Autor Thema: Setting Challenge  (Gelesen 38213 mal)

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Re: Setting Challenge
« Antwort #100 am: 13.02.2008 | 20:30 »
Da Noir auch soweit ich das sehe der einzige mit dieser speziellen Meinung ist, ist die weitere Diskussion dieses Punktes wohl auch nicht sehr hilfreich.

Also ich teile die Meinung von Noir schon... Mir ist es auch ziemlich egal, ob Setting und System zusammenpassen oder nicht. (Genaugenommen wär mir noch nie aufgefallen, dass ein Setting nicht zu einem System gepasst hat, aber ich bin auch kein großer Rollenspiel-Theoretiker...) Soll doch jeder das System für das Setting nehmen, das ihm am besten gefällt.
Mir gefällt beispielsweise die Welt von DSA ganz gut, während mir das System zu langsam ist. Also such ich mir halt ein System, dass ein bissl flotter von der Hand geht und spiele trotzdem weiter in der DSA-Welt.
Welches System das Beste ist, hängt in meinen Augen nicht unbedingt vom Setting ab, sondern eher vom Spielstil der Gruppe.

Natürlich gibt es immer Ausnahmen wie Dread, dass sich danke der Jenga-Mechanik nun besonders gut für Horrorsettings eignet, aber ob ich nun meine Fantasy-Kämpfe in GURPS oder D20 auswürfle ist mir relativ wurscht...



In der Tat führt so eine "Nein-Doch-Nein-Doch"-Diskussion aber zu relativ wenig... Schätze da gibt es einfach zwei Standpunkte und die lassen sich nur schlecht vereinen. Da sollte sich dann wohl einfach die Mehrheit (Setting+System) durchsetzen, denn sonst gehts hier wohl nicht weiter.  ::)
« Letzte Änderung: 13.02.2008 | 20:33 von Uebelator »
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Re: Setting Challenge
« Antwort #101 am: 13.02.2008 | 20:48 »
...man sollte bei einer solchen Challenge eben sicherstellen, dass das Setting zum Spielen gemacht ist und nicht zum in die Vitrine stellen.
Das kann ja in die Ausschreibung mit rein und ein maßgebliches Bewertungskriterien sein.
Kopfgeldjäger? Diesen Abschaum brauchen wir hier nicht!



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Offline reinecke

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Re: Setting Challenge
« Antwort #102 am: 13.02.2008 | 20:52 »
Jo.

@Noir
Dir ist doch klar was der Rest meint, oder?

@Rest
Euch ist doch klar, was Noir meint, oder?

-> Natürlich ist eine reine Weltenbeschreibung witzlos!
Aber NOIR versteht unter einem Setting nicht nur eine reine Weltenbeschreibung. Deswegen sagt er "Setting", nicht "Weltenbeschreibung".

Ist doch alles paletti?
Cool down!

Denn auch Noir wird sich mit "Das Setting ist geil für Action, also nehmt sowas wie WuShu" anfreunden können.

Offline Haukrinn

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Re: Setting Challenge
« Antwort #103 am: 13.02.2008 | 21:20 »
Was ist es dann? Weltenbeschreibung + Metaplot? Nee, Moment, Weltenbeschreibung + Metaplot = Weltenbeschreibung.

Okay, ich geb's zu, ich hab keinen Schimmer, was er meint. Oder was Du meinst zu meinen... ::)
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Offline reinecke

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Re: Setting Challenge
« Antwort #104 am: 13.02.2008 | 21:55 »
mMn:

Setting = Weltenbeschreibung + Fokus

-> Wenn mir jemand einen Atlas in die Hand drückt, ist das ne prima Weltenbeschreibung. Legt er jetzt noch ein Buch über die CIA, die Freimaurer, Agrarwirtschaft oder den Irak-Krieg drauf, dann wirds ein Setting.

EDIT: Bevor ihc hier einen auf den Deckel bekomme: Denkt euch ein großes "UNGEFÄHR" dazu. Ich will hier keinen Definitionskrieg! Sondern bloß ne Richtung klarmachen.
« Letzte Änderung: 13.02.2008 | 21:58 von Reinecke »

Offline Haukrinn

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Re: Setting Challenge
« Antwort #105 am: 13.02.2008 | 22:12 »
Warum gehören diese Informationen bei Dir nicht zur Weltenbeschreibung? Naja, ist ja auch egal, ich glaube, hier gibt einen generellen Konflikt, und den können wir wohl auf diesen ominösen, wie sagt man doch gleich, ach ja, "Geschmack" zurück führen. Einige hier (mich eingeschlossen) haben halt einen anderen Geschmack als Noir und Du (und andere). Wir mögen Regeln, die auf den Hintergrund zugeschnitten sind, ein kohärentes, harmonisches Ganzes. Ihr dagegen sagt, dass kann man problemlos trennen, ein gutes Setting kann man mit vielerlei Systeme wunderbar spielen.

Ich schlage einfach vor, ihr macht einfach mal eine reine Settingchallenge und wir harmoniesüchtigen Gesamtheitsfanatiker halten uns da einfach raus. Von der Grundidee finde ich Noirs Vorschlag nämlich prima, und weil wir sowieso auf keinen gemeinsamen Nenner kommen, weil wir offenbar diesbezüglich aus verschiedenen Welten kommen, sollten wir uns einfach hier zurückhalten und die Idee nicht endlos zerreden, bis nichts mehr von ihr übrig ist.
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Offline Dr.Boomslang

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Re: Setting Challenge
« Antwort #106 am: 13.02.2008 | 22:24 »
Ihr dagegen sagt, dass kann man problemlos trennen, ein gutes Setting kann man mit vielerlei Systeme wunderbar spielen.

Dagegen sagt auch kaum jemand grundsätzlich was, sondern nur dagegen dann auch noch den Teil mit den "vielerlei Systemen" optional zu halten. Reine Fiktionsbeschreibung (in welcher Form auch immer) also.
Noir sagte z.B. sowas wie "Mittelerde ist ein Setting" (für ein Rollenspiel) bzw. "Tolkien hat ein Setting geschaffen". Das mag ja im ganz allgemeinen Sprachgebrauch stimmen, da brauchen wir ja nicht streiten. Nur sehen die meisten so eine Sache wie: "Da, nimm Mittelerde!" nicht als ausreichend für ein Rollenspielsetting an, da muss noch was dazu kommen, nämlich eine irgendwie geartete Einbindung in ein Spiel. Nur diesen Punkt betreffend sehe ich Noir als einzigen Vertreter der Meinung man brauche eine solche Einbindung nicht.

Fire

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Re: Setting Challenge
« Antwort #107 am: 14.02.2008 | 02:48 »
Also ich teile Noir's Meinung schon!

Natürlich reicht es nicht "Nimm Mittelerde" zu sagen. Aber ein "Nimm Mittelerde, da gibt es Zwerge, Elben, Hobitts etc. Die leben in den Königreichen Gondor, Rohan, Auenland etc. Folgendes ist in der Vergangenheit passiert.....der aktuelle stand ist, daß Mordor Krieg gegen den grossen Rest der Welt mit hilfe von Orks führt...etc...Berühmte Personen sind Gandalf, Aragorn...."
Wofür muss ich da Wissen, daß ein Krieger +1 auf Angriff bekommt, oder daß der Magier nur 3 Sprüche am Tag sprechen kann ??? Krasser ist auch nur grob zu sagen wofür das Setting gedacht sein soll....schreib ich rein, daß es auf nicht ernstgemeinte action ausgelegt ist, dann hast du was ganz anderes als wenn du es als tabletop-ähnliches RPG aufziehen willst....ganz klar!

Aber es ist doch immer noch Mittelerde! Das Grundgerüst mit dem Hintergrund dieser welt, warum etwas so passiert. ändert sich doch nicht!!!!!

Was dann am Ende dabei herauskommt, wie es gespielt wird, sagt einem die Gruppe, wenn man es spielt (und sich DANN auf ein system geeinigt hat)

Offline Patti

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Re: Setting Challenge
« Antwort #108 am: 14.02.2008 | 08:50 »
Das Problem an diesem Thread ist, dass es hier drin zu viele Terroretiker gibt, die auf Teufel komm raus Definitionen (z.B. von "Setting") erzwingen müssen und irgendwo in ihrer RPG-Karriere den Sinn dafür verloren haben, dass von einer reinen Setting-Challenge auch mal ganz andere Leute angesprochen werden könnten.

Leute wie ich, z.B. So Teilzeit-Rollenspieler, die sich einbilden, eine Menge Phantasie zu haben, aber Regeln nicht mit der Beißzange anfassen würden. Meine Aufmerksamkeitsspanne für das Durchdenken von Spielmechanismen reicht gerade mal für die Erklärung von Dread. Die anderen Regeln, die ich kenne sind die der alten WoD - und dass die für'n .... sind, da sind wir uns ja alle einig.

Wie in aller Welt soll ich innerhalb von 72h, in denen ich mich auf den Bau eines gesamten Settings konzentrieren möchte, so viele andere Systeme kennenlernen, dass ich entscheiden kann, welches davon für meine Idee taugt?

Wenn ich schon an einer Challenge teilnehmen, dann ungern unter dem Gesichtspunkt von vornherein auf eine gewisse Anzahl Bewertungspunkte zu verzichten.

Ich glaube, dass Euch von vielen Leuten gute Ideen entgehen werden, wenn die System-Sache nicht einfach (d.h. ohne Punkteverlust) mit einem Satz wie "Es geht um Blondinen, die Liebhaber ansammeln müssen, also sucht Euch ein passendes Sytem dazu" abgehakt werden können.

Um gegen die reinen Weltbeschreiber vorzugehen würde ich allerdings Seiten-Maxima z.B. für die Geschichte der entsprechenden Welt festlegen. Wenn es für das Spiel unerheblich ist, wann der Weltraum wie von wem, in welchen Schlachten bis wohin erobert wurde, dann muss eine Seite dafür reichen. Oder der literarisch ambitionierte Setting-Ersteller überlegt sich doch besser ne Familiensaga.

"Klar geh ich Bibliothek. Ich les scho auch Buch." (Anonymes Südstadtmädel)

Offline Hr. Rabe

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Re: Setting Challenge
« Antwort #109 am: 14.02.2008 | 08:56 »
Um gegen die reinen Weltbeschreiber vorzugehen würde ich allerdings Seiten-Maxima z.B. für die Geschichte der entsprechenden Welt festlegen. Wenn es für das Spiel unerheblich ist, wann der Weltraum wie von wem, in welchen Schlachten bis wohin erobert wurde, dann muss eine Seite dafür reichen. Oder der literarisch ambitionierte Setting-Ersteller überlegt sich doch besser ne Familiensaga.

Es würde wohl schon reichen, wenn der Autor darlegt, wo er die SC innerhalb seines Settings sieht.
Also: ,,So das hier ist die Cybermoderne Konzern-Moloch-Welt mit Drachen und Elfen... und die Spieler spielen kriminelle freischaffende Söldnereinheiten''

Dem Setting ist es wirklich schnuppe, ob man es mit Wushu, SR3, SR4 oder CP2020 bespielt. Natürlich ändert sich der Spielstiel, aber es wird immer die Cybermoderne Konzern-Moloch-Welt mit Drachen und Elfen bleiben die es war und die Spieler werden immernoch kriminelle freischaffende Söldnereinheiten spielen.
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Offline Bombshell

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Re: Setting Challenge
« Antwort #110 am: 14.02.2008 | 09:14 »
Hallo,

diese ganzen Setting-ohne-System-Anhänger sollten mal darüber nachdenken wie ihnen ein System Arbeit abnehmen kann, dazu zwei Beispiele:

Beispiel 1:

Die Menschen des Nordens leben in einer rauen Umgebung und sind zäher als der Durchschnitt. Auch die Menschen des Südens sind aufgrund der hohen Umgebungstemperaturen widerstandsfähiger gegen Umwelteinflüsse als wiederum der Durchschnitt.

So jetzt weiss ich, dass die Nord- und Südländer zäher als die Mittelländer sind, aber ist der Nordländer zäher als der Südländer oder umgekehrt oder sind sie gleich zäh? Wenn ich das oben Beschriebene um ein paar Statistiken ergänze und sage Nordländer +2 auf Zähigkeit und Südländer +1, dann ist es sofort klar. Natürlich kann man diesen Unterschied auch in Worte kleiden, aber dann bastelt man sich auch nur eine Anleitung zur Konvertierung in beliebige Systeme. Dies ist aber für mich dann Schwafelei und macht es für mich unattraktiv.

Beispiel 2:

In diesem Setting kommen Elfen vor.

Aha? D&D-Elfen, Mittelerde-Elfen oder Märchen-Elfen? Sorry Klischees sind nützlich, aber nicht wenn man ein Setting abheben will. Da muss man schon mehr machen und wenn es ein Verweis auf einen Referenzelfen ist.

Das ist meine bescheidene Meinung und ich würde auch gern Settings sehen, die eine Anbindung an ein System haben, da sie mir helfen das Setting zu verstehen und auch ggf. dabei unterstützen auf mein Lieblingssystem zu portieren.Ich habe nicht soviel Zeit, um mir aus der ganzen Prosa die spielrelevanten Werte zu stricken und sehe es als Pflicht des Autors mich dabei zu unterstützen, zumindest wenn der Autor das Ziel verfolgt, das sein Setting bespielt wird.

MfG

Stefan
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Offline Hr. Rabe

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Re: Setting Challenge
« Antwort #111 am: 14.02.2008 | 09:18 »
Hallo,

diese ganzen Setting-ohne-System-Anhänger sollten mal darüber nachdenken wie ihnen ein System Arbeit abnehmen kann, dazu zwei Beispiele:

Beispiel 1:

Die Menschen des Nordens leben in einer rauen Umgebung und sind zäher als der Durchschnitt. Auch die Menschen des Südens sind aufgrund der hohen Umgebungstemperaturen widerstandsfähiger gegen Umwelteinflüsse als wiederum der Durchschnitt.

So jetzt weiss ich, dass die Nord- und Südländer zäher als die Mittelländer sind, aber ist der Nordländer zäher als der Südländer oder umgekehrt oder sind sie gleich zäh? Wenn ich das oben Beschriebene um ein paar Statistiken ergänze und sage Nordländer +2 auf Zähigkeit und Südländer +1, dann ist es sofort klar. Natürlich kann man diesen Unterschied auch in Worte kleiden, aber dann bastelt man sich auch nur eine Anleitung zur Konvertierung in beliebige Systeme. Dies ist aber für mich dann Schwafelei und macht es für mich unattraktiv.

Beispiel 2:

In diesem Setting kommen Elfen vor.

Aha? D&D-Elfen, Mittelerde-Elfen oder Märchen-Elfen? Sorry Klischees sind nützlich, aber nicht wenn man ein Setting abheben will. Da muss man schon mehr machen und wenn es ein Verweis auf einen Referenzelfen ist.

Das ist meine bescheidene Meinung und ich würde auch gern Settings sehen, die eine Anbindung an ein System haben, da sie mir helfen das Setting zu verstehen und auch ggf. dabei unterstützen auf mein Lieblingssystem zu portieren.Ich habe nicht soviel Zeit, um mir aus der ganzen Prosa die spielrelevanten Werte zu stricken und sehe es als Pflicht des Autors mich dabei zu unterstützen, zumindest wenn der Autor das Ziel verfolgt, das sein Setting bespielt wird.

MfG

Stefan

Bla!
Das nennt sich dann aber nichtmehr Setting sondern RPG und wird nebenan entwickelt ;)

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Re: Setting Challenge
« Antwort #112 am: 14.02.2008 | 09:22 »
Hallo,

Das nennt sich dann aber nichtmehr Setting sondern RPG und wird nebenan entwickelt ;)

Da du keine Begründung anführst mache es mir einfach: Nein.

MfG

Stefan
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Re: Setting Challenge
« Antwort #113 am: 14.02.2008 | 09:25 »
doch :P ~;D

Ne aber mal im ernst: Sobald werte dazufliessen, ist es nicht mehr "bau mir ein Setting" sondern "bau mir nen Hintergrund und baue ihn in ein System ein". Aber genau dieses "bau es in ein System ein" soll eben NICHT teil dieser Challenge sein...denn das passiert schon bei der RPG Challenge. Hier soll es NUR um den Hintergrund gehen. Nicht um Regeln. Patti hat das ganze schon sehr gut erklärt.

Offline reinecke

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Re: Setting Challenge
« Antwort #114 am: 14.02.2008 | 09:31 »
Vertritt denn noch jemand anderes als Bombshell die These, dass bei der Setting-Challenge mehr angegeben werden müsste als ein Satz wie er von Patti, Herr Rabe, anderen oder mir vorgeschlagen wurde?

@Bombshell
"In dem Setting kommen Elfen vor."
Also wer so sein Setting schreibt, gehört schlecht bewertet.
"Die Elfen meines Settings sind Wesen aus den Legenden der Völker, manche streiten sogar ihre Existenz ab. Existieren tun sie jedoch, sie leben absolut zurückgezogen im Wald, super versteckt und schützen ihre Umgebung vor den bösen Rah-Pflanzen."
Jetzt verlier ich noch 2-3 Sätze über ihre Fertigkeiten.

Und dann KÖNNTE ich noch sagen: "Die Elfen sind nicht als Spielerrasse gedacht."
Oder: "Die Elfen sind die besten Magier der Welt."
etc.
Das halte ich bei einer setting beschreibung, aber nicht für zwingend.

Offline Hr. Rabe

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Re: Setting Challenge
« Antwort #115 am: 14.02.2008 | 09:41 »
Da du keine Begründung anführst mache es mir einfach: Nein.

Ebenfalls hallo,

Die Begründung wurde schon vorher in diesem Fred geliefert, aber dir zuliebe wiederhole ich es nochmal:

Also: ,,So das hier ist die Cybermoderne Konzern-Moloch-Welt mit Drachen und Elfen... und die Spieler spielen kriminelle freischaffende Söldnereinheiten''

Dem Setting ist es wirklich schnuppe, ob man es mit Wushu, SR3, SR4 oder CP2020 bespielt. Natürlich ändert sich der Spielstiel, aber es wird immer die Cybermoderne Konzern-Moloch-Welt mit Drachen und Elfen bleiben die es war und die Spieler werden immernoch kriminelle freischaffende Söldnereinheiten spielen.

Setting = Weltenbeschreibung + Fokus

Dazu ergänzend:
RPG = Setting + Regelwerk
Also: RPG = Weltenbeschreibung + Fokus + Regelwerk.

Weltenbeschreibung = Cybermoderne Konzern-Moloch-Welt mit Drachen und Elfen
Fokus = die Spieler spielen kriminelle freischaffende Söldnereinheiten
Regelwerk = SR4 Regelsystem/Wushu/The Pool/Liquid/Flip-The-Coin

Und es sollte bei einer 'Setting'-Challange eben genau darum gehen, das Regelwerk ausen vor zu lassen bzw. nur marginal zu streifen. Sonst ist es eben wieder das selbe wie nebenan: eine RPG-Challange.
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Re: Setting Challenge
« Antwort #116 am: 14.02.2008 | 09:50 »
Und es sollte bei einer 'Setting'-Challange eben genau darum gehen, das Regelwerk ausen vor zu lassen bzw. nur marginal zu streifen. Sonst ist es eben wieder das selbe wie nebenan: eine RPG-Challange.

*nickt mal zustimmend*
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Offline Joerg.D

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Re: Setting Challenge
« Antwort #117 am: 14.02.2008 | 10:05 »
Ein Setting kann man völlig losgelöst von einem System betrachten.

Ich spiele oft mit fremden Systemen in Settings die für was ganz anderes gedacht sind. GURPS Quellenbände stehen da bei mir ganz oben auf der Anpassungsliste. Meine Reign Runde in Freeport läuft ausgezeichnet.

Natürlich ist es der Faulheit förderlich, wenn man gleich komplette Regeln mitgeliefert bekommt. Aber bei einem guten Setting kann jeder sein Wunsch/Lieblings-System draufpropfen und ist glücklich.

Das xte schlechte und un balancierte Regelsytem muss ich auch nicht lesen, oder mit einem Hintergrund verbinden. Es gibt genügend gute Systeme die man für beliebige Hintergründe verwenden kann. Ich hätte da die ORE aus Reign, die NWOD, das SR 4.01 System, WuShu, the Pool, Liquid, oder meine Western City System, die ich mit diversen Hintergründen verbinden kann.

Ich bin also der festen Überzeugung, das diese reine Setting Challenge eine gute Sache ist. Meine Nerven werden beim Lesen nicht mit schlechten Würfelsytemen strapaziert und ich kann mich ganz dem Fluff und Crunch wittmen, den ich lesen will.

Also: Wenn jemand einen cooles Setting schreibt, das die Challenge gewinnt, dann baue ich ihm gerne ein gutes System ein oder finde ein paar Verrückte, die es zusammen mit mir entwerfen.
Wer schweigt stimmt nicht immer zu.
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Tybalt

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Re: Setting Challenge
« Antwort #118 am: 14.02.2008 | 11:54 »
Dass dir irgendwie nicht klar wird, dass ein Rollenspiel mehr braucht als einfach nur eine Landschaftsbeschreibung mit ein paar Völkern und 2w6 historischen Ereignissen... verwundert mich dann doch immens.

Das ist kein Rollenspielsetting.

Ein Rollenspielsetting braucht noch Anregungen, welche Art von SCs man spielt, ein paar Archetypen vieleicht. Dann Konflikte, in die die SCs gezogen werden können, oder Motivationen, sich überhaupt in Abenteuer zu stürzen. Ausrüstungslisten sind optional, können aber auch nicht schaden. Vieleicht noch ein Bestiarium? Die Werte werden dann systemneutral in einer Skala von z.B. 1 bis 5 angegeben. Dazu noch ein paar Abenteurvorschlägen.

Statt eines Systems wird nur angegeben, wie sich das Spiel "anfühlen" soll, welche Art von System passend wären.

Das ist dann also kein Rollenspielsetting, nur weil das System weggelassen wird?

Ist es wirklich so schwer sich so ein systemloses Setting vorzustellen, daß über einen Bericht in GEO hinausgeht?


Aber zum Thema: Ich mag die Idee der Setting-Challange, es auf bestimmte Systeme festzulegen gefällt mir nicht. Dann lieber Stichworte.


Tybalt

Fire

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Re: Setting Challenge
« Antwort #119 am: 14.02.2008 | 12:00 »
Hugh! :)

Und ich muss Herrn Rabe zustimmen: Weltenbeschreibung + Fokus (wobei....sind mir mal ehrlich....der Fokus kann schnell zu einem 2 Zeiler werden?! ich würde den schwerpunkt definitiv auf die Weltbeschreibung legen)
Wieso müsste ich zb bei SR unbedingt Runner spielen??? Warum mal nicht Agent Smiths....ne Armeeeinheit (ich hasse 3x e hintereinander) von mir aus religiöse Fanatiker, Kinder, die ne waffensammlung vom vater gefunden haben; you get my point?! Fokus ist nett, aber was man spielen würde, würde ich der jeweiligen Gruppe überlassen. Die Gruppe braucht allerdings eine Umgebung in der sie sich bewegen kann! Also sollte die Welt schon recht komplex ausgearbeitet sein (Eben nicht nur "es gibt elfen"). Komplex heisst aber nicht, daß ich auch Regeln dazupacken muss....ich mein, klar "könnten" (!) Regeln mich unterstützen....aber dann läuft man gefahr schnell nur am system zu basteln und das SETTING nur dranzuklatschen! und damit wären wir wieder bei der anderen Challenge...

Ich für meinen Teil hab schon div. Sachen mit anderen System gespielt....7te D20 (vor den normalen d20 büchern davon)....gurps dark sun....und ja! bei manchen passte das system besser und mal schlechter...dennoch konnte man das immer gut spielen und in das Setting integrieren...

Offline Lord Verminaard

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Re: Setting Challenge
« Antwort #120 am: 14.02.2008 | 12:05 »
Na ja, einfach mal so ein Setting zu bauen und den Leuten zu sagen: "Macht damit was ihr wollt, ist mir doch egal", ist so ähnlich wie einfach mal irgendwelche Attribute und Fertigkeiten und irgendeine Würfelmechanik zusammen zu klatschen und zu denken, man hätte jetzt ein richtiges System. Es geht ja um Design, richtig? Also dann muss der Designer auch etwas designen, und dabei sollte er irgendwie planvoll vorgehen und hinterher auch sagen können, warum er es so und nicht anders gemacht hat.

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Fire

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Re: Setting Challenge
« Antwort #121 am: 14.02.2008 | 12:23 »
Ok...erklärs mir?! ich dachte bisher, wenn ich ein system mache, dann mache ich genau das! ein paar attribute, fertigkeiten, spielerrassen, würfelmechanismus, kampfregeln, magieregeln dazu und fertig?! Lieg ich da so falsch????

edit: Ich mein klar, irgendwo liegt der fokus drauf (ich sag ja nicht, daß der unnötig ist! nur nicht sooooo wichtig) aber unterm strich kommt eine einfache aufstellung eben dieser sachen dabei raus...

oliof

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Re: Setting Challenge
« Antwort #122 am: 14.02.2008 | 12:24 »
Fire: Im idealen Fall erklaerst du den leuten, was sie damit machen sollen, und optional, welches spielgefuehl du anstrebst.

Fire

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Re: Setting Challenge
« Antwort #123 am: 14.02.2008 | 12:28 »
Ok...gut...

ABER...ein Setting ist doch kein Werkstück, wo es heisst 90° sind besser als 30° bei dem Bau von einem "L" ....

Ein Setting ist natürlich auch kein Roman oder GEO Heft...und wie gesagt...fokus würde ich auch setzen wollen (aber rudimentär)...aber letzendes bestimmt doch das setting selbst (also vor allem die beschreibung der welt) in welche richtung es geht....nicht umsonst spielen bei SR der großteil der leute runner...(unabhängig von den regeln!)

Offline Joerg.D

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Re: Setting Challenge
« Antwort #124 am: 14.02.2008 | 12:43 »
Ich glaube einige Leute, im speziellen die Leute welche selber an Rollenspielen arbeiten machen den Fehler ihre einenen möchtegern elitären Ansichten zur Sache als Standart zu sehen.

Leute, das sind sie nicht. Der Großteil der Spieler hier am Board hat schlicht und einfach Spaß am Rollenspiel und es ist ihm scheißegal, ob das Würfelsystem zu 100% zum Setting passt. Was meint ihr, warum so viele Leute weiter die alte AD&D, WOD, 7te See, AC oder DSA in diversen Variationen spielen?
(Edit: Earth Dawn ist mein persönliches Lieblingsbeispiel suuuuuper Setting und scheiß Würfelsystem)
Die Leute finden das Setting und das von ihm vermittelte Spielgefühl rockt und wollen es Spielen. Sie finden sich mit miesen Würfelsystemen ab, oder wollen schlicht und einfach kein neues System lernen, weil ihnen das Alte reicht, um Spaß zu haben. Ich denke das sind genügend Beispiele um zu zeigen, das ein gutes Setting eine extreme Strahlkraft besitzt und die Diskussion über Mechanik mit Leuten geführt werden sollte, denen sie wichtig ist.
« Letzte Änderung: 14.02.2008 | 12:52 von Jörg.D »
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