Autor Thema: Weniger Würfeln, mehr Rollenspiel?  (Gelesen 15004 mal)

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Offline Hr. Rabe

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Re: Weniger Würfeln, mehr Rollenspiel?
« Antwort #50 am: 13.12.2005 | 23:43 »
Ob ich FF 11 oder FF 12 habe ist tatsächlich absolut egal (ist es aber meist auch im Kampf ;) ), aber ob ich FF10 oder FF 16 habe, sagt z.B. aus, daß mein Charakter sich viel und intensiv mit 'Fuddelkram' beschäftigt haben muß. Was genau das ist steht dann wieder im Zentum des Sturms.
Wenn ich in 'Überzeugen' und 'Überreden' einen hohen wert habe, heißt das z.B. das mein Char bestimmt kein Einsiedler war und auserdem, daß er es mit der Wahrheit (vorsicht) wahrscheinlich nicht immer so genau nimmt.

Ok, bei den Sonderfertigkeiten gebe ich dir recht, die könnten wirklich weg. Allerdings sind daß ---wenn ich das richtig im Kopf habe--- erstens optionale Regeln und zweitens standen die noch nie auf einem 'meiner' Heldenbögen, den DSA ist ein 'Baukastensystem'

Töpfern kam bei uns sogar einmal in Plotrelevantem Zusammenhang vor, aber lassen wir das ::)

----
Im Prinzip mag ich Dsa auch nicht so sehr, da mir viele Mechanissmen zu umständlich erscheinen, aber deshalb wir das oben geschriebene nicht gleich Substanzlos.

Ich kann mich allerdings foll und ganz Bitpickers Ansatz nschließen: Bastelt euer eigenes System. Ich habe es getan, und dabei das Optimum für mich und meine Runde herraus geholt: Ein System, das vordergründig simples einfaches Taskresolution betreibt und das so geschrieben ist, daß ich nach Lust und Laune Regelmodule ein- und ausschalten kann, wie ich gerade lustig bin, bzw. es der Setting und Kampanienstimmung zuträglich ist.

In sofern hast du recht, Vermi: Wenn ich mit dem Ansatz eines Systems nicht klar komme, dann muß eben ein anderes her, nur das z.B. DSA Werte den Charakter nicht grob vorzeichen (mehr würde ich auch nie wollen) halte ich für einen Trugschluß.

Gruß,
raVen

Ps: Stimmt, du sagtest tatsächlich Würfeln und Kämpfen. Entschuldige die Unterstellung.
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Offline Dr.Boomslang

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Re: Weniger Würfeln, mehr Rollenspiel?
« Antwort #51 am: 14.12.2005 | 01:22 »
„Ich mag keine Spieler, die immer nur würfeln und kämpfen wollen und überhaupt kein richtiges Rollenspiel machen.“ Diesen Satz hat wohl jeder von uns schon mal gehört. Ich halte ihn für ausgemachten Schwachsinn.
Da kann ich einfach mal zustimmen.
Die Grundannahme hinter diesem Gedanken ist ja auch die seltsame Ansicht Würfeln und Regeln etc. seien nur ein notwendiges Übel, das man unter allen Umständen möglichst weit zurückdrängen muss. Das geht natürlich haarscharf am eigentlichen Punkt vorbei, nämlich dass man sinnvolle Regeln haben sollte, was die Menge ja automatisch minimiert.

Oft wird einfach nur der Sinn hinter bestimmten Regeln völlig missverstanden, sie werden dann möglicherweise als integraler Bestandteil des Spiels gesehen.
Wie jemand der unbedingt Schach spielen möchte, dem aber dieses ewige Nachdenken zwischen den Zügen wahnsinnig auf die Nerven geht weil es einen so vom "eigentlichen" Spiel abhält in dem es darum geht diese lustigen Figürchen zu bewegen.
Entweder man will ein Spiel spielen weil es so ist wie es ist, oder man möchte eigentlich ein anderes Spiel spielen.

Joe Dizzy

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Re: Weniger Würfeln, mehr Rollenspiel?
« Antwort #52 am: 14.12.2005 | 02:03 »
Wie jemand der unbedingt Schach spielen möchte, dem aber dieses ewige Nachdenken zwischen den Zügen wahnsinnig auf die Nerven geht weil es einen so vom "eigentlichen" Spiel abhält in dem es darum geht diese lustigen Figürchen zu bewegen.

Das Beispiel illustriert mMn sehr schön das Problem mit dem die "richtiges Rollenspiel"-Fraktion zu kämpfen hat. Die Interaktion, bzw. das Spielen von Rollen ist in den meisten Regelwerken eher beiläufig und ist selten was die Regeln bewirken sollen. Das Beispiel mit dem Wirbelsturm spielt - soweit ich das verstanden habe - ja genau darauf an. Daher meide ich als Spieler auch Spiele, deren Regeln nicht auf die Elemente des Rollenspiels abzielen, die mir wichtig sind.

Offline Maarzan

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Re: Weniger Würfeln, mehr Rollenspiel?
« Antwort #53 am: 14.12.2005 | 13:01 »
Das kann ich sehr wohl etwas illustrieren:
z.B. zwei Leute die sich unterhalten. Einfach nur unterhalten, ein paar Dinge tun, die nicht herausfordernd sind, die vielleicht nicht unbedingt zum Voranbringen der Geschichte tun, bei Büchern würde man vielleicht von Illustrationen reden.Beim Chat-Rollenspiel bezeichnet man sowas als "freies Charplay".


Das erzeugt in mir das Bild von jemandem, der auf einer Party in der Ecke sitzt und sich beschwert, daß keiner (mit ihm) redet.

Wenn du willst, dass Leute miteinander reden, muss man sie wohl ansprechen - besser zu einem Thema, das sie aucxh interessant finden.

Andererseits nehme ich an, dass in den allermeisten Rundne bereits miteinander geredet wird, selbst in den härtesten Slash und Hack Runden. Nur sind die Themen dann wahrscheinlich nicht solche, die dir dann zusagen würden, typischerweise das Einkaufen und Ausrüstungs- bzw. Methodenvergleichen, bzw. erzählen alter Taten/Kills. Was in der Realität bei nicht so persönlich verbundnenen Personen z.B. auf professionellem/hobbiistischen Gebiet auch üblich ist : Was haben sie schon so gemacht, kennen sie schon, haben sie schon. 


Wegen des begrnezten EInblicks der Spieler in das Charakterwissen, kann es natürlich auch sein, dass dies den Anschein von Spielerunterhaltungen am Char vorbei annimmt. Aber wenn z.B. zwei Magier sich über ihre Sprüche unterhalten und für die Spieler einen relevanten Informationsaustausch ergeben soll, werden dann wohl als Ersatz für "echte" MAgietheorie dann eben Spielwerte einfließen.

Gespräche entstehen eben nur, wenn von mindestens zwei Seiten Gesprächsmaterial vorhanden ist und die Betreffenden interessiert sind mit dem jeweiligen anderen zu teilen.

Bei typischen Abenteurern, kann da das Angebot wie Interesse schon einmal kurz ausfallen, genauso mie das Wissen der Spieler um mögliche spielweltrelevante Themen. Dgegen würde es helfen die Welt deutlich detaillierter auszuarbeiten udn diese Informationen auch den Spielern durch ihre Charaktere zukommen zu lassen oder den Spielern in gewissen Bereichen Gestaltungsrechte zu geben.
Bei letzterem läuft man als SL dann aber Gefahr, dass das dann aber Eigendynamik entwickelt.
Wir sollten eigentlich bei Karawane X noch fragen, ob sie noch Führer und Wacehn brauchen, aber nächste Woche beginnt die Bloodbowlsaison. Da können wir dann nicht (Nachdem Sport als typisches Thema identifiziert worden ist und transportiert wurde)
Aber wenn ich schaue, was für Leute wir so kennen, könnten wir eigentlich ein eigenes Team aufmachen. ...
Fänd ich unglaublich gut (so die Umgebung eine entsprechende Liga zuließe, z.B. eine große moralisch anpassungsfähige Stadt und nicht gerade ein 50 Seelendorf im Nirgendwo), aber ich denke viele SL bekämen einen Anfall.
Storytellertraumatisiert und auf der Suche nach einer kuscheligen Selbsthilferunde ...

Offline Suro

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Re: Weniger Würfeln, mehr Rollenspiel?
« Antwort #54 am: 14.12.2005 | 13:32 »
Hmrhm, wie fange ich an...
Mir geht es hier nicht einfach darum, dass irgendwelche Leute über irgendetwas reden sollen, das war nur ein Beispiel.Mir ging es darum, dass außer den Spielmechaniken, außer den Herausforderungen der Story une etc. noch mehr da ist.
Wiegesagt, "Charplay".Das (Achtung: geächtetrs Wort)Ausspielen der Persönlichkeiten der Charaktere.
Dass das "wie löse ich jetzt das Rätsel", die Kampfproben und was auch immer die Konflikte, die Story, was auch immer, die "Rollen" nicht überdecken, dass der Char, der verkörpert wird, Gestalt bekommt.

Keine Ahnung, ob du verstehst was ich meine, ich will manchmal einfach n bisschen mehr von dem, was den Unterschied zwischen einem....Brettspiel, und dem Rollenspiel ausmacht.
Aber wahrscheinlich rede ich shcon wieder Quark, ich gehe lieber essen ::)
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Offline Bad Horse

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Re: Weniger Würfeln, mehr Rollenspiel?
« Antwort #55 am: 14.12.2005 | 13:36 »
„Ich mag keine Spieler, die immer nur würfeln und kämpfen wollen und überhaupt kein richtiges Rollenspiel machen.“ Diesen Satz hat wohl jeder von uns schon mal gehört. Ich halte ihn für ausgemachten Schwachsinn.

Ich nicht. Es ist vielleicht nicht gerade politisch korrekt ausgedrückt, aber eigentlich heißt das nur: 'Ich mag den Spielstil meiner Gruppe nicht, ich würde gern mal etwas anderes machen.' Und das ist kein Schwachsinn. Derjenige, der die Aussage macht, sagt, was ihm nicht gefällt und was er lieber hätte. Warum ist das jetzt Schwachsinn? Wegen dem Wörtchen 'richtiges Rollenspiel'? Seltsamerweise verstehen wir aber eigentlich alle, was Mr. Anti-Würfel mit dem Satz meint: 'richtiges Rollenspiel' = 'Ausspielen von Charakteren'. Hätte er vielleicht so sagen sollen... sicher. Aber ich würde mich über die Semantik nicht so aufregen.

Und ein Systemwechsel hilft überhaupt nichts, wenn der Rest der Gruppe nun mal lieber würfelt und kämpft, statt Sachen auszuspielen. Das ist ein Problem mit mehr oder weniger inkompatiblen Spielstilen, und den kriegt auch ein Systemwechsel nicht in den Griff.

@Setting vs. System: Ich spiele auch 7th Sea trotz des Systems, weil mir das Setting gefällt. Die Aussage: 'Dann nimm doch ein anderes System' finde ich aber auch unpassend. Ich hab kein anderes System, daß mehr in der Hinsicht mehr leistet als 7th Sea. Klar, ich könnte jetzt anfangen zu basteln, aber das ist mir dann auch zuviel Arbeit. Also nehme ich das System eben in Kauf - zumal dann wenigstens alle anderen auch wissen, wie es funktioniert.

@Suro: Am besten Quark!  ;)
Aber deine Aussage kann ich nachvollziehen - ich mache auch sehr gerne Charplay (ungerichtete Charakterdiskussionen über Ethik, Moral, Lieblingsfilme oder das Aussehen von NSC X). Das ist der Punkt, der mich am Rollenspiel fesselt - das richtige Rollenspiel, zumindest für mich.
Zitat von: William Butler Yeats, The Second Coming
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Korrekter Imperativ bei starken Verben: Lies! Nimm! Gib! Tritt! Stirb!

Ein Pao ist eine nachbarschaftsgroße Arztdose, die explodiert, wenn man darauf tanzt. Und: Hast du einen Kraftsnack rückwärts geraucht?

Offline Lord Verminaard

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Re: Weniger Würfeln, mehr Rollenspiel?
« Antwort #56 am: 14.12.2005 | 14:19 »
@ Leonie:

Tja, der Wert eines Streits über semantische Fragen ist begrenzt. Sagen wir einfach für den Zweck dieses Threads, dass der Satz tatsächlich abwertend im Sinne von „richtiges Rollenspiel“ = gut, Würfeln und Kämpfen = schlecht gemeint ist. Natürlich kann es auch sein, dass jemand ihn benutzt und nicht abwertend meint.

Zitat
Und ein Systemwechsel hilft überhaupt nichts, wenn der Rest der Gruppe nun mal lieber würfelt und kämpft, statt Sachen auszuspielen. Das ist ein Problem mit mehr oder weniger inkompatiblen Spielstilen, und den kriegt auch ein Systemwechsel nicht in den Griff.

Vielleicht mag die Gruppe aber auch nur nicht Sachen „ausspielen“, weil sie nicht von der totalen Willkür des Spielleiters abhängig sein mag. Vielleicht macht ihr ein nach Dogs-Regeln ausgewürfelter sozialer Konflikt genauso viel – oder mehr – Spaß als ein GURPS-Kampf. Weil sie dort etwas ausrichten können. Jedenfalls hat der Systemwechsel eine höhere Erfolgschance als der bloße Appell an die Spieler.

Mir geht es aber gar nicht so sehr um die Spieler, die gerne Würfeln und Kämpfen. Diese Spieler haben ja schließlich schon das (für sie) richtige System. Mir geht es um die Spieler, die lieber „ausspielen“ und trotzdem 7te See oder GURPS verwenden. Diesen Spielern möchte ich ans Herz legen, es mal mit einem ganz anderen System zu versuchen.

Natürlich sind das alte Hüte für die Stammuser hier. Ich dachte aber, es ist mal wieder an der Zeit, dieses Thema hochzukochen.

Wenn ich mal mehr Zeit habe, versuche ich vielleicht mal ein kleines Design-Experiment mit Vampire: the Masquerade, um zu illustrieren, was ich meine.
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Offline Fredi der Elch

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Re: Weniger Würfeln, mehr Rollenspiel?
« Antwort #57 am: 14.12.2005 | 14:23 »
Wenn ich mal mehr Zeit habe, versuche ich vielleicht mal ein kleines Design-Experiment mit Vampire: the Masquerade, um zu illustrieren, was ich meine.
Oooohhhh, das fände ich wirklich interessant! :) Also, falls du mal Zeit findest...
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Offline Stahlfaust

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Re: Weniger Würfeln, mehr Rollenspiel?
« Antwort #58 am: 14.12.2005 | 14:24 »
Ich kann Vermi bei diesem Thema nur voll zustimmen.
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Offline Wawoozle

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Re: Weniger Würfeln, mehr Rollenspiel?
« Antwort #59 am: 14.12.2005 | 14:32 »
Ich schliess mich Leonie an und eigentlich hatte ich gedacht das die Zeit der hochtrabenden System-Typberatung mittlerweile hinter uns liegt (gerade für die Stammuser) aber das scheint wohl noch ne Weile zu gehen.
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Offline Asdrubael

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Re: Weniger Würfeln, mehr Rollenspiel?
« Antwort #60 am: 14.12.2005 | 14:41 »
Ich schliess mich Leonie an und eigentlich hatte ich gedacht das die Zeit der hochtrabenden System-Typberatung mittlerweile hinter uns liegt (gerade für die Stammuser) aber das scheint wohl noch ne Weile zu gehen.

das dachte ich auch.
Und Systeme muss man ja nicht systemtypisch spielen  ::) Zumindest halte ich beispielsweise unsere D&D runde für durchaus systemuntypisch  ::)

Aber auch da gilt, weniger würfeln = mehr Rollenspiel
Aber auch die wenigen Würfe führen zu rollenspiel. Der eine Patzer, den unser Elf mal bei einem Angriffswurf hingelegt hat, der den Priester traf, wird heute noch herzlichst plattgewalzt zwischen den Charakteren
Priester "nene, der Elf läuft vor mir!"
Bardin "hab dich nicht so, der hat dich doch kaum gestreift!"
Priester" Der Pfeil steckte!!!"
Bardin "ach was das war doch nur ein Kratzer. Und was kann Aethen dafür, wenn du ihm in die Schußlinie rennst?"

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Offline Suro

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Re: Weniger Würfeln, mehr Rollenspiel?
« Antwort #61 am: 14.12.2005 | 15:08 »
Vielleicht mag die Gruppe aber auch nur nicht Sachen „ausspielen“, weil sie nicht von der totalen Willkür des Spielleiters abhängig sein mag. Vielleicht macht ihr ein nach Dogs-Regeln ausgewürfelter sozialer Konflikt genauso viel – oder mehr – Spaß als ein GURPS-Kampf. Weil sie dort etwas ausrichten können. Jedenfalls hat der Systemwechsel eine höhere Erfolgschance als der bloße Appell an die Spieler.

Sachen "ausspielen" im Sinne des von mir erwähnten Charplays hat allerdings überhaupt keine Spielleiterwillkür vonnöten - da garkein Konflikt/keine Aufgabe vorhanden ist, über die Regeln entscheiden könnten.
Der von dir erwähnte Systemwechsel ändert ja nur die Art des zu behandelnden Konflikts - und dass man das nach dem Aussuchen sollte, was einem mehr Spaß macht,
ist ja durchaus logisch.
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Offline Roland

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Re: Weniger Würfeln, mehr Rollenspiel?
« Antwort #62 am: 14.12.2005 | 15:22 »
Sachen "ausspielen" im Sinne des von mir erwähnten Charplays

Mit "Sachen ausspielen" meint Vermi aber vor allem das Lösen von Konflikten ausschliesslich durch Verhandlungen unter den Spielern - sprich ein Spieler hält IC eine flammende Rede um die Adelsversammlung zu überzeugen, guckt den Spielleiter an, der schaut in die ergriffen lauschende Spiellerrunde und lässt die Adligen überzeugt sein, ohne dass der Spieler für seinen Charakter "Rhetorik" würfeln muss.

Das für Charaktergeschwafele oder Landschaftsbeschreibungen niemand Würfel braucht, ist klar.
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Offline Fredi der Elch

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Re: Weniger Würfeln, mehr Rollenspiel?
« Antwort #63 am: 14.12.2005 | 15:40 »
Woozle, Asdru,

redet hier irgendwer chinesisch? Warum fühlt ihr euch auf die Füße getreten?

Nochmal:
Es gibt Systeme, bei denen geht es (von der Regelseite her) sehr stark um Würfeln und Kämpfen. Und es gibt Leute, die verwenden solche Systeme und sind gleichzeitig unglücklich mit dem System und beschweren sich darüber, dass ihre Spieler viel würfeln und kämpfen. Um die ging es erst einmal. Seid ihr unzufrieden mit eurem System? Nein? Dann seid ihr (erst einmal) auch nicht gemeint gewesen. Woher also die Aufregung?

Es ging nur darum die Beschwerde: "Meine Spieler spielen nicht richtig Rollenspiel, die wollen nur würfeln und kämpfen!", zu beantworten mit: "Wenn du auch ein System verwendest, dass den Fokus auf Würfeln und Kämpfen legt, dann beschwer dich auch nicht, wenn die Spieler das dann auch machen."

Und jetzt könnte ich wunderbar aufhören mit dem Post. Aber weil ich ja der Böse bin, setze ich noch einen drauf.

Es gibt auch die Leute, die verwenden ein System mit Fokus auf Würfeln und Kämpfen und lassen dann (fast) alle entsprechenden Regeln weg. Sie spielen also das System nicht nach den Regeln, sondern ohne die Regeln. Und sie sind glücklich damit.
Denen sage ich (und Vermi auch, denke ich): "Probiert mal was anderes. Etwas, was den Fokus nicht auf Würfeln und Kämpfen legt. Da müsst ihr nicht alle Regeln weglassen, sondern könnt das Spiel so spielen, wie es ist". Und das sage ich einfach, weil ich es immer gut finde, wenn jemand seinen Horizont erweitert. Und vielleicht würde so ein Systemwechsel ja auch Spaß machen. Vielleicht würde es sogar mehr Spaß machen als vorher.

Und deswegen sage ich euch auch: probiert doch mal was, was nicht (wie D&D und 7te See) hauptsächlich aus Kampfregeln besteht. Es könnte euch gefallen (oh Schreck!). Und jetzt dürft ihr euch auf den Fuß getreten fühlen. >;D
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Zitat von: 1of3
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Offline Lord Verminaard

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Re: Weniger Würfeln, mehr Rollenspiel?
« Antwort #64 am: 14.12.2005 | 15:44 »
Klar, ich kann auch d20-Kämpfe mögen und trotzdem gerne meinen Charakter ausspielen. Am besten sogar beides gleichzeitig. Wenn da alle Spieler auf einer Wellenlänge sind, ist das ein großer Spaß. Das bestreitet niemand.

Nur wenn man keine d20-Kämpfe mag, dann soll man bitte nicht d20 spielen und sich dann über die Kämpfe beschweren. Kämpfe sind nun mal das, was d20 am besten kann. :)
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Offline Wawoozle

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Re: Weniger Würfeln, mehr Rollenspiel?
« Antwort #65 am: 14.12.2005 | 15:49 »
Zitat
redet hier irgendwer chinesisch? Warum fühlt ihr euch auf die Füße getreten?

Nicht auf die Füße getreten, eher belehrt und das mag ich nicht wenn es aus unberufenem Munde kommt :)

Ich kann nur für mich persönlich sprechen, aber mir gefällt schlicht und ergreifend euer Ton nicht in dem ihr hier über die Spielweise anderer Leute doziert und euch dann auch noch anmasst ihnen Tipps geben zu können/dürfen.

Ich kann ja nachvollziehen das manche von euch beim Spielen der als ersatz genannten Systeme eine Art erweckungserlebnis gehabt haben, aber ihr könnt doch nicht erwarten das das bei jedem so ist.
Bei mir wars mit Pool nicht so, obwohl es mir sehr gut gefallen hat.
Bei Dorin scheint es mit Dogs dasselbe gewesen zu sein.

Wie Leonie schon gesagt hat:
Zitat
Und ein Systemwechsel hilft überhaupt nichts, wenn der Rest der Gruppe nun mal lieber würfelt und kämpft, statt Sachen auszuspielen. Das ist ein Problem mit mehr oder weniger inkompatiblen Spielstilen, und den kriegt auch ein Systemwechsel nicht in den Griff.

Zitat
Nur wenn man keine d20-Kämpfe mag, dann soll man bitte nicht d20 spielen und sich dann über die Kämpfe beschweren. Kämpfe sind nun mal das, was d20 am besten kann
Yupp.. bestreitet keiner, aber das soll ja wohl auch nicht die Kernaussage dieses Threads sein, oder ?


PS:
Ich will mich hier nicht streiten und mein Post ist vermutlich mal wieder viel zu geharnischt als er wirklich gemeint ist, ich verstehe euren Standpunkt.
Ist wenigstens halbwegs angekommen was ich eigentlich sagen will ? :)
« Letzte Änderung: 14.12.2005 | 15:55 von Wawoozle »
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Offline Lord Verminaard

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Re: Weniger Würfeln, mehr Rollenspiel?
« Antwort #66 am: 14.12.2005 | 15:55 »
Zitat
Yupp.. bestreitet keiner, aber das soll ja wohl auch nicht die Kernaussage deines Posts sein, oder ?

Doch, eigentlich schon. Wenn man es so runterbricht, dann klingt es selbstverständlich, aber so selbstverständlich ist es für viele nicht.

Lass mich doch auch mal was Banales sagen! ::)
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Offline Wawoozle

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Re: Weniger Würfeln, mehr Rollenspiel?
« Antwort #67 am: 14.12.2005 | 15:59 »
Lass mich doch auch mal was Banales sagen! ::)

Oh... äh... okay... ist nur so ungewohnt :D
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Offline Minne

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Re: Weniger Würfeln, mehr Rollenspiel?
« Antwort #68 am: 14.12.2005 | 15:59 »
ich stimme leonie zu, ihr punkt knüpft genau an meinem an. Ich stimme allerdings auch Vermi zu, dass die zugrunde liegende wertung falsch ist, aber das liegt vorallem an meiner theoretischen (halb)bildung, wenn ich nicht mittlerweile anderes vokabular hätte würde ich mich auf die selbe art ausdrücken. Bei dem Punkt, dass man sich doch besser ein system suchen sollte, das dem eigenen spielstil entspricht stimme ich zwar theoretisch zu, praktisch ist das jetzt aber nicht unbedingt einfach, da es nicht nicht leicht ist rollenspieler zu finden, sondern noch schwerer ist, rollenspieler zu finden die exakt die gleichen vorlieben haben. Deshalb wird in den meisten gruppen ein kompromiss aus verschiedenen spielinteressen gespielt, bei dem es durchaus immer mal wieder konflikte gibt, die sich dann halt in sätzen wie dem obrigen äußern. Ich finde es also alles in allem nicht verwerflich sich so auszudrücken.

Natürlich wäre es toll, wenn wir alle die systeme spielen könnten, die wir wollen oder die unseren bedürfnissen angemessen sind, keine frage. Aber in der Praxis ist das häufig nicht realisierbar. Man kann jetzt natürlich "better no gaming than bad gaming" kontern, aber das klingt für mich als würde man Enthaltsamkeit als Lösungsvorschlag für schlechten Sex anbringen ;) Wenn ich spielen will, will ich spielen. Und ich werde halt so gut spielen wie's geht.

In dem zusammenhang finde ich interessant, dass viele leute die so darauf pochen dass das system möglichst köheränt zum spielstil sein soll oder so meist leute sind, die keine gruppen haben oder nur unregelmäßig spielen... ich denke oft weil sie nicht die richtigen leute haben die ihre speziellen vorlieben und interessen teilen. Und da hat dann der satz "es kommt nur auf die gruppe an" irgendwie doch wieder bedeutung - warum sonst nehmen personen es sogar auf sich übers internettelefon miteinander zu spielen, wenn nicht aus dem grund? ;) (habe ich übrigends auch schon ein paar mal gemacht, ist durchaus nicht schlecht!)
Aber das nur so am Rande.

Was mich noch stört ist der begriff willkür, mit dem von SL getroffene entscheidungen bezüglich dem ausgang von sitouationen versehen werden. Darunter versteht man doch meistends nach persönlichen interessen ausgerichtetes Handeln, warum soll eine vom SL getroffene Entscheidung nicht auch für die gesammte Gruppe von Vorteil sein können? Ich meine, klar gibts solche SLs deren Entscheidungen ich mich nicht anvertrauen würde. Und ich bin mir auch sicher, dass Vermi garnicht der meinung ist, dass ein SL grundsätzlich den spielern den spass vermiesen will *gg*
Aber es ist ein nettes beispiel dafür, wie eine Aussage indem sie wertend gedeutet wird, kritik auf sich ziehen kann. So wie der Satz um den's hier geht. ;)

« Letzte Änderung: 14.12.2005 | 16:02 von Minneyar »

Offline Asdrubael

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Re: Weniger Würfeln, mehr Rollenspiel?
« Antwort #69 am: 14.12.2005 | 16:06 »
Lass mich doch auch mal was Banales sagen! ::)

Gleiches recht nehme ich für mich in Anspruch und bis Fredis Antwort habe ich mich auch nicht auf die Füsse getreten gefühlt

Und ein Paladin ist nun mal ein Krieger und kein Therapeut.

Misantropie ist halt in der Gruppe lustiger  ;D

Offline Minne

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Re: Weniger Würfeln, mehr Rollenspiel?
« Antwort #70 am: 14.12.2005 | 16:07 »
Fredi hat halt große Füsse, da kann man nix gegen machen ;D ;)

Offline Skar

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Re: Weniger Würfeln, mehr Rollenspiel?
« Antwort #71 am: 14.12.2005 | 16:08 »
Würfeln ist Magie!

Warum sonst würde man höchst selten jemand Fremden für sich würfeln lassen?
Und darum passt es so gut ins Rollenspiel.

Zudem bringt die Zufalssmechanik des Würfelns unvorhergesehene Wendungen ins Rollenspiel - die dann wieder ausge(rollen)spielt werden können.

Lets play rollplay! ;)
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Offline Fredi der Elch

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Re: Weniger Würfeln, mehr Rollenspiel?
« Antwort #72 am: 14.12.2005 | 16:09 »
Nicht auf die Füße getreten, eher belehrt und das mag ich nicht wenn es aus unberufenem Munde kommt :)
Woozle, dich wollte hier eigentlich überhaupt keiner belehren. Du hast durch den Test von Pool auf den Treffen schon deutlich mehr getan als die meisten der Kritiker dieser Art von Spielen (auch wenn ich persönlich einen Test eines Spiels auf einem Treffen für zu wenig halte, um das volle Potenzial der Spiele erkennen zu können, aber das nur am Rande). Dementsprechend ging es wirklich nicht um dich.

Es ging um das, was Vermi sagt:
Nur wenn man keine d20-Kämpfe mag, dann soll man bitte nicht d20 spielen und sich dann über die Kämpfe beschweren. Kämpfe sind nun mal das, was d20 am besten kann. :)
Und ja, das ist die Kernaussage. :) Und jemand, der sich darüber beschwert, dass seine Spieler die Regeln des Systems, dass er verwendet, auch benutzen, sich aber weigert ein anderes System zu verwenden, der muss eben auch mit einem etwas direkteren Ton leben…

Zitat
Wie Leonie schon gesagt hat:
Und ein Systemwechsel hilft überhaupt nichts, wenn der Rest der Gruppe nun mal lieber würfelt und kämpft, statt Sachen auszuspielen. Das ist ein Problem mit mehr oder weniger inkompatiblen Spielstilen, und den kriegt auch ein Systemwechsel nicht in den Griff.
Das Problem ist doch folgendes: Wenn die Spieler wirklich am liebsten würfeln und kämpfen, wird ein Systemwechsel nichts bringen. Aber woher weißt du denn, dass sie das wirklich am liebsten machen? Vielleicht verwenden sie einfach nur gerne die Regeln des Systems, nach dem sie spielen. Vielleicht spielen sie einfach nur gerne so, wie es da steht. Und wenn da steht „Würfeln und Kämpfen“, dann würfeln und kämpfen sie eben. Und wenn da was anderes stünde, dann würden sie was anderes machen.

Dann würde ein Systemwechsel helfen. Und das Problem dabei ist, solange man nicht mal ein System mit anderem Fokus probiert hat, wird man nie wissen, ob es an den Spielern oder am System liegt.
Where is the fun at? - The rules should tell me clearly - And how to get there
- Don't try to make me feel like I live there, make me care about it. -

Zitat von: 1of3
D&D kann immerhin eine Sache gut, auch wenn es ganz viel Ablenkendes enthält: Monster töten. Vampire kann gar nichts.

Offline Lord Verminaard

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Re: Weniger Würfeln, mehr Rollenspiel?
« Antwort #73 am: 14.12.2005 | 16:12 »
@ Minne:

Das passende System zum Spielstil, oder aber den passenden Spielstil zum System. Je nachdem, wie es beliebt. Ich persönlich bin ja durchaus für Abwechslung. Nur wenn man gegen oder ohne das System spielt, muss man sich nicht wundern, wenn das System einem im Weg ist.

Ich gebe zu, das Eingangszitat war ein relativ schwacher Aufhänger für diese Thematik. Ersetzen wir vielleicht „ausgemachten Schwachsinn“ durch „problematisch“ und halten uns nicht mehr länger damit auf.
Nur dieses eine Mal noch schenk mir Kraft für einen neuen Tag
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Offline Minne

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Re: Weniger Würfeln, mehr Rollenspiel?
« Antwort #74 am: 14.12.2005 | 16:13 »
@ vermi : dann verstehen wir uns, glaub ich. ;)