Autor Thema: DSA - Es war einmal...  (Gelesen 19231 mal)

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Offline Skar

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Re: DSA - Es war einmal...
« Antwort #25 am: 24.11.2006 | 10:46 »
Dann korrigier ihn auch gefälligst :)
Earthdawn kam z.B. 1993 (bei Fanpro) raus. Myranor 2000.
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Online Samael

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Re: DSA - Es war einmal...
« Antwort #26 am: 24.11.2006 | 11:08 »
Von der "Güldendland-Box" habe ich aber 1994 oder 1995 in der WuWe zum ersten Mal gelesen. Mag durchaus sein, dass ED (zu dem Zeitpunkt ja auch bei Fanpro) da eine Inspiration war...
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Offline Xemides

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Re: DSA - Es war einmal...
« Antwort #27 am: 24.11.2006 | 12:54 »
Ich behaupte mal ganz frech, daß die Hauptinspiration für Myranor Talislanta war, was wesentlich älter als ED ist.
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Offline Skar

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Re: DSA - Es war einmal...
« Antwort #28 am: 27.11.2006 | 09:00 »
Von der "Güldendland-Box" habe ich aber 1994 oder 1995 in der WuWe zum ersten Mal gelesen. Mag durchaus sein, dass ED (zu dem Zeitpunkt ja auch bei Fanpro) da eine Inspiration war...
DSA 1 hatte ne schöne Weltkarte. Mit Güldenland und Riesland drauf. Ideen dazu gabs demnach noch früher. ;)
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Offline Haukrinn

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Re: DSA - Es war einmal...
« Antwort #29 am: 27.11.2006 | 09:53 »
Die Dinger waren auf der Weltkarte aber weiß. Und das nicht ohne Grund. Von Ideen würde ich da jetzt nicht reden...  ;)
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Offline Skar

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Re: DSA - Es war einmal...
« Antwort #30 am: 27.11.2006 | 10:39 »
Die Dinger waren auf der Weltkarte aber weiß. Und das nicht ohne Grund. Von Ideen würde ich da jetzt nicht reden...  ;)
Ein Abenteuer führte sogar ins und hinter das Eherne Schwert. (War glaub ich das mit den Riesenalken).
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Offline Zy-Nist

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Re: DSA - Es war einmal...
« Antwort #31 am: 28.11.2006 | 08:08 »
Ein Abenteuer führte sogar ins und hinter das Eherne Schwert. (War glaub ich das mit den Riesenalken).

Nein, das Abenteuer mit den Riesenalken hies "Kommando Olochtai" und spielte in der Gegend um Paavi.

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Offline Haukrinn

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Re: DSA - Es war einmal...
« Antwort #32 am: 28.11.2006 | 08:40 »
...und erschien erst für DSA2.  ;)
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Offline Skar

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Re: DSA - Es war einmal...
« Antwort #33 am: 28.11.2006 | 09:35 »
Nein, das Abenteuer mit den Riesenalken hies "Kommando Olochtai" und spielte in der Gegend um Paavi.
Und wo liegt Paavi? Genau. Spiels erstmal. :P

Zitat von: Haukrinn
...und erschien erst für DSA2.
Okay, ich wollt mich auch nur rausreden. ;)
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Offline Zy-Nist

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Re: DSA - Es war einmal...
« Antwort #34 am: 29.11.2006 | 09:37 »
Und wo liegt Paavi? Genau. Spiels erstmal. :P
Okay, ich wollt mich auch nur rausreden. ;)

Paavi liegt DEFINITIV NICHT auf der anderen Seite des eherenen Schwertes ! Das Abenteuer selbst spielt in den Vorgebirgen des Schwertes nicht in und schon gar nicht JENSEITS des eheren Schwertes.
Das Abenteuer selbst ist railroading pur witzig fand ich allein die Idee mit dem Oger im Katapult (wer sich das auch immer ausgedacht hat....)
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Offline Meisterdieb

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Re: DSA - Es war einmal...
« Antwort #35 am: 19.01.2007 | 05:24 »
...am Anfang stand ein Kumpel in der Schule, der mir ausführlich und für mich hoch interessanter Weise von -wie ich erst später mitbekam- der Havena Box erzählte und was er mit seiner Familie (wow, seine Eltern und seine Brüder spileten zusammen mit ihm); ich bekam heraus, dass es sich um DSA handelte.
Also überredete ich meine Eltern( ich war damals 11 oder 12), mir DSA zum Geburtstag zu schenken; und ich bekam dann auch die Grundbox; kurze zeit später dann auch die Ausbaubox.

...Verzaubert oder Trunken... anders kann ich die erste Zeit nicht beschreiben- und in dieser Zeit hatte ich noch nicht mal Mitspieler; ich war von den Boxen und ihrem Inhalt schlicht überwältigt.
Kein Spielbrett...nein, dieses Rollenspiel sollte in unserer Fantasie ablaufen - und Fantasie hatte ich damals im Übermaß. Das Gefühl, dass mich befällt, wenn ich heute die alte Box heraushole und betrachte, lässt sich am ehesten mit einer Ekstase vergleichen.

Dann fand ich meine Gruppe und wir bastelten Helden .Helden, nicht irgendwelche Heinis...Nein, Bei DSA war der Sieg vorgegeben: wir waren Helden (nicht, dass wir uns auch immer so verhalten haben...) In den Regeln lasen wir von den wilden Thorwalern, der großen Hafenstadt Havena, der großen Wüste mit ihren gefürchteten Novadis, und - meine einprägendste Erinnerung- Al'Anfa im tiefen Süden.
Alles hatte einen wunderbaren Klang,  es war unbekannt und alle Leute schienen auf die Helden zu warten. Als ich später die Box Das Land des Schwarzen Auges bekam, war ich zwar zunächst begeistert, aber irgendwie begann ab diesem Zeitpunkt die langsame aber stetige Entmystifizierung;
Gareth lag genau " dort" und war genau xx Meilen von "da" entfernt. Irgendwie erschien Aventurien durch die Karte plötzlich sehr klein und beengt.
(Übrigens: Kann es sein, dass Aventurien zwischen den letzten Editionen und heute "größer" gemacht wurde, also der Maßstab vergrößetrt wurde? Zumindest scheint es mir so, aber ich hatte auch eine seehr laange Pause, bis ich vor kurzem wieder begann)
An die offizielle Geschichte (Metaplot etc) hielten wir uns nur zufällig, und dann nur in groben Zügen.
Aber zumindest die wichtigen NPC traten des öfteren auf; es trug einfach zum Flair bei, wenn man Leonardo aus AHvena als Freund hatte, oder mit Ober-Hetman ?? aus Thorwal beste Busenkumpels war.

Was mich aber trotzdem vergrault hat, war ein bestimmter Aventurischer Bote. Die Nummer weiß ich nicht, es war die mit einer RIESEN Schlagzeile , etwa "Orks plündern Lowangen. Verdammte Schweinerei", auf Seite 2 gabs eine nackte "Elfe des Monats", und ansonsten moserte Graf Answin gegen die Adeligen und die Redaktion gegen alles.
Und ich dachte nur : WTF ?!?
Selbst wenn es nur als Witz gedacht war, war mir alles vergangen. Die Aufmachung in BILD Look war unter aller Sau; und was ich absolut beleidigend fand (und ich war ja nicht einmal direkt betroffen),
war die Art wie Graf Answin und Redaktion mit den Teilnehmern des Adlesspiels (? oder wer auch immer die Inhaber dieser Titel war) verfuhren.

Wir haben dann noch eine Weile "unser DSA" weitergespielt, aber es wurde uns dann irgendwie zu "nett-bunt", zu liberal und zu modern. Wir wollten eine stärker mittelalterliche-feudale Welt, ohne Gleichberechtigung und Atheisten (wobei keiner von uns in RL etwas dagegen hat, in Sci Fi RPG "stört" es uns ja auch nicht), mit etwas mehr "Dunkel" in der heilen Blümchen-Welt DSA.


Jetzt bin ich zurückgekehrt, spiele zwar wieder gerne, aber doch irgendwie bin ich enttäuscht von der Entwicklung die DSA genommen hat, vor allem beim Regelwerk aber auch bei der Hintergrundgeschichte (das was ich mitbekommen hab)
Wie einer meiner Vorredner hier sagte, DSA hat auch meiner Ansicht nach zu sehr versucht, andere System nachzumachen, um von deren Erfolg etwas abzubekommen.
Ob jetzt Myranor Talislanta, Earthdawn oder D&D nachäfft ist egal; es scheintfür mich aber Fakt, DASS sie das High Fantasy Klientel bedienen wllte, dem DSA zu "langweilig" war.
Aber sowohl bei Myranor und den anderen "Anpassungen" sind sie zu halbherzig vorgegangen, meistens auch ohne wirklich zu durchdenken, ob eine Änderung auch ins bestehende System passt.

Aber wie damals ist mir der Metaplot egal, soweit er mir nicht passt. Und obwohl ich mehr Spielerinnen als Spieler hab, beschwert sich niemand, dass Frauen in "meinem" Aventurien nun wirklich nicht einfach so Druide/Söldner/ Maurer/Fuhrmann etc werden können. Ausnahmen gibt es schon (wer will schon einer Fürstin vorschreiben, ob sie mit einem Schwert kämpfen darf oder nicht), aber Abenteurer -und dann erst noch weiblich- werden halt eher misstrauisch angesehen.
Genauso wie ich von den Spielern erwarte, dass sie die Tatsächlichkeit der Götter in Aventurien akzeptieren und sich nicht über die "rückständigen" Geweihten lustigmachen.

Ich glaube, alles in allem bin ich mit meiner Gruppe in DSA 4 an einem Punkt, der wieder ein wenig in Richtung "altes" Aventurien geht. Die offiziellen Karten nehmen wir nur als groben Anhaltspunkt und die Politik ist ein wenig mehr in Bewegung als früher.
Nota Bene: Was mir an Neuem in der Av. Geschichte gefallen hat, war, dass das Mittelreich ein wenig schwächer wurde. Es war früher einfach zu groß und zu mächtig und nicht wirklich mittelalterlich.

Online Jens

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Re: DSA - Es war einmal...
« Antwort #36 am: 19.01.2007 | 10:06 »
Aventurien wurde nie vergrößert und wird es wohl auch nie... aber schön, dass es dir jetzt wieder einigermaßen gefällt. Habt ihr damals alte Kampagnen gespielt? Oder mehr selbsterdachtes?

Offline Meisterdieb

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Re: DSA - Es war einmal...
« Antwort #37 am: 21.01.2007 | 18:13 »
Teils, teils. Hauptsächlich hab ich selbsterdachtes geleitet, das lag u.a. daran, dass uns damals die ca. 18 D-MArk relativ teuer erschienen (Wer kauft es?, wer darf es behalten? etc)
Naja, von den Kampagenen habe ich aber zumindest die Phileasson Saga geleitet (die bei uns liebevoll nur Schifferlfahrt genannt wird) und die Orklandtrilogie. Hin un wieder ein paar Kaufabenteuer (wir haben mit einer anderen RPG gruppe Abenteuer getauscht), meistens aber -wie gesagt- selbstverbrochenes... obwohl es meinen Leuten damals -wir waren jung...- immer wunderbar gefallen hat.

Offline [tob]ias

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Re: DSA - Es war einmal...
« Antwort #38 am: 22.01.2007 | 22:43 »
Kann man die alten Zeiten wieder aufleben lassen (wie siehts mit der Community/Mitspielern aus?) oder nimmt man lieber eines der vielen anderen besseren(?) Systeme/Welten?

Vielleicht auch wieder zu pessimistisch, aber ich denke, dass das Gros der Spieler zu festgefahren in den Ansichten ist, um das System "wie damals" zu spielen.


Anderseits kommt mir da gerade eine kleine Idee. Was wäre, würde man ein Rollenspiel spielen, was sich wie DSA1 anfühlt und es letzten Endes auch ist, nur, dass man es sich nicht auf die Fahne schreibt? So ganz grob alá "Ich habe hier mal ein Back to the roots-Fantasy-Abenteuer geschrieben und ein sehr simples System dafür hergenommen"?



Das gleiche Gefühl habe ich heute bei anderen Systemen, die ich erst neu entdecke. Leider ist dieses Gefühl von der flüchtigen Art. Je länger man das Spiel spielt, desto mehr verfliegt das Gefühl und an seine Stelle tritt das Gefühl, sich in einer bekannten Welt zu bewegen - positiv wie negativ: entweder man fühlt sich gelangweilt oder man erfreut sich an der Detailfülle, mit der die Kulisse ausgestattet werden kann.

Das beschreibt sehr gut meine Beobachtungen, die ich, was MMORPGs angeht, gemacht habe. :)



Und als Mittelaltersimulation muss man das Spiel ja trotzdem nicht auslegen.

Dafür, dass ich das schon oft gehört habe, habe ich tatsächlich noch nie jemanden gesehen, der das Spiel wirklich "mittelalterlich" auslegt. Aber vielleicht sind meine Ansprüche da auch wieder zu hoch.



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Offline 8t88

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Re: DSA - Es war einmal...
« Antwort #39 am: 22.01.2007 | 23:51 »
Ich glaube, dass der Reiz mehr darin liegt, dass man RPG als solches überhaupt nicht kannte.
Ich weis ATM garnicht wo ich hin will... ich will mehr Zeug ausprobieren. Aber auch ne Gute JKampagnie leiten.
Hab im Moment aber garkein RPG. :(
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Offline Falcon

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Re: DSA - Es war einmal...
« Antwort #40 am: 23.01.2007 | 00:25 »
@Tobias: mit dem "festgefahren" wäre ich vorsichtig. Erst kürzlich hat man hier "festgelegt", daß es eine bewusste Entscheidung dieser Spieler ist so zu spielen. Du kannst nicht einfach behaupten sie wären sich ihrer Spielweise nicht bewusst.
Nichtsdestotrotz stimme ich dir zu..aber psssst.

@DSA1 System: das klappt wohl nur wenn das System in Aventurien spielt. Ansonsten sehe ich da keine Chance. Gibt schliesslich genug "so wie DSA1" - Systeme.

8t schrieb:
Zitat
Ich weis ATM garnicht wo ich hin will... ich will mehr Zeug ausprobieren. Aber auch ne Gute JKampagnie leiten.
Hab im Moment aber garkein RPG. Sad
Was heisst ATM?
Immer nur ausprobieren, ausprobieren, ausprobieren. OneShot-Zack-Fertig-nächstes. Ich glaube, so könnte ich das Hobby nicht betreiben. Ich brauche schon Beständigkeit und Entwicklung (und eine zweite Runde nebenbei zum ausprobieren ;) ). Zur Zeit ziehe ich die Fäden für eine angehende, klassische Fantasy Kampagne (aber ohne DSA), damit sich alles nach dem DSA Kollaps wieder etwas setzen kann. Das letzte Jahr was viel zu unruhig.
Freu mich schon wieder wenn ich mich endlich wieder längerfristig in eine Fantsywelt einleben kann. Hoffentlich geht das gut mit der Runde.
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Online Jens

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Re: DSA - Es war einmal...
« Antwort #41 am: 23.01.2007 | 08:41 »
Viel Glück!

ATM = at this moment oder so - ich interpretier das immer mit "jetzt grade"

Offline Meisterdieb

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Re: DSA - Es war einmal...
« Antwort #42 am: 25.01.2007 | 02:32 »
Was heißt denn schon "mittelalterlich" ausgelegt?
Wie extrem muss man denn so ein System spielen, damit es als mittelalterlich gilt.
Würfelt man da bei Erschaffen des Charakters ob er überhaupt das Kindsalter überlebt?
Muss man alle naslang gegen irgendwelche Krankheiten würfeln, oder behält man von Verletzungen Verkrüppelungen zurück? leiden alle unter einem gewissen sozialen Stand an Unterernährung?

Aber ich weiß nicht, ob das so zu DSA passt...
Zum einen ist DSA doch recht "bunt" (wenn man mal von der Dunlen Aventurien Spielart absieht) und die Grundeinstellung der Leute ist freundlich (auch gegenüber Fremden)
Zum anderen gibt es dann sowohl Magiebegabte und Geweihte(mit tatsächlicher Macht), die sich -neben "normalen" Medici- um Krankheit, Verletzung etc kümmern.

Ich glaube nicht, ob eine Mittelaltersimulation funktionieren würde, bzw. ob ich das spielen möchte.
Das wäre mir (und meiner Gruppe) wohl zu ernst. Rollenspielwie DSA funktioniert wohl nur mit einer gewissen Leichtigkeit und etwas Spass. Zumindest ich tendiere in die romantisierende Mittelalter-Fantasy "Simulation"...
Ich will keine Realität (die hab ich schon), ich will Spass an der Freud.

@Falcon
Das mit dem Back-to-the-roots Ansatz seh ich ganz ähnlich
Deshalb gibt es bei unseren Runden auch hin und wieder Dungeon Crawls oder Abenteuer a la Orkland Trilogie, bei denen man sich mal eben durchs Abenteuer metzeln kann (zumindest großteils) ohne sich große Gedanken machen zu müssen.

Meintest du sowas mit den back-to-the-roots?




Offline Skyrock

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Re: DSA - Es war einmal...
« Antwort #43 am: 25.01.2007 | 13:23 »
Anderseits kommt mir da gerade eine kleine Idee. Was wäre, würde man ein Rollenspiel spielen, was sich wie DSA1 anfühlt und es letzten Endes auch ist, nur, dass man es sich nicht auf die Fahne schreibt? So ganz grob alá "Ich habe hier mal ein Back to the roots-Fantasy-Abenteuer geschrieben und ein sehr simples System dafür hergenommen"?
Also so was wie Mazes&Minotaurs? Ja, das kann Spaß machen.
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Offline Falcon

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Re: DSA - Es war einmal...
« Antwort #44 am: 25.01.2007 | 18:01 »
wo hab ich denn BttR geschrieben. Ich finde das grad nicht.

DungeonCrawl und Abenteuer a la Orkland Trilogie würde ich in meinem Fall wohl nicht als BttR bezeichnen, denn so haben wir nie gespielt, bzw. kam das erst letzten Oktober mir D&D auf. Back to the Roots heisst für mich im Moment eher von "Null auf" auf Erkundungstour in eine unbekannte, ausgearbeitete neue Spielwelt ziehen. Mit DSA geht das aber natürlich nicht mehr.
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Offline Arkam

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Re: DSA - Es war einmal...
« Antwort #45 am: 19.03.2007 | 13:35 »
Es war ein Mal...

eine Welt die sich Aventurien nannte. Auf der man alle Orte finden konnte die man normalerweise mit "Es war ein Mal..." besuchen kann. Die Welt war dunkel. Finstere Dämonen versuchten Schwarze Diamanten auf ihr niederzulegen um sie zu erobern. Ihre Hafenstädte zerfielen, zerstritten sich mit dem Kaiser und boten Schurken und seltsamen Kreaturen Heimstadt.

Aber dann kam ein gelehrter Mann zu dem Entschluß das er neue Pforten in die Welt öffnen müsse und vergaß das seine Gefährten bisher stets mit Schwert und Magie um ihr nacktes Überleben gekämpft hatten und stark und mißtrauisch geworden waren.

Und hinter den Pforten lauerte große Macht aber auch große Gefahr auf seine Gefährten. Ungezügelt und nur auf ihr Überleben bedacht nutzten seine Gefährten die neuen Mittel. Magier kehrten auch von entfernten Inseln direkt nach Hause zurück. Die Anhänger der Götter sprachen über Dere hinweg miteinander, konnten den Kaiser in seinem Gemach entzünden und Tote gar zum Leben erwecken. Kämpfer packten Heilkräuter in ihren Ranzen damit kein Feind sie überwältigen oder Krankheit und Gift sie behelligen konnten. Und wirklich erfahrene Gefährten wurden zu Streunern und entwickelten große Kraft oder vielfältige Talente. Doch alles wurde getan ohne den Gefährten ihre neue Verantwortung zu lehren.
Und so geschah es das der letzte der Basilisken geblendet durch einen der Gefährten fiel bevor der Kaiser ihn unter Schutz stellte.

Und die Götter sahen das es schlecht war und über Nacht änderte sich die Welt. Jetzt benötigten Magier Bücher um zu lernen und mußten jeden Spruch einzeln lernen. Rüstungen behinderten und Waffen wurden mit anderen Waffen verglichen. Geweihte mußten ihren Göttern zu Willen sein um deren Macht zu nutzen.
Aber die Gefährten sahen das die Regeln der Götter den Lauf der Welt bestimmten und nutztend eren Regeln wider ihrer Macht.
Die Meister die den Göttern dienten veränderten die Regeln um diesem Treiben Einhalt zu bieten.
Aber auch die Welt wandelte sich und die die auf ihr lebten und keine Gefährten waren wurden mächtig und konnten die Gesetze der Götter ignorieren wie es keiner der Gefährten vermochte.

Und schließlich wurden die Gefährten des Kampfes müde. Kein Basilisk würde das Land mehr verderben, kein Drache und Lindwurm mehr Jungfern entführen oder Dörfer bedrohen, kein Schwarzmagier mehr finsteren Zauber sprechen, kein dunkler Geweihter finstere Götter anrufen und auch kein Heerzug mehr das Land heimsuchen.

Da wandten sich die Gefährten an die Götter und baten um neue Herausforderungen.
Da die Gefährten eins aber den Abstieg in die Welt Tharun verweigert hatte schlug man ihnen vor ihre Macht zu beschränken und dann die Welt sich wandeln zu lassen. Die Gefährten beratschlagten sich und entschloßen sich Schwert, Zauberstab und Artefakte in ihre Erinnerungen zu verbannen und sich in andere Reiche zu begeben.
Und so hörte niemand mehr von Arkam - dem Streuner, Berkanum - dem Krieger, Ursus - dem Magier oder Muad´dib - dem Novadi.
Doch wisset wenn die Zeit kommt das die Regeln der Götter und ihrer Meister brechen, da Dämonen mit Macht das Land verherren, da Basilisken das Land verderben, Lindwürmer ihren Schrecken verbreiten, finstere Magier finstere Pläne verfolgen und die Anhänger finsterer Götter versuchen Regeln zu setzen so werden sie zurückkommen um mit Schwert, Zauberstab und dem Wissen aus ihren Erinnerungen den letzten Kampf für Aventurien zu fechten.

Gegeben zu Havena nach einer uralten Sage aus dem Süden durch Alrik den Ketzer
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Offline CrazyDwarf

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Re: DSA - Es war einmal...
« Antwort #46 am: 19.03.2007 | 13:39 »
...und erschien erst für DSA2.  ;)
Stimmt nicht, das war damals mein erstes Kaufabenteuer für DSA1
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Re: DSA - Es war einmal...
« Antwort #47 am: 19.03.2007 | 13:42 »
@Arkam
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Offline Haukrinn

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Re: DSA - Es war einmal...
« Antwort #48 am: 19.03.2007 | 14:19 »
Stimmt nicht, das war damals mein erstes Kaufabenteuer für DSA1

Echt? Mist... aber das hatte ich damals auch nicht, weil alle Leute meinten, das wäre mal so richtig schlecht...   ;D
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Offline CrazyDwarf

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Re: DSA - Es war einmal...
« Antwort #49 am: 19.03.2007 | 14:57 »
Echt? Mist... aber das hatte ich damals auch nicht, weil alle Leute meinten, das wäre mal so richtig schlecht...   ;D
Naja... ich habs mal für D&D benutzt und da war es mal richtig geil. Aber es ist für Leute die das jetzige Aventurien kennen mal so richtig gewöhnungsbedürftig (zwar nicht so schlimm wie Borbarads Fluch, aber...) - aber wenn man es mit dem richtigen "System" spielt eine geile Wildnis-/Dungeon-crawl Abenteuerkombo... Könnte ich ja Ostern als D&D leiten.
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