Kingmaker - Blutige Flüsse
Ein neues Zuhause
Arodus, Neth, 4725, Hauerwasser
(39 - 20. Februar 2026)
Die Heißsporne verabschieden sich und versprechen, mal wieder irgendwann vorbei zu kommen.
Jubilost ruft eine Besprechung auf, weil er ein Anliegen hat. Er vermittelt den Helden, dass die Leute inzwischen ängstlicher werden, weil es sehr viel Gerüchte über Trolle gibt, die die Reisenden und Händler unterwegs überfallen. Es bleibt nicht aus, man müsste sich darum kümmern.
Laut Gerüchten und auch Informationen, die Ekundayo hat, sollte ein Troll namens Hargulka sich zu einem Trollkönig ausgerufen haben. Ekundayo meint auch, dass zuerst Spione losgeschickt werden sollten, bevor man sich blindlings in Gefahr stürzt. Seiner Einschätzung wird entsprochen.
Die Informationen, die die Regierung erreicht, sind zwar nicht besonders präzise, aber dennoch besorgniserregend. Anscheinend sind oft die Trolle besonders im Süden von Bad Hauerwasser in der Narlmark unterwegs. Meistens mit konditionierten Trollhunden. Deren Versteck ist höchstwahrscheinlich irgendwo in der Narlmark, da wo sie am häufigsten anzutreffen sind.
In der Zwischenzeit wird auch eine zweite Siedlung aufgebaut, nördlicher als die Winzlinge und die Kobolde leben, bis dahin hat sich das Reich inzwischen ausgebreitet. Und weil man rum herum sehr gut Landwirtschaft betreiben kann, wird die Siedlung Grünherz genannt.
Die Eheleute Piworad kommen auch in Bad Hauerwasser an und wie verabredet, möchten sie sich in dem neuen Reich einsiedeln, sie wählen aber Grünherz als ihr Heim und nicht Bad Hauerwasser.
Nok-Nok erreicht Bad Hauerwasser, er hat Nachrichten von Djod. Der Aufbau des Tempels schreitet voran, die Pläne sind, dass der Tempel eingeweiht werden soll. Sie wollen auch eine Stadt dort aufbauen und würden sich Zwergistan anschließen.
Als die Pläne so fortgeschritten sind, dass die Helden schon auf die Suche nach den Trollen aufbrechen könnten, werden sie aufgehalten, weil in der Siedlung sich Spione aufhalten sollen. Glücklicherweise ist die Siedlung noch nicht so groß, deshalb werden die Koboldspione ziemlich schnell entdeckt. Bad Hauerwasser lebt durch die Vielfalt der vielen Spezies, die dort ihre Heimat gefunden haben, aber auch so haben die Kobolde keine echte Chance, lange unterzutauchen. Sie versuchen zu fliehen, werden aber in Kürze in einem Wäldchen gestellt.
Es entbrennt kein Kampf, die Helden versuchen sie auszufragen, sie einzuschüchtern und vor allem klären, wie gefährlich sie wirklich sind. Sie haben zwar bisschen Schaden angerichtet, aber niemanden ernsthaft verletzt oder gar getötet.
Die Kobolde heißen Prazil und Keriek. Aus dem Verhör geht hervor, dass die Kobolde von Hargulka losgeschickt wurden, um hier zu spionieren, den Aufbau zu sabotieren und tödliche Unfälle zu verursachen. Bis auf das letzte waren sie auch halbherzig dabei, weil sie selbst von den Trollen versklavt wurden. Sie sind die einzigen Überlebenden des kleinen abgeschlachteten Dorfes, was die Helden bereits entdeckt haben. Die Kobolde haben eine verdammt große Angst vor Hargulka und die Helden locken sie damit, ihnen hier einen Schutz anzubieten. Keriek ist sogar der Magie mächtig und das heißt, dass die Herrscher nicht abgeneigt sind, solche Untertanen in Zwergistan gern zu haben. Sie versprechen den Kobolden eine mildere Strafe für ihre Spionagetätigkeit, wenn sie alles erzählen, was sie über Hargulka und Trolle wissen.
Sie schließen ein Pakt, die Kobolde dürfen in Zwergistan leben, werden ihre Strafe bekommen und nach Verbüßen der Strafe sind sie dann freie Bürger des Reiches.
Der versteckte Pfad, der zu dem Trollversteckt führt, wird ausführlich erklärt, die Helden werden vor Fallen gewarnt, sie bekommen auch eine Skizze, wie es im Trollversteck aussieht und wo die Kobolde dort als Sklaven untergebracht waren.
Die Helden bringen die Kobolde zurück in die Stadt und sie werden Jubilost übergeben, der ihnen die Strafe verkünden soll. Es wird nicht an die große Glocke gehängt, damit die Kobolde danach frei und problemlos hier leben können, ohne dass sie von den anderen Mitbürgern falsch angeschaut werden.