Autor Thema: klatschi liest "The Broken Empires"  (Gelesen 4554 mal)

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Offline Outsider

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Re: klatschi liest "The Broken Empires"
« Antwort #75 am: Gestern um 11:30 »
@klatschi

Was du zum Kampf schreibst kann ich nur 1:1 unterschreiben. Ich habe gelesen  blaablaablaa...Angriff Verteidigung, vergleichender Wurf, mehr SL gewinnt, ich so jaaa jaaaaaa jaaaaaaaa geht in die richtige Richtung und dann der Killer: Gewinnt der Verteidiger bekommt er keinen Schaden. Ahhhhh

Ich hatte wirklich darauf gehofft es sind echte konkurrierende Würfe und man wäre im Angriff nicht sicher davor evt. Mal dumm in ein Speer zu rennen und selbst Schaden zu bekommen.

Was ich skeptisch sehe sind die ganzen Kamofmanöver die man ja erst explizit nach dem Auswürfeln auswählen soll, ohne vorherige Ansage. Wann immer so ein Konstrukt zur Verfügung stand hat es immer sehr lange gedauert bis ein Spieler sich entschieden hat was er jetzt macht. Das wird schneller mit der Zeit, andersrum habe ich es aber immer als flüssiger wahrgenommen, da auch der Spieler "endlich angreifen" wollte also intrinsich eher motiviert war es schnell zu machen.

Stell dir mal vor wie das bei VStD wäre erst nach dem Wurf festzulegen wieviel ich jetzt auf defensive packen will  >;D
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Offline dedan

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Re: klatschi liest "The Broken Empires"
« Antwort #76 am: Gestern um 11:44 »
@klatschi

Vielen Dank für diese tolle Erklärungen! Ich find das hier Mega  :d

Online Yehodan ben Dracon

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Re: klatschi liest "The Broken Empires"
« Antwort #77 am: Gestern um 11:46 »
Spricht denn etwas gegen die vorherige Ansage, was der Charakter im Kampf zu tun gedenkt und je nach Ergebnis das dann erzählerisch einzubinden? Also wenn es nicht genug SLs für ein zu Boden werfen gibt und der Schlag stattdessen in eine Finte abgelenkt wird oder so?
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Online schneeland

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Re: klatschi liest "The Broken Empires"
« Antwort #78 am: Gestern um 12:54 »
Ich mag es generell nicht, ich sehe eben den Vorteil nicht. Habe ich ne Karte im VTT, kann ich ein Grid drüberlegen. Mit den Zonen eingezeichnet schaut die Karte dann auch unhübscher aus :-P bei den Tischen, mit denen ich in real life spiele, nutze ich einfach ein Maßband.

Ok, Hardcore-Geländespieler haben wahrscheinlich wirklich einfach verloren  ;D
Ich spiele selber relativ viel ohne VTT, und da sind Zonen schon ganz charmant, weil es eben reicht, wenn ich sagen kann, ob ich eher an den Zelten oder im Wald nordwestlich davon stehe - das ganze Entfernungsgemesse/-zähle kann ich mir dann sparen (setzt aber natürlich voraus, dass das Regelwerk dann auch so geschrieben ist, dass es wirklich primär auf Zonen arbeitet).

Kommentiert wird es meiner Erinnerung nach nicht, ich denke aber, dass durch die Tatsache, dass man Differences of Successes nimmt, eh am Ende nicht so viele SL rauskommen im Normalfall, bzw. z.T. kosten die Manöver schon einiges an SL. Und es reduziert die Decision Paralysis: Mache ich jetzt a) oder b) oder welche Kombination? So ist es einfach klar, du kannst beides machen.

Ok, Entscheidungsparalyse wäre ein fairer Grund, das so zu machen.
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Offline Outsider

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Re: klatschi liest "The Broken Empires"
« Antwort #79 am: Gestern um 13:21 »
Spricht denn etwas gegen die vorherige Ansage, was der Charakter im Kampf zu tun gedenkt und je nach Ergebnis das dann erzählerisch einzubinden? Also wenn es nicht genug SLs für ein zu Boden werfen gibt und der Schlag stattdessen in eine Finte abgelenkt wird oder so?

Natürlich geht das, nur mit dem Unterschied:

Andere Spiele:

Vorher ansagen = ich will entwaffnen -> brauche X SL dafür

Ergebnis nur Y SL = entwaffnen nicht möglich -> nächster Spieler ist dran

TBE Lösung:

Jetzt kommt keine Ansage, man macht den Wurf und erzielt X SL. Dann klappt der Spieler das Buch auf und sucht sich aus all den Kampfmanövern die es für X SL gibt eins aus, was er dann anwenden will.

Ich hoffe so wird es deutlicher wo ich aus meiner SL-Erfahrung Bauchschmerzen mit habe. Ich kenne einfach Spielertypen die mit zuviel Auswahl überfordert sind, oder jede Variante erst mal durchrechnen und sich am Ende doch nur für Extraschaden entscheiden  8)

Selbst unbewusst ist die Gefahr ja da, auch im hektischsten Kampf sich erst mal zurückzulehnen und mal die Optionen durchzugehen und zu lesen, was es denn so gibt.

Und in dem Fall von TBE wäre es ihr gutes Recht erst mal alle Optionen aus dem Wurf zu prüfen und da verkrampft sich etwas in mir  ~;D nicht weil ich den Spielern die Auswahl nicht gönne, aber sowas killt meist jede Dynamik.
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Offline Outsider

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Re: klatschi liest "The Broken Empires"
« Antwort #80 am: Gestern um 14:11 »
Ich setzte das mal in Spoiler sonst wird das in diesem Strang zuviel. Geht noch mal um die Tabellen.

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Offline YY

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Re: klatschi liest "The Broken Empires"
« Antwort #81 am: Gestern um 19:38 »
Zone ist mir zu wischi waschi. Es ist zu situativ, und braucht dann immer Aushandlung am Tisch, was dazu führt, dass die stattfindet, wenn ein Spieler dran ist. Er kann sich also seinen Zug nicht genau durchdenken, was zu Verlangsamung für alle führt.

Aber vielleicht ist es auch ein Sturm im Wasserglas, was ich hier kritisiere?

Jein. Im Grunde ist der Regelteil rund um die Zonen hart und eindeutig, was Bewegung und Reichweiten angeht. Da braucht es keine Verhandlung und kein Nachfragen, was die spielmechanische Abarbeitung betrifft.

Problematisch ist, dass der zugehörige Fiktionsrahmen so variabel ist. Für Positionierung und Bewegung kann man das noch verwenden, aber mit Fernwaffen geht es endgültig nicht zusammen. Fernwaffen und Zonen gehören entkoppelt; dann ist aber wiederum die Frage, ob sich der Aufwand für die Zonen noch lohnt und ob man nicht besser damit bedient ist, auf einer nicht maßstabsgetreuen Skizze die paar Elemente nachzuhalten, die ggf. ein per Wurf zu überwindendes Hindernis o.Ä. darstellen.

Dann landet man am Ende dabei, dass alle Waffen mit "richtiger" Reichweite in typischen Rollenspielkämpfen unbeschränkt wirken können (und auch außerhalb einer Battlemap-Konstellation in einer reinen Fernkampfsituation zu gebrauchen sind) und bei Waffen mit kürzerer Reichweite eben ein Abzug zum Tragen kommt oder nicht.

Ähnlich für die Bewegung: entweder kommt man dicke in einer Runde hin oder eindeutig nicht. Was nicht in diese Unterscheidung fällt, wird mit einem Wurf bedacht oder es besteht ein Hindernis abseits der eigentlichen Bewegung und die Frage stellt sich wiederum überhaupt nicht.
Da lohnt sich die Zoneneinteilung unterm Strich auch nicht. Der einzige Unterschied ist bei einer freieren Behandlung, dass manch eine Bewertung vielleicht nicht ad hoc fällt, aber dem betreffenden Spieler erst dann bekannt wird. Das braucht gefühlt etwas mehr Vertrauen in den SL, aber die allerwenigsten Gruppen sind wirklich so eingespielt, dass mit Zonen gar nicht mehr nachgefragt wird. Der eine potentielle Vorteil wird also i.d.R. nicht genutzt.


Gleichzeitig fand ich bei WFRP aber immer geil, dass auch der Verteidiger Schaden machen kann, das fehlt mich hier!

Das ist bei WFRP allerdings auch nur Randerscheinung.
Eigentlich ist es mir am Liebsten, wenn das Ganze auf Augenhöhe stattfindet, im Umkehrschluss aber auch die Aktion des Verteidigers "frisst" - nur reden wir dann über Auswirkungen auf die Initiativebestimmung und alles rund um Gelegenheitsangriffe etc. pp.

Wäre hier auch schön gewesen und kann man erfahrungsgemäß dahin umbauen, ist aber auch ein bisschen Arbeit.
"Kannst du dann bitte mal kurz beschreiben, wie man deiner Meinung bzw. der offiziellen Auslegung nach laut GE korrekt verdurstet?"
- Pyromancer

Offline unicum

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Re: klatschi liest "The Broken Empires"
« Antwort #82 am: Heute um 14:13 »
Initiative wird jede Runde neu mit w10+ Ini gewürfelt und das Battlefield ist in Zonen unterteilt. Kotz.  ::)

Oh jeh,...

Höre ich Zonen in der Nacht bin ich um den Schlaf gebracht,...

Offline Eisenmeile

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Re: klatschi liest "The Broken Empires"
« Antwort #83 am: Heute um 17:34 »
Der einzige Vorteil, den ich sehe, ist, wenn ich das schnell auf ein Blatt Papier male, während ich spiele. Und das könnte ich auch auf einem Plan mit Kästchen machen, also nehme ich lieber die Klarheit der Käsekästchen :-)

Es mag klarer sein, aber es dauert auch länger aufzuzeichnen (besonders wenn man noch etwas Details auf der Karte haben will, und nicht nur eine leere Ebene).

Und auch die Abwicklung ist schneller, besonders wenn ich mit großen Reichweiten hantiere (niemand macht es Spaß, wenn ein Spieler sein Zollmaßband auf 45 Zoll ausfährt, und versucht quer über das Spielfeld eine Entfernung auszumessen, ohne dabei die Hälfte der Figuren und Geländemerkmale runter zu wischen - da ist "der Bogen schießt 3 Zonen weit" deutlich besser in der Handhabung).

Offline Ninkasi

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Re: klatschi liest "The Broken Empires"
« Antwort #84 am: Heute um 17:35 »
Da so viel in einen Wurf gepackt und dann muss ich jede Runde Ini auswürfeln :-\

Lifepath finde ich fast immer eine nette Idee, also sogar mit dem Gefängniswärter + Barde etc kamen direkt bei mir die Ideen hoch.
Vielleicht wäre an frühere Stelle drauf würfeln tatsächlich besser und 100% Null Reroll bin ich auch kein Freund von, aber lässt sich ja machen.