnen vorzuschreiben, wie sie spielen sollen.“ – Hofrat Settembrini

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Die Tatsache, dass wir seit Jahrzehnten im Netz Leute finden, die mit uns auch noch über den seltsamsten 80s-Fantasyfilm und den lustigsten Monty-Python-Joke sprechen können, tritt den Beweis an, dass unsere Interessen einfach vollkommen normal sind.

Warum brauchen wir denn diese Selbstexaltierung? Unser Hobby ist nichts Besonderes. Wir lieben es und haben Freude daran. Alles cool.
Aber weswegen brauchen wir das so zwingend als Identitätsmarker? Ich bin mehr als meine Liebe für Satoshi-Kon-Filme, Mantel-und-Degen-Streifen, LEGO-Minifiguren und "Die Simpsons". Wir sind alle einfach normale Leute. Ich bin dieses ganze Othering von Leute, die zufällig Fantasy nicht so gerne mögen, auch super leid.
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Habe ich auch nicht behauptet. Aber ich stelle sehr oft fest das mir dinge gefallen die innerhalb und außerhalb der "nerd bubble" als nicht gut angesehen werden.
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Ich Rante, also bin ich?  ~;D
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Ich Rante, also bin ich … doch stärker emotional involviert.
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Natürlich gibt es die. Genau wie es eine Schlagerbubble, eine Fußballbubble usw gibt.
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Es ist ein Rant.

Den muss man nun auch nicht auf die Goldwaage legen.

Die grundsätzliche Aussage: "Was interessiert mich, ob irgendwer meine Lieblingsserie gut findet oder nicht?!" halte ich für unterstützenswert.
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Ich Rante, also bin ich … doch stärker emotional involviert.
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Das ist gut!  :d
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Natürlich gibt es die. Genau wie es eine Schlagerbubble, eine Fußballbubble usw gibt.

Nein.

Fußballbubble, die mag es geben. Denn Fußball ist hinreichend sauber abgegrenzt. Bei Schlager wird's schon schwieriger (Zählt Ballermann dazu? Ist Santiano schon Schlager? Ist Udo Jürgens noch Schlager?)

Und Nerdstuff ist so facettenreich und breit, dass da alles und nichts zugehören soll. Zombies? Ja! Disney-Filme? Klar! Miniaturen bemalen? Definitiv! Indie-Rollenspiel? Sicher! Romantasy-Fiction? IM LEBEN NICHT!
Es gibt eigentlich keine Nerdbubble. Es gibt einen Haufen Leute mit diversen Interessen, die sich zufällig alle als Nerds verstehen. Aber viele davon haben außer einem generellen Grundinteresse einfach keine Berührungspunkte. Jeder kann sich "Nerd" nennen und was völlig anderes damit meinen.
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Stimme ich völlig zu. Ich bin einfach nur ganz normaler Rollenspieler -- die Nerds, das sind immer die anderen. Insbesondere natürlich die, die sich lang und breit über Systeme auslassen, die mich nicht die Bohne interessieren. ~;D

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Nein.

Fußballbubble, die mag es geben. Denn Fußball ist hinreichend sauber abgegrenzt. Bei Schlager wird's schon schwieriger (Zählt Ballermann dazu? Ist Santiano schon Schlager? Ist Udo Jürgens noch Schlager?)

Und Nerdstuff ist so facettenreich und breit, dass da alles und nichts zugehören soll. Zombies? Ja! Disney-Filme? Klar! Miniaturen bemalen? Definitiv! Indie-Rollenspiel? Sicher! Romantasy-Fiction? IM LEBEN NICHT!
Es gibt eigentlich keine Nerdbubble. Es gibt einen Haufen Leute mit diversen Interessen, die sich zufällig alle als Nerds verstehen. Aber viele davon haben außer einem generellen Grundinteresse einfach keine Berührungspunkte. Jeder kann sich "Nerd" nennen und was völlig anderes damit meinen.

We'll have to agree to disagree. Zumal ich mich nicht selbst als nerd bezeichne.
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Die grundsätzliche Aussage: "Was interessiert mich, ob irgendwer meine Lieblingsserie gut findet oder nicht?!" halte ich für unterstützenswert.

Nur, dass das halt oft nicht die eigentliche Aussage ist. Wenn ich das nämlich denke, brauche ich erst gar keinen Rant zu schreiben. Interessiert mich nämlich doch, denn Nerdtum ist dann doch eine Identitätskategorie und die Abgrenzung von den "Muggeln" dient so schön dem Distinktionsgewinn.
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“Es ist wichtig zu beachten, dass es viele verschiedene Arten von Rollenspielern gibt, die unterschiedliche Vorlieben und Perspektiven haben. Es ist wichtig, dass alle Spieler respektvoll miteinander umgehen und dass keine Gruppe von Spielern das Recht hat, andere auszuschließen oder ihnen vorzuschreiben, wie sie spielen sollen.“ – Hofrat Settembrini

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Dann meint also der Threadersteller das alles nicht so?
Also soll ich ihm nicht glauben, was da steht?
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Entschuldigt bitte meinen Sinn für Humor, aber liest das sonst jemand mit Jiba als Tyler Durden-Cosplay?
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Machen wir doch Mal nen Test. Die ersten Star Wars Filme, die Indiana Jones-Trilogie, Zurück in die Zukunft, E.T., den Exorzisten und Terminator 2: Alle Mainstreamkacke? Sind schliesslich alles Filme, die in ihrem Jahr die meiste Kohle eingespielt haben.

Ansonsten: Mich interessiert durchaus was Andere zu den Filmen und Serien sagen, die mir gefallen. Kann durchaus neue Einblicke auf Filme und Serien bringen. Ich kann aber auch zwischen sinnvolle Einblicke und Unsinn unterscheiden.
Ich bin viel lieber suess als ich kein Esel sein will...
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Nicht Sieg sollte der Zweck der Diskussion sein, sondern
Gewinn.

Joseph Joubert (1754 - 1824), französischer Moralist

Offline Jiba

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Pscht! Was ist die erste Regel!
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