Autor Thema: Wie steht ihr zu RPGs die auf Vorlagen basieren (Buch/Film/Serie, etc.)?  (Gelesen 2969 mal)

Raven Nash, HAL 40000, Xandros Darben und 4 Gäste betrachten dieses Thema.

Online Raven Nash

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Wir hatten mal eine Kampange dort genau zu der Zeit und das einzige was sich überschnitten hat war das wir in Osgiliat waren als Sauron angriff, aber wir haben weder Faramir, Frodo, Sam oder Gollum gesehen.
Das könnte daran liegen, dass die im Buch auch nicht dort sind. Ist die Passage in den Filmen, bei der ich mich bis heute frage, was Jackson damit wollte.

Ich frage mich ja auch immer wieder, warum bestimmte Roman-Welten es nie zum RPG-Setting schaffen und andere mehrfach.
Beispiel Midkemia. Feists Bücher entstanden aus einer D&D-Kampagne auf der Welt, dann hat er sie selbst weiterentwickelt. Wäre doch eigentlich eine Steilvorlage für ein D&D-Setting. Aber nö.
Gemmells Drenai-Saga. Wäre ein tolles Sword & Sorcery Setting. Hat offenbar noch keinen Verlag interessiert.

Andererseits hat man mehrere Versionen von Elric gemacht.  wtf?
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Offline Boba Fett

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Ich denke man kann auch durchaus etwas in Mittelerde während des Ringkrieges spielen nur eben weit ab von dem was im HDR passiert.

Klar könnte man das machen. Möchte ich persönlich aber nicht.
Ich halte da lieber ordentlich Abstand und spiele Mittelerde so, wie es MERS gemacht hat, nämlich zur „Hexenkönig von Angmar“ Zeit oder ähnliche interessante aber plotfreie Zeitzonen.
Oder die „was wäre, wenn Gollum den Ring nie gefunden hätte“ Alternative Zeitlinien.
Bitte beachten - Mittelerde ist hier nur beispielgebender Platzhalter.
Kopfgeldjäger? Diesen Abschaum brauchen wir hier nicht!

Online nobody@home

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Ich frage mich ja auch immer wieder, warum bestimmte Roman-Welten es nie zum RPG-Setting schaffen und andere mehrfach.
Beispiel Midkemia. Feists Bücher entstanden aus einer D&D-Kampagne auf der Welt, dann hat er sie selbst weiterentwickelt. Wäre doch eigentlich eine Steilvorlage für ein D&D-Setting. Aber nö.
Gemmells Drenai-Saga. Wäre ein tolles Sword & Sorcery Setting. Hat offenbar noch keinen Verlag interessiert.

Andererseits hat man mehrere Versionen von Elric gemacht.  wtf?

Es gibt halt sehr viel mehr Romane (auch Romanreihen) als Rollenspiele, geschweige denn Rollenspielverlage. Dann muß man sich spätestens, wenn man für sein Spiel auch Geld nehmen will, mit dem oder den Rechteinhaber(n) in Verbindung setzen und einigen, was an sich schon mal leicht Zeit und Geld kostet (und sei es nur für einen beratenden Anwalt), bevor die Räder sich überhaupt zu drehen anfangen...kurz gesagt, daß die Verlage da wählerisch sind und sich im Zweifelsfall auch mal lieber an die allerbekanntesten und schon bewährten Namen halten, kann ich ihnen nicht guten Gewissens verübeln. Da müßte, denke ich, an der passenden Stelle schon ein sehr überzeugter und überzeugender Midkemia- oder Drenai-Fan sitzen, der den Rest der Belegschaft erst mal überhaupt auf genau-diese-und-keine-anderen Settings heiß macht.

Natürlich hindert einen nichts daran, sich einfach die Romane zu schnappen und die zugehörige Welt privat mit den Regeln seiner Wahl zu bespielen...nur, davon wird die Rollenspiel-Community außerhalb der heimischen Runde in den meisten Fällen ihrerseits vermutlich nicht viel mehr mitbekommen als bei anderen Welten auch.

Offline General Kong

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Generell mag ich solche Sttings. Meine Favoriten sind da Hyborisches Zeitalter (Conan), Solomon Kane, Sturmbringer, Lankhmar.
Star Wars und Mittelerfe (wobei Star Wars ja her Film- als Romanvorlage ist) kranken etwas an dem "Überplot" der Settings: Diele man außerhalb der "spannenden Zeit", so hängt das Schild an der Wand: Es wurscht, das dicke Ende kommt noch/ war schon.
Spielt man in der spannenden Zeit, istman Zaungast.
Da würde ich eher den Plot ändern: Bilbo findet den Ring nicht, die SC tun es!
Der Angriff auf den Todestern wird von den Helden durchgeführt (Luke wer?).
Dann ist es wieder offen.

Cthulhu langweilt mich in letzter Zeit etwas. Übersättigung (nicht ALLES wird mit Tentakeln besser ...).
« Letzte Änderung: Heute um 10:23 von General Kong »
Ist es ein Vogl?
Ist es ein geflügelter Gorilla?
Ist es eine fliegende fette Banane?
NEIN! ES IST SUPERKONG!

(Könnte aber auch eine fette fliegende Banane sein ...)

Online nobody@home

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Cthulhu langweilt mich in letzter Zeit etwas. Übersättigung (nicht ALLES wird mit Tentakeln besser ...).

Na ja, es kommt ja auch längst nicht ALLES, was zum Mythos dazugehört, gleich mit Tentakeln daher, bloß weil das Aushängeschild es tut. ;D (BLUBB! FTHAGN!! :ctlu:)

Aber es stimmt schon: die Dosis macht das Gift und man kann auch seines Lieblingsessens überdrüssig werden, wenn's zu oft einfach nichts anderes gibt. (Zumal "Cthulhu a la Chaosium" ja seinerseits schon ein recht eigenes Gericht ist und man aus denselben Zutaten auch etwas anderes mischen könnte.)

Offline Issi

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Das ist auch ein guter Punkt:
Eine Roman Welt wird, mir zumindest, fix überdrüssig, weil die brennenden Themen schneller abgegrast sind.
Bsp. Harry Potter
Die Bösen? -Ganz klar die Todesser, und sonst noch?
Bedrohte Gruppen?- Hauselfen, und Muggel-geborene Zauberer, Muggel, was noch?

Konflikte siehe oben plus vielleicht den ein oder anderen Teenie Zwist.


Edit.
Die meisten Romane haben gar keine Zeit, und keinen Platz verschiedene, unterschiedliche Gruppenkonflikte (Und Interessen)aufzubauen und bedienen sich der einfachen Gute gegen Böse Strategie.

In einer Geschichte, selbst in guten, ist nicht endlos Platz. Schließlich soll der Leser ja noch Vergnügen haben.
« Letzte Änderung: Heute um 10:52 von Issi »