Autor Thema: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?  (Gelesen 2328 mal)

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Offline General Kong

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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #25 am: Gestern um 10:16 »
Menschen mit Volksmodifikationen wie in D20 Conan fand ich gut.
Ich mag beei Schwerter & Dämonen Feeen und Wichtel.

Wenn ich genau überlege, habe ich noch nie einen Zwergen gespielt, jedoch Elfen, Halblinge, Halb-Elfen, Halb-Orks, Orks (Shadowrun) und derzeit einen Tiefling. Und einen Dralasiten (Sternrngarde) und einen Aslani (Traveller).

Verzichtbar sind die alle. Ich spiele meistens Menschen, denn diesind in praktisch allen Settings in der Mehrheit und dominant als Kultur(en), die andern sind eher so "und nun im Elfenwald", " und nun in der Zwergenbinge", "aber jetzt wieder zurück im eigentlichen Setting in Menschheim in der Grafschaft Normalburg".

Ich mag Settings eher nicht (da schau ich kritisch in Richtung D&D ab Edition 4), wenn jede Rasse und jedes Volk in jedes Setting hineingepresst werden muss und es nun überall von Kriegsgeschmiedetrrn (Eberron), Tieflingrn (Planescape) und Drachendingsda (woher kommen die? Nicht aus Drachenlanze!) nur so wimmelt, weil - isso! Das beraubt die Settings ihres Flairs und macht die Welten unglaubwürdig.
Ist es ein Vogl?
Ist es ein geflügelter Gorilla?
Ist es eine fliegende fette Banane?
NEIN! ES IST SUPERKONG!

(Könnte aber auch eine fette fliegende Banane sein ...)

Online Holothuroid

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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #26 am: Gestern um 10:18 »
Kommt auf die Referenz an, denke ich. In nordischer Mythologie sind Zwerge afaik gar nicht klein, dafür können sie Magie.

Also es ist anzunehmen, dass sie irgendwie kleiner sind, sonst hießen sie nicht Duergar (sp?). Es wird nur nicht näher beschrieben.

Und natürlich können die alle zaubern. Wer kommt auf die Idee, Zwerge seien da nicht gut drin? - Ach ja, D&D.

Und auch Elfen und Zwerge sind nicht gut zu unterscheiden. Vor Tolkien.

Also wenn mich jemand fragt: Was willst du in einem RPG-Setting, da will ich doch nicht was D&D und Tolkien gemacht haben! Das hatten wir doch schon! Wenn, dann nur als Versatzstücke, um sie ungewohnt und grell neu zu kombinieren.

Mehr Klabauter wagen.
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Offline Tudor the Traveller

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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #27 am: Gestern um 10:24 »
Also wenn mich jemand fragt: Was willst du in einem RPG-Setting, da will ich doch nicht was D&D und Tolkien gemacht haben! Das hatten wir doch schon! Wenn, dann nur als Versatzstücke, um sie ungewohnt und grell neu zu kombinieren.

Mehr Klabauter wagen.

Ja und nein. Meine Erfahrung ist, dass man als Konsument irgendwo vertrautes Terrain benötigt, damit man sozusagen im Setting oben und unten findet. Da können etablierte Abziehbilder helfen.

Edit: mir fällt gerade Keeper of the Lost Cities ein. Zwar kein RPG, aber da wird mit den Völkern auch herumgetwistet. Zwerge stelle ich mir laut Beschreibung ein wenig wie hunanoide Maulwürfe vor: überall stark behaart (also Fell) und sie graben sich mit ihren schaufelartigen Krallenhänden direkt durch die Erde und blinzeln mit kleinen Augen ins Licht.

Kobolde sind da 2 Meter große Muskelberge mit Qietschstimme  ;D

Und Elfen sind wie Menschen, nur in allem besser und mit Magie.
« Letzte Änderung: Gestern um 10:48 von Tudor the Traveller »
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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #28 am: Gestern um 10:47 »
Ja und nein. Meine Erfahrung ist, dass man als Konsument irgendwo vertrautes Terrain benötigt, damit man sozusagen im Setting oben und unten findet. Da können etablierte Abziehbilder helfen.

Sicher. Nur, welche Abziehbilder man genau wählt (und was man dann eventuell mit ihnen macht, um doch noch etwas Originalität herauszukitzeln), ist einem immer noch weitgehend selbst überlassen -- da gibt's keine ISO-Fantasy-Norm oder -Vorschrift. :)

Für "klassische Fantasy" brauche ich generell, denke ich, ein Setting, das ein Stück weit auf einer oder mehreren romantisierbaren Epoche(n) der Vergangenheit aufbaut (muß nicht automatisch eine mehr oder weniger anachronistische Euro-Mittelaltermischung sein, auch wenn man dann einem Europäer oder Amerikaner, der nur die Standardklischees kennt, ggf. etwas mehr erklären muß), mindestens ein Volk enthält, mit dem man sich ohne große Probleme identifizieren kann, und natürlich auf die eine oder andere Weise Magie mitbringt, weil die schlicht ein Stück weit zum Genre gehört. Aber das ist immer noch ein weites Feld und muß nicht unbedingt EDO sein oder ausdrücklich "Dungeons" beinhalten (Drachen sind natürlich willkommen :)).

Offline Aedin Madasohn

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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #29 am: Gestern um 10:48 »

Und auch Elfen und Zwerge sind nicht gut zu unterscheiden. Vor Tolkien.


 :d
da denke ich an all jene Geschichten aus der niederen Mythologie, wo wunderschöne Zwerginnen den Grafen von Schaumburg becircen.
Und nein, der menschliche Graf hatte keinen Bartfetisch.
(an ihren Busen schlafend wiegen, so viel Erotik war damals auch schon verkaufsfördernd  ;D. Nachdem aber die eifersüchtige menschliche Ehefrau des Grafens dazwischenfunkte, verschwanden die Zwerge und das Land wurde ärmer, sprich, die alte Vorstellung von der Ehe des menschlichen Herrschers mit einem mystischen-schönen weiblichen Geist des Landes kann es auch unter dem Zwergen-Label ins Märchenbuch schaffen)
 
So specienfluid war die niedere Mythologie mal  :korvin:

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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #30 am: Gestern um 10:56 »
YouTube-Short zum Thema Zwergenbärte. Ist nicht nur witzig, sondern ergibt sogar einen gewissen Sinn. ;D

Offline Fezzik

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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #31 am: Gestern um 11:31 »
Als Fantasy Spieler sehe ich gerne
Elfen, Zwerge, Halblinge. Wobei Halblinge für mich auch gerne durch Gnome ersetzt werden dürfen. Halblinge sind für mich eher schon so ein Lord of the Rings-Settingmerkmal.
Ich mag aber Orlaner aus Pillars of Eternity, die wären ein adequater Ersatz.

Ich mag große Typen, also so ein Volk wie Firbolg, Halb-Oger oder Gargantua ( aus Carcass Crawler 1) oder Clockworks vielleicht. Würde aber nicht gern beides im Setting haben wollen.

Mit Dragonborn und Tieflingen kann ich nicht viel anfangen (wieso eigentlich immer Tieflinge, aber keine Aasimar ?).

Luxferre hats eigentlich gut gesagt, wenn es in Richtung Zoo&Zirkus geht, dann nein.
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Offline WeepingElf

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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #32 am: Gestern um 11:48 »
Es kommt natürlich auf das Setting bzw. das Genre an! Viele Genres funktionieren ganz prächtig ohne nichtmenschliche Charaktere. Ohne Shadowrun würde beispielsweise wohl niemand auf die Idee kommen, EDO-Rassen in einem Cyberpunksetting haben zu wollen - schon eher KIs, Cyborgs und dergleichen. Auch klassische Science Fiction kann ohne kulturschaffende Aliens funktionieren, siehe zum Beispiel Dune, oder Asimovs Foundation-Zyklus. Selbst Fantasy geht mit "nur Menschen". Wo sind etwa die Nichtmenschen im Hyborischen Zeitalter?

Hinzu kommt, dass nichtmenschliche SCs fast automatisch vermenschlicht werden, weil sie von menschlichen Spielern gespielt werden und daher in den meisten Fällen denken und handeln wie Menschen (siehe entsprechendes Thema hier im :T:). Da kann man auch gleich sagen, das sind ganz einfach Menschenvölker mit einer "elbischen", "zwergischen" usw. Kultur. Damit würden allerdings einige "coole Features" wegfallen, wie etwa die übermenschliche Sinnesschärfe der Elben oder die Infrarotsicht der Zwerge (die diese Rassen aber auch nicht in allen Settings aufweisen), aber ich denke, es geht auch ohne, insbesondere wenn Magie im Spiel ist.
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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #33 am: Gestern um 12:25 »
Wo sind etwa die Nichtmenschen im Hyborischen Zeitalter?

Sagen wir mal, da gibt's tatsächlich keine offen neben den Menschen eigene Gemeinschaften bildende Völker. (Eventuell gibt's noch ein paar Schlangenmenschen, die aus Kulls Zeit auf Atlantis übrig geblieben sind und sich als Menschen tarnen oder sonstwie verstecken, aber zumindest der Howard-Canon erwähnt sie zu Conans Zeit meines Wissens nie.) Man findet natürlich gelegentliche Einzelexemplare nichtmenschlicher Intelligenz, aber das sind dann mehr Wesen wie Aliens, Dämonen -- diese beiden Kategorien gehen da ohnehin ein wenig ineinander über --, extraschlaue Affen und in mindestens einer Erzählung eine Vampirin...kurz gesagt, Nichtmenschen schon, aber nicht gerade "offensichtliches SC-Material".

EDO ist dieses Setting allerdings so oder so definitiv nicht, das ist richtig. :)

Offline WeepingElf

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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #34 am: Gestern um 12:27 »
Sagen wir mal, da gibt's tatsächlich keine offen neben den Menschen eigene Gemeinschaften bildende Völker. (Eventuell gibt's noch ein paar Schlangenmenschen, die aus Kulls Zeit auf Atlantis übrig geblieben sind und sich als Menschen tarnen oder sonstwie verstecken, aber zumindest der Howard-Canon erwähnt sie zu Conans Zeit meines Wissens nie.) Man findet natürlich gelegentliche Einzelexemplare nichtmenschlicher Intelligenz, aber das sind dann mehr Wesen wie Aliens, Dämonen -- diese beiden Kategorien gehen da ohnehin ein wenig ineinander über --, extraschlaue Affen und in mindestens einer Erzählung eine Vampirin...kurz gesagt, Nichtmenschen schon, aber nicht gerade "offensichtliches SC-Material".

EDO ist dieses Setting allerdings so oder so definitiv nicht, das ist richtig. :)

OK, so gut kenne ich das Hyborische Zeitalter nicht, insofern mag ich da falsch liegen. Aber es ist eben definitiv nicht EDO!

Und es gibt andererseits Settings, die nichtmenschliche SCs brauchen - was wäre die World of Darkness ohne Vampire, Werwölfe und dergleichen? Und Mittelerde ohne Elben, Zwerge, Hobbits, Orks und Trolle wäre eben nicht Mittelerde ;)
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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #35 am: Gestern um 13:17 »
Ohne Shadowrun würde beispielsweise wohl niemand auf die Idee kommen, EDO-Rassen in einem Cyberpunksetting haben zu wollen

Ich weiß nicht. Warhammer 40k, Starfinder... Die D&D-Kneipe nach SciFi zu verfrachten, ist nicht so unüblich.

Anders herum wirds halt schwierig, weil Space-Opera-Rubber-Forehead-Aliens zwar regelmäßig gewisse Parallelen aufweisen (Krieger, Mystiker, Intriganten, Upstarts, Uralte Überväter), aber immer anders heißen und für gewöhnlich dem Urheberrecht unterliegen.

Man kann natürlich das Konzept übernehmen. Stormlight Archives sind Fantasy mit Rubber-Forehead-Aliens. Oder man greift eben einen Hand voll anderer mythologischer Gestalten heraus, wie Agone mit Riesen, Medusen, Zwergen (nicht Tolkien-Zwergen!), Minotauren, Wichtel...

Weiter ganz gut etabliert ist die Urban-Fantasy-Bar (Werwölfe, Vampire...) und sprechende Tiere. Es ist noch niemand darauf gekommen Cyberpunk mit Eichhörnchen und Häschen zu machen, soweit ich weiß.

Damit würden allerdings einige "coole Features" wegfallen, wie etwa die übermenschliche Sinnesschärfe der Elben oder die Infrarotsicht der Zwerge (die diese Rassen aber auch nicht in allen Settings aufweisen), aber ich denke, es geht auch ohne, insbesondere wenn Magie im Spiel ist.

Daggerheart ist zwar sehr von D&D inspiriert, hängt im Dunkeln zu sehen, aber an eine Community. Also, wenn du aus einer Gemeinschaft von unter der Erde kommst (Underborn). Das ist dann frei mit Elf, Zwerg oder sonstwas kombinierbar. Auch schön: Man kann da auch zwei Abstammungen kombinieren. Also Elf-Zwerg oder Halbling-Ork oder wie auch immer. Mein nächster Charakter wird ein Heartborn Human-Orc Witch.
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Offline Galatea

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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #36 am: Gestern um 13:21 »
Ja und nein. Meine Erfahrung ist, dass man als Konsument irgendwo vertrautes Terrain benötigt, damit man sozusagen im Setting oben und unten findet. Da können etablierte Abziehbilder helfen.
Gerade mit Elfen kann man prinzipiell schon so einiges machen, weil es auch im Allgemeinbewusstsein verschiedene Versionen von Elfen gibt. Legolas und Tinkerbell sind beide Elfen, haben aber doch eher wenig gemein. Pratchett's Elfen finde ich auch einen interessanten Ansatz (taugt aber nur als Antagonisten).


Und es gibt andererseits Settings, die nichtmenschliche SCs brauchen - was wäre die World of Darkness ohne Vampire, Werwölfe und dergleichen?
Also technisch gesehen sind Vampire und Werwölfe immernoch Menschen.
Da gilt nach wie vor, aus einer Klade herausentwickeln geht nicht - deshalb gibt es ja auch eine Hundespezies, die weder Knochen, noch Herz, Augen oder allgemein irgendwelche Organe besitzt.
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Online Zed

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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #37 am: Gestern um 13:24 »
Es stellt sich sicher auch die Frage, inwieweit sich insbesondere Gnome und Halblinge konkret unterscheiden. Gnome haben sicher ihre Feennatur, die Halblinge nicht haben. Ansonsten genießen sie beide ihre Vor- und Nachteile aufgrund ihrer kleinen Körpergröße, die sie ja beide gemeinsam haben. Beide eignen sich gut als Schurken (oder eben eine im Setting vorhandene, vergleichbare Klasse).

Um entscheidende Unterschiede erkennen zu können, müsste ich wohl besser mit Gnomen sozialisiert sein. Aber ich habe Drachenlanze und viele andere Post-Tolkien-Franchises nicht gelesen (wurden die da gefeatured?) und habe daher keine Verbindung zu der Feenwelt (zum Beispiel). Waren die Kender nicht auch Gnome? Die wirkten aus der Ferne auf mich auch nur als Halblinge, die mit kollektiver Super-Hyperaktivität anstatt mit langmütiger Behäbigkeit ausgestattet waren.

Und zu den Bärten: Ich meine, es gab auch bei Tolkiens Hobbits mit Bärten, und wenn nicht, dann sicher bei Halblingen.   ;)

Tieflinge und Aasimar: Die gehen mir auch zu weit. Ich wünsche unter den kosmischen Ebenen "Hölle" und "Himmel" keine so hohe Durchlässigkeit, dass jenseitige Völker einfach ins Diesseits einwandern können.

Und auch wenn ich den irdischen Völkern jede Diversität entgegen grober kultureller Klischees zugestehe (Halblinge können auch Mad Scientists sein und Orks dürfen talentierte Schöngeister sein), so können Dämonen, Teufel und Untote in meiner Vorstellung nur unter besonderen Ausnahmebedingungen anders als zerstörerisch, intrigant und ausbeuterisch sein. Grundsätzlich weichen sie also nicht von den Konstituenten ihrer Existenz ab, und sind daher keine spielbaren Völker für mich.

Drachengeborene: Die Idee, dass Drachen in Menschengestalt laufend Kinder zeugen, passt für mich doch mehr zum griechischen Pantheon. Die Nische der Drachengeborenen nehmen bei mir die Echsenmenschen ein, die jedoch krokodilähnlich sind. Alle Reptilien, deren Schöpfungskrone die Drachen bilden, gehören in meiner Welt zum selben Team mit den Drachen an der Spitze.

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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #38 am: Gestern um 13:36 »
Für mich: Menschen. Der Rest ist nice to have. Ich persönlich brauche keine anderen Spezies als SC-Spezies.

Offline Gruftengel

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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #39 am: Gestern um 14:03 »
Gerade mit Elfen kann man prinzipiell schon so einiges machen, weil es auch im Allgemeinbewusstsein verschiedene Versionen von Elfen gibt. Legolas und Tinkerbell sind beide Elfen, haben aber doch eher wenig gemein. Pratchett's Elfen finde ich auch einen interessanten Ansatz (taugt aber nur als Antagonisten).

Da möchte ich doch widersprechen. Tinkerbell ist klar eine Fee.

Was die allgemeine Frage angeht, stimme ich meinen Vorrednern zu, dass viele Settings einfach ihre typischen Vertreter haben. Was währe Mittelerde ohne Elben, Zwerge und Hobbits; Star Trek ohne Romulaner, Vulkanier und Klingonen; Star Wars ohne Ewoks, Wookies usw...
Von daher lässt sich die Eingangsfrage insofern schlecht beantworten, da viele Spezies einfach "Gesetzt" sind.
Ich persönlich mag Dunkelelfen seit AD&D 2nd bis heute (Pathfinder, D&D 5 plus einem eigenen Mix daraus).

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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #40 am: Gestern um 14:27 »
Da möchte ich doch widersprechen. Tinkerbell ist klar eine Fee.

Und inwieweit Feen und Elfen unterschiedliche Dinge sind, hängt dann wieder vom jeweiligen Setting ab -- die grundsätzliche Vorstellung speist sich ohnehin aus praktisch denselben Arten von Naturgeistern, und beispielsweise bei Harry Dresden wäre ein Elf (bzw. formell Sidhe) recht definitiv eine Fee, aber längst nicht jedes Feenwesen umgekehrt ein Elf. :)

Offline Galatea

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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #41 am: Gestern um 16:20 »
Da möchte ich doch widersprechen. Tinkerbell ist klar eine Fee.
Die beiden Begriffe werden im Deutschen, wenn es um kleine geflügelte Wesen mit Zauberkräften geht, recht ambivalent benutzt.
Aus den Fairy Oddparents wurden bei uns ja auch die helfenden Elfen.


Was die Eingangsfrage angeht: Prinzipiell brauche ich keine Nichtmenschen. Wenn Fantasy, dann bitte so, dass es Alleinstellungsmerkmale gibt, die über das was man mit Menschen machen kann hinausgehen (D&Ds reinkarnierende Elfen sind da ein gutes Beispiel, v.a. mit dem ganzen Lore der 5th Edition - selbst Tolkien hat da gute Arbeit geleistet, die wird nur meist komplett ignoriert).
Bei SciFi erst recht, wenn man nur komisch aussehende Menschen mit merkwürdigen Stirnfalten, Ohren oder Hüten hat, dann kann man auch gleich die Transhumanismusschiene gehen.
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Offline flaschengeist

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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #42 am: Gestern um 16:57 »
Ich bin da flexibel. Vermutlich nicht zuletzt, weil schon in meiner frühen Rollenspielsozialisation sowohl Systeme/Settings mit relativ klassischer Speziesauswahl (D&D, Shadowrun) als auch mit starkem Fokus auf Menschen (ERPS) als auch mit buntem Mix (Earthdawn) gezockt wurden.
Was mich allerdings schon lange stört sind Halbelfen: Warum keine Halbzwerge, warum keine Elfenzwerge? Ich vermute Teil der Erklärung ist, dass vielen Autoren und Autorinnen sich relativ leicht tun mir romantischen Fantasien, die sich auf alterlose Schönheiten beziehen. Verständlich aber dünn. Bitte alle denkbaren Mischspezies oder keine.
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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #43 am: Gestern um 17:04 »
Persönlich bleibe ich dabei: es gibt keine Spezies, die ich als solche unbedingt brauche, und das schließt Menschen insbesondere in Settings, in die sie gar nicht recht hineinpassen würden, ausdrücklich mit ein.

Nichtsdestotrotz gilt natürlich, daß mir ein Setting mindestens eine Spezies bieten sollte, die ich dann tatsächlich spielen will, und wenn das Setting an sich schon mal kosmopolitisch genug angelegt ist (wofür ironischerweise gerade "klassisches D&D" mit all seinen diversen intelligenten Lebensformen auf standardmäßig einer einzigen Primärwelt eigentlich ein Paradeexemplar wäre), dann sind mehr davon gerne auch besser. ;) Mir ist bis jetzt erst einmal ein Rollenspielsetting untergekommen, in dem mich einfach gar keine der vorgesetzten Spezies so recht für sich begeistern konnte, aber das reicht auch; diese Erfahrung möchte ich nicht unbedingt wiederholen.

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Offline Galatea

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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #44 am: Gestern um 17:28 »
Was mich allerdings schon lange stört sind Halbelfen: Warum keine Halbzwerge, warum keine Elfenzwerge? Ich vermute Teil der Erklärung ist, dass vielen Autoren und Autorinnen sich relativ leicht tun mir romantischen Fantasien, die sich auf alterlose Schönheiten beziehen.
Tolkien.

Spezifisch Herr der Ringe und Leute, die Tolkien nicht verstanden haben.

In Tolkiens Welt gibt es "Halb-Elben" - das sind aber nicht irgendwelche Kinder aus Elb-Mensch-Ehen, sondern ganz spezielle Individuen, denen aufgrund ihrer Taten (oder der Taten ihrer Vorfahren) die Wahl gewährt wird zu entscheiden, ob sie als Elben oder Menschen leben, ableben und nachleben wollen.

Das hat nichts mit direkter Biologie oder Vererbung zu tun (Menschen und Elben sehen bei Tolkien auch praktisch identisch aus, die spitzen Ohren sind eine Interpretation anderer Leute), sondern bezieht sich spezifisch auf den Lebenszyklus - und da gibt es halt keinen Mittelweg, entweder man ist 'unsterblich' (bzw. an Arda gebunden und kann ggf. reinkarniert werden, wie z.B. Glorfindel) oder man ist 'sterblich' und verschwindet nach dem Ableben in eine andere unbekannte Welt, von der nicht mal die Valar etwas wissen.
Ja, die Numenorer und andere Menschen mit Elben in ihrer Blutlinie sind langlebiger, aber im großen Ganzen ändert das letztlich nichts an ihrem Lebenslauf.
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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #45 am: Gestern um 17:47 »
Bitte alle denkbaren Mischspezies oder keine.

Wie gesagt: Daggerheart liefert da. Jede Abstammung hat ein erstes und ein zweites Feature, im offiziellen Dokument "Top" und "Bottom" Features. Und wenn du also zwei Abstammungen willst, nimmst du einmal Top und einmal Bottom. (Hihi.) Du kannst dir auch neue Abstammungen heimbräuen, indem du dir ein töp-liches und böttom-liches Feature ausdenkst.

Also technisch gesehen sind Vampire und Werwölfe immernoch Menschen.
Da gilt nach wie vor, aus einer Klade herausentwickeln geht nicht - deshalb gibt es ja auch eine Hundespezies, die weder Knochen, noch Herz, Augen oder allgemein irgendwelche Organe besitzt.

So sprechen die cleveren Schleimaale der Reptilien. Es könnte natürlich sein, dass Welten, in denen magische Flüche normal sind, einen ganz anderen Speziesbegriff entwickeln. Das wäre mal ein interessanter Punkt für Weltenbau.

Star Trek ohne Romulaner, Vulkanier und Klingonen

Also wenn ich einen von den Cousins seh, weiß ich es ist Star Trek. Aber umgekehrt? Wenn wir PIC beiseite lassen, kann man die Romulaner-Folgen an einem Abend durchgucken.
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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #46 am: Gestern um 17:51 »
Wie gesagt: Daggerheart liefert da. Jede Abstammung hat ein erstes und ein zweites Feature, im offiziellen Dokument "Top" und "Bottom" Features. Und wenn du also zwei Abstammungen willst, nimmst du einmal Top und einmal Bottom. (Hihi.) Du kannst dir auch neue Abstammungen heimbräuen, indem du dir ein töp-liches und böttom-liches Feature ausdenkst.

Ich finde die Daggerheart Umsetzung von Mischspezies auch vorbildlich :d.
Perfektion ist nicht dann erreicht, wenn es nichts mehr hinzuzufügen gibt, sondern dann, wenn man nichts mehr weglassen kann (frei nach Antoine de Saint-Exupéry). Ein Satz, der auch für Rollenspielentwickler hilfreich ist :).
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Offline Galatea

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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #47 am: Gestern um 18:06 »
So sprechen die cleveren Schleimaale der Reptilien. Es könnte natürlich sein, dass Welten, in denen magische Flüche normal sind, einen ganz anderen Speziesbegriff entwickeln. Das wäre mal ein interessanter Punkt für Weltenbau.
Der Lore selbst sagt sogar spezifisch, dass Vampire direkte Nachfahren von Kain sind. Daran ändert auch ein göttlicher Fluch erstmal nichts.
Aber ja, in einer Welt in der göttliche Flüche öfters mal passieren, könnte ein anderer Speziesbegriff durchaus erforderlich werden (wobei sich die Clans auch untereinander so sehr unterscheiden, dass man dann wiederum direkt für Subspezies argumentieren kann).

Wenn wir PIC beiseite lassen, kann man die Romulaner-Folgen an einem Abend durchgucken.
Das wird aber ein langer Abend. Bei TNG allein sind das ungefähr 20 Folgen, DS9 setzt nochmal ungefähr 15 drauf.
« Letzte Änderung: Gestern um 18:14 von Galatea »
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Offline Feuersänger

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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #48 am: Gestern um 18:23 »
Aber welche sollte es neben den Klassikern Menschen, Elfen und Zwerge sonst noch geben?

Meinetwegen gar nichts. Ich wäre auch mit ausschließlich Menschen zufrieden. HEDO ist schon reichlich (und Orks müssen keine Spielerrasse sein). Auf Furries kann ich komplett verzichten und ihre Präsenz im Setting ist für mich eher ein Abtörner (wenn auch kein Dealbreaker).

Ich find ja schon "Kurzlinge" à la Halblinge und Gnome potentiell problematisch, wenn das Regelsystem die physischen Nachteile solcher Miniaturausgaben nicht hinreichend abbildet. Wie etwa in D&D/PF, wo besagten Rassen etwa Statur und Gewicht eines 3jährigen Menschenkindes attestiert wird, sie aber spielmechanisch einen Haufen Vorteile geschenkt bekommen bei minimalsten Nachteilen. Für mich war die Konsequenz daraus, diese Rassen für Spieler zu streichen.
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Offline Eisenmeile

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Re: Welche SC-Spezies sind Euch für ein Setting wichtig?
« Antwort #49 am: Gestern um 19:32 »
Solange es abwechslungsreich genug ist, ist die Anzahl egal.

Bin auch OK mit "nur Menschen", sofern diese aus vielen unterscheidbaren Kulturen kommen können. Bei DSA oder Splittermond hätte ich (auch wenn es da noch andere Spezies gibt) absolut kein Problem damit, wenn ein SL sagt "In dieser Kampagne bitte nur Menschen" - da habe ich noch genug andere Sachen, mit denen ich spielen kann. In den Vergessenen Reichen wird es (wenn msm an der Schwertküste spielt und der Mensch nicht gerade den halben Kontinent durchquert hat, um aus der hintersten Ecke der Realms dorthin zu kommen) schon etwas dünner, was Varianz angeht. Und bei HârnMaster spielt es praktisch überhaupt keine Rolle, ob Menschen jetzt aus Kanday, oder Rethem, oder Melderym oder sonstwo auf der Insel her kommen - ist alles dieselbe Gesellschaftsstruktur, und recht ähnliche kulturelle Praktiken.