Aus meiner Sicht kann man das Setting mit jedem Rollenspielsystem bespielen, wo die Charakter keine unkaputbaren Superhelden sondern eher normale Menschen sind. Ich persönlich würde auch sagen, je einfacher desto besser, weil ich nicht sehe, dass man viele Regeln braucht, wenn es weder einen Fokus auf Kampf noch irgendwelche Besonderheiten wie spezielle übermenschliche Talente, Zauber, andere Spezies, usw. gibt.
Und da wir im KI-Zeitalter leben, muss man sich noch nicht einmal auf vorhandene Bücher beschränken. Claude scheint
Into the Odd bereits zu kennen und
kann auf dieser Basis dann etwas erfinden. Nicht perfekt und _Druckuhr_ ist ein komischer Begriff, aber für 4min beeindruckt mich das schon.
Übrigens: Die Regeln von Väsen kann man sich im
Year Zero Engine System Reference Document kostenfrei angucken und diese Regeln könnte man natürlich auch einer KI als Richtlinie vorsetzen. Im wesentlichen haben Charaktere 4 Attribute und 12 Fertigkeiten und ein Talent. Um das für das Setting anzupassen, sollte man sich jetzt ein Dutzend passende Archetypen (Inspektor, Detektiv, Arzt, usw.) ausdenken und denen jeweils 1-3 spezielle Talente geben. Und dann kann man eigentlich auch schon losspielen.
Als Quellenbuch für die viktorianische Ära kann dann ja Wikipedia dienen – auch auch wieder KI, indem man da auch während des Spiels schnell konkrete Fragen stellt, z.B. wann eigentlich London sein Abwassersystem bekommen hat (1859-1865 als Reaktion auf The Great Stink 1858).